Les Droites

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Les Droites
Les Droites (ganz rechts), Aiguille du Dru (ganz links) und Aiguille Verte (Mitte)

Les Droites (ganz rechts), Aiguille du Dru (ganz links) und Aiguille Verte (Mitte)

Höhe 4000 m
Lage Frankreich
Gebirge Montblanc-Massiv, Alpen
Dominanz 1,04 km → Aiguille du Jardin
Schartenhöhe 204 m ↓ Col de l’Aiguille Verte
Koordinaten 45° 56′ 20″ N, 6° 59′ 28″ OKoordinaten: 45° 56′ 20″ N, 6° 59′ 28″ O
Les Droites (Frankreich)
Les Droites
Erstbesteigung 7. August 1876 von Thomas Middlemore, John Oakley Maund und Henri Cordier mit den Führern Johann Jaun und Andreas Maurer
Normalweg Ostgrat (Gletschertour und Felskletterei, AD)
Besonderheiten Schwierigste (Nord-)wand der Alpen

Les Droites (französisch für „Die Rechten“) ist ein 4000 m hoher Berg im Mont-Blanc-Massiv in den französischen Alpen. Er ist der niedrigste Viertausender der Alpen.

Der Berg besitzt zwei Gipfel:

Die Nordwand des Berges steigt von ca. 2.800 m aus dem Argentière Bassin mit einer durchschnittlichen Steilheit von 60 Grad an und ist die steilste Wand am zehn Kilometer langen Grat zwischen Aiguille Verte und Mont Dolent. Die Wand wurde erstmals am 31. Juli 1930 über das zentrale Couloir an der Nordostflanke durch Bobi Arsandaux und Jacques Lagarde durchstiegen. Nach Reinhold Messner gilt sie „als die wildeste unter den Alpenwänden.“[1] Wollte man den Kreis der „Großen Nordwände der Alpen“ von sechs auf sieben erweitern, so müsste man dabei zunächst die Droites-Nordwand berücksichtigen.

Hütten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Refuge d' Argentière (2.771 m)
  • Refuge du Couvercle (2.687 m)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. 12., aktualisierte Auflage. Bergverlag Rother, München 2001, ISBN 3-7633-7427-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Les Droites – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. zitiert aus Messner, Reinhold: Alleingang Nanga Parbat. BLV-Verlagsgesellschaft, München 1979, ISBN 3-405-12090-X, S. 21 f.