Lesen für Bier

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Lesen für Bier ist ein Literaturveranstaltungsformat, bei dem Texte improvisiert vorgetragen werden. Die Idee hierzu stammt vom Autor Lucas Fassnacht, der die erste Veranstaltung unter diesem Namen im Oktober 2013 in Nürnberg durchgeführt hat.[1]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Publikum bringt Texte jeglicher Art zur Veranstaltung mit und gibt diese beim Eintritt ab, die Texte werden dann vom Gastgeber sowie dessen Gast vorgetragen, ohne dass ihnen die Texte zuvor bekannt sind. Im Anschluss an jeden, je nach Text etwa fünf Minuten langen Vortrag darf das Publikum abstimmen, ob ihm der Text an sich oder der Vortrag besser gefallen hat. Dies geschieht in der Regel mithilfe einer Applausabstimmung. Je nachdem, wie das Votum ausfällt, erhält der Zuschauer, der den Text mitgebracht hat, oder der Vortragende ein Bier.

Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es finden oder fanden regelmäßige "Lesen für Bier"-Veranstaltungen in Erlangen, Jena, Berlin, Leipzig, Heidelberg, Hamburg[2], Nürnberg, Ansbach, Mannheim, Bremen, Krefeld, Wülfrath[3], Wesel und Augsburg statt. Auch in der Schweiz, in Olten und Luzern, wird die Reihe durchgeführt. Zumeist sind die Veranstalter von "Lesen für Bier" Akteure aus der Poetry-Slam-Szene.

Einzelnachweisliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nordbayern.de, Nürnberg, Germany: Lucas Fassnacht: „Viele Leute haben Angst davor, sich zu binden“. (nordbayern.de [abgerufen am 2. Januar 2018]).
  2. Mark Spörrle: Flüchtlingsunterkunft: "Chainsaw Massacre" in Blankenese. In: Die Zeit. 8. April 2016, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 2. Januar 2018]).
  3. Sandra Grünwald: WÜlfrath: Ein Bier als Lohn fürs gute Vorlesen. Abgerufen am 2. Januar 2018.