Lessing-Preis der DDR

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Lessing-Preis der DDR war ein hoch angesehener DDR-Literaturpreis, der ab dem 22. Januar 1954, dem 225. Geburtstag Lessings, vom Ministerium für Kultur verliehen wurde. Mit ihm sollten hervorragende Werke auf dem Gebiet der Bühnendichtung sowie auf dem Gebiet der Kunsttheorie und Kunstkritik, die im Geiste Lessings für die Entwicklung der Kunst bedeutungsvoll sind, gewürdigt werden.[1] Die Verleihung erfolgte durch den Minister für Kultur anlässlich des Geburtstags von Lessing jeweils am 22. Januar und erstmals am 22. Januar 1955. Die Auszeichnung konnte an Einzelpersonen oder Kollektive bis zu sechs Personen vergeben werden, bis 1977 jährlich, danach alle zwei Jahre. Sie bestand aus einer Medaille, einer Urkunde und einer Geldzuwendung in Höhe von 10.000 Mark. Mit dem Lessing-Preis des Freistaates Sachsen wird die Tradition dieses Preises seit 1993 fortgesetzt, der ebenfalls während der Kamenzer Lessing-Tage dort verliehen wird.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bekanntmachung des Beschlusses über die Verleihung des Lessing-Preises vom 21. Januar 1954 (GBl. S. 99)