Lettische Basketballnationalmannschaft

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Lettland
Latvija
LettlandLettland
Verband LBS
FIBA-Mitglied seit 1935/1992
FIBA-Weltranglistenplatz 34
Technischer Sponsor Adidas
Trainer Ainars Bagatskis
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 0
Beste Ergebnisse -
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1
Beste Ergebnisse 15. Platz (1936)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 10
Beste Ergebnisse Gold (1935),
Silber (1939)
Homepage basket.lv
(Stand: 2. September 2013)

Die lettische Basketballnationalmannschaft repräsentiert Lettland bei Basketball-Länderspielen der Herren. Ihr größter Erfolg ist der Gewinn der ersten Basketball-Europameisterschaft 1935.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie in Litauen fand der Basketball-Sport in Lettland früh Verbreitung. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte die lettische Mannschaft zu den erfolgreichsten Europas und gewann die Europameisterschaft 1935 sowie Silber bei der EM 1939. Während der ersten Jahre der Sowjetunion gewann ASK Riga den Landesmeisterpokal drei Mal hintereinander, Spieler des Vereins wie der 2,18 m große[1] Jānis Krūmiņš, Valdis Muižnieks und Maigonis Valdmanis gehörten auch in der sowjetischen Nationalmannschaft zu den wichtigsten Stützen. Weitere wichtige lettische Spieler in der Sowjetzeit waren der Weltmeister 1982 Valdis Valters und der Olympiasieger 1988 Igors Miglinieks, der wie Gundars Vētra auch Mitglied des Vereinten Teams 1992 war.

Ohne Miglinieks und Vētra, der kurzzeitig in der NBA spielte, versuchte die lettische Nationalmannschaft an ihre alten Erfolge anzuknüpfen. Sie qualifizierte sich 1993 für die erste Europameisterschaft seit der erneuten Unabhängigkeit und erreichte die Zwischenrunde. Bei der EM 2001 gelang der Einzug ins Viertelfinale, nachdem Lettland in der Zwischenrunde Litauen überraschend deutlich geschlagen hatte. Seitdem konnte sie sich für jede weitere Europameisterschaft qualifizieren, schied dann allerdings jeweils nach der Vorrunde aus. Nachdem 2007 und 2009 der NBA-Spieler Andris Biedriņš Teil der Mannschaft gewesen war, trat man 2011 mit größtenteils jungen und international unerfahrenen Spielern an.

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader Lettlands bei der Europameisterschaft 2017
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
9 Dairis Bertāns 09.09.1989 1,92 ItalienItalien EA7 Armani Mailand
7 Jānis Blūms 20.04.1982 1,91 (C)Kapitän der Mannschaft SpanienSpanien Tecynconta Saragossa
12 Kristaps Janičenoks 14.03.1983 1,95 BK Ventspils
13 Jānis Strēlnieks 01.09.1989 1,91 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus
21 Aigars Šķēle 04.12.1992 1,92 BK Ventspils
Forwards (SF, PF)
8 Dāvis Bertāns 12.11.1992 2,08 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten San Antonio Spurs
10 Jānis Timma 02.07.1992 2,01 RusslandRussland Zenit St. Petersburg
11 Rolands Šmits 25.06.1995 2,07 SpanienSpanien Montakit Fuenlabrada
24 Andrejs Gražulis 21.07.1993 2,02 BK Ventspils
31 Žanis Peiners 02.08.1990 2,04 GriechenlandGriechenland PAOK Thessaloniki
Center (C)
6 Kristaps Porziņģis 02.02.1995 2,17 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Knicks
33 Mārtiņš Meiers 30.03.1991 2,11 RusslandRussland UNICS Kasan
Trainer
Nat. Name Position
LettlandLettland Ainars Bagatskis Cheftrainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Quellen
Ligahomepage
Stand: 31. August 2017

Abschneiden bei internationalen Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Sommerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basketball-Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basketball-Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993 - 9. Platz
  • 1995 - nicht qualifiziert
  • 1997 - 16. Platz
  • 1999 - nicht qualifiziert

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Armee ohne Luftwaffe. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1967 (online2. Oktober 1967).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]