Leuchtenburg (Südtirol)

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Leuchtenburg
Burgruine Leuchtenburg

Burgruine Leuchtenburg

Alternativname(n): Castelchiaro, Castel Chiaro
Entstehungszeit: ca. 1200
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Ruine
Geographische Lage 46° 22′ 45,1″ N, 11° 16′ 47,5″ O46.37920511.279874Koordinaten: 46° 22′ 45,1″ N, 11° 16′ 47,5″ O
Leuchtenburg (Südtirol) (Südtirol)
Leuchtenburg (Südtirol)

Die Leuchtenburg ist die Ruine einer Höhenburg oberhalb des Kalterer Sees auf einer Anhöhe des Mitterbergs in der Nähe der Laimburg, Gemeinde Pfatten. Die auf 576 m s.l.m. Höhe gelegene Burg wird durch eine riesenhafte Schildmauer respektive einen hohen Mantel geprägt. Der Hohe Mantel geht hier über das rein fortifikatorische hinaus, da die Burg an ohnehin passabel geschützter Stelle liegt. Es handelt sich hier um eine herrschaftliche Imponiergeste.

Die Kernburg selbst besteht aus dem ovalen, hohen Mantel und einigen Wohnbauten im Inneren. Zudem weist die Leuchtenburg zwei später entstandene Kernburgen auf.

Die genaue Datierung der Erbauung ist unsicher, häufig wird der Zeitraum zwischen 1200 und 1250 genannt; das Südtiroler Burgeninstitut geht sogar von einer Entstehung vor 1200 aus. Sicher ist, dass nach 1250 die Herren von Rottenburg, die wahrscheinlich auch die Erbauer sind, auf der Burg saßen.

Seit 1610 ist die Leuchtenburg unbewohnt und verfiel allmählich. Im 20. Jahrhundert wurde das Mauerwerk konserviert.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts