Leups

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Leups ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im oberfränkischen Landkreis Bayreuth in Bayern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das überwiegend katholisch geprägte Kirchdorf mit 201 Einwohnern (Stand 19. September 2006) liegt in der Fränkischen Schweiz etwa 18 km südlich von Bayreuth. Durch Leups verläuft der Fränkische Marienweg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Mai 1952 wurde Leups von einem verheerenden Brand durch einen Blitzschlag heimgesucht. Die ganze westliche Dorfhälfte wurde bis auf drei Gebäude zerstört. Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde in die Stadt Pegnitz eingegliedert.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Dorfmitte steht die St.-Joseph-Kapelle.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alle Jahre findet im Juli das Leupser Schupfenfest statt.
  • Seit 1998 wird wieder an jedem ersten Wochenende im September die Leupser Kerwa gefeiert. Höhepunkte der Kerwawoche sind das „Ausgraben“ am Mittwoch, das Aufstellen des Kerwabaumes am Samstag sowie am Sonntag das „Aufspielen“ der Kerwabuam und Madla auf dem Leupser Dorfplatz. Die Kerwa klingt am Montag mit dem „Rumspielen“ durch das Dorf aus. Hierbei gehen die Kerwabum und Madla mit Musik von Haus zu Haus und werden dort fast ausschließlich mit alkoholischen Getränken bewirtet. Den endgültigen Abschluss findet die Leupser Kerwa am folgenden Freitag beim „Kerwa eingraben“.
  • Ein weiteres Highlight ist die alljährlich stattfindende Strandparty „Hitzefrei“

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leups hat eine Freiwillige Feuerwehr mit etwa 45 aktiven und einigen passiven und fördernden Mitgliedern
  • Seit Oktober 2001 hat Leups eine eigene Theatergruppe, die aus acht bis zehn Frauen und Männern besteht. Bisher wurden fünf Stücke aufgeführt.
  • Stammtisch Leupser Tal, Stammtisch Durstklopfer
  • Frauengymnastik-Gruppe
  • Kerwabum und Kerwamadla Leups
  • Leupser simma e. V

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 676.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 49° 48′ 51″ N, 11° 31′ 18″ O