Levold von Northof

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Levold von Northof (* 5. Februar 1279; † 3. Oktober 1359),[1] auch Levoldi de Northof, war Domherr zu Lüttich. Sein Familienname geht auf den Nordhof in Pelkum zurück.

Nach eigenen Angaben studierte er ab 1294 in Erfurt, wurde jedoch schon im Folgejahr gegen seinen Willen durch einen Verwandten, Drost Rutger von Altena, zurückgerufen. Ab Mai 1308 konnte er sein Studium in Avignon fortsetzen. Er verfasste um 1357/58 die Chronica comitum de Marka, eine Chronik der Grafen von der Mark und Altena.

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Pätzold: Immer ein warmherziger Förderer der Grafschaft Mark. Levold von Northof (1279–1358/59). In: Concilium medii aevi. Nr. 14, 2011, ISSN 1437-904X, S. 319–336 (PDF; 132 kB).
  • Sven Rabeler: Der Geschichtsschreiber, die Dynastie und die Städte. Städte als Objekte, Akteure und Antagonisten dynastisch orientierter Politik in der Chronik Levolds von Northof (1279–ca. 1359). In: Jahrbuch für Regionalgeschichte. Band 27. Steiner, Stuttgart 2009, ISSN 1860-8248, S. 15–40, hier S. 18–23.
  • Wilhelm Wattenbach: Northof, Levold von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 23 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. S. Pätzold: Immer ein warmherziger Förderer der Grafschaft Mark. Levold von Northof (1279–1358/59), S. 319.