Liberty Media

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Liberty Media Corporation
Liberty-logo.svg
Rechtsform Corporation
ISIN US53071M1045
Gründung 1991 (erster Handelstag)
Sitz Meridian (Colorado), Colorado, USA

Leitung

  • John Malone (Vorsitzender)
  • Gregory B. Maffei Präsident & CEO
Mitarbeiter 14765 (2006)[1]
Umsatz $10,158 Mrd. (2009)
Branche Medienkonzern
Website www.libertymedia.com

Die Liberty Media Corporation ist ein amerikanisches Medienunternehmen, welches sich mehrheitlich im Besitz von John Malone befindet. Es hält Beteiligungen an Fernsehsendern, Zeitungen und Filmstudios. Das Unternehmen wird in Form von vier Tracking Stocks an der Börse gehandelt, wovon die Aktie des Geschäftsbereiches Liberty Interactive Group (LINTA) Mitglied im Nasdaq-100 ist.

Die Corporation teilt sich in drei Unternehmensteile auf:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Liberty Media 1991 erstmals an der Börse gehandelt wurde, kam es zu einer Reihe von Fusionen, unter anderem mit der Tele-Communications International Inc. Im Zuge der Fusion mit AT&T 1999 wurde Liberty Media zunächst zum Tracking Stock und 2001 wieder als eigenständige Gesellschaft von AT&T abgespalten. Darauf folgte 2003 die Fusion mit Ascent Media Group, Inc. und Liberty Satellite & Technology, Inc. 2004 erfolgte die Abspaltung der Liberty Media International (heute Liberty Global) und 2005 der Discovery Holding Company, indirekter Eigentümer des Discovery Channels.

Für den Kauf der Formula One Group im September 2016 wurden als Kaufsumme 4,4 Milliarden US-Dollar (ca. 3,93 Milliarden Euro) angegeben. Der Geschäftsführer Bernie Ecclestone blieb vorerst weiterhin als Geschäftsführer tätig, der Firmensitz verblieb in London.[2] Am 23. Januar 2017 wurde Ecclestone als Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung entlassen.[3] Sein Nachfolger wurde Chase Carey.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.hoovers.com/liberty-media-holding/--ID__51395--/free-co-factsheet.xhtml
  2. Formel-1-Verkauf ist perfekt, abgerufen am 8. September 2016.
  3. «Einfach weg» – Ecclestone nicht mehr F1-Geschäftsführer. In: srf.ch. 23. Januar 2017, abgerufen am 24. Januar 2017.
  4. Rennsport: Ecclestone bestätigt Absetzung als Formel-1-Chef. In: Spiegel Online. 23. Januar 2017, abgerufen am 24. Januar 2017.