Lich-Steinstraß (Jülich)

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Lich-Steinstraß
Stadt Jülich
Wappen von Lich-Steinstraß
Koordinaten: 50° 55′ 47″ N, 6° 22′ 42″ O
Höhe: ca. 100 m
Einwohner: 1192 (31. Dez. 2015)[1]
Postleitzahl: 52428
Vorwahl: 02461
Karte
Lage des ehemaligen sowie des umgesiedelten Ortes Lich-Steinstraß im Rheinischen Braunkohlerevier

Lich-Steinstraß ist ein Wohnort und Stadtteil von Jülich im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen.

Der Ort entstand ab 1981 durch Umsiedlung des Doppelortes Lich-Steinstraß, der am nordöstlichen Rand des Tagebaus Hambach lag.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Umsiedlung an den neuen Standort Lich-Steinstraß im Osten der Stadt Jülich fand zwischen 1981 und 1991 statt. Der Ort geht mit der Bebauung nahtlos in Jülich über.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den ÖPNV stellt die RVE durch die Buslinie 270 und ein Anruf-Sammel-Taxi sicher.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche ist St. Andreas und St. Matthias geweiht. Die Kapelle auf dem Matthiasplatz steht unter dem Patronat des hl. Matthias.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es den städtischen Kindergarten „Rappelkiste“.

Brauchtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Brauchtum des rheinischen Karnevals wird in Lich-Steinstraß traditionell gefeiert. Dazu richtet die Karnevalsgesellschaft Maiblömche Lich-Steinstraß 1935 e. V. eine Reihe von diversen Veranstaltungen im Stil des Kölner Karnevals aus, die von vielen Einwohnern des Jülicher Landes besucht werden.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seniorenfußballmannschaft des FC Germania Lich-Steinstraß spielt in der Mittelrheinliga.

Vereine/Vereinigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karnevalsgesellschaft Maiblömche Lich-Steinstraß 1935 e.V.
  • FC Germania Lich-Steinstraß 1927 e.V.
  • Feuerwehrförderverein Lich-Steinstraß e.V.
  • Freiwillige Feuerwehr LG Lich-Steinstraß
  • Heimatverein Lich-Steinstraß e.V.
  • Heubockband
  • KiTa Rappelkiste
  • 1.FC Köln Fanclub Lich-Steinstraß 1974
  • Bruderschaft zur schmerzhaften Mutter Gottes
  • St. Matthias Bruderschaft Lich-Steinstraß
  • St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lich-Steinstraß
  • Tennis Club Blau-Weiß Lich-Steinstraß

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leo de Jong: Unverlierbare Heimat, Stetternich 1972
  • Gabriele Nickel-Peltzer: Das alte Dorf – der neue Vorort, Köln 1992
  • Ewald Glässer, Hartwig Arndt: Struktur und neuzeitliche Entwicklung der linksrheinischen Bördensiedlungen im Tagebaubereich Hambach unter besonderer Berücksichtigung der Ortschaft Lich-Steinstraß, Köln 1978
  • D. Emunds: Und mögen sie blühen so manches Jahr. Die KG Maiblömche Lich-Steinstraß von 1935 bis 2010, Jülich 2010
  • Heinrich Klein, Bergheim: Gut Mariawald - Lich-Steinstraß, Verlag BoD, Norderstedt, 1. Aufl. 2015, ISBN 978-3-7347-6064-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.juelich.de/zahlen