Licherode

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Licherode
Gemeinde Alheim
Koordinaten: 51° 1′ 10″ N, 9° 35′ 31″ O
Höhe: 315 (314–336) m ü. NN
Fläche: 14,04 km²[1]
Einwohner: 140 (16. Nov. 2010)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36211
Vorwahl: 05664

Licherode ist ein Ortsteil der Gemeinde Alheim im nordhessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geographische Lage und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt von Wald umgeben an dem Fulda-Zufluss Wichte und an der von Oberellenbach im Osten kommenden Kreisstraße K 66. In der Nähe des Dorfes verläuft die ICE-Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Sie gab dem Überholbahnhof Licherode ihren Namen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1353. Das „Gericht Rengshausen“ mit den Dörfern Hausen, Licherode, Lichtenhagen, Nausis und Nenterode gehörte ab 1579 zum hessischen Amt Rotenburg, das von 1627 bis 1835 Teil der Rotenburger Quart war.[1]

Im Jahre 1939 hatte das Dorf 180 Einwohner. Es gehörte bis 1972 zum Landkreis Rotenburg (Fulda). Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde Licherode mit neun anderen Dörfern am 1. August 1972 zur neu gegründeten Gemeinde Alheim zusammengeschlossen.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Licherode gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus, einen Thing-Platz mit einer 800 Jahre alten Linde und einen Campingplatz.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem ökologischen Schullandheim-Alheim-Licherode ist ein Umweltbildungszentrum angeschlossen, dieses wurde durch die UNESCO bereits dreimal als offizielles Projekt der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Licherode gewann im Jahr 1996 den „Europäischen Dorferneuerungspreis“ sowie im Jahr 2002 den Preis „Unser Dorf“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Licherode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 407.
  3. Der Ort im Internetauftritt der Gemeinde Alheim

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]