Lichtenau (Mittelfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Lichtenau
Lichtenau (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Lichtenau hervorgehoben

Koordinaten: 49° 17′ N, 10° 41′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Höhe: 390 m ü. NHN
Fläche: 41,36 km2
Einwohner: 3856 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91586
Vorwahlen: 09827, 09874
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 175
Marktgliederung: 25 Gemeindeteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Ansbacher Straße 11
91586 Lichtenau
Website: www.markt-lichtenau.de
Erster Bürgermeister: Markus Nehmer (SPD)
Lage des Marktes Lichtenau im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-RiesAnsbachFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenUnterer WaldLehrbergAdelshofen (Mittelfranken)Bechhofen (Mittelfranken)Bruckberg (Mittelfranken)Buch am WaldBurkColmbergDentlein am ForstDiebachDietenhofenDinkelsbühlDombühlEhingen (Mittelfranken)FeuchtwangenFlachslandenGebsattelGerolfingenGeslauHeilsbronnInsingenLangfurthLeutershausenLichtenau (Mittelfranken)Merkendorf (Mittelfranken)MönchsrothNeuendettelsauNeusitzOberdachstettenOhrenbachPetersaurachRöckingenRothenburg ob der TauberRüglandSachsen bei AnsbachSchillingsfürstSchnelldorfSchopfloch (Mittelfranken)SteinsfeldUnterschwaningenWassertrüdingenWeidenbach (Mittelfranken)WeihenzellWeiltingenWettringen (Mittelfranken)WiesethWindelsbachWindsbachWittelshofenWörnitz (Gemeinde)Wolframs-EschenbachWilburgstettenOrnbauMitteleschenbachHerriedenDürrwangenBurgoberbachAurach (Landkreis Ansbach)ArbergBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Lichtenau (umgangssprachlich: Līchdna bzw. Liəchdna[2]) ist ein Markt im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtenau liegt im Tal des Flusses Fränkische Rezat etwa zehn Kilometer östlich von Ansbach.[3]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 25 Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[4]

Die Kunstmühle und die Lichtenauer Kellerhäuser sind keine amtlich benannten Gemeindeteile.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachsen bei Ansbach Heilsbronn Petersaurach
Ansbach Nachbargemeinden Neuendettelsau
Weidenbach Merkendorf, Wolframs-Eschenbach Windsbach

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1246 wurde der Ort als de castro Lihtenowe erstmals urkundlich erwähnt in Zusammenhang mit einem Testament, in dem der staufische Reichsvogt, Rudolf von Dornberg, das Schloss Lichtenau seiner Gemahlin Kunigunde vermachte, Eigentümer war aber das Reich. Grundwort des Burgnamens ist mhd. „ouwe, owe“ (= von Wasser umflossenes Land), Bestimmungswort das Adjektiv „lieht, licht“ (= hell, strahlend), womit nicht das Baumaterial, sondern die gute Eigenschaft der Burg bezeichnet werden soll.[5]

Ursprünglicher Lehnsherr war das Hochstift Würzburg. Lehensträger waren die Herren von Dornberg. Als diese 1288 ohne männliche Nachkommen ausstarben, kam ihr Besitz über Erbfolge an die Herren von Heideck. Von 1406 bis 1806 unterstand Lichtenau mit Zugehörungen der Reichsstadt Nürnberg, die ab 1500 ein Teil des Fränkischen Reichskreises war. Dem Pflegamt Lichtenau gehörten vier Hauptmannschaften an: Sachsen, Immeldorf, Hergersbach und Rohr.[6] Die fünfeckige Festungsanlage dominiert den alten Ortskern. Sie erinnert stark an die Nürnberger Burg, deren Vorposten sie war.

Im Salbuch des nürnbergischen Pflegamtes Lichtenau von 1515 wurden für Lichtenau 1 Schloss mit Zugehörungen, 27 Häuser mit Stadel und Gärtlein, Badstube, Mahlmühle, Schenkstatt und Hirtenhaus angegeben. Sie alle unterstanden dem Pflegamt.[7]

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde Lichtenau Zuzugsort von rund 65 Glaubensvertriebenen v. a. aus Österreich.[8]

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Lichtenau 45 Anwesen (18 ganze Bürgergüter, 1 ganzes Bürgergut mit Wirtschaft, 1 ganzes Bürgergut mit Braurecht, 1 ganzes Bürgergut mit Mühle, 9 halbe Bürgergüter, 1 viertel Bürgergut, 1 Haus, 1 Haus mit Back- und Braurecht, 1 halbes Haus, 1 Gut, 5 Tropfhäuser, 3 Tropfhäuser mit Braurecht, 2 halbe Tropfhäuser). Das Hochgericht, die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über die Anwesen übte das Pflegamt Lichtenau aus. Neben den Anwesen gab es noch herrschaftliche, kommunale und kirchliche Gebäude.[9]

1806 kam Lichtenau an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Lichtenau gebildet, zu der Boxbrunn, Stritthof und Weickershof gehörten. Die Ruralgemeinde Lichtenau wurde im Jahr 1810 gegründet und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt.[10] Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Heilsbronn zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Windsbach.[11] Wenig später stellte Boxbrunn einen Antrag, mit dem Weickershof und Stritthof eine eigene Gemeinde zu bilden, was jedoch abgelehnt wurde.[12] Von 1862 bis 1879 gehörte Lichtenau zum Bezirksamt Heilsbronn, ab 1880 zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt) und zum Rentamt Heilsbronn (1919–1929: Finanzamt Heilsbronn, ab 1929: Finanzamt Ansbach). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Heilsbronn (1879 in Amtsgericht Heilsbronn umbenannt), seit 1956 ist das Amtsgericht Ansbach zuständig.[13] 1961 hatte die Gemeinde Lichtenau eine Gebietsfläche von 5,421 km².[14]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Einwohner
(1970)
Eingemeindungs-
datum
Bemerkungen
Fischbach 106 1. April 1971[15]
Herpersdorf 371 1. Januar 1972[15] Eingliederung von 83 der 371 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Petersaurach
Immeldorf 347 1. April 1971[15]
Malmersdorf 164 1. April 1971[15]
Ratzenwinden 183 1. Januar 1972[15] Eingliederung von 57 der 183 Einwohner, Umgliederung der anderen Einwohner nach Sachsen
Sachsen 34 1. Oktober 1972[16] Verbleib der anderen Einwohner in Sachsen
Schlauersbach 211 1. April 1971[15]
Unterrottmannsdorf 209 1. Januar 1972[15]
Wattenbach 214 1. Januar 1972[15]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Lichtenau

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 1995 2005 2015
Einwohner 482 726 962 1035 1127 1089 1299 1271 1312 1228 1278 1431 1405 1379 1257 1335 1000 934 1663 1838 1718 1839 3486 3823 3791 3806
Häuser[17] 77 82 122 149 170 174 202 254 891 1130
Quelle [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [27] [28] [27] [27] [27] [29] [27] [27] [27] [30] [14] [31] [32] [33]

Gemeindeteil Lichtenau

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 411 650 946 988 1227 1362 1255 1722 1652 1763 2168
Häuser[17] 65 70 137 170 161 188 239 575
Quelle [18] [19] [21] [23] [26] [28] [29] [30] [14] [31] [32]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat von Lichtenau hat ohne den Bürgermeister 16 Mitglieder.

SPD CSU UWG1 Grüne Gesamt
2020 4 4 6 2 16 Sitze
2014 4 5 7 - 16 Sitze
2008 4 5 7 - 16 Sitze
2002 3 7 6 - 16 Sitze
1 Unabhängige Wählergemeinschaft

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980–1996 Friedrich Großmann
  • Bis April 2008 Andreas Wattenbach (CSU)
  • 2008–2020 Uwe Reißmann (SPD)
  • Seit Mai 2020: Markus Nehmer (SPD)

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen
Wappen von Lichtenau
Blasonierung: „Über von Rot, Silber und Blau geteiltem Schildfuß gespalten; vorne in Gold ein halber, rot bewehrter schwarzer Adler am Spalt, hinten fünfmal schräg geteilt von Rot und Silber.“[34]

Seit dem 17. Jahrhundert verwendete das nürnbergische Pflegamt Lichtenau ein Wappen, das die Marktgemeinde 1937 ohne Verleihung annahm. Das Innenministerium stimmte der Wappenführung 1964 zu.

Wappenbegründung: Der halbe schwarze Adler und die Schrägteilung von Rot und Silber entspricht dem Wappen der Reichsstadt Nürnberg, zu der der Ort von 1406 bis 1806 gehörte. Der Schildfuß erinnert an die Herren von Heideck, die davor die Burgherren waren.
Flagge

Lichtenau hat eine blau-weiß-rote Gemeindeflagge.[35]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2003 bis 2016 war Lichtenau Teil der Kommunalen Allianz LiSa, zu der die politische Gemeinde Sachsen b. Ansbach gehörte. Seit 2016 ist die Gemeinde Teil der Allianz Kernfranken[36], die aus dem Zusammenschluss von LiSa und Komm,A (Bruckberg, Dietenhofen, Heilsbronn, Neuendettelsau, Petersaurach und Windsbach) entstand.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenhof der Feste
  • Die Festung Lichtenau geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Sie ist ein Glanzstück der Renaissancebaukunst, auch wenn sie zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung nicht mehr der damaligen Entwicklung des Festungsbaus entsprach und durch ihre Lage im Tal nicht gut gegen Belagerungsartillerie zu verteidigen war. Die Festung wurde viele Jahre als Gefängnis genutzt, nachdem Lichtenau im Jahr 1806 Bayern zugeschlagen worden war. 1933 richtete der nationalsozialistische Staat in der Festung Lichtenau ein Arbeitsdienstlager ein; es hatte allerdings nur drei Jahre Bestand. Anfang der 1980er Jahre wurde die Festung umfassend saniert. Das Staatsarchiv Nürnberg hat dort eine Außenstelle.
  • Dreieinigkeitskirche: Spätbarocke Kirche, 1724 erbaut.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staatsstraße 2223 verläuft nördlich von Lichtenau und führt zur Anschlussstelle 53 der Bundesautobahn 6 (2,8 km östlich) bzw. nach Sachsen bei Ansbach (1,8 km westlich). Die Staatsstraße 2412 führt über Herpersdorf und Langenloh nach Petersaurach (5 km nordöstlich). Die Kreisstraße AN 12 führt an Wattenbach vorbei und über Wöltendorf nach Wolframs-Eschenbach zur Staatsstraße 2220 (6,5 km südöstlich) bzw. an Volkersdorf und Milmersdorf vorbei nach Sachsen (2,4 km nordwestlich). Die Kreisstraße AN 1 führt nach Oberrammersdorf (3,7 km südwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Malmersdorf (1,6 km östlich) und Boxbrunn (1 km südlich).[3]

Durch Lichtenau führen die Fernwanderwege Rangau-Querweg die Rangau-Linie des Main-Donau-Weg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2006 vereint der Gewerbeverband Lichtenau-Sachsen e. V. die Selbständigen der beiden benachbarten Gemeinden Lichtenau und Sachsen bei Ansbach. Da die Gewerbeflächen im Ort nicht mehr ausreichten, wurde 2012 das Gewerbegebiet "A 6", direkt an der Autobahnauffahrt zur Bundesautobahn 6 erschlossen und bebaut.

Bekanntestes Unternehmen am Ort war bis März 2021[37] die Brauerei „Hauff-Bräu“. International bekannt ist die Firma Eberhardt GmbH als Weltmarktführer für Schinkenpressen. Bundesweit bekannt wurde die Franke Elektrotechnik GmbH als Unternehmen des Jahres 1998 und als erster Solarinstallateur mit zertifiziertem Umweltmanagementsystem.

Der Golfclub Lichtenau-Weickershof e. V. wurde im Jahre 1978 gegründet und hat eine über die Region hinaus bekannte Turnieranlage, die bereits mehrmals Austragungsort deutscher Meisterschaften war. Der Golfplatz wurde mit dem Umweltpreis des Deutschen Golfverbands ausgezeichnet. Ehrenpräsident Hans-Peter Müller (1946–2020) war 26 Jahre Präsident des Clubs und hat diesen maßgeblich geprägt.

Telefonvorwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lichtenau gilt die Vorwahl 09827. Abweichend hiervon haben Bachmühle, Kirschendorf und Schlauersbach die Vorwahl 09874.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Robert Giersch, Andreas Schlunk, Berthold Frhr. von Haller: Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft – Ein historisches Handbuch nach Vorarbeiten von Dr. Gustav Voit. Selbstverlag der Altnürnberger Landschaft e. V., Lauf an der Pegnitz 2006, ISBN 978-3-00-020677-1.
  • Reiner Heller: Geschichte der Festung Lichtenau. Auflage 2013, Herausgeber-Museumsverein-Lichtenau.
  • Reiner Heller: Mühlen an der fränkischen Rezat, von Oberdachstetten bis Georgensgmünd (u. a. Beschreibung der Mühlen in und um Lichtenau, so z. B. im Zandtbachtal). 1. Auflage 2013, Selbstverlag.
  • Heinrich Holzschuher: Geschichte der ehem. Herrschaft, des Marktes, der Feste und des Zuchthauses Lichtenau. Nürnberg 1837.
  • Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
  • Gerhard Rechter: Lichtenau und seine Menschen. Die Festung, der Marktort und die Grundherrschaft seit dem 15. Jahrhundert. Ein Häuserbuch (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte. Band 25), Nürnberg 2010, ISBN 978-3-929865-34-9.
  • Fritz Schnelbögl: Nürnbergs Bollwerk Lichtenau. (Altnürnberger Landschaft 4. Jg., Sonderheft November 1955).
  • Wilhelm Schwemmer: Alt-Lichtenau und Festung. Aus der Geschichte der Ortschaft und der Festung. Korn & Berg, Nürnberg 1980, ISBN 978-3-87432-072-6.

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lichtenau (Mittelfranken) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Genesis Online-Datenbank des Bayerischen Landesamtes für Statistik Tabelle 12411-001 Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 125.
  3. a b Karte von Markt Lichtenau auf dem BayernAtlas
  4. Gemeinde Lichtenau in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 15. September 2019.
  5. W.-A. v. Reitzenstein: Lexikon fränkischer Ortsnamen, S. 131 f.
    Nach E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 125 f., soll der Ortsname zur lichten, d. h. unbewaldeten Aue bedeuten.
  6. M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 1, S. 361–369; Bd. 2, S. 743–748.
  7. M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 743 f.
  8. E. Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Windsbach im 17. Jahrhundert, S. 38 ff.
  9. M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 883.
  10. Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.
  11. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 44 (Digitalisat).
  12. M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 964.
  13. M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 999f.
  14. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 756 (Digitalisat).
  15. a b c d e f g h Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
  16. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 703, 706.
  17. a b Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 2015 als Wohngebäude.
  18. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 54 (Digitalisat). Für die Gemeinde Lichtenau zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Boxbrunn (S. 11), Stritthof (S. 90) und Weickershof (S. 101).
  19. a b Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 149 (Digitalisat).
  20. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 174, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  21. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1043, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  22. Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 165 (Digitalisat).
  23. a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1208, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  24. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Hergestellt auf Grund der neuen Organisation der Regierungsbezirke, Bezirksämter und Gerichtsbezirke. Nachtrag zum Heft 36 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1879, S. 61 (Digitalisat).
  25. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Gemeinde-Verzeichniss für das Königreich Bayern. Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1880. Heft 35 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1882, S. 174 (Digitalisat).
  26. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1095 (Digitalisat).
  27. a b c d e f g h Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 164, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  28. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1159 (Digitalisat).
  29. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1196–1197 (Digitalisat).
  30. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1028 (Digitalisat).
  31. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 170 (Digitalisat).
  32. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 329 (Digitalisat).
  33. Lichtenau (Mittelfranken): Amtliche Statistik des LfStat
  34. Eintrag zum Wappen von Lichtenau (Mittelfranken) in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  35. Lichtenau. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 7. Februar 2020.
  36. www.kernfranken.eu
  37. Nach 532 Jahren: Fränkische Brauerei schließt im März. Abgerufen am 14. April 2021.