Hroznětín

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Hroznětín
Wappen von Hroznětín
Hroznětín (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Karlovarský kraj
Bezirk: Karlovy Vary
Fläche: 2378,9312[1] ha
Geographische Lage: 50° 19′ N, 12° 52′ O50.30972222222212.871388888889449Koordinaten: 50° 18′ 35″ N, 12° 52′ 17″ O
Höhe: 449 m n.m.
Einwohner: 1.943 (1. Jan. 2015) [2]
Postleitzahl: 362 33 - 363 01
Kfz-Kennzeichen: K
Verkehr
Bahnanschluss: Dalovice–Merklín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Jaroslav Rovný (Stand: 2007)
Adresse: Krušnohorské náměstí 1
362 33 Hroznětín
Gemeindenummer: 555185
Website: www.mestohroznetin.cz
Lageplan
Lage von Hroznětín im Bezirk Karlovy Vary
Karte
Kirche St. Peter und Paul (2005)

Hroznětín (deutsch Lichtenstadt) ist eine Stadt im Karlovarský kraj in Tschechien.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Hroznětín liegt an der Wistritz im Egerland, nordwestliches Böhmen, am Fuße des Erzgebirges, an der Nebenbahn Dalovice–Merklín.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Hroznětín besteht aus den Ortsteilen Bystřice (Langgrün), Hroznětín (Lichtenstadt), Odeř (Edersgrün), Ruprechtov (Ruppelsgrün) und Velký Rybník (Großenteich).[3]

Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Bystřice u Hroznětína, Hroznětín, Odeř und Ruprechtov u Hroznětína.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ersterwähnung des Ortes erfolgte 1273 als Spitersgrün. Die Gründung wird mit dem seligen Hroznata († 1217) in Verbindung gebracht, der 1193 das Stift Tepl gegründet hatte, zu dessen Besitz der Ort anfangs gehörte. Durch zahlreiche Erzvorkommen (Silber, Eisen und Zinn) entwickelte sich der Ort zur Stadt. Lichtenstadt gelangte an die Grafen Schlick, später an das Haus Sachsen-Lauenburg, die Markgrafen von Baden und den Großherzog von Toskana.

Nach dem Rückgang des Bergbaus entwickelten sich der Maschinenbau, die Leder- und Schuhindustrie sowie der Tourismus. Am 1. Dezember 1930 hatte Lichtenstadt 1971 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 1924 und am 22. Mai 1947 856 Bewohner. Nach der Vertreibung der deutschen Bewohner und der damit einhergehenden Reduzierung der Einwohnerzahl gingen die Stadtrechte verloren. In der Nähe der Gemeinde liegt einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Böhmens.

Seit dem 23. Januar 2007 ist Hroznětín wieder eine Stadt.

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl[5]
1869 1738
1880 1731
1890 1907
1900 2212
1910 2056
Jahr Einwohnerzahl
1921 1786
1930 1018
1950 1065
19611 1212
19702 1503
Jahr Einwohnerzahl
19803 1481
19913 1514
20013 1633
20113 1861
1 Hroznětín mit Bystřice und Velký Rybník
2 Hroznětín mit Bystřice, Velký Rybník und Ruprechtov
2 Hroznětín mit Bystřice, Velký Rybník, Ruprechtov und Odeř

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Partnerstadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hroznětín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/555185/Hroznetin
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2015 (PDF; 504 KiB)
  3. http://www.uir.cz/casti-obce-obec/555185/Obec-Hroznetin
  4. http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/555185/Obec-Hroznetin
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHistorický lexikon obcí České republiky - 1869-2015. Český statistický úřad, 18. Dezember 2015, abgerufen am 29. Januar 2016 (tschechisch).