Lichterfeld-Schacksdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf führt kein Wappen
Lichterfeld-Schacksdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf hervorgehoben
Koordinaten: 51° 36′ N, 13° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Elbe-Elster
Amt: Kleine Elster (Niederlausitz)
Höhe: 117 m ü. NHN
Fläche: 40,97 km2
Einwohner: 1110 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km2
Postleitzahl: 03238
Vorwahl: 03531
Kfz-Kennzeichen: EE, FI, LIB
Gemeindeschlüssel: 12 0 62 293
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Turmstraße 5
03238 Massen-Niederlausitz
Bürgermeister: Ditmar Gurk (Wählergruppe Lichterfeld-Schacksdorf-Lieskau)
Lage der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf im Landkreis Elbe-Elster
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Lichterfeld-Schacksdorf (niedersorbisch Swětłe-Šachlejce) ist eine Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg (Deutschland) und gehört dem Amt Kleine Elster (Niederlausitz) mit Sitz in der Gemeinde Massen-Niederlausitz an.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt südöstlich der Kernstadt von Finsterwalde. Sie grenzt im Norden an die Gemeinde Massen-Niederlausitz, im Osten an die Gemeinde Sallgast, im Süden auf kurze Distanz an die amtsfreie Gemeinde Schipkau und die Stadt Lauchhammer und im Westen an die Stadt Finsterwalde. Fast vollständig auf dem südlichen Teil der Gemarkung von Lichterfeld befindet sich der im Entstehen begriffene Bergheider See.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich drei Ortsteile[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Lichterfeld und Schacksdorf.[6] Zum 31. Dezember 1998 wurde die Gemeinde Lieskau eingegliedert.[7]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Lichterfeld-
Schacksdorf
Lichterfeld Schacksdorf
1875 - 386 266
1910 - 588 314
1939 - 515 425
1946 - 660 393
1950 - 665 388
1971 - 574 361
1990 - 442 294
1995 - 463 653
1997 1 141
1998 1 410
2000 1 367
2005 1 214
2010 1 101
2011 1 050
2012 1 018
2013 983
2014 965
2015 1 121
2016 1 110

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[8][9] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Lichterfeld-Schacksdorf besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[10]

  • Wählergruppe Lichterfeld-Schacksdorf-Lieskau 10 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2003: Walter Kirchhof[11]
  • seit 2003: Ditmar Gurk (Wählergruppe Lichterfeld-Schacksdorf-Lieskau)

Gurk wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 ohne Gegenkandidat mit 88,4 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[12] gewählt.[13]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf das Besucherbergwerk F60

In der Liste der Baudenkmale in Lichterfeld-Schacksdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Das Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60, eine stillgelegte Förderbrücke am Bergheider See im Ortsteil Lichterfeld, ist heute ein Freilichtmuseum mit überregionalem Ruf. Durch Konzertveranstaltungen sowie verschiedene Klang- und Lichtinstallationen ist die Anlage ein touristischer Anziehungspunkt.



Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landesstraße 60 führt durch die Ortsteile Schacksdorf und Lichterfeld. Die Bundesstraße 96 durchquert den Ortsteil Lieskau.

Der Lausitzflugplatz Finsterwalde/Schacksdorf befindet sich zum Teil auf dem Gebiet der Gemeinde.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung - Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf
  3. Swětłe, Liste zu devastierten und teildevastierten Orten in der Lausitz, siehe auch (→ hier) Arnošt Muka: Niedersorbische Namen der Städte und Dörfer; 1911-1928; Sorbisches Institut
  4. Liškow, Arnošt Muka: Niedersorbische Namen der Städte und Dörfer; 1911-1928; Sorbisches Institut
  5. Šachlejce, Arnošt Muka: Niedersorbische Namen der Städte und Dörfer; 1911-1928; Sorbisches Institut
  6. Zusammenschluß der Gemeinden Lichterfeld und Schacksdorf (Amt Kleine Elster (Niederlausitz)) zu einer neuen Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 18. Dezember 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 9. Jahrgang, Nummer 2, 22. Januar 1998, S. 24.
  7. Eingliederung der Gemeinde Lieskau in die Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 21. Dezember 1998. Amtsblatt für Brandenburg - Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 10. Jahrgang, Nummer 5, 9. Februar 1999, S. 70.
  8. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Elbe-Elster. S. 18–21.
  9. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  11. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Elbe-Elster
  12. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  13. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lichterfeld-Schacksdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien