Lidl

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Dieser Artikel handelt von der deutschen Discounterkette. Zu anderen Bedeutungen siehe Lidl (Begriffsklärung).
Lidl Stiftung & Co. KG
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Rechtsform Stiftung & Co. KG
Gründung 1973
Sitz Neckarsulm, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Jesper Højer (Vorstandsvorsitzender)[1]
Mitarbeiter 131.456 (2015/16)[2]
Umsatz 38,277 Mrd. EUR (2015/16)[2]
Branche Lebensmitteleinzelhandel
Website www.lidl.de
www.lidl.at
www.lidl.ch

Lidl ist ein Discounter und ein Tochterunternehmen der Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm. Aktuell (Stand 2017) betreibt Lidl über 10.200 Filialen in 28 Ländern und ist nach der Anzahl der Filialen der größte Discounter-Konzern weltweit.[3]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäft von Lidl & Co. in der Sülmerstraße 54 in Heilbronn um 1905

Seit 1858 bestand in Heilbronn die Specerei- und Südfrüchten-Handlung (en gros & en détail) von A. Lidl & Cie., die um 1900 ihren Sitz in der Sülmerstraße 54 hatte. 1930 trat Josef Schwarz als persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) in die Südfrüchte Großhandlung Lidl & Co. ein. Das Unternehmen wurde in Lidl & Schwarz KG umbenannt und zügig zu einem Großhandel für den gesamten Lebensmittelhandel ausgebaut. Nachdem Lidl & Schwarz 1944 zerstört worden war, gelang der Wiederaufbau innerhalb von zehn Jahren. Das Unternehmen erhielt 1954 in Heilbronn erneut ein eigenes Domizil und trat im selben Jahr in die A&O Handelskette ein. 1968 eröffnete der erste Supermarkt unter dem Namen „Handelshof“ im schwäbischen Backnang. Vier Jahre später verlegte Josef Schwarz den Firmensitz von Heilbronn in das nahe gelegene Neckarsulm. Josef Schwarz verstarb 1977 im Alter von 74 Jahren.

Beteiligungen
Außenansicht einer Lidl-Filiale

Das Unternehmen übernahm sein Sohn Dieter Schwarz, der die Familiengeschäfte schon seit einigen Jahren an der Seite des Vaters führte. Dieser hatte nach seinem Einstieg in das väterliche Unternehmen 1973 seinen ersten Discountermarkt in Ludwigshafen am Rhein in der Mundenheimer Straße eröffnet. Um Wortspiele zu vermeiden („Schwarzmarkt“), besann er sich auf den alten Unternehmensnamen „Lidl“. Da er diesen jedoch aus rechtlichen Gründen nicht ohne weiteres übernehmen durfte[4], sicherte er sich rechtlich ab: In einer Heilbronner Lokalzeitung entdeckte er einen Artikel über den Maler und pensionierten Berufsschullehrer Ludwig Lidl (aufgrund der Ansässigkeit in Heilbronn vermutlich einem Verwandten des ursprünglichen Firmengründers A. Lidl), dem er für DM 1.000,– die Namensrechte abkaufte.[5][6]

Als Josef Schwarz 1977 starb, verfügte sein Sohn bereits über ein Netz von 30 Filialen. Bis 1978 testete Schwarz verschiedene Ladentypen. Dann ging die endgültige Konzeption der Lidl-Discounter in Serie. Die Aktivitäten wurden in den Bereich der Discount-Lebensmittelmärkte (Kleinflächen) unter dem Namen Lidl sowie in den Bereich der SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte (Großflächen) wie Kaufland, KaufMarkt, Concord und Handelshof aufgeteilt. Im Jahr 1988 hatte Lidl nach eigenen Angaben bereits 460 Filialen in der Bundesrepublik. Nach der Expansion Lidls innerhalb Deutschlands, die ab 1990 (Eröffnung des ersten Marktes in Chemnitz) in den neuen Bundesländern fortgesetzt wurde, begann 1989[7] die internationale Expansion mit dem Markteintritt Lidls in Frankreich. 1992 folgten Italien und 1996 Großbritannien. Heute bestehen Lidl-Filialen in fast allen Ländern Europas.

Im Jahr 1992 wurden Geschäfte der Nanz-Kette integriert.[7]

Mit dem Rückzug aus der Unternehmensleitung im Jahr 1999 übertrug Dieter Schwarz seinen Anteil steuersparend auf die gemeinnützige Dieter-Schwarz-Stiftung GmbH, deren Zweck unter anderem die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur ist.

Nach Wilfried Oskierski folgte im September 2008 Karl-Heinz Holland als Vorstandsvorsitzender.[8][9] Die Entlassung Hollands am 21. März 2014 wurde mit „unterschiedlicher, nicht überbrückbarer Auffassungen betreffend der künftigen strategischen Geschäftsausrichtung“ begründet. Holland bekam nach Informationen des Manager Magazins bis zum Ende seiner Kündigungsfrist zum 31. März 2017 sein Jahresgehalt von drei Millionen Euro.[10]

Lidl wird durch Jesper Hojer als Vorstandsvorsitzendem geführt.[1] Dieser berichtet an die Schwarz Unternehmenstreuhand KG, deren Sprecher und Komplementär heute Klaus Gehrig als Nachfolger von Gründer Dieter Schwarz ist, der damit letztlich die strategische Ausrichtung des Unternehmens bestimmt.[11]

Im Dezember 2015 eröffnete Lidl in Offenau die erste deutsche Filiale einer neuen Filialgeneration, die im Ausland zuvor bereits getestet worden war. Die neuen Filialen zeichnen sich durch Baumaterialien wie Glas, Aluminium und Holz sowie eine neue Beleuchtungstechnik aus, außerdem sind sie geräumiger gestaltet und bieten auch ansprechende Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter.[12]

Am 5. Mai 2017 fand in Bad Wimpfen der erste Spatenstich für eine neue Lidl-Zentrale statt. Unweit des bisherigen Unternehmenssitzes in Neckarsulm soll für die rund 1.500 Beschäftigten der Lidl-Verwaltung ein eigenes Gewerbegebiet erschlossen werden. Der Umzug des Unternehmens ist für 2020 geplant.[13]

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl hat die Rechtsform einer Stiftung & Co. KG, der etwa 600 verschiedene Landes- und Servicegesellschaften unterstellt sind.[14] Die Lidl-Stiftung sowie die deutsche Geschäftsleitung haben ihren Unternehmenssitz in räumlich voneinander getrennten Gebäuden in Neckarsulm.

In Deutschland betreibt Lidl 38[15] Regionalgesellschaften, die wiederum (Stand 2014) etwa 3300[16] Filialen betreuen. In jeder Regionalgesellschaft gibt es verschiedene Abteilungen, wie zum Beispiel Logistik oder Vertrieb. Für alle Bereiche einer Regionalgesellschaft ist ein Regionalgeschäftsführer[17] zuständig, der diese führt. Der Regionalgeschäftsführer wird unterstützt durch die unter ihm stehenden Vertriebsleiter.

Den Vertriebsleitern unterstehen mehrere Verkaufsleiter, die je einen Verkaufsbezirk von fünf bis sieben Filialen verantworten. Ein Verkaufsleiter ist auch gleichzeitig Disziplinarvorgesetzter und führt bis zu 100 Mitarbeiter. In einer Lidl-Filiale gibt es einen Filialverantwortlichen, der für den Ausbildungsstand und die Einteilung des Filialpersonals sowie für die Warendisposition, Abrechnung und Erreichung der entsprechenden Filial-Kennzahlen verantwortlich ist.

Produktionsbetriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 wurde die Solent GmbH & Co. KG[18] in Übach-Palenberg gegründet. Das Unternehmen produziert Schokolade und artverwandte Süßwaren[19][20], unter anderem wird hier das gesamte Fin Carré-Sortiment hergestellt. Mit der Eigenproduktion baut Lidl sein Schokoladenangebot weiter aus.[21] Dies ist ein Novum, da bisher die Discounter lediglich als Händler in Erscheinung getreten sind.

Ebenfalls in Übach-Palenberg angesiedelt ist die Bonback GmbH & Co. KG. Das Tochterunternehmen produziert seit 2012 Backwaren für die Lidl-Filialen. Man beabsichtigt die Produktion fortlaufend auszubauen.[22][23]

Expansion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl-Aktivitäten in Europa

Eine internationale Expansion wird intensiv betrieben. Zur Finanzierung wurden Ende 2006 Immobilien im Wert von einer Milliarde Euro verkauft.[24] 2014 ist Lidl mit 9.875 Filialen in 26 Ländern vertreten.[25] In Frankreich ist Lidl mit 1500 Filialen Marktführer im Discount-Segment.[26] Der Eintritt in den tschechischen Markt (2003) war von Affären um die Abholzung geschützter Bäume begleitet.[27] Die Expansion in die baltischen Märkte wurde 2006 aufgrund mangelnden Erfolges vorerst gestoppt[28] und 2014 erneuert. Auch in Norwegen erreichte Lidl nur einen Marktanteil von 1,5 % und stoppte vorerst die weitere Expansion.[29] Im März 2008 wurde bekannt, dass sich der Discounter von seinen 50 Märkten in Norwegen trennt und sie an die Reitan-Gruppe abgibt. Neben den Filialen werden auch Verwaltung und Distribution abgegeben.[30] In Kroatien wurden am 23. November 2006 die ersten Filialen eröffnet.[31] Am 29. März 2007 eröffnete Lidl die ersten Filialen in Slowenien und begleitete den Markteintritt mit einer großen Werbekampagne im Fernsehen, in Printmedien und mit Plakaten. Im März 2009 wurde die erste Filiale in der Schweiz eröffnet.[32] 2010 folgte der Markteintritt auf den Kanaren,[33] Bulgarien und Zypern.[34] 2011 kaufte Lidl die 107 von Plus in Rumänien betriebenen Filialen und flaggte diese bis Oktober auf das Lidl-Konzept um.[35] Zur Finanzierung dieser Expansion wurde 2010 ein Kredit über 200 Millionen Euro der EBRD genehmigt.[36]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl ist in Österreich mit der Lidl Österreich GmbH vertreten. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Salzburg, drei Zentrallager werden in Laakirchen, Müllendorf und Wundschuh unterhalten.[37] Von 2900 Mitarbeitern wurde 2010 mit rund 200 Filialen ein Jahresumsatz von (geschätzten) 651 Millionen Euro erwirtschaftet. Am 1. August 2013 übernahm Alexander Deopito die Geschäftsleitung. Der gebürtige Österreicher war zuletzt als Leiter des internationalen Einkaufs bei der Lidl Stiftung in Neckarsulm tätig.[38]

Der Marktanteil am österreichischen Lebensmitteleinzelhandel hat sich von 2007 auf 2009 von 3,2 % auf 3,8 % erhöht, der Umsatz stieg von 510 Mio. Euro auf 650 Mio. Euro. Die Standorte vermehrten sich im selben Zeitraum um 21 auf 189. Der direkte Mitbewerber im Harddiscounter-Segment, die Aldi-Süd-Tochter Hofer, hat in diesem Zeitabschnitt seinen Marktanteil von 19,7 % auf 19,8 % verändert.[39]

Litauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl-Eröffnung im Juni 2016 in der litauischen Hauptstadt Vilnius
Lidl in Vilnius-Šnipiškės
LIDL in Vilnius-Naujininkai

Lidl ist in Litauen mit der UAB Lidl Lietuva seit Dezember 2002 vertreten.[40] 2006 wurde die Tätigkeit im ganzen Baltikum gestoppt. Erst 2010 unternahm man aktivere Handlungen bezüglich der Investitionen.

Die Unternehmenszentrale befindet sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius, im Stadtteil Viršuliškės. Das Unternehmen ist auch aktiv in der Freien Wirtschaftszone Kaunas. Das von „Lidl Lietuva“ im Jahr 2013 gekauftes Grundstück bei Kaunas beträgt 143.000 m². Hier wird das Zentrallager von 42.800 m² (davon 13.000 m² für Kühlraum)[41] seit dem 14. April 2016 unterhalten. Das BREEAM-Logistikzentrum wurde für 29 Mio. Euro vom Mai 2014 bis zum August 2015 vom litauischen Bauunternehmen UAB „Mitnija“ beim Dorf Ramučiai in der Rajongemeinde Kaunas gebaut.[42] Hier können 26.000 Transportpaletten gelagert werden. Im Zentrum werden 130 Mitarbeiter arbeiten. Die Investitionen betragen 40 Mio. Euro. Der Strom wird nur vom Algirdas-Brazauskas-Wasserkraftwerk geliefert.[43]

Ab 2004 wurden diverse Grundstücke und Gebäude in litauischen Gemeinden angekauft. 2005 wurde der Grundstücksflächenplan des Einkaufszentrums mit dem Territorium von 0,6821 Hektar (Handelssaal von 1.200 m²) in der Mittelstadt Kėdainiai genehmigt und eine Baugenehmigung der Firma UAB "Lidl" erteilt.[44] Von 2006 bis 2008 begann Lidl, seine 28 Grundstücke zu verkaufen. Bis Februar 2011 wurden 21 Grundstücke verkauft.[45] 2012 gab es Probleme bei der Bauplanung in 14 Rajongemeinden wegen des Widerstands lokaler Unternehmer.[46]

Von 2011 bis 2012 stellte Lidl 16 Mitarbeiter ein und investierte 1 Mio. Euro,[47] 2012 etwa 3,2 Mio. Euro. Von 2012 bis 2013 plante UAB „Lidl“[48], das Geschäft in Vidzgiris der Stadtgemeinde Alytus zu bauen und einzurichten.[49] Im Juli 2013 begann der Bau erster Läden in Šeškinė (Vilnius). Der Bau in Alytus begann aber erst im Frühling 2015.[50]

Die ersten 15 Läden wurden am 2. Juni 2016 geöffnet. Die Reihen der Käufer,[51] meistens der Rentner,[52] entstanden schon ab 6 Uhr 30 Minuten, obwohl die Geschäfte erst um 8 Uhr geöffnet wurden.[53] Die wartenden Käufer wurden mit Wasser versorgt. Vorher wurden Rettungswagen bestellt,[54] die den Rettungsdienst am Ort an die meistens älteren Personen leisteten.[55] An jedem Supermarkt wurden je 1000 Donuts an die anstehenden Kunden verschenkt.[56] Den Lidl-Supermarkt in Fabijoniškės besuchten als erste Käufer Ehrengäste ab 7.30 Uhr. Dazu zählten das „Lidl“-Werbegesicht Basketballspieler Arvydas Sabonis, der Vilniusser Bürgermeister Remigijus Šimašius, der litauische Wirtschaftsminister Evaldas Gustas sowie Diplomaten aus der deutschen Botschaft in Vilnius.[57] Den Lidl-Supermarkt in Alytus besuchte Bürgermeister Vytautas Grigaravičius als erster Kunde und der Kaunasser Bürgermeister Visvaldas Matijošaitis in der ehemaligen litauischen Hauptstadt. Vor der Öffnung des Geschäfts in Alytus waren etwa 200 Menschen versammelt, teilweise in aggresiver Stimmung.[58] In Kaunas schlugen die wartenden Kunden sogar ein Tag vor Eröffnung ein Zelt auf.[59] Die Reihen der Käufer gab es auch am zweiten „Lidl“-Öffnungstag (3. Juni 2016) vor der Öffnung der Geschäfte.[60] Ein besonderes Angebot waren Bananen zum Preis von 66 Cent pro Kilogramm. Laut den litauischen Lieferanten lag dieser Betrag unter den Selbstkosten.[61] „Lidl“ bestellte 24.000 kg Bananen für den 2. Juni 2016, obwohl sein größter litauischer Konkurrent Maxima LT nur 18.000 kg Bananen pro Woche verkauft.[62]

Die Geschäfte befinden sich heute in Vilnius (Dūkštų g. 34 in Šeškinė, Ateities g. 4A in Verkiai, Kalvarijų g. 180 in Šnipiškės, S. Nėries g. 16 in Fabijoniškės), Kaunas (Baltų prospektas 10 in Šilainiai und Šiaurės prospektas 1A in Kalniečiai), Mažeikiai (M. Daukšos g. 24A), Kėdainiai, Klaipėda (Smiltelės g.), Šiauliai, Telšiai, Alytus (Jazminų g. 32A in Vidzgiris), [63] Kretinga (Žemaitės al. 12), Panevėžys (Klaipėdos g. 109), Weitere Geschäfte sind in Jonava (Žemaitės g. 3 in Lakštingalos), Tauragė und anderen Orten geplant.[64]

Nach „Lidl“-Angaben wird eine Gesamtzahl von 25 bis zu 30 Filialen angestrebt[65] (nach anderen Quellen bis zu 100)[66]. Insgesamt sollen bis zu 202 Mio. Euro investiert werden.[67] Das Sortiment solle 1600 Artikel umfassen, davon die Hälfte aus Litauen. Jede Woche werden etwa 60-70 Non-Food-Artikel angeboten: Kleidung, Haushaltsgeräte, Haushaltswaren und Freizeit.[68]

Im Dezember 2016 gab es etwa 300 Mitarbeiter im litauischen Unternehmen UAB „Lidl Lietuva“. Man hofft, über 1.300 Mitarbeiter allein im Jahr 2016 einzustellen,[69] insgesamt über 2.000 Mitarbeiter haben. Im ersten Jahr wird die Arbeit in Geschäften mit mindestens 3,33 Euro pro Stunde[70] und im Logistikzentrum mit dem Stundenlohn von 4,03 bis 4,33 Euro vergütet werden (Stand 2016).[71] Am 20. Juli 2016 beschäftigte man 1.585 Mitarbeiter.[72] Lidl-Vorstandsmitglied und Lidl-Personalchefin Christine Rittner verantwortete ab 2014 als Vorsitzende der Geschäftsleitung von Lidl Litauen die Vorbereitungen für den Markteintritt in das baltische Land.[73] Direktor der litauischen geschlossenen Aktiengesellschaft (UAB) ist Radostin Dimitrov Roussev-Peine.

Die litauischen Lidl-Konkurrenten sind Maxima LT, RIMI, Norfa, IKI und Aibė.

Weltweite Lidl-Filialen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staat Anzahl der Filialen[74] Markteintritt[75]
BelgienBelgien Belgien rund 300 1995
BulgarienBulgarien Bulgarien rund 80 2010[76]
DanemarkDänemark Dänemark rund 110 2007
DeutschlandDeutschland Deutschland rund 3200 1973
FinnlandFinnland Finnland rund 160 2002
FrankreichFrankreich Frankreich rund 1500 2002
GriechenlandGriechenland Griechenland rund 220 1999
IrlandIrland Irland rund 190 1999
ItalienItalien Italien rund 580 1992
KroatienKroatien Kroatien rund 90 2006
LitauenLitauen Litauen rund 20 2016 [77]
LuxemburgLuxemburg Luxemburg rund 10 2001
MaltaMalta Malta rund 10 2008
NiederlandeNiederlande Niederlande rund 410 1997
OsterreichÖsterreich Österreich rund 220 1998
PolenPolen Polen rund 610 2002
PortugalPortugal Portugal rund 240 1995
RumänienRumänien Rumänien rund 200 2011
SchwedenSchweden Schweden rund 170 2003
SchweizSchweiz Schweiz rund 110 2009[78]
SlowakeiSlowakei Slowakei rund 130 2004
SlowenienSlowenien Slowenien rund 50 2007
SpanienSpanien Spanien rund 540 1994
TschechienTschechien Tschechien rund 230 2003
UngarnUngarn Ungarn rund 170 2004
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten rund 10 2017
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich rund 660 1994
Zypern RepublikZypern Zypern rund 20 2010 [79]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2017 eröffnete Lidl die ersten 10 US-Filialen in den Bundesstaaten Virginia, North Carolina und South Carolina. Innerhalb eines Jahres sollen bereits über 100 weitere Lidl-Märkte an der Ostküste der USA folgen, womit Lidl an die Expansionspläne des Konkurrenten Aldi Süd für die USA anschließen will.[80] Der Slogan von Lidl in den USA lautet „Rethink Grocery“.

Marketing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl gehört in Deutschland zu den größten Werbungstreibenden (Etat 2005 laut Nielsen 397 Mio. Euro). Dabei stützt sich das Unternehmen neben den klassischen Werbeformen wie Handzetteln und Zeitungen auch auf das Internet. Das Fernsehen wurde bis Oktober 2008 nur für Azubi-Werbespots und im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit dem Pre-Paid-Anbieter Fonic genutzt.

Seit Oktober 2008 werden die Eigenmarken-Produkte unter dem Lidl-Werbespruch „Lidl lohnt sich“ in TV-Werbespots beworben. Seit Februar 2015 folgt Lidl einer neuen Werbestrategie, wobei nicht mehr primär der günstige Preis, sondern die Qualität der Produkte im Mittelpunkt steht. Gemeinsam mit der optischen Aufwertung der Filialen möchte das Unternehmen damit wohl die reine Wahrnehmung im Discount-Segment verlassen.[81]

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl beschäftigt über 170.000 Mitarbeiter,[82] davon mehr als 70.000 in Deutschland.[83] Die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit der Mitarbeiter bei Lidl liegt mit 6,3 Jahren über dem Branchenschnitt von 3 Jahren. Jeder fünfte Mitarbeiter ist länger als 10 Jahre im Unternehmen beschäftigt.[84] In den Jahren 2005 und 2006 wurden in Ausbildungskampagnen je 1000 neue Auszubildende eingestellt. Lidl bietet unter anderem eine Ausbildung zu Kaufleuten im Einzelhandel, Bürokaufleuten, Fachlageristen oder Fachkräften für Lagerlogistik an. Außerdem bietet Lidl ein Abiturientenprogramm[85] sowie in Kooperation mit verschiedenen dualen Hochschulen Studiengänge in Bereichen wie Logistik und Handel.[86]

Sortiment in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Innenansicht einer Lidl-Filiale

Lebensmittel bilden das Kernsortiment des Discounters. Mit über 1600 Food-Artikeln[87] im Festsortiment und hunderten weiteren Aktionsartikeln ist Lidl in diesem Bereich untypisch breit aufgestellt; Konkurrent Aldi führt nur 700 Lebensmittel-Artikel.[88]

Lidl bietet neben Marken- und vereinzelt No-Name-Artikeln (Obst, Frischfleisch) auch, wie bei Discountern üblich, Produkte unter Eigenmarken an. Diese sind etwa: Milbona (Milch und Milchprodukte), Dulano (Wurstwaren), Sondey (Backwaren), Linessa (kalorienarme Lebensmittel), Freeway, Saskia (Getränke), Bellarom (Kaffee),[89] Maribel (Konfitüre),[90] Landjunker und Oldenländer (Frischfleisch) sowie seit 2006 Bioness (Bio-Lebensmittel); aus markenrechtlichen Gründen seit 2009 in Biotrend[91] umbenannt. Als erster Discounter führt Lidl seit 1. Juni 2006 mit der Eigenmarke Fairglobe auch Fair-Trade-Produkte im Sortiment, vor allem Kaffee, Tee, Schokolade und Zucker aus Entwicklungsländern.[92] Lidl erwirbt nach eigenen Angaben 100 Prozent zertifizierten Kakao für seine Produkte und arbeitet mit international anerkannten Siegeln wie UTZ-Certified und Rainforest Alliance zusammen.[93] Schokoladen der Eigenmarke „Fin Carré“ werden nach eigenen Angaben seit 2012 aus UTZ-zertifiziertem Kakao hergestellt.[94]

Lidl bietet bundesweit in den etwa 3.300 Filialen ein Sortiment an frischen Backwaren mit mehr als 30 verschiedenen Produkten an.[95] Zu Weihnachten sowie zu Ostern bietet Lidl eine eigene Premium-Produktlinie unter dem Namen „Deluxe“ an.[96] 2013 wurde das Sortiment auf Grund der hohen Nachfrage auf mehr als 150 Produkte erweitert – von Frische- und Tiefkühlartikeln über Konserven bis hin zu Spirituosen.[97] Seit einiger Zeit führt Lidl zudem ein umfangreiches Wein-Sortiment – sowohl in den Filialen als auch im Online-Shop. Im Angebot sind Weine aus Deutschland und Europa sowie aus Übersee, ähnlich breit ist die Preisspanne.[98]

Neben Lebensmitteln und anderen Produkten des täglichen Bedarfs bietet Lidl wöchentlich wechselnde Aktionsartikel aus verschiedenen Non-Food-Bereichen, darunter etwa Textilien, Haushalts- und Elektronikwaren oder Freizeitartikel. Größere Bekanntheit erzielten die seit mehreren Jahren in wechselnden Zyklen unter dem Logo Lidl-PC angebotenen Computer.[99]

Da in den Filialen jede Woche Platz für neue Aktionsartikel geschaffen werden muss, wird nicht verkaufte Ware teilweise in eigens dafür angemieteten Lagern aufbewahrt. Der Wert der dort gelagerten Rückläufer soll mehr als 100 Millionen Euro betragen.[100]

Lidl ist außerdem mit verschiedenen Dienstleistungsportalen im Internet vertreten. Das Angebot umfasst unter anderem einen Fotoservice, einen Blumenversand, ein Reiseportal sowie seit November 2008 einen Online-Shop. Im Online-Shop können Tiernahrung, Drogeriewaren, Wein, Tee und Kaffee sowie Nonfood-Artikel für Haus & Garten bestellt werden.[101] Ferner werden in den Filialen regelmäßig Sonderaktionen durchgeführt. 2005 hatte der Discounter erstmals gemeinsam mit der Deutschen Bahn das sogenannte Lidl-Ticket verkauft, mit dem zum Preis von 49,90 Euro zwei einfache Fahrten in der zweiten Klasse auf beliebigen innerdeutschen Strecken (auch Fernverkehr) möglich waren.[102]

Zu den Lidl-Angeboten zählte zeitweilig das von Lidl in einem Großteil seiner Auflage vertriebene Greenpeace Magazin. Die Kooperation zwischen Lidl und Greenpeace fand jedoch rasch ein Ende, da Greenpeace die Unabhängigkeit seiner Tests nicht in Verruf bringen wollte und weil auch Lidl-Produkte auf Pestizidbelastung hin untersucht worden waren.[103] Die im Jahr 2005 zeitweilig im Lidl-Sortiment befindlichen Haifischsteaks wurden nach Protesten aus dem Sortiment genommen.[104][105]

Lidl trat bis September 2015 als Mobilfunkanbieter unter der Bezeichnung Lidl Mobile auf. Seit dem ersten Oktober 2015 wird in Verbindung mit Vodafone die Prepaid-Marke Lidl Connect angeboten. Es werden sowohl Sprach- als auch reine Datentarife angeboten.[106]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsbedingungen bei Lidl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lidl ist im Laufe der Zeit mehrfach in die Kritik geraten. Gegenstand waren häufig die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. So warfen Gewerkschaften, insbesondere Ver.di,[107] dem Unternehmen vor, die Bildung von Betriebsräten systematisch zu verhindern. ver.di gab 2004 ein Schwarzbuch über Lidl heraus, das weitere Kritikpunkte bezüglich der Personalpolitik enthält. Ende Juli 2006 erschien auch das Schwarzbuch Lidl Europa. 2004 erhielt Lidl die alternative Negativauszeichnung Big Brother Awards, die unter Beteiligung des Chaos Computer Clubs verliehen wird, in der Kategorie Arbeitswelt.[108] Von August 2005 bis Sommer 2006 führte das globalisierungskritische Attac-Netzwerk zusammen mit der Linkspartei.PDS eine bundesweit koordinierte Kampagne gegen die Arbeits- und Produktionsbedingungen des Discounters durch, die auf breiten Widerhall stieß.[109] Günter Wallraff veröffentlichte 2008 im „Zeit-Magazin“ den Artikel „Unser täglich Brötchen“,[110] in dem er neben der schlechten Bezahlung die Arbeitsbedingungen sowie Sicherheitsmängel und Hygienezustände eines Zulieferbetriebes kritisierte. Lidl reagierte auf die Veröffentlichung mit einer öffentlichen Stellungnahme.[111]

Lidl hat verstärkt in den Ausbau seiner Personalarbeit investiert. 2014 startete Lidl eine Weiterbildungs- und Qualifizierungs-Offensive. Dadurch sollen die bisherigen Filialverantwortlichen mit erweiterten Management- und Führungskompetenzen ausgestattet werden, um sie zu Filialleitern weiterzuentwickeln. Hintergrund sind die gestiegenen Anforderungen denen sich die Filialverantwortlichen stellen müssen – höhere Kundenansprüche, umfangreichere Produktsortimente sowie ein komplexeres und schnelleres Alltagsgeschäft.[112] Darüber hinaus hat Lidl als einer der ersten Lebensmittelhändler in Deutschland seit 2010 einen internen Mindestlohn von 10 Euro festgelegt.[113] Seit August 2013 verdienen Lidl-Mitarbeiter mindestens 11 Euro Stundenlohn.[114] Zum 1. Juni 2015 zahlte das Unternehmen einen Stundenlohn von 11,50 €.[115] Ab dem 1. März 2017 zahlt Lidl einem Mindestlohn von 12 € pro Stunde. Durch ein elektronisches Personalzeiterfassungssystem (PZE) wird die Arbeitszeit der Lidl-Mitarbeiter laut eigener Angaben minutengenau dokumentiert und bezahlt.[116]

In seinem Code of Conduct definiert Lidl zudem grundlegende Verhaltensregeln, zu denen sich das Unternehmen bekennt. Danach lehnt Lidl jegliche Form von Kinderarbeit ab und achtet international geltende Menschen- und Arbeitsrechte. Gleichzeitig definiert Lidl damit seine Erwartungen an seine Vertragspartner und deren Lieferanten im Hinblick auf die gesamte Lieferkette. Sämtliche Partner müssen vertraglich versichern, dass sie diesen Grundsätzen folgen beziehungsweise deren Einhaltung sicherstellen.[117]

Lockvogelangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 wurde der Discounter nach einer Klage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs vom Oberlandesgericht Stuttgart wegen Lockvogelangeboten im Non-Food-Bereich verurteilt (Urteil vom 30. Juni 2005, Az. 2 U 7/05), da beworbene Produkte bereits nach einer Stunde ausverkauft waren, wohingegen für massiv beworbene Produkte ein Vorrat für mindestens zwei Tage vorzuhalten sei.[118][119] 2011 gab es in einer gleich gelagerten Sache ein weiteres Urteil des Bundesgerichtshofes aufgrund einer Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.[120]

Arbeitsbedingungen bei Lieferanten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 ist Lidl der Business Social Compliance Initiative (BSCI) beigetreten. Die Mitglieder der BSCI haben sich zu einem Verhaltenskodex verpflichtet, der die Arbeitsbedingungen innerhalb ihrer Produktionsketten regulieren soll. Der Verhaltenscodex wird jedoch laut Angaben der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) in den Zulieferbetrieben permanent verletzt.[121]

Obwohl den Textilarbeiterinnen in Bangladesch nur 17 Euro Monatslohn bei (umgerechnet) 10 Eurocent Stundenlohn gezahlt werden, lässt Lidl seine Hausmarke Livergy in diesen bengalischen Textilfabriken herstellen, wie in einer Fernsehreportage des SWR vor Ort dokumentiert wurde.[122] Die Firma warb mit der Behauptung, die bei ihr verkaufte Kleidung sei fair produziert.[123]

Lidl gehört zu den Mitunterzeichnern eines internationalen Abkommens für Brand- und Gebäudeschutz in Bangladesch. Zusätzlich zu bereits bestehendem Lidl-Engagement setzt sich das Handelsunternehmen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen, internationalen Gewerkschaftsverbänden und Nichtregierungsorganisationen für die langfristige Implementierung, Kontrolle und Verbesserung von Brand-, Gebäude- und Gesundheitsschutzmaßnahmen bei Textilfabriken in Bangladesch ein.[124][125]

Im Jahr 2014 stellte die Stiftung Warentest fest, dass der Lidl Fairglobe Orangensaft, welcher das „Fairtrade“-Logo trägt, keinesfalls unter als fair zu bezeichnenden Bedingungen hergestellt wurde. Vielmehr bekam die Plantage ein „mangelhaft“ für die Arbeitsbedingungen und den Umweltschutz.[126]

Datenschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Recherchen des Nachrichtenmagazins Stern hatte Lidl seine eigenen Beschäftigten über mehrere Jahre in über 500[127] Filialen durch Detekteien systematisch überwachen lassen. Bei der Überwachung wurden u. a. Toilettengänge der Mitarbeiter protokolliert und auch vereinzelt Kunden bei der Eingabe ihrer PIN gefilmt. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, bewertete dieses Vorgehen als einen schweren Verstoß gegen den Datenschutz.[128] Am 4. April 2008 gab die Lidl-Geschäftsführung zunächst bekannt, in allen Lidl-Filialen in Deutschland die Kameraüberwachung zu reduzieren,[129] erklärte jedoch kurz darauf, unter Aufsicht des ehemaligen Bundesdatenschutzbeauftragten Joachim Jacob doch wieder verstärkt auf Videoüberwachung zu setzen.[130] Wegen der Bespitzelung von Mitarbeitern musste das Unternehmen insgesamt 1,462 Millionen Euro Bußgeld bezahlen, wobei rund 350.000 Euro Strafe für die Nichtbestellung von betrieblichen Datenschutzbeauftragten in allen 35 Vertriebsgesellschaften verhängt wurden.[131]

Nachdem entsprechende Akten in einer Mülltonne gefunden worden waren, wurde im April 2009 bekannt, dass Lidl die Krankheitsgründe der Angestellten protokolliert hatte.[132] Der Konzern reagierte darauf mit der vorübergehenden Freistellung des Deutschland-Chefs Frank-Michael Mros.[133] Lidl bestätigte, dass Krankenakten bei Lidl gängige Praxis gewesen seien, die Arbeit mit den Listen sei bis Dezember 2008 eingestellt worden.[134] Im August 2009 wurde infolge des Datenskandals für das Unternehmen ein Bußgeld in Höhe von 36.000 Euro verhängt.[135]

2009 hat Lidl ein Datenschutzkonzept erarbeitet, das sich auf alle Bereiche des Unternehmens erstreckt – dazu gehört auch, dass seitdem in den Filialen keine Kameras mehr eingesetzt werden.[136]

Recht auf Umtausch bzw. Rücktritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine im September 2012 veröffentlichte für Deutschland gültige Studie der bzvb (Bundeszentrale Verbraucherverband) ergab, dass Lidl in vielen Fällen – und offenbar systematisch – den Kunden Rechte vorenthält, die diesen laut BGB zustehen.[137][138]

Verkauf von Goldmünzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ARD-Magazin plusminus sendete am 20. November 2013 einen Bericht über von Lidl via Internet verkaufte Goldmünzen. Ein Münzenpaar kostete 2500 Euro; sein Materialwert betrug zur gleichen Zeit etwa 520 Euro. Lidl schrieb auf Anfrage, das Angebot richte sich „an Sammler […] und nicht an Kunden, die Münzen als Anlageobjekt erwerben möchten.“ Es sei Zufall, dass Lidl das Angebot kurz nach der Anfrage von seiner Seite genommen habe.[139]

Aktion Verantwortung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfandautomat in einem Lidl-Markt mit „Spendenknopf“

2012 unterstützte Lidl die Deutsche Krebshilfe mit einer Kundenaktion. Die Krebshilfe erhielt aus dem Verkauf einer saisonalen Qualitätsmarke in den Wochen vor Weihnachten Cent-Beträge je Stück als Spende. Die Aktion erbrachte einschließlich einer Firmenspende insgesamt 400.000 Euro. Des Weiteren ließ Lidl in Deutschland alle Pfandautomaten mit einem „Spenden“-Button ausstatten. Mit diesem kann der Pfandwert sofort an die Tafel gespendet werden.[140]

Lidl fördert als Gründungsmitglied das Forum Nachhaltiger Kakao, eine Initiative die von mehreren Bundesministerien und der Zivilgesellschaft zur Förderung eines nachhaltigen Kakaoanbaus getragen wird.[141] Ziel neben ökonomischen und ökologischen Aspekten ist es insbesondere, die Lebensumstände der am Kakaoanbau Beteiligten zu verbessern und den Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos zu erhöhen.[142]

Im September 2013 hat Lidl gemeinsam mit Vertretern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmittelhandel die Branchenvereinbarung der Initiative Tierwohl unterzeichnet.[143][144] Das Konzept beruht bei den Erzeugern auf Freiwilligkeit, der Aufwand für zusätzliche Tierschutzleistungen wird entlohnt. Die Initiative Tierwohl setzt sich unter anderem für mehr Platz für die Tiere bei der Haltung ein.[145]

Seit Januar 2012 unterstützt Lidl als eines der ersten deutschen Handelsunternehmen mit der Teilnahme am „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (Runder Tisch zu nachhaltigem Palmöl) gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen und Plantagenbetreibern einen nachhaltigen Anbau.[146] Außerdem ist Lidl Deutschland Gründungsmitglied des „Forum Nachhaltiges Palmöl“.[147] In dem Zusammenschluss arbeiten Wirtschaft und Politik gemeinsam mit dem WWF daran, den Anteil von zertifiziertem Palmöl und Palmkernöl zu erhöhen.[148]

Lidl unterstützt das Engagement von brot.Zeit e. V. Der Verein bietet Schulkindern die Möglichkeit, sich gemeinsam vor Unterrichtsbeginn zu stärken und auszutauschen. Dies erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen Frühstückszeit. Lidl stellt die Frühstückswaren kostenlos zur Verfügung.[149]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Hamann, Gudrun Giese: Schwarz-Buch Lidl. Billig auf Kosten der Beschäftigten. ver.di, Berlin 2004, ISBN 3-932349-12-1.
  • Andreas Hamann u. a.: Schwarz-Buch Lidl Europa. ver.di, Berlin 2006, ISBN 3-932349-21-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lidl – Sammlung von Bildern
 Wikinews: Lidl – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lidl-Vorstandschef muss gehen. In: Manager Magazin. 7. Februar 2017, abgerufen am 7. Februar 2017.
  2. a b Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2015 bis zum 29.02.2016. 19. März 2017, abgerufen am 19. März 2017.
  3. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/90-milliarden-euro-umsatz-lidl-ueberholt-aldi-a-1126064.html
  4. Dieter Schwarz: Ein Tausender für Ludwig – manager magazin. Abgerufen am 17. August 2016.
  5. www.markenlexikon.com: Das Portal für Markenwissen von A bis Z!
  6. FOCUS Online: DER GEHEIMNIS-KRÄMER. Abgerufen am 17. August 2016.
  7. a b Hinweis in Unternehmensbroschüre „40 Jahre jung!“
  8. (suc): Lidl-Chef nimmt seinen Hut. Karl-Heinz Holland rückt an die Spitze des verschwiegenen Discounters. In: Spiegel Online. 24. September 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  9. Martin Buchenau: Chefwechsel bei Lidl. In: Handelsblatt. 9. Oktober 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  10. Warum Lidls Chef trotz Rekord-Bilanz gehen musste. In: Welt Online, 17. April 2014, abgerufen am 29. Oktober 2014.
  11. Management der Schwarz-Gruppe, zugangsgeschützter Bereich
  12. http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Der-neue-Lidl;art16305,3527745
  13. http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/Spatenstich-fuer-Lidl-Zentrale-in-Bad-Wimpfen;art16305,3841809
  14. Helen Pidd: Cheap – but not so cheerful? In: The Guardian. 14. März 2007 (bei guardian.co.uk [abgerufen am 31. Januar 2010] englisch).
  15. Talents Unternehmensprofil Lidl. Abgerufen am 22. September 2014.
  16. Sven Seidel neuer Lidl-Vorstandschef. In: Focus Online. 21. März 2014, abgerufen am 22. September 2014.
  17. Qualifizierungsoffensive Lidl-Filialleiter lernen dazu. In: Lebensmittelzeitung.net. 21. März 2014, abgerufen am 22. September 2014.
  18. Impressum. In: Unternehmensseite Solent. Abgerufen am 26. September 2014.
  19. Christian Schiebold: Lidl will eigene Schokoladenfabrik bauen. In: WAZ. 18. April 2008, abgerufen am 28. Februar 2017.
  20. Übach-Palenberg: In zehn Monaten Bauzeit entstanden neue Fertigungsgebäude. In: Euregio aktuell. 27. Dezember 2009, archiviert vom Original am 10. Dezember 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  21. Unsere Schokoladen: Fin Carré und Bellarom. In: Unternehmensseite Solent. 2014, abgerufen am 18. November 2014.
  22. Verena Müller: Die Firmen Bonback und Solent produzieren exklusiv für Lidl. In: Aachener Zeitung. 3. April 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  23. Manfred Fischer: Bonback lockt Bäcker. In: Allgemeine Bäckerzeitung. 10. Oktober 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  24. Immobilienverkauf: Lidl füllt Kriegskasse. In: Manager Magazin. 16. November 2006, abgerufen am 14. Juni 2013.
  25. Insight: Lidl and Kaufland – closer to each other, close to home. In: planetretail. 2014, abgerufen am 2. Oktober 2014.
  26. Studie: Lidl und Aldi legen in Frankreich zu. In: Die Welt. 13. September 2007, abgerufen am 14. Juni 2013.
  27. econnect.cz: Stromy by v Lidlu nenakupovaly
  28. Meldung Lebensmittelzeitung zum Expansionsstopp
  29. RadiOs.no: Lidl stopper byggingen av regionlageret i Ådnadalen
  30. Hannes Gamillscheg: Im Hochpreisland Norwegen hat es sich ausge-„lidlt“. In: Die Presse. 18. Juni 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  31. Weitergehende Pläne für 2007: Lidl startet in Kroatien. In: Handelsblatt. 14. Juni 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  32. Handelsblatt: Lidl eröffnet ersten Laden in der Schweiz, vom 18. März 2009.
  33. M. Sch.: Teneriffa – Bilder und Eindrücke von der Lidl-Eröffnung in Puerto de la Cruz. In: Kanaren Internet Portal. 5. Februar 2010, archiviert vom Original am 12. Februar 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.
  34. www.lidl.com.cy
  35. After Plus re-branding, discounter Lidl opens 11 new stores in Romania. In: romania-insider.com. 2. Juni 2014, abgerufen am 27. Januar 2015 (englisch).
  36. Schwarz Rural Regions – Kaufland Poland. In: European Bank für Reconstruction and Development. 29. September 2010, archiviert vom Original am 6. September 2014, abgerufen am 28. Februar 2017 (englisch).
  37. Unsere Zentrallager. In: Lidl Österreich. Abgerufen am 5. Dezember 2015.
  38. Alexander Deopito übernimmt die Geschäftsleitung von Lidl Österreich. 13. August 2013, abgerufen am 8. Oktober 2013.
  39. Handel in Österreich – Basisdaten 2009/Konsumententrends 2009 [1] (AC-Nielsen-Jahrbuch 2009, abgerufen unter Gratispublikationen, am 6. September 2011)
  40. Registerdaten von UAB Lidl Lietuva
  41. Atidarytas „Lidl“ logistikos centras Kauno rajone
  42. Zentrallager in Litauen (Litauische Tageszeitung Lietuvos rytas)
  43. Metų startas: prie Kauno atsidarė „Lidl“ logistikos milžinas (Litauische Tageszeitung Lietuvos rytas)
  44. „Lidl“ grįžta prie parduotuvių mažesniuose Lietuvos miestuose
  45. „Lidl“ patvirtina planuojantis atidaryti parduotuves Lietuvoje
  46. Dėl „Lidl“ investicijų niršta verslininkai, nesutaria politikai
  47. „Lidl“ Lietuvoje pirko NT už 3,6 mln. Lt
  48. „Lidl“ Lietuvoje planuoja apsipirkimus be pramogų
  49. „Lidl“ savo planus Alytuje patvirtino sutartimi
  50. „Lidl“ prekybos centro statybos darbai Vidzgiryje jau pradėti (NUOTRAUKOS)
  51. Eilėje į „Lidl“ stovėjusi pirkėja atkirto tiems, kas juokėsi
  52. Vaizdai per „Lidl“ atidarymą: „Gėda žiūrėti“
  53. „Lidl“ atidarymo nuotaikos: džiaugsmas pigiomis prekėmis, pykčio žaibai valdžiai ir būtinybė įsigyti bananų
  54. „Lidl“ atvėrė duris: pigių prekių ištroškę pirkėjai ir spekuliantai netilpo į vidų, Vilniuje budėjo greitoji pagalba
  55. „Lidl“ tokio šturmo nesitikėjo: strigo net kasos
  56. Įvertino lietuvių elgesį per „Lidl“ atidarymą
  57. Pirmieji „Lidl“ pirkėjai: ką pirko meras Šimašius ir Sabonis?
  58. Alytiškiai šturmavo LIDL
  59. Kauniečiai laukia „LIDL“ atidarymo: pasistatė palapinę
  60. Ekspertas: laukia ilgasis „Lidl“ savaitgalis, vienam lietuviškam prekybos tinklui – liūdna prognozė
  61. [Skaitykite daugiau: http://www.delfi.lt/m360/naujausi-straipsniai/konkurencines-kovos-jei-lidl-bananai-pigiau-zzz-nemokamai.d?id=71425926 Konkurencinės kovos: jei „Lidl“ bananai – pigiau, „Zzz“ – nemokamai]
  62. „Citmos“ vadovas: „Lidl“ siūlo pigiau nei savikaina
  63. Pirmoji „Lidl“ parduotuvė Kaune
  64. Aiškėja „Lidl“ parduotuvių adresai
  65. Lidl startet ab 2. Juni in Litauen. In: FOCUS Marketing Research. 10. Mai 2016, abgerufen am 10. Mai 2016.
  66. „Lidl“ ruošiasi agresyviai plėtrai – atidarys beveik 100 parduotuvių
  67. Lidl atidarys 10 parduotuvių (Litauische Tageszeitung Lietuvos žinios)
  68. „Lidl“ atskleidė, ką bus galima rasti jų parduotuvėse, ko nėra kitose (Alfa.lt)
  69. Žengtas pirmasis žingsnis: „Lidl“ prekės jau keliauja į Lietuvą
  70. Prie „Lidl“ parduotuvių – didelis sujudimas (Lietuvos rytas)
  71. „Lidl“ intrigą išlaiko iki pabaigos: užuominos apie atsidarymą ir atsakymas dėl lojalumo kortelių (Alfa.lt)
  72. Mitarbeiterzahl
  73. Lidl-Vorstand: Christine Rittner neue Personalchefin
  74. Quelle: Lidl Intranet – Unternehmenskommunikation 01.06.2017 (es sei denn anderweitig angegeben)
  75. Quelle: Lidl Intranet – Unternehmenskommunikation 01.06.2017 (es sei denn anderweitig angegeben)
  76. www.fruchthandel.de
  77. Lidl LT
  78. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/einzelhandel-lidl-eroeffnet-ersten-laden-in-der-schweiz/3137400.html
  79. Lidl Cyprus
  80. Lidl eröffnet erste Filialen in den USA. In: Spiegel Online. 15. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017 (deutsch).
  81. FAZ.net: Lidl will nicht mehr so billig sein. 16. Februar 2015, abgerufen am 11. März 2015.
  82. Lidl Austria GmbH: Lidl auf einen Blickl. In: Wirtschaftsuniversität Wien. 4. Mai 2010, archiviert vom Original am 17. November 2010, abgerufen am 2. Oktober 2014.
  83. Aussteller: Lidl. In: Absolventenkongress Baden-Württemberg. 2014, archiviert vom Original am 17. Juni 2014, abgerufen am 26. September 2014 (PDF).
  84. Marc Voßkämper: Die aktuelle Situation der Nachhaltigkeitsberichterstattung der Discounter im Lebensmitteleinzelhandel (Seite 38). In: Diplomarbeit: Vorgelegt der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. WS 2011/2012, abgerufen am 26. September 2014 (PDF).
  85. Die clevere Alternative für Abiturienten. In: Karriere bei Lidl. 2014, abgerufen am 29. September 2014.
  86. Duales Studium mit Lidl als Ausbildungspartner. In: Karriere bei Lidl. 2014, abgerufen am 29. September 2014.
  87. Insight – In discounter war, will Aldi’s Coke rush fall flat? In: Reuters. 7. Juli 2014, abgerufen am 2. Oktober 2014.
  88. www.lz-net.de: Anzahl der Artikel bei AldiVorlage:Toter Link/!...nourl (Seite nicht mehr abrufbar)
  89. lidl.de
  90. lidl.de
  91. Eintragung der Wortmarke Bioness am 1. August 1997 beim Deutschen Patent- und Markenamt durch den Unternehmer Richard Jung und am 1. September 2007 um weitere zehn Jahre verlängert.
  92. www.epo.de
  93. Lidl: Lidl fördert nachhaltige Schokolade (mit Bild). In: presseportal. 16. September 2011, abgerufen am 13. Oktober 2014.
  94. lidl.de
  95. Lidl: Unser Brot – täglich frisch. In: lidl.de. 2014, abgerufen am 18. November 2014.
  96. Discount goes luxury – Trading up dank Mehrwert. In: gfk.com. 31. Oktober 2013, abgerufen am 18. November 2014.
  97. Lidl Deluxe-Sortiment ab 25.11.2013 bundesweit erhältlich / Das Deluxe-Sortiment wurde auf über 150 Produkte erweitert / Pro verkauftem Deluxe-Artikel spendet Lidl 1 Cent an "Ein Herz für Kinder". In: Presseportal.de. 22. November 2013, abgerufen am 28. Januar 2015.
  98. Weinwelt. In: lidl.de. 2014, abgerufen am 18. November 2014.
  99. Stefan Hagedorn: Lidl: Leistungsstarker PC für wenig Geld. In: netzwelt. 10. Dezember 2007, archiviert vom Original am 26. April 2013, abgerufen am 19. August 2012.
  100. manager-magazin.de: Chaos-Kommando (6), 13. März 2007.
  101. Lidl.de. Abgerufen am 13. Oktober 2014.
  102. www.lz-net.de: Bericht der Lebensmittelzeitung zum Lidl-Bahnticket
  103. Pestizide aus dem Supermarkt – Hintergrundinformation. Greenpeace, November 2005, S. 21, abgerufen am 14. Juni 2013 (PDF, 878 kB).
  104. Nach Kritik von Tierschützern: Lidl nimmt Hai-Steaks aus dem Sortiment. In: Handelsblatt. 25. Mai 2005, abgerufen am 14. Juni 2013.
  105. Heike Finke: Lidl stoppt den Verkauf von Haifisch-Steaks – Tschimpke: Fleisch bedrohter Haifische gehört nicht in den Supermarkt. Naturschutzbund Deutschland, 24. Mai 2005, archiviert vom Original am 17. Juli 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.
  106. Jan Kluczniok: Lidl Mobile Smart: Internetflat und 400 Freieinheiten für 10 Euro. In: Netzwelt. 17. August 2012, abgerufen am 19. August 2012.
  107. Lidl-Kampagne: Schwarz, schwärzer… eine Lidl-Chronik. Ver.di, 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  108. Rena Tangens: Begründung der Jury zur Verleihung des Big Brother Awards 2004 in der Kategorie „Arbeitswelt“. 1. November 2008, abgerufen am 14. Juni 2013 (mit weiteren Links zur Kritik an Lidl).
  109. Archiv zur Attac-Lidl-Kampagne. Website der Attac – Discounter – Kampagne, 2007, abgerufen am 1. Oktober 2008 (Zur Zusammenarbeit von Attac und Linkspartei siehe etwa Lidl-Aktionen Attac Gladbeck 2005).. Im Januar 2008 veröffentlichte die Kampagne für Saubere Kleidung ihre Kritik an den unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie Bangladeschs bei Lieferanten von Lidl (ref: www.sauberekleidung.de link auf Broschüre „Wer bezahlt unsere Kleidung bei Lidl und KiK?“). Lidl steht auch im Fokus der Better Bargain Campaign der internationalen Clean Clothes Campaign (ref. www.sauberekleidung.de link zur Broschüre „Cashing in, 2009“)
  110. Unser täglich Brötchen, Die Zeit, 1. Mai 2008.
  111. Stellungnahme von Lidl
  112. Lidl-Filialleiter lernen dazu. In: LebensmittelZeitung.net. 21. März 2014, abgerufen am 28. Januar 2015.
  113. Lidl will alle auf 10-Euro-Höhe sehen. In: taz.de. 21. Dezember 2010, abgerufen am 20. Januar 2015.
  114. Lidl schraubt internen Mindestlohn hoch. In: Focus.de. 1. August 2013, abgerufen am 20. Januar 2015.
  115. spiegel.de
  116. Via Facebook: Lidl meldet sich zu Wort. In: Express.de. 12. Januar 2012, abgerufen am 20. Januar 2015.
  117. Code of Conduct. In: lidl-lohnt-sich.de. 2015, abgerufen am 20. März 2015.
  118. Lockvogel-Angebote – Lidl verliert vor Gericht. In: Focus Online. 11. Juli 2005, abgerufen am 14. Juni 2013.
  119. „Urteil gegen Lockvogel-Angebote: Auch Discounter-Sonderangebote müssen zwei Tage vorrätig sein“
  120. Lidl: Lockvogelangebote dürfen nicht direkt weg sein. In: Focus Online. 11. Februar 2011, abgerufen am 14. Juni 2013.
  121. Firmenprofil Lidl. In: Kampagne für saubere Kleidung. 31. Januar 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  122. SWR-Fernsehen, Reihe Betrifft, 6. März 2013: Günstiger um jeden Preis. Hauptsache billig
  123. Lidl darf nicht mehr für „fair produzierte“ Kleidung werben. In: www.123recht.net. AFP Agence France-Presse GmbH, 21. April 2010, abgerufen am 14. Juni 2013.Vorlage:Toter Link/!...nourl (Seite nicht mehr abrufbar)
  124. Wende für Bekleidungsindustrie in Bangladesch – Unternehmen unterschreiben Sicherheitsabkommen. In: Kampagne für saubere Kleidung. 16. Mai 2013, abgerufen am 4. Februar 2015.
  125. "Die Textilarbeitsplätze sind sehr begehrt". In: Stimme.de. 2012, abgerufen am 4. Februar 2015.
  126. "Orangensaft: Säfte und Unter­nehmens­ver­antwortung im Test - Fairtrade bei Orangensaft: Erwartungen nicht erfüllt". In: Stiftung Warentest. 27. März 2014, abgerufen am 3. Juli 2017.
  127. Mehr als 500 Filialen wurden überwacht (Memento vom 2. Dezember 2008 im Internet Archive) Tagesschau vom 20. Mai 2008.
  128. Lidl zieht erste Konsequenzen (Memento vom 2. Dezember 2008 im Internet Archive) tagesschau.de, 26. März 2008.
  129. (jkr): Spitzel-Skandal bei Discounter: Lidl baut die Kameras ab. In: Süddeutsche Zeitung. 4. April 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  130. (hut): Lidl: Die Überwachung geht weiter. In: Focus Online. 7. Mai 2008, abgerufen am 14. Juni 2013.
  131. sueddeutsche.de:Millionen-Strafe für die Schnüffler, 11. September 2008 (abgerufen am 13. September 2008)
  132. Lidl protokollierte Mitarbeiter-Krankheiten (Memento vom 6. April 2009 im Internet Archive) Tagesschau vom 4. April 2009.
  133. Krankenakten-Affäre – Lidl entlässt Deutschland-Chef Spiegel Online vom 6. April 2009.
  134. Martin Scheele: Neuer Datenskandal: Lidl setzt Deutschlandchef vor die Tür. In: Financial Times Deutschland. 6. April 2009, archiviert vom Original am 2. November 2009, abgerufen am 14. Juni 2013.
  135. (sam): Aufzeichnung von Krankheitsdaten: Lidl muss Mini-Bußgeld zahlen. In: Spiegel Online. 19. August 2009, abgerufen am 14. Juni 2013.
  136. Corinna Budras: Videoüberwachung: Big Brother im Betrieb. In: FAZ.NET. 11. Februar 2013, abgerufen am 13. Oktober 2014.
  137. vzbv.de (PDF, 45 S.; 499 kB)
  138. Tom König: Ärger mit defekter Ware: Garantiert ohne Garantie. In: Spiegel Online. 28. Dezember 2012, abgerufen am 14. Juni 2013.
  139. Paul Reifferscheid: Goldiges Versprechen. In: DasErste.de. 21. November 2013, archiviert vom Original am 25. November 2013, abgerufen am 23. September 2014.
  140. Krebshilfe: Lidl-Kunden spenden 400.000. In: Ärzte Zeitung. 28. Februar 2013, abgerufen am 14. Juni 2013.
  141. Schokolade von der ALLE ein Stück abbekommen. In: Lidl.de. 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  142. Unsere Ziele. In: Forum Nachhaltiger Kakao. 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  143. Initiative Tierwohl beschlossen. In: top agrar Online. 5. September 2013, abgerufen am 10. Februar 2015.
  144. Initiative. In: Initiative Tierwohl. 2015, abgerufen am 10. Februar 2015.
  145. Stufenübergreifende Verantwortung für Initiative Tierwohl. In: Deutscher Bauernverband. 10. November 2014, abgerufen am 10. Februar 2015.
  146. Members. In: Roundtable on Sustainable Palm Oil. 2014, abgerufen am 30. Januar 2015.
  147. Mitglieder. In: Forum Nachhaltiges Palmöl. 2015, abgerufen am 30. Januar 2015.
  148. FONAP. In: Forum Nachhaltiges Palmöl. 2015, abgerufen am 30. Januar 2015.
  149. Spender- und Kooperationspartner. In: brotzeitfuerkinder.com. 2015, abgerufen am 24. März 2015.