Liebesg’schichten und Heiratssachen

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Fernsehsendung
OriginaltitelLiebesg’schichten und Heiratssachen
Liebesgschichten und heiratssachen (ORF).jpg
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) seit 1997
Produktions-
unternehmen
Cosmos Factory (1997 bis 2007)

Giczy Media (2007 bis 2013) Wega Film (2013 bis 2019)

Talk Tv (seit Herbst 2019)
Länge 48 (früher 25) Minuten
Ausstrahlungs-
turnus
im Sommer (Juli/August) montags um 20.15
Genre Doku-Soap
Titelmusik
Idee Elizabeth T. Spira
Musik Titellied: deutsche Interpretation von Paul Anka's "Lonely Boy", gesungen von Hans Krankl (bis 2019)
Moderation
Erstausstrahlung 17. Juli 1997 auf ORF 2

Liebesg’schichten und Heiratssachen ist eine österreichische Fernsehsendung, die seit 1997 auf dem Sender ORF 2 ausgestrahlt wird.[1]

Der Sendungstitel stammt vom Namen der Posse Liebesgeschichten und Heurathssachen von Johann Nestroy. In jeder Folge besuchte Elizabeth T. Spira (1942–2019)[2] Alleinstehende zuhause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. Durch den Sendungsstil sollte für den Zuseher ein möglichst umfassendes Persönlichkeitsbild des Kandidaten gezeichnet werden.

Die Sendung läuft während der Sommermonate im ORF und erreichte Spitzenquoten mit bis über einer Million Zusehern. In unregelmäßigen Abständen wird die Sendung auch auf 3sat als Wiederholung gesendet.

2018 wurde die 22. Staffel produziert.[3][4] Die 23. Staffel mit den 42 dafür von Spira vor ihrem Tode am 9. März 2019 geführten Interviews wurde im Sommer 2019 in zehn Folgen ausgestrahlt. Die Fertigstellung übernahm ihr Team der Wega Film in Zusammenarbeit mit dem ORF, darunter Filmeditorin Claudia Linzer und die redaktionellen Mitarbeiterinnen Stefanie Speiser und Natalie Wimberger sowie ORF-Sendungsverantwortliche Sharon Nuni.[5][6]

Im Oktober 2019 gab der ORF nach längerer Unklarheit bekannt, die Sendung 2020 fortzusetzen. Man wolle dabei behutsam mit Spiras Vermächtnis umgehen.[7] Als neue Präsentatorin wurde Nina Horowitz auserkoren.[8] Die neue, insgesamt 24. Staffel ist seit 6. Juli 2020 am gewohnten Sendeplatz montags um 20:15 Uhr auf ORF 2 zu sehen und besteht aus neun Kandidatenfolgen und einer Bilanzausgabe.[9] Das unter Spira bewährte Konzept wurde großteils beibehalten; Grafik, Anfangs- und Schlusslied wurden geändert.[10] Anstatt des eingekreisten roten Herzens sind nun rote herzförmige Luftballone das Markenzeichen der Sendung. Produziert wird "Liebesg'schichten und Heiratssachen" seit Herbst 2019 von TALK TV Produktionsges.m.b.H. Die ORF-Sendungsverantwortung unterliegt weiterhin Sharon Nuni unter der Leitung von Martin Traxl. Editorin der neuen Staffeln ist Bettina Mazakarini. Redakteurinnen sind Beatrice Rössler und Stefanie Speiser.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ORF über die Zukunft von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“. Abgerufen am 25. März 2019.
  2. ORF-Legende Elizabeth T. Spira im Alter von 76 Jahren verstorben. In: tt.com. 9. März 2019, abgerufen am 9. März 2019.
  3. Und sie kuppelt wieder! Spiras ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ gehen in die nächste Saison. In: der.ORF.at. Abgerufen am 22. Juni 2018.
  4. 22. Staffel des ORF-Hits „Liebesg’schichten und Heiratssachen“. In: tv.ORF.at. Abgerufen am 22. Juni 2018.
  5. Elizabeth T. Spiras TV-Vermächtnis: Letzte „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ der „Königin der Herzen“ präsentiert. Abgerufen am 26. Juni 2019.
  6. "Liebesg’schichten und Heiratssachen": Elizabeth T. Spira verkuppelt posthum. Abgerufen am 26. Juni 2019.
  7. Erfolgreiche ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ 2019: Insgesamt 3,546 Millionen sahen letzte Spira-Staffel. 3. Oktober 2019, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  8. Nina Horowitz tritt in Spiras Fußstapfen. In: Wiener Zeitung. 17. Oktober 2019, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  9. der.orf.at: ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ 2020, abgerufen am 9. Juli 2020.
  10. derstandard.at: Nina Horowitz über "Liebesg'schichten": "Das Schlimmste ist Fadesse". Bericht vom 27. Juni 2020, abgerufen am 9. Juli 2020.