Liebeskonzil

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Filmdaten
OriginaltitelLiebeskonzil
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1982
Länge92 Minuten
Stab
RegieWerner Schroeter
DrehbuchHorst Alexander, Dietrich Kuhlbrodt, Roberto Lerici
ProduktionPeter Berling, Hanns Eckelkamp
KameraJörg Schmidt-Reitwein
SchnittCatherine Brasier-Snopko
Besetzung

Liebeskonzil ist eine Verfilmung des satirisch-grotesken Theaterstücks Das Liebeskonzil (1894) von Oskar Panizza aus dem Jahr 1982. Der Film des Regisseurs Werner Schroeter wurde von der österreichischen Regierung 1985 mit der Begründung verboten, dass er die christliche Religion beleidige (§ 188 StGB).[1]

Am 20. September 1994 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Fall Otto-Preminger-Institut gegen Österreich,[2] dass das Verbieten des Filmes eine berechtigte Beschränkung der Kunstfreiheit sei, weil der Film religiöse Gefühle von Katholiken verletzen könne. Drei der neun Richter gaben ein Minderheitsvotum ab.[3]

Auszeichnungen für den Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 gewann der Film beim Internationalen Filmfestival in São Paulo den Kritiker-Award.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film Das Gespenst (1982) wurde in Österreich ebenfalls mit Verweis auf § 188 StGB verboten.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volltext des § 188 StGB
  2. Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (englisch)
  3. siehe vorige Fußnote, am Ende der Website.