Lilienfeld

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Stadtgemeinde
Lilienfeld
Wappen Österreichkarte
Wappen von Lilienfeld
Lilienfeld (Österreich)
Lilienfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Lilienfeld
Kfz-Kennzeichen: LF
Fläche: 54,06 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 15° 36′ OKoordinaten: 48° 0′ 47″ N, 15° 35′ 48″ O
Höhe: 383 m ü. A.
Einwohner: 2.833 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 52 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3180
Vorwahl: 02762
Gemeindekennziffer: 3 14 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dörflstraße 4
3180 Lilienfeld
Website: www.lilienfeld.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Labenbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
15
5
1
15 
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Lilienfeld im Bezirk Lilienfeld
AnnabergEschenauHainfeldHohenbergKaumbergKleinzellLilienfeldMitterbach am ErlaufseeRamsauRohrbach an der GölsenSt. Aegyd am NeuwaldeSt. Veit an der GölsenTraisenTürnitzNiederösterreichLage der Gemeinde Lilienfeld im Bezirk Lilienfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Lilienfeld ist eine Stadtgemeinde mit 2833 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) und die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks Lilienfeld in Niederösterreich.

Bekannt ist die Stadt vor allem für das hier liegende Stift Lilienfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lilienfeld liegt im Tal der Traisen im Mostviertel in Niederösterreich. Das Gebiet gehört zu den Voralpen.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 53,95 Quadratkilometer. 78,33 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortschaften (Einwohner, Stand: 1. Jänner 2018): Dörfl (495), Hintereben (37), Jungherrntal (38), Lilienfeld (447), Marktl (616), Schrambach (456), Stangental (687), Vordereben (3) und Zögersbach (54).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stiftskirche: Innenansicht Richtung Hochaltar
Sarkophag Leopolds vor dem Hochaltar der Stiftskirche
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lilienfeld

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Muckenkogel: Auf den Hausberg, den Muckenkogel, führt ein einsitziger Sessellift. (Im Winter 2012/13 musste der Lift vorübergehend stillgelegt werden[2]. Nach einer umfassenden Sanierung konnte er den Betrieb ab Juli 2013 wieder aufnehmen.) Der Lift überquert den felsigen Fallgraben, durch den der Muckenkogel auch zu Fuß über den so genannten Wasserfallsteig erreichbar ist.
    Die Bergstation des Liftes befindet sich in der Nähe des Almgasthauses Klosteralm (in 1067 m ü. A.) auf der gleichnamigen Alm; etwas weiter unten steht in 956 m ü. A. die Lilienfelder Hütte des Österreichischen Alpenvereins. In 30 bis 40 Minuten ist die Traisener Hütte der Naturfreunde in 1311 m ü. A. zu erreichen. Sie steht auf der Traisener Hinteralm, dem südlichen Nachbargipfel des Muckenkogels.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nostalgie-Skirennen im Gedenken an Mathias Zdarsky: Auf dem Hausberg von Lilienfeld, dem Muckenkogel, findet jedes Jahr bei der Traisner Hütte an einem Sonntag um den 19. März im Gedenken an Mathias Zdarsky ein Nostalgieskirennen statt, das weltweit das Einzige unter streng historischen Bedingungen wie zu Zdarskys Zeiten ist. Historische Ausrüstung vom Kopf bis zum Ski und Einstocktechnik sind Bedingung für die Teilnehmer, der Kurs wird mit originalgetreuen Fahnen gesteckt und die Zeitnehmung erfolgt händisch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2001 gab es 169 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, sowie 52 land- und forstwirtschaftliche Betriebe laut einer Erhebung 1999. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug 1341 (Volkszählung 2001). Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,34 Prozent.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den wichtigen ansässigen Unternehmen gehören:

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ortschaft befindet sich das 1903 gegründete Landesklinikum Voralpen Lilienfeld.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Lilienfeld
  • Mittelschule und Michaela Dorfmeister Skimittelschule Lilienfeld
  • Volkshochschule Lilienfeld

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
68,13 %
(-2,76 %p)
25,40 %
(+2,34 %p)
6,47 %
(+0,42 %p)
2010

2015


Der Gemeinderat hat 21 Sitze.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 16 und die SPÖ 7 Mandate.[3] Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ je einen Sitz an die ÖVP und FPÖ.[4] Bei der Gemeinderatswahl 2015 verlor die ÖVP aufgrund der Reduktion der Sitze von 23 auf 21 zwei Mandate.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Labenbacher (ÖVP)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot einen eingebogenen silbernen Sparren und drei goldene Lilien.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen mit Beziehung zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lilienfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  2. Meldung des ORF Niederösterreich, abgerufen am 10. Januar 2013
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Lilienfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 22. November 2018.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Lilienfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 22. November 2018.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Lilienfeld. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 22. November 2018.
  6. Chronik der Schihauptschule Lilienfeld