Lilienfeld

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Lilienfeld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Lilienfeld
Wappen von Lilienfeld
Lilienfeld (Österreich)
Lilienfeld
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Lilienfeld
Kfz-Kennzeichen: LF
Fläche: 54,06 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 15° 36′ OKoordinaten: 48° 0′ 47″ N, 15° 35′ 48″ O
Höhe: 383 m ü. A.
Einwohner: 2.921 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 54 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3180
Vorwahl: 02762
Gemeindekennziffer: 3 14 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dörflstraße 4
3180 Lilienfeld
Website: www.lilienfeld.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Schrittwieser (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
15
5
1
15 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Stadt Lilienfeld im Bezirk Lilienfeld
Annaberg Eschenau Hainfeld Hohenberg Kaumberg Kleinzell Lilienfeld Mitterbach am Erlaufsee Ramsau Rohrbach an der Gölsen St. Aegyd am Neuwalde St. Veit an der Gölsen Traisen Türnitz NiederösterreichLage der Gemeinde Lilienfeld im Bezirk Lilienfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Gemeinderatswahlen
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2010

2015

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Lilienfeld ist eine Stadtgemeinde mit 2921 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) und die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks Lilienfeld in Niederösterreich.

Bekannt ist die Stadt vor allem für das hier liegende Stift Lilienfeld.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lilienfeld liegt im Tal der Traisen im Mostviertel in Niederösterreich. Das Gebiet gehört zu den Voralpen.

Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 53,95 Quadratkilometer. 78,33 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Ortschaften (Einwohner): Dörfl (503), Hintereben (38), Jungherrntal (44), Lilienfeld (470), Marktl (679), Schrambach (441), Stangental (668), Vordereben (3) und Zögersbach (50).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend, teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 21 Sitze. Bürgermeister der Stadtgemeinde ist Herbert Schrittwieser, Vizebürgermeister Wolfgang Labenbacher (beide ÖVP), Amtsleiter ist Oswald Herster.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 16 und die SPÖ 7 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ je einen Sitz an die ÖVP und FPÖ. Bei der Gemeinderatswahl 2015 verlor die ÖVP aufgrund der Reduktion der Sitze von 23 auf 21 zwei Mandate.[2]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot einen eingebogenen silbernen Sparren und drei goldene Lilien.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2001 gab es 169 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten, sowie 52 land- und forstwirtschaftliche Betriebe laut einer Erhebung 1999. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug 1341 (Volkszählung 2001). Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,34 Prozent.

Zu den wichtigen ansässigen Unternehmen gehören:

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Lilienfeld
  • Volkshochschule Lilienfeld

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ortschaft befindet sich das 1903 gegründete Landesklinikum Voralpen Lilienfeld.

Stiftskirche: Innenansicht Richtung Hochaltar
Sarkophag Leopolds vor dem Hochaltar der Stiftskirche

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Lilienfeld


Naturdenkmäler:

  • Muckenkogel: Auf den Hausberg, den Muckenkogel, führt ein einsitziger Sessellift. (Im Winter 2012/13 musste der Lift vorübergehend stillgelegt werden[3]. Nach einer umfassenden Sanierung konnte er den Betrieb ab Juli 2013 wieder aufnehmen.) Der Lift überquert den felsigen Fallgraben, durch den der Muckenkogel auch zu Fuß über den so genannten Wasserfallsteig erreichbar ist.
    Die Bergstation des Liftes befindet sich in der Nähe des Almgasthauses Klosteralm (in 1067 m ü. A.) auf der gleichnamigen Alm; etwas weiter unten steht in 956 m ü. A. die Lilienfelder Hütte des Österreichischen Alpenvereins. In 30 bis 40 Minuten ist die Traisener Hütte der Naturfreunde in 1311 m ü. A. zu erreichen. Sie steht auf der Traisener Hinteralm, dem südlichen Nachbargipfel des Muckenkogels.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nostalgie-Skirennen im Gedenken an Mathias Zdarsky: Auf dem Hausberg von Lilienfeld, dem Muckenkogel, findet jedes Jahr bei der Traisner Hütte an einem Sonntag um den 19. März im Gedenken an Mathias Zdarsky ein Nostalgieskirennen statt, das weltweit das Einzige unter streng historischen Bedingungen wie zu Zdarskys Zeiten ist. Historische Ausrüstung vom Kopf bis zum Ski und Einstocktechnik sind Bedingung für die Teilnehmer, der Kurs wird mit originalgetreuen Fahnen gesteckt und die Zeitnehmung erfolgt händisch.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter:


Personen mit Beziehung zur Stadt:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Meldung des ORF Niederösterreich, abgerufen am 10. Januar 2013
  4. Chronik der Schihauptschule Lilienfeld

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lilienfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien