Limé

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Limé
Limé (Frankreich)
Limé
Region Hauts-de-France
Département Aisne
Arrondissement Soissons
Kanton Fère-en-Tardenois
Gemeindeverband Communauté de communes du Val de l’Aisne
Koordinaten 49° 19′ N, 3° 33′ OKoordinaten: 49° 19′ N, 3° 33′ O
Höhe 52–137 m
Fläche 5,55 km2
Einwohner 186 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km2
Postleitzahl 02220
INSEE-Code

Die Hauptstraße

Limé ist eine französische Gemeinde mit 186 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Aisne in der Region Hauts-de-France (frühere Region: Picardie). Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Soissons und ist Teil des Kantons Fère-en-Tardenois. Die Gemeinde hat 2007 beim Wettbewerb Concours des villes et villages fleuris drei Blumen erhalten.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde an der für den Personenverkehr stillgelegten und teilweise abgebauten Bahnstrecke von Soissons nach Bazoches-sur-Vesles liegt am linken Ufer der Vesle, eines linken Zuflusses der Aisne südlich der Route nationale 31 (Europastraße 46). Zu ihr gehört die Häusergruppe La Croix Blanche. Sie liegt rund 19 km ostsüdöstlich von Soissons. Nachbargemeinden sind Braine und Courcelles-sur-Vesle im Norden, Quincy-sous-le-Mont im Süden, Lesges im Südwesten sowie Cerseuil im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet wurden Bestattungen aus der La-Tène-Zeit gefunden, ebenso Reste einer gallo-römischen Villa.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2015
Einwohner 218 219 178 141 155 153 188 184
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Herrenhaus Ferme d’Applincourt aus dem 15. Jahrhundert, 1927 als Monument historique eingetragen (Base Mérimée PA00115788).
  • Die im August 1918 kriegszerstörte und 1928 bis 1929 nach Plänen des Architekten Julien Barbier mit einem Gewölbe aus armiertem Zement wieder aufgebaute Kirche Saint-Rémi, 2007 als Monument historique eingetragen (Base Mérimée PA02000068).
  • Das seit 2002 restaurierte und als Beherbergungsbetrieb genutzte Schloss von Limé aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
  • Der Vicus von Ancy.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Le palmarès des villes et villages fleuris, Le Courrier picard édition de l’Oise, 5. Juli 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Limé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien