Limavady

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Limavady (lɪməˈvædi; irisch: Léim an Mhadaidh; dt.: „Sprung des Hundes“) ist eine größere Marktstadt im County Londonderry in Nordirland sowie Verwaltungssitz des gleichnamigen Districts.

Der Ort[Bearbeiten]

Hauptstraße von Limavady.

Limavady liegt im Norden der nordirischen Grafschaft, etwa in der Mitte zwischen Londonderry im Südwesten (27 Kilometer entfernt) und Coleraine im Nordosten. In der Nähe von Limavady liegt der 385 m hohe Binevenagh als Teil der Sperrin Mountains. Parlamentarisch gehört Limavady zum Wahlkreis East Derry. Die Einwohnerzahl des Orts wurde beim Census 2001 mit 12.135 Personen ermittelt, von denen 41,6 % katholisch und 56,5 % protestantisch waren; die Arbeitslosenquote (16–74 Jahre) betrug 5,1 %.[1]

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts erlebt Limavady aufgrund der Ansiedlung und des Ausbaus moderner Industriebetriebe wie auch infolge der Akzeptanz als gefragter Wohnort eine kontinuierliche Bevölkerungszunahme, so dass sich die Zahl der Einwohner zwischen 1951 und 2001 fast vervierfachte.

Musikkultur[Bearbeiten]

Limavady wurde u.a. bekannt durch das bei den Commonwealth Games als nordirische Hymne gespielte A Londonderry Air, das Mitte des 19. Jahrhunderts von einer Einheimischen bei einem örtlichen Fiddle-Spieler „entdeckt“ wurde und dessen Melodie auch das Lied Danny Boy populär machte.

Heute finden in Limavady das Danny Boy Festival, das Limavady Jazz and Blues Festival und das Roe Valley Folk Festival statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • William Massey (1856–1925), Premierminister von Neuseeland (1912–1925)
  • Ruth Kelly (* 1968), britische Politikerin (Labour Party)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Limavady – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Area Profile of Limavady - Based on 2001 Census bei Northern Ireland Neighbourhood Information Service (NINIS, abgerufen am 19. August 2011)

55.053-6.946Koordinaten: 55° 3′ 11″ N, 6° 56′ 46″ W