Limony

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Limony
Wappen von Limony
Limony (Frankreich)
Limony
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Ardèche
Arrondissement Tournon-sur-Rhône
Kanton Sarras
Gemeindeverband Vivarhône
Koordinaten 45° 21′ N, 4° 45′ OKoordinaten: 45° 21′ N, 4° 45′ O
Höhe 134–396 m
Fläche 7,22 km2
Einwohner 724 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 100 Einw./km2
Postleitzahl 07340
INSEE-Code

Ortsansicht mit Weinbergen

Limony ist ein Ort und eine südfranzösische Gemeinde mit 724 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Ardèche.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Limony ist die nördlichste Gemeinde des Départements Ardèche. Sie liegt im Rhône-Tal etwa 20 km (Fahrtstrecke) nordöstlich von Annonay bzw. ca. 55 km nördlich von Valence in einer Höhe von ca. 140 m ü. d. M.[1] in der Nähe eines gleichnamigen Baches. Das Klima ist gemäßigt; Regen fällt verteilt über das ganze Jahr.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2014
Einwohner 419 815 741 563 606 724

Der kontinuierliche Rückgang der Einwohnerzahlen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen. Wegen der Nähe zur Stadt Vienne ist die Bevölkerung seit den 1980er Jahren wieder leicht angewachsen.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionell lebte die Bevölkerung vom Feldbau, zu der auch der Weinbau gehörte, und ein wenig Viehzucht. Heute arbeiten viele in den kleineren Betrieben am Ufer der Rhône; andere fahren zur Arbeit nach Vienne oder nach Annonay. Der auf dem Gemeindegebiet produzierte Wein wird unter den Appellationen Ardèche, Comtés Rhodaniens, Côtes du Rhône etc. vermarktet.[3] Auch der Tourismus in Form der Vermietung von Ferienhäusern (gîtes) spielt eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben des Ortes.

Römisches Bodenmosaik aus Limony

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rhônetal war bereits in der Antike ein wichtiger Verkehrs- und Handelsweg. Auch Limony war geprägt von römischer oder gallorömischer Kultur; nahe beim Friedhof wurde ein Bodenmosaik gefunden, das auf ein römisches Landgut (villa rustica) hinweist. Mehrere weitere Mosaikreste und Münzfunde runden das Bild ab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das abstrakt-geometrische römische Bodenmosaik ist als Kopie im nur circa vier Kilometer südlich gelegenen Museum von Serrières zu sehen.
  • Ein gallorömischer Epitaph wurde vor der Kirche aufgestellt.
  • Die im 12. Jahrhundert erstmals erwähnte Église Sainte-Croix stammt in ihrem heutigen Zustand aus dem 19. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Limony – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Limony – Karte mit Höhenangaben
  2. Vienne/Limony – Klimatabellen
  3. Limony – Wein