Linda Breitlauch

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Linda Breitlauch (2016)

Linda Breitlauch (* 4. Juli 1966 in Seesen) ist eine deutsche Medienwissenschaftlerin und Professorin für Game-Design.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linda Breitlauch studierte zuerst Betriebswirtschaftslehre, bevor sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam ein Studium der Film- und Fernsehdramaturgie absolvierte. 2008 promovierte sie an der Humboldt Universität/HFF (Studiengang Audiovisuelle Medien) über Dramaturgie in Computerspielen. Neben Projektmanagement im Export und Verlagswesen führte sie als Creative Producer unter anderem verschiedene Filmprojekte durch, verfasste Drehbücher, Spielkonzepte sowie wissenschaftliche und fachjournalistische Beiträge. 2007 wurde sie zu Europas erster Professorin für Game-Design an die Mediadesign Hochschule für Design und Informatik in Düsseldorf berufen. Ab Juni 2013 war sie Fachbereichsleiterin des Studiengangs „Medienwissenschaft Game Design und Gamification (B.A.)“ an der GA Hochschule der digitalen Gesellschaft in Berlin, von Januar bis März 2014 Gründungspräsidentin. Seit April 2014 lehrt sie Intermedia Games an der Hochschule Trier im Fachbereich Gestaltung den Studiengang Intermedia Design.[1]

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Interactive Storytelling, Dramaturgie und Serious Games.

Jurymitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Games studieren - was, wie, wo? - Staatliche Studienangebote im Bereich digitaler Spiele, Björn Freyermuth, Linda Breitlauch, André Czauderna, Gundolf S. Freyermuth (Eds). Bielefeld: transcript 12/2018
  • Computerspiele als Therapie. In F. W. Gundolf S. Freyermuth, Lisa Gotto (Ed.), Serious Games, Exergames, Exerlearning (BildundBit., S. 387–398). Bielefeld: transcript 2013
  • Spielfreude als erfolgreiche Lern- und Therapiemethode, in: Inderst, Just: Build ’em Up - Shoot ’em Down: Körperlichkeit in digitalen Spielen, Hülsbusch 2013.
  • Computerspieldramaturgie – Herausforderung für Medienmanager. In: Handbuch Medienmanagement, Schriften zum Medienmanagement der Media Design Hochschule, Thomas Dreiskämper, Olaf Hoffjann, Christian Schicha (Hrsg.), Lit-Verlag, Münster-Hamburg-Berlin-Wien-London-Zürich, 2009, S. 337–348.
  • „Games are coming out.“ in „Quarterly _ Das Trenddossier des Zukunftsinstitutes“, 10/2008, Seite 42–45
  • „Die Spielgesellschaft“, in: GameStar, 8/2008, Seite 132–134
  • Dramaturgie der Computerspiele – Analyse und Bewertung von Wirkungspotentialen interaktiven Erzählens im Kontext gestaltungsrelevanter Fragestellungen (Diss.). Potsdam, Hochschule für Film und Fernsehen, 2008.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Holowaty: Hochschule Trier gewinnt Prof. Dr. Linda Breitlauch. In: Making Games. Gamer Network, 12. Mai 2014, abgerufen am 21. August 2019.
  2. Fachjury. In: TOMMI – Deutscher Kindersoftwarepreis. Abgerufen am 21. August 2019.
  3. Prof. Dr. Linda Breitlauch. In: Deutscher Entwicklerpreis. Abgerufen am 21. August 2019.