Lindsey Harding

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Basketballspielerin Lindsey Harding Pix.gif
Lindsey Harding
Personenbezogene Informationen
Voller Name Lindsey Marcie Harding
Geburtstag 12. Juni 1984
Geburtsort Mobile, Alabama, USA
Größe 173 cm
Spielerbezogene Informationen
Position Guard
College Duke University
WNBA Draft 2007, 1. Pick, Phoenix Mercury
Trikotnummer 10
WNBA-Vereine als Aktive
Jahre Verein
2007–2008
2009–2010
2011–2012
2013–2014
2016
seit 2016
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Minnesota Lynx
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington Mystics
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Atlanta Dream
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Sparks
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Liberty
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phoenix Mercury
Vereine als Aktive
Jahre Verein
2009–2010
2010–2011
2012–2013
2015–2016
LitauenLitauen TEO Vilnius
RusslandRussland Dynamo Kursk
TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul
RusslandRussland Dynamo Kursk
Infobox zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2017

Lindsey Marcie Harding (* 12. Juni 1984 in Mobile, Alabama) ist eine US-amerikanisch-weißrussische Basketballspielerin. 2016 spielt sie für die Phoenix Mercury in der Women’s National Basketball Association (WNBA) und beim russischer Verein Dynamo Kursk. Die 1,73 Meter große Harding wird hauptsächlich auf der Position des Point Guards eingesetzt.

Nachdem sie in der US-Nationalmannschaft nicht berücksichtigt wurde, nahm sie das Angebot des weißrussischen Verbandes an und spielt seit 2015 für das weißrussische Team. Dafür nahm sie im Vorfeld die weißrussische Staatsbürgerschaft an.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach mehreren Auszeichnungen während ihrer Highschool-Zeit spielte Lindsey Harding von 2002 bis 2007 für die Blue Devils, dem Damen-Basketballteam der Duke University. Bereits in ihrer ersten Saison für die Blue Devils erzielte sie durchschnittlich 6,2 Punkte, 3,9 Rebounds, 3,4 Assists und 1,8 Steals pro Spiel. Diese erste gute Saison brachte ihr auch eine Nominierung ins All-ACC Freshman Team ein. In der College-Saison 2003/04 erzielte sie bereits 6,8 Punkte, 4,5 Rebounds, 4,9 Assists und 2 Steals pro Spiel. Die College-Saison 2004/05 musste sie nach einem Verstoß gegen die internen Mannschaftsregeln aussetzen und kehrte in der darauffolgenden Saison wieder zurück ins Team. In ihrer dritten Saison erzielte sie bereits 10,7 Punkte, 4,5 Assists 3,7 Rebounds und 2,1 Steals pro Spiel. Da sie auch in der Defensive überzeugen konnte wurde sie zum ACC Defensive Player of the Year gewählt. Des Weiteren wurde sie noch zum Duke Classic MVP gewählt. Die College-Saison 2006/07 war ihre letzte Saison für die Duke University. In ihrer letzten Saison bekam sie noch unzählige Auszeichnungen, trotz ihrer starken Leistungen konnte sie mit den Blue Devils nie einen Titel gewinnen.

Ihr letztes Spiel für die Blue Devils endete sehr bitter für Harding. Am 24. März 2007 traf sie mit den Blue Devils in der Sweet Sixteen Runde beim NCAA Tournament auf die Rutgers Scarlet Knights. 0,1 Sekunden vor Ende lagen die Blue Devils mit einem Punkt zurück, jedoch stand Harding an der Freiwurflinie und hatte 2 Freiwürfe zur Verfügung. Sie konnte keinen einzigen Freiwurf verwerten. Somit verloren die Blue Devils dieses Spiel schließlich mit einem Punkt Unterschied.

Am 20. Januar 2008 wurde zu Ehren Hardings Leistungen für die Duke University ihre Trikotnummer (10) zurückgezogen.

WNBA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harding wurde im WNBA Draft 2007 von den Phoenix Mercury an der ersten Stelle ausgewählt. Gleich nach dem Draft wurde Harding zu den Minnesota Lynx für Tangela Smith transferiert. Somit spielte sie ihre erste WNBA Saison für die Lynx in Minnesota. Nachdem sie 2007 noch eine starke Rookie-Saisons spielte und daher auch in das All-Rookie-Team gewählt wurde, nahmen in 2008 die Einsatzzeiten und in Folges davon die statistischen Werte ab. Am 30. Januar 2009 wurde sie für einen Erst- und Zweitrunden-Draftpick zu den Washington Mystics transferiert. In Washington zählte Harding in allen Spielen des Teams zur Startformation und trug ihren Teil dazu bei, dass die Mystics zweimal die WNBA-Playoffs erreichten auch wenn diese in jeweils in der ersten Runde endeten. Nach zwei Jahren in Washington, D.C. wurde sie am 11. April 2011 zu den Atlanta Dream transferiert, mit denen sie 2011 erstmals den Einzug in die WNBA-Finals schaffte. In den Finals scheiterte sie schließlich mit den Dream mit 0:3 Spielen an den Minnesota Lynx. 2012 spielte sie mit dem Team aus Atlanta eine noch erfolgreichere reguläre Saison, aber in der ersten Playoff-Runde endete die Saison vorzeitig mit einer Nioederlage gegen die Chicago Sky. In den beiden Saisons für die Dream stand Harding weiterhin regelmäßig in der Startformation des Teams und zählte dabei auch zu den Stützen des Teams. Ab der Saison 2013 ging sie für die Los Angeles Sparks auf den Platz. Nach einer starken Premieren-Saison wurde Harding im Jahr 2014 meist nur noch als Ergänzungsspielerin eingesetzt. Beide Saisons in Los Angeles endeten für sie wieder in ersten Playoff-Runde. Nachdem sie 2015 nicht in der WNBA aktiv war stand sie zu Beginn der Saison 2016 bei den New York Liberty unter Vertrag. Nach nur fünf Einsätzen wechselt sie während der Saison zu den Phoenix Mercury. Auch hier wurde sie nur noch als Ergänzungsspielerin eingesetzt.

Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saisonpause der WNBA spielt Harding wie viele WNBA-Spielerinnen regelmäßig in Europa. Seit dem Jahr 2009 stand sie dabei für Teams aus Litauen, Russland und Türkei auf dem Platz. In der Saison 2015/16 spielt sie für den russischen Verein Dynamo Kursk.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie in der US-Nationalmannschaft nicht berücksichtigt wurde, nahm sie das Angebot des weißrussischen Verbandes an und spielt seit 2015 für das weißrussische Team. Dafür nahm sie im Vorfeld die weißrussische Staatsbürgerschaft an. Ihren ersten Einsatz bei einen großen Turnier hat Harding bei der Basketball-Europameisterschaft der Damen 2015, die mit dem Team auf dem vierten Platz endete. 2016 trug sie ihren Anteil bei, dass das weißrussische Team sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio qualifizieren konnte. Dort belegte sie mit dem Team den 9. Platz.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

College[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Naismith National Player of the Year 2007
  • ESPN.com National Player of the Year 2007
  • WBCA National Defensive Player 2007
  • John R. Wooden Award All-American 2007
  • USBWA All-American 2007
  • Associated Press First Team All-American 2007
  • ACC Player of the Year 2007
  • ACC Defensive Player of the Year 2006, 2007
  • Frances Pomeroy Award 2007
  • Duke Offensive Player of the Year 2007
  • Duke Practice Player of the Year 2007
  • Duke Heart and Hustle Award 2007
  • Duke Classic MVP 2006
  • ACC Rookie of the year 2003
  • All ACC First Team 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]