Linet Chepkwemoi Masai

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Linet Chepkwemoi Masai bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin

Linet Chepkwemoi Masai (* 5. Dezember 1989 in Kapsokwony, Mount Elgon District, Provinz Western) ist eine kenianische Langstreckenläuferin.

Ermutigt durch den Erfolg ihres Bruders Moses Ndiema Masai, der 2005 zwei Goldmedaillen bei den afrikanischen Juniorenmeisterschaften holte, begann sie im selben Jahr mit ernsthaftem Lauftraining.

Bei ihrem ersten internationalen Einsatz, dem Juniorinnenrennen der Crosslauf-Weltmeisterschaften 2007 in Mombasa, gewann sie auf Anhieb Gold. Beim Leichtathletik-Weltfinale desselben Jahres wurde sie Vierte sowohl über 5000 als auch über 10.000 m.

Bei den Crosslauf-WM 2008 in Edinburgh startete sie im Erwachsenen-Rennen und gewann Bronze (Silber in der Mannschaftswertung). Dagegen verpasste sie bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking im 10.000-Meter-Lauf trotz einer persönlichen Bestleistung von 30:26,50 min als Vierte eine Medaille knapp. Im folgenden Jahr konnte sie sich bei den Crosslauf-WM 2009 in Amman die Silbermedaille sichern. Dort siegte sie außerdem mit Kenia in der Mannschaftswertung, die die Äthiopierinnen zuvor sieben Jahre in Folge gewonnen hatten.

Ihren bisher größten Erfolg errang Masai mit dem Gewinn der Goldmedaille über 10.000 m bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009 in Berlin. Auf den letzten 100 Metern schob sie sich vom vierten auf den ersten Platz und schlug mit einer Zeit von 30:51,24 min die Äthiopierin Meselech Melkamu, die sich bereits siegreich wähnte, um eine Zehntelsekunde.[1][2] Einen Monat später siegte sie gemeinsam mit ihrem Bruder beim Dam tot Damloop über zehn Meilen.[3]

2010 errang sie erneut die Silbermedaille bei den Crosslauf-WM in Bydgoszcz und gewann die New York Mini 10K.[4] Im darauffolgenden Jahr folgte einer Silbermedaille bei den Crosslauf-WM in Punta Umbría eine Titelverteidigung bei den New York Mini 10K[5] und eine Bronzemedaille bei den WM in Daegu über 10.000 m.

2012 wurde sie Dritte bei den World’s Best 10K und siegte beim Great Manchester Run.

Bestzeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. IAAF: Event Report – Women's 10,000m – Final. 15. August 2009
  2. IAAF: After thriling title run, Masai no longer the bridesmaid. 15. August 2009
  3. IAAF: Masai siblings win fast 25th „Dam tot Dam“ 10 Miles. 20. September 2009
  4. IAAF: Masai dominates Central Park 10K. 13. Juni 2010
  5. IAAF: Masai Repeats in New York 10Km. 11. Juni 2011