Lingewaal

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Lingewaal
Flagge des Ortes Lingewaal
Flagge
Wappen des Ortes Lingewaal
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Gemeinde West Betuwe
Fläche
 – Land
 – Wasser
54,49 km2
50,39 km2
4,1 km2
Einwohner 11.235 (30. Sep. 2018[1])
Koordinaten 51° 53′ N, 5° 7′ OKoordinaten: 51° 53′ N, 5° 7′ O
Bedeutender Verkehrsweg A15 E31 N830 N848
Vorwahl 0183, 0345, 0418
Postleitzahlen 4147, 4161, 4171, 4211–4212, 4214
Website Homepage von Lingewaal
LocatieLingewaal.png
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Lingewaal (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) war eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland.

Die Gemeinde wurde 1986 aus den Gemeinden Asperen, Heukelum, Herwijnen und Vuren gebildet und zählte 11.235 Einwohner am 30. September 2018.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt östlich von Gorinchem und südlich von Leerdam an der Waal. Die Autobahn A15 DordrechtTiel verläuft nördlich der Orte in Lingewaal. Eisenbahnen gibt es in Lingewaal nicht.

Haupterwerbsquellen sind die Landwirtschaft und der Obstbau.

Geschichte; Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asperen (im Jahr 893 bereits urkundlich erwähnt) und Heukelum dürfen sich Städte nennen, denn beide Orte erhielten im Mittelalter das Stadtrecht. Spuren davon sind im Straßenplan und in der Bebauung bis heute erkennbar geblieben. Zwischen 1816 und 1860 wurde die Neue Holländische Wasserlinie errichtet, ein Ring aus Forts rund um die Festung Holland. Zwei davon befinden sich in der Gemeinde Lingewaal: eins in Vuren, eins in Asperen. Beide Forts können im Rahmen einer Radfahr- oder Wanderroute besucht werden. Das sehenswerte Fort Asperen dient auch als Ausstellungs- oder Auftrittsraum für Künstler. Die Gemeinde als Ganzes ist geeignet als Ausflugsziel für Liebhaber typisch holländischer Bauerndörfer. Das Fahrrad ist dabei das am meisten geeignete Transportmittel.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lingewaal wurde zum 1. Januar 2019 mit Geldermalsen und Neerijnen zur neuen Gemeinde West Betuwe zusammengeschlossen.[2]

Sitzverteilung im Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen 2014[3]
 %
30
20
10
0
28,3
24,8
20,2
19,2
7,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2010
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+9,3
+0,2
-5,7
-5,0
+1,2

Der Gemeinderat wurde von 2002 bis zur Gemeindeauflösung folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[4]
2002 2006 2010 2014
ChristenUnie 1 2 3 4
CDA 5 4 4 4
PvdA 5 5 4 3
VVD 3 3 3 3
SGP 1 1 1 1
Gesamt 15 15 15 15

Aufgrund der Fusion zum 1. Januar 2019 fanden die Wahlen für den Rat der neuen Gemeinde West Betuwe am 21. November 2018 statt.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 15. Dezember 2006 bis zum Zeitpunkt der Gemeindeauflösung war Loes van Ruijven-van Leeuwen (CDA) amtierende Bürgermeisterin der Gemeinde.[6] Zu ihrem Kollegium zählten die Beigeordneten Govert van Bezooijen (ChristenUnie), Ed van Sambeek (CDA), Griedo Bel (PvdA) sowie der Gemeindesekretär Kees Verweij.[7]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wurde in folgende Ortsteile aufgeteilt:

Nr.[Anm. 1] Ort Einwohner[8][Anm. 2]
00 Asperen 3.120
01 Heukelum 3.215
02 Vuren 2.130
03 Herwijnen 2.680
Gemeinde 11.158
  1. Bezirksnummer
  2. (Stand: 1. Januar 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lingewaal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 1. Januar 2019 (niederländisch)
  2. Erik Wijnacker: Naam nieuwe gemeente bekend: West Betuwe. In: de Gelderlander. Wegener, 26. April 2017, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch).
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2010 2014, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)
  4. Sitzverteilung im Gemeinderat: 2002 2006 2010 2014, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)
  5. Herindelingen Kiesraad, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)
  6. Burgemeester Loes van Ruijven-van Leeuwen Gemeente Lingewaal, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)
  7. College van B en W Gemeente Lingewaal, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)
  8. Kerncijfers wijken en buurten 2017 Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 13. Juli 2018 (niederländisch)