Linkens Mühle

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Linkens Mühle
Linkens Mühle in Alsdorf

Linkens Mühle in Alsdorf

Lage und Geschichte
Linkens Mühle (Nordrhein-Westfalen)
Linkens Mühle
Koordinaten 50° 51′ 52,3″ N, 6° 8′ 50,6″ OKoordinaten: 50° 51′ 52,3″ N, 6° 8′ 50,6″ O
Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Städteregion Aachen
Alsdorf
Gewässer Broicher Bach
Erbaut vor 1420
Stillgelegt 1970
Technik
Nutzung Kornmühle
Mahlwerk 1 Mahlgang
Antrieb Wassermühle
Wasserrad oberschlächtig

Die Linkens Mühle war eine Wassermühle am Broicher Bach in der Stadt Alsdorf in der nordrhein-westfälischen Städteregion Aachen im Regierungsbezirk Köln.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Linkens Mühle hatte ihren Standort am Broicher Bach an der Würselener Straße in der Stadt Alsdorf in der Städteregion Aachen. Sie liegt auf einer Höhe von ca. 136 m über NN. Der Mühle vorgelagert war ein Weiher, der heute verfüllt ist. Oberhalb der Linkens Mühle stand die Kellersberger Mühle, unterhalb stand in unmittelbarer Nähe die Alsdorfer Ölmühle.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quellen vom Broicher Bach mit einer Höhe von 174 m über NN liegen heute in einem Regenrückhaltebecken zwischen den Straßen In der Dell und Holzweg im Stadtteil Linden-Neusen der Stadt Würselen. Der Bach mit einer Länge von 8,2 km ist ein Nebengewässer der Wurm und fließt nach nördlichem Beginn in westlicher Richtung durch das Gebiet der Stadt Alsdorf und dann zur Stadt Herzogenrath. Im Straßenbereich An der Wurm/Apolloniastraße mündet der Broicher Bach in einer Höhe von 106 m über NN bei km 35,0 in die Wurm. Ein Stausee, etwa 500 Meter oberhalb der Mündung im Naherholungsgebiet Broichbachtal gelegen, reguliert den Wasserfluss vom Broicher Bach in die Wurm. Die Pflege und Unterhaltung des Gewässers obliegt dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich war die Linkens Mühle im 14. Jh. im Besitz der Ritter von Alsdorf. Im Jahre 1420 wird sie als Zwangsmühle für diesen Herrschaftsbereich erwähnt. Sie lag am Broicher Bach zwischen dem Jülichschen und brabantischen Grenzgebiet. Der Mühle vorgelagert war ein großer Weiher. Die Mühle mit ihrem oberschlächtigen Wasserrad arbeitete bis etwa 1970 als Kornmühle. Die Linkens Mühle, nach ihrem Besitzer und letzten Müller so benannt, wurde auch wegen ihres dunkelroten Anstrichs die „Rote Mühle“ genannt. Spuren einer Mühle sind heute auf dem weitläufigen Gelände nicht mehr auffindbar.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Vogt: Niederrheinischer Wassermühlen-Führer. 2. Auflage, Verein Niederrhein, Krefeld 1998, S. 273, ISBN 3-00-002906-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Linkens Mühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.wver.de/