Linkmarketing

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Linkmarketing ist ein Oberbegriff für eine Strategie, die alle organischen Optimierungsprozesse der Offpage-Optimierung und Maßnahmen des Linkaufbaus beinhaltet, die dazu dienen, die Linkpopularität einer Webseite und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu steigern. Es handelt sich um einen systematischen Aufbau von Rückverweisen, die zu einer zielgerichteten Gewinnung von Links von einer starken Webseite zu einer anderen führen, damit die Seitenaufrufe qualitativ gesteigert werden.

Darstellung der verschiedenen Quellen, die für Linkmarketing genutzt werden.

Arbeitsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Suchmaschinenoptimierung kann man den Bereich Onpage und Offpage optimieren. Der organische Aufbau von Backlinks ist für Suchmaschinen wie Google ein signifikantes Signal, um die Relevanz einer Webseite zu einem bestimmten Themen- oder Branchengebiet aufzuwerten und weitere gute Empfehlungen zu bekommen. Beim Linkmarketing werden alle strategischen Vorgehensweisen des Linkbuildings zum natürlichen Wachstum einer Webseite vereint. Wichtige Faktoren beim natürlichen Linkaufbau sind der Anchor-Text, die Domain Authority, Linkjuice und die Verwendung hochwertiger Links. Die thematische Relevanz kann über Pressemitteilungen, Wikipedia-Artikel, Social Media, Foren oder Blogs gestärkt werden. Für eine Linkbuilding-Strategie muss zwangsläufig ein ausgeglichenes Verhältnis von eingehenden und ausgehenden Links zum eigenen Linkjuice beachtet werden. Dies kann über die No-Follow oder Do-Follow Anweisung gesteuert werden. In der Branche ist es eine gängige Vorgehensweise, die Quellen, die in der ersten Ebene für Linkmarketing genutzt werden, mit Links aus der zweiten und dritten Ebene zu stärken. Dabei handelt es sich um die sogenannten Tier2 und Tier3 Links. Ziel ist es, durch diese Backlinks die metrischen Werte der Quelle in der ersten Ebene und somit die davon ausgehenden Backlinks zu stärken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung galten sog. Backlinks als oberstes Page-Rank-Kriterium für die Sichtbarkeit bei Google.[1] So wurden mithilfe eines unnatürlichen Linksprofils durch Link-Käufe oder Linktauschprogramme[2] überdurchschnittliche Mengen an harten Links generiert. Dies gilt heute als Suchmaschinen-Spamming.[3] Manipulative Backlink-Maßnahmen wurden nach mehreren Änderungen im Google Algorithmus den Penguin Updates zwischen 2012 und 2014 aufgedeckt und seitdem mit fortlaufenden Bereinigungen unterbunden. Bei vielen Unternehmen kam es zu einer hohen Beschädigung[4] bis hin zu einem Verlust der Reputation. Der künstliche Linkaufbau ist nach diesen Eingriffen an die Google Webmaster Guidelines gebunden.

Das Linkmarketing orientiert sich heutzutage an sauberem Link-Earning, natürlichem Linkaufbau in einem themenrelevanten Umfeld und Verlinkungen zu qualitativ hochwertigen Webseiten mit hohen metrischen Werten und einzigartigem Content.[5][6][7][8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richtlinien für Webmaster - Search Console-Hilfe. Google, abgerufen am 14. Januar 2018.
  2. Linktauschprogramme - Search Console-Hilfe. Google, abgerufen am 14. Januar 2018.
  3. Spam, bezahlte Links oder Malware melden - Search Console-Hilfe. Google, abgerufen am 14. Januar 2018.
  4. Verborgener Text und verborgene Links - Search Console-Hilfe. Google, abgerufen am 14. Januar 2018.
  5. Maik Metzen, Andre Alpar, Markus Koczy: SEO – Strategie, Taktik und Technik. Online-Marketing mittels effektiver Suchmaschinenoptimierung.
  6. Erwin Lemmenett: Praxiswissen Online-Marketing. Affiliate- und E-Mail-Marketing, Suchmaschinenmarketing, Online-Werbung, Social Media, Facebook-Werbung. 6. Auflage.
  7. Felix Baumann: Suchmaschinenoptimierung. Betrachtung des Online-Marketing-Tools am Praxisbeispiel eines Internet-Portals.
  8. Dennis Hinnenkamp: Entwicklung einer webbasierten Software zur Planung und Steuerung von Linkbuilding-Strategien zur Suchmaschinenoptimierung von Internetseiten.