Linkspopulismus

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Europäische Staaten mit linkspopulistischen Parteien.
Rot: Linkspopulisten im Parlament
Dunkelrot: Linksspopulistische Regierungsbeteiligung

Linkspopulismus bezeichnet einen zur politischen Linken neigenden Populismus, der sich für soziale Gleichheit, Gerechtigkeit, Frieden, Umverteilung und für mehr Demokratie einsetzt. So wie die rechten bedienen laut der Bundeszentrale für politische Bildung auch die linken Populisten das anti-elitäre Ressentiment, die Gegnerschaft zum System und die Parteinahme für den „kleinen Mann“.[1] Das strategische Bedienen der Vox populi durch Teile der politischen Linken wird vor allem gegen die alternativlose Konsensdemokratie und die dominierenden kapitalistischen Finanzeliten, die nach Auffassung vieler Linker die Repräsentative Demokratie immer weiter aushöhlen (Postdemokratie), in Stellung gebracht. Der Begriff ist in der Politikwissenschaft umstritten und wird als Gegenbegriff zum weit verbreiteten Terminus des Rechtspopulismus verstanden. Bekannte Politiker, die trotz Unterschieden, einen linkspopulistischen Diskurs führen, sind u.a. sowohl Hugo Chávez, Evo Morales, Alexis Tsipras, Pablo Iglesias, als auch Bernie Sanders und Jeremy Corbyn. Der linke Populismus kann im Gegensatz zum fremdenfeindlichen rechten Populismus als ein inklusiver Populismus bezeichnet werden.[2]

Begriff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Definition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Politikwissenschaftler Tim Spier ist der Linkspopulismus eine „ideologische Ausrichtung“ des Populismus.[3] In den westeuropäischen Ländern der Europäischen Union ist vor allem der Gegenbegriff Rechtspopulismus weit verbreitet. Viele linke Parteien adaptieren einen linkspopulistischen Politikstil. Spier sieht den Linkspopulismus als ein „historisch wie auch aktuell auffindbares Phänomen“.[3]

Der Politikwissenschaftler Franz Walter beschreibt den deutschen Linkspopulismus als einen „Populismus der sozialstaatlich geprägten Gruppen und Kohorten der Republik“.[4]

Linkspopulismus verspricht nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Dieter Nohlen „Segnung [...] und Bekämpfung von Mißständen, propagiert [...] mehr Staat bzw. nach den neoliberalen Erfahrungen die Rückkehr des Staates als zentrale Verteilungsinstanz“.[5]

Nach dem Politikwissenschaftler Florian Hartleb (2004) versucht der Linkspopulismus „im Antagonismus zum Establishment, die fortschrittlichen, egalitären, solidarischen und aufbegehrenden Sedimente des Alltagsverstands der Massen zu reaktivieren.“[6] Er unterscheidet „vertikalen“ und „horizontalen“ Populismus. Vertikal wird das Establishment hinterfragt, horizontal zeichnet der Linkspopulismus verschiedene Feindbilder: „Faschisten, Kapitalisten und multinationale Konzerne“.[6]

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Linkspopulismus grenzt sich sowohl zur Sozialdemokratie als auch zum Linksextremismus ab. Alle Begriffe werden der politischen Linken zugeordnet. Die Sozialdemokratie basiert im Wesentlichen auf der Wertvorstellung des Postmaterialismus. Demgegenüber lehnt der Linksextremismus den Verfassungsstaat mit seiner rechtsstaatlich-demokratischen Ordnung ab. Überschneidungen existieren zwischen Sozialdemokratie und Linkspopulismus in den pragmatischen Elementen. So nutzen Politiker der Sozialdemokratie mitunter populistische Methoden, wenngleich beim Linkspopulismus der politische Protest im Vordergrund steht. Linkspopulisten können auch gleichzeitig linksextreme oder postkommunistische Ziele verfolgen. Sie stehen der Neuen Linken sehr nahe, teilen mit ihnen jedoch nicht die Ideen von Toleranz und Akzeptanz. Dem Populismus fehlt die intellektuelle Komponente, und er verfolgt vielmehr eine antielitäre Absicht.[7]

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Begriff des Linkspopulismus wird in der Wissenschaft weniger Beachtung geschenkt als seinem Gegenstück Rechtspopulismus, teilweise wird er abgelehnt. Die Politologin Viola Neu (2003) erklärt dies mit: „Parteien des linken Spektrums werden eher nach ihrem politischen Nukleus (ökologisch, sozialistisch, sozialdemokratisch) als nach ihrem Politikstil (populistisch) klassifiziert“.[8] Trotzdem wird von der Politikwissenschaft eine prinzipielle Unterteilung des Populismusbegriffs angenommen.[9] Die sozialdemokratischen Politiker Josef Korsten (1985) und Peter Glotz (1989) sprachen bereits in den 1980er Jahren über einen Linkspopulismus.[10][11] Der Soziologie Ralf Dahrendorf stellte 2003 fest: „Angesichts dessen, was meist mit Globalisierung beschrieben wird, gibt es auch so etwas wie Linkspopulismus.“[12]

Kernthemen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernthemen des linken Populismus sind demnach Pazifismus, Globalisierungskritik und Antiamerikanismus,[13] als Unterelemente kommen der Antifaschismus und die Kritik an der Sozialen Ungleichheit hinzu.[14] Die internationale Forschung[15][16] trifft eine ähnliche Klassifizierung.

Pazifismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Linkspopulismus knüpft an die Forderungen der Friedensbewegung der 1980er Jahre an. Er steht grundsätzlich rüstungspolitischen Vorhaben kritisch gegenüber, stellt sich gegen das nukleare Wettrüsten und lehnte militärische Interventionen ab. Die Kriegspolitik der letzten Supermacht USA verfolge vor allem ökonomische Interessen.[17] Der Staat sei militaristisch und antipazifistisch.[18]

Antifaschismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Feindbild des Linkspopulismus ist der Faschismus. Beide Begrifflichkeiten werden in der Argumentation in einem „Schwarz-Weiß-Schema“ zugespitzt. Zum Teil wird auch die politische Mitte mit dem Faschismus konfrontiert, dabei kommt es zu Stigmatisierungen.[19] Ein Antifaschist versteht sich als eine Art moralische Instanz, der durch Widerstand und Aktionsbündnisse kommuniziert.[20]

Antiamerikanismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Antiamerikanismus, der während des Vietnamkrieges erstmals auf große Zustimmung stieß, wird der für die USA sinnbildliche Kapitalismus kritisiert. Es existiere eine Nähe von Kapitalismus und Imperialismus, den es abzulehnen gilt. Vor allem in Südamerika sind diese Übergänge fließend.[21] Die sozialen Gegensätze, die mit dem Kapitalismus einhergehen, werden den USA negativ zugeschrieben. Enge USA-kritische Verflechtungen bestehen dabei mit der Antiglobalisierungsbewegung. Durch die militärischen Reaktionen der USA auf die Anschläge seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 spitzen sich die Gegensätze weiterhin zu.[22]

Globalisierungskritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Globalisierungskritik, die der Populismus aufgreift,[18] wird durch Organisationen wie Attac insbesondere der Neoliberalismus abgelehnt. Im kritischen Fokus stehen der freie Welthandel (stattdessen werden ähnlich wie bei rechtsextremen Parteien protektionistische[23] Lösungsansätze verfolgt), die Konsumgesellschaft und die zeitgenössische Anwendung des Manchesterliberalismus. Die Finanzwirtschaft, inklusive die Politik der internationalen Organisationen WTO, IWF und Weltbank sind mitverantwortlich für soziale Missstände. Es werden hier drastische Reformen gefordert.[24] Zum Teil ist eine erhöhte Fortschritts- und Technikskepsis registrierbar.[25]

Kritik an Sozialer Ungleichheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Sozialen Ungleichheit in der Welt werden im Sinne der Sozialen Gerechtigkeit regulative Eingriffe in die Weltwirtschaft gefordert. Dazu zählen etwa antimonopolistische Maßnahmen und Veränderungen am Steuersystem. Von Regierungen durchgesetzte Privatisierungen des öffentlichen Sektors werden kritisiert. Viele Linkspopulisten schüren soziale Ängste und haben einen breiten Forderungskatalog zusammengestellt.[26]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die eigentlichen Ursprünge des Linkspopulismus liegen in der Graswurzelbewegung der 1960er und 1970er Jahre mit seinen direktdemokratischen Elementen. Die politische Strömung greift aber auch auf frühere Ideen der sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Arbeiterbewegung zurück. Ein Schlagwort ist das der Räterepublik.[14]

Nach den Wohlstandsjahren der Nachkriegszeit formten sich in den 1970er und 1980er Jahren – unter dem geistigen Einfluss von Michel Foucault und Jacques Rancière[27] – unterschiedliche volksnahe Bewegungen wie die Friedensinitiativen und die Umweltbewegung. Diese werden dem Überbegriff der Neuen Sozialen Bewegung zugerechnet. Neue Parteien forderten zunächst mehr Grüne Politik. Wegen des schwächelnden Keynesianismus festigte sich der Populismus von links und rechts.[28] Im Zuge der Globalisierung traten in den folgenden Jahren weitere Themenfelder in den Focus, und Nichtregierungsorganisationen wie Attac formten sich.[29]

Jüngeres Phänomen ist die Protestbewegung Occupy Wall Street.[30]

Seit der Wirtschafts- und Finanzkrise der 2000er Jahre haben existierende linkspopulistische Parteien Zulauf bzw. entstehen neu.[31]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linkspopulismus in Europa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union etablierten sich in den letzten Jahren linkspopulistische Parteien, insbesondere in Osteuropa. Der derzeitige tschechische Staatspräsident Miloš Zeman wird mehrheitlich in den Medien als Linkspopulist bezeichnet.[32][33][34] In der Slowakei gilt die Smer-SD von Robert Fico[35][36] und in Litauen die Darbo partija von Viktor Uspaskich als linkspopulistisch.[37][38][39]

In Frankreich beispielsweise stellte der Unternehmer Bernard Tapie mit seiner Parti radical de gauche (PRG) in den 1990er Jahren linkspopulistische Forderungen auf.[29] Heute ist es Jean-Luc Mélenchon, der als Linkspopulist bezeichnet wird.[40][41] Mehrheitlich wird auch Emile Roemer, Chef der niederländischen Socialistische Partij, als Linkspopulist wahrgenommen.[42][43][44]

Deutschland hatte nach der politischen Wende mit der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) nach Ansicht von Florian Hartleb eine Partei mit „linkspopulistischen Konturen“[45] und laut Cas Mudde „eine der wenigen noch verbliebenen und erfolgreichen linkspopulistischen Parteien“.[46] Der Politikwissenschaftler Franz Walter und andere rechnen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi zu den linkspopulistischen Protagonisten der Nachfolgepartei Die Linke.[12][47][48][49] Nach Frank Decker konnte die Partei Die Linke (bzw. die Vorgängerorganisationen Die Linkspartei.PDS und WASG) von 2005 bis 2009 in der Amtszeit von Lafontaine als linkspopulistisch bezeichnet werden.[31]

Linkspopulismus in Lateinamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine weite Verbreitung findet der Linkspopulismus in Lateinamerika. Die Strukturen sind auf Dauer angelegt. Wenngleich sie in ihrer Ausprägung unterschiedlich sind, vereint sie eine antineoliberale Haltung. Zu den eindeutig linkspopulistisch regierten Ländern zählen u.a. Venezuela, Ecuador und Bolivien.[50][51]

Hugo Chávez in Venezuela[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der mittlerweile verstorbene Präsident Hugo Chávez (sein Nachfolger ist Nicolás Maduro) führte in Venezuela zunächst eine partizipatorische bzw. protagonistische Demokratie ein. Die aufgestellten Zirkel und Räte führten zu einer Politisierung der Bevölkerung. Später setzte er sich den Sozialismus als Ziel. Experten sprechen aber von einer Reduzierung der basisdemokratischen Elemente aufgrund seines Personenkultes.[50]

Rafael Correa in Ecuador[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rafael Correa nimmt gegenüber dem venezolanischen Modell eine indifferente Haltung ein. Er bemüht sich um einen „populistischen Diskurs“ und bindet Technokraten in seine Regierungsarbeit ein. Diese Persönlichkeiten denken die Politik für die ecuadorianische Bevölkerung generalistisch vor. Im Konflikt mit den indigenen Völkern im Land stigmatisiert er diese als von ausländischen Organisationen wie den NGOs instrumentalisiert.[50]

Evo Morales in Bolivien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evo Morales steht im Austausch mit den sozialen Bewegungen seines Landes, dazu zählen vor allem die Gewerkschaften und die indigene Bevölkerung. Sie spielen auch eine Rolle in der Verfassunggebenden Versammlung Boliviens, wobei sie nicht immer im Sinne des Präsidenten handeln, sondern unabhängig auftreten.[50]

Ursachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soziologe Klaus Dörre bezeichnete 2017 die Agenda 2010 als „Klassenpolitik von oben. Die Eliten verbünden sich mit den vermeintlichen Leistungsträgern der Gesellschaft. Dazu gehören nach diesem Verständnis auch die hart arbeitenden Lohnabhängigen in der Industrie. In der Struktur und Begründung der Hartz-IV-Gesetze steckt tatsächlich latent der Vorwurf, dass sich Arbeitslose nicht genügend anstrengen. Ziel dieser Gesetze war es dementsprechend, den Unterklassen, die es sich angeblich in der sozialen Hängematte bequem machten, Beine zu machen.“ Betroffen sei aber die subjektive Lebenslage größerer Teile der Gesellschaft: „Wenn man erlebt, dass Langzeitarbeitslose, die dauerhaft aus dem System ausgeschlossen sind, sich langfristig mit unwürdigen Lebensverhältnissen arrangieren müssen, empfindet man dies als große Bedrohung für die Solidarität unter Lohnabhängigen.“ Dann neigen Lohnabhängige dazu, Arbeitslose, Migranten etc. von der Solidarität auszuschließen. Dörre hält deshalb für „notwendig, eine populäre Klassenpolitik zu betreiben, ... die wirklich in das Alltagsbewusstsein Eingang findet,(sie) müsste diese Hierarchie der Gegensätze (der Identitätspolitik) verändern und deutlich machen, dass der entscheidende Gegensatz der zwischen Reich und Arm, zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten ist. Wenn man dies nicht tut, dann wirken Klassenverhältnisse nicht in Richtung Solidarität, sondern führen zu sozialer Abgrenzung, Ausgrenzung, Konkurrenz und Abwertung ganzer Gruppen. Und genau das erleben wir derzeit.“[52]

Siehe auch:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien und Sammelbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiträge in Sammelbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Decker: Germany: Right-wing Populist Failures and Left-wing Successes. In: Daniele Albertazzi, Duncan McDonnell (Hrsg.): Twenty-First Century Populism. The Spectre of Western European Democracy. Palgrave MacMillan, New York 2008, ISBN 978-0-230-01349-0, S. 119 ff.
  • Frank Decker: Vom Protestphänomen zur politischen Dauererscheinung: Rechts- und Linkspopulismus in Westeuropa. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-2522-9, S. 57–72.
  • Frank Decker, Florian Hartleb: Populismus auf schwierigem Terrain. Die rechten und linken Herausforderungsparteien in der Bundesrepublik. In: Frank Decker (Hrsg.): Populismus. Gefahr für die Demokratie oder nützliches Korrektiv? VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3-531-14537-1, S. 191.
  • Gerrit Voerman: Linkspopulismus im Vergleich. Die niederländische Socialistische Partij (SP) und die deutsche Linke. In: Friso Wielanga, Florian Hartleb (Hrsg.): Populismus in der modernen Demokratie. Die Niederlande und Deutschland im Vergleich. Waxmann, Münster u.a. 2011, ISBN 978-3-8309-2444-9, S. 179 ff.

Fachaufsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Populismus. Erscheinungsformen, Entstehungshintergründe und Folgen eines politischen Phänomens, Bundeszentrale für politische Bildung, zuletzt gesehen am 24. Januar 2017.
  2. Cas Mudde/Cristóbal Rovira Kaltwasser (2013).
  3. a b Tim Spier: Modernisierungsverlierer? Die Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien in Westeuropa. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17699-4, S. 22 ff. (Kapitel 1.1.2: Populismus, Rechtspopulismus, Linkspopulismus)
  4. Franz Walter: Die Linkspartei zwischen Populismus und Konservatismus. Ein Essay über „Vergreisung als Chance“. In: Tim Spier, Felix Butzlaff, Matthias Micus, Franz Walter (Hrsg.): Die Linkspartei. Zeitgemässe Idee oder Bündnis ohne Zukunft. 2. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-531-16492-2, S. 340.
  5. Dieter Nohlen: Populismus. In: Dieter Nohlen, Florian Grotz (Hrsg.): Kleines Lexikon der Politik. 4. Auflage, C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-51062-5, S. 448.
  6. a b Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 170.
  7. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 145 ff.
  8. Viola Neu: Die PDS. Eine populistische Partei? In: Nikolaus Werz (Hrsg.): Populismus. Populisten in Übersee und Europa. Leske und Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-3727-3, S. 263.
  9. Vgl. Frank Decker, Florian Hartleb: Populismus auf schwierigem Terrain. Die rechten und linken Herausfordererparteien in der Bundesrepublik. In: Frank Decker (Hrsg.): Populismus. Gefahr für die Demokratie oder nützliches korrektiv? VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-14537-2, S. 191–215.
  10. Josef Korsten: Rechtspopulismus und Neokonservativismus in den heutigen USA. Dissertation, TH Aachen, 1985.
  11. Peter Glotz: Die deutsche Rechte. Eine Streitschrift. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1989, ISBN 3-421-06517-9, S. 40.
  12. a b Ralf Dahrendorf: Acht Anmerkungen zum Populismus. In: Transit (2003), 25, S. 159.
  13. Michael Thöndl: Einführung in die Politikwissenschaft : von der antiken Polis bis zum internationalen Terrorismus. Ideen – Akteure – Themen. Böhlau, Wien 2005, ISBN 3-205-77245-8, S. 201.
  14. a b Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 170 ff.
  15. Luke March, Cas Mudde: What’s left of the radical left? The European radical left after 1989: decline and mutation. In: Comparative European Politics 3 (2005) 1, S. 23–49, hier: S. 35–36.
  16. Andrej Zaslove: Here to Stay? Populism as a New Party Type. In: European Review 16 (2008) 3, S. 319–336, hier: S. 329. doi:10.1017/S1062798708000288
  17. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 151 ff.
  18. a b Patrick Dumont, Philippe Poirier: European Elections in Luxembourg. A Case of Second Order Campaigning. In: Michaela Maier, Jens Tenscher (Hrsg.): Campaigning in Europe – Campaigning for Europe. Political Parties, Campaigns, Mass Media and the European Parliament Elections 2004 (= Medien, Band 12). Lit, Berlin u.a. 2006, ISBN 3-8258-9322-7, S. 149.
  19. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 159 ff.
  20. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus im westeuropäischen Vergleich – Zur strukturellen und inhaltlichen Bestimmung eines eigenständigen Parteientypus. In: Uwe Backes, Eckhard Jesse (Hrsg.): Gefährdung der Freiheit. Extremistische Ideologien im Vergleich (= Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Band 29). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-36905-0, S. 141.
  21. Karin Priester: Rechter und linker Populismus. Annäherung an ein Chamäleon. Campus, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-593-39793-1, S. 158.
  22. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 162 ff.
  23. Eckhard Jesse, Tom Thieme: Extremismus in den EU-Staaten im Vergleich. In: Eckhard Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17065-7, S. 461.
  24. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 153 ff.
  25. Karin Priester: Rechter und linker Populismus. Annäherung an ein Chamäleon. Campus, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-593-39793-1, S. 221.
  26. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 166 ff.
  27. Karin Priester: Rechter und linker Populismus. Annäherung an ein Chamäleon. Campus, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-593-39793-1, S. 227.
  28. Hauke Brunkhorst: Die Legitimationskrise der Weltgesellschaft. Mathias Albert, Rudolf Stichweh (Hrsg.): Weltstaat und Weltstaatlichkeit, Beobachtungen globaler politischer Strukturbildung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-531-15321-6, S. 72.
  29. a b Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 15 ff.
  30. Karin Priester: Rechter und linker Populismus. Annäherung an ein Chamäleon. Campus, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-593-39793-1, S. 222.
  31. a b Frank Decker: Vom Protestphänomen zur politischen Dauererscheinung: Rechts- und Linkspopulismus in Westeuropa. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-2522-9, S. 57–72, hier: S. 59.
  32. Linkspopulist Zeman wird tschechischer Präsident. Welt Online, 26. Januar 2013.
  33. Stefan Heinlein: Wahl entschieden – Land gespalten (Memento vom 27. Januar 2013 im Internet Archive). tagesschau.de, 26. Januar 2013.
  34. Schillernder Linkspopulist. In: taz, 26. Januar 2013.
  35. Eckhard Jesse, Tom Thieme (Hrsg.): Extremismus in den EU-Staaten. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-531-17065-7. S. 349.
  36. Marianne Kneuer: Demokratisierung durch die EU. Süd- und Ostmitteleuropa im Vergleich. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-15077-2, S. 315.
  37. Jutta Sommerbauer: Litauen: Das Comeback des „Gurkenkönigs“ Viktor Uspaskich. In: Die Presse, 15. Oktober 2010.
  38. Gerhard Gnauck: Im Baltikum droht die Rückkehr der alten Leiden. In: Die Welt, 23. November 2012.
  39. Reinhard Wolff: Allianz im Kleinkrieg. In: taz, 23. November 2011.
  40. Sascha Lehnartz: "Niemand hat Lust, Deutscher zu sein". In: Die Welt, 10. Juni 2013.
  41. Michael Wiegel: An den Extremen schließt sich der Kreis. In: FAZ, 12. Mai 2012.
  42. Peter Riesbeck: Niederländische Ouvertüre. In: Berliner Zeitung, 25. Mai 2012.
  43. Sozialdemokraten in der Krise: Job Cohen gibt auf. In: Die Presse, 21. Februar 2012.
  44. Kerstin Schweighöfer: Niederlande: "Wilders hat es sich mit Rechts verscherzt". In: Der Standard, 10. September 2012.
  45. Florian Hartleb: Rechts- und Linkspopulismus. Eine Fallstudie anhand von Schill-Partei und PDS. Wiesbaden 2004, S. 283.
  46. Cas Mudde: Radikale Parteien in Europa. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, 47/2008 (online).
  47. Franz Walter: Linkspopulismus: Vergreisung als Chance, SPON, 31. Mai 2006.
  48. Tilman Mayer: Linkspopulismus als Herausforderung. Konrad-Adenauer-Stiftung, August 2008 (PDF).
  49. Frank Decker: Vom Rechts- zum Linkspopulismus – und zurück. In: Berliner Republik, 4/2005.
  50. a b c d Carlos de la Torre: Populismus in Lateinamerika. Zwischen Demokratisierung und Autoritarismus. Friedrich-Ebert-Stiftung, August 2013 (PDF).
  51. Thomas Jäger: Die Komplexität der Kriege. Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-531-17311-5, S. 156.
  52. Die Renaissance der Klassengesellschaft. Ein Interview mit dem Soziologen Prof. Dr. Klaus Dörre über Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland.[1]