Lino Aldani

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Lino Aldani (* 29. März 1926 in San Cipriano Po; † 30. Januar 2009 in Pavia) war ein italienischer Schriftsteller, der auch unter dem Pseudonym N. L. Janda veröffentlichte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lino Aldani war Mathematiklehrer an einer Mittelschule in Rom und kehrte 1968 in seinen Heimatort zurück, wo er einige Jahre Bürgermeister war.

1960 veröffentlichte er seine ersten Kurzgeschichten in dem Magazin Oltre Il Cielo (Jenseits des Himmels) und gründete 1963 (mit Massimo Lo Jacono und Giulio Raiola) Futuro, die erste italienische Science-Fiction-Zeitschrift, die zwar nicht lange existierte, aber dennoch einflussreich war und erstmals Texte unter anderem von Adolfo Bioy Casares und J. Rodolfo Wilcock in italienischer Sprache publizierte. In den 1990er Jahren wurde Futuro wiederbelebt.

Erst 1977 kam Lino Aldanis erster SF-Roman heraus, dem noch vier weitere folgten. Seine Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Quando le radici, 1977
  • Eclissi 2000, 1979
  • Nel segno della luna bianca (mit Daniela Piegai) 1980
  • La croce di ghiaccio, 1989
  • Themoro Korik, 2007

deutsche Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnos Flucht. Science-fiction-Roman, übersetzt von Hilde Linnert, Heyne Verlag, München 1980. ISBN 3-453-30606-6 (Quando le radici)
  • Verfinsterung. Science-fiction-Erzählungen, übersetzt von Hilde Linnert, Heyne Verlag, München 1983. ISBN 3-453-30925-1 (Eclissi due mila)
  • Die Labyrinthe der Zukunft, zusammengestellt und herausgegeben von Lino Aldani, übersetzt von Hilde Linnert, Heyne Verlag, München 1984. ISBN 3-453-31002-0
  • Die vierte Dimension. Science-fiction-Erzählungen, übersetzt von Hilde Linnert, Heyne Verlag, München 1986. ISBN 3-453-31246-5 (Quarta dimensione)

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]