Lintig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 53° 36′ 13″ N, 8° 52′ 46″ O

Lintig
Stadt Geestland
Wappen von Lintig
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 47,27 km²
Einwohner: 1226 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2015
Postleitzahl: 27624
Vorwahl: 04745, 04756, 04765
Karte

Lage von Lintig in Geestland

Lintig ist eine Ortschaft der Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven südöstlich des Bederkesaer Sees. Sie besteht aus den Orten Lintig, Meckelstedt und Großenhain.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Großenhain und Meckelstedt nach Lintig eingegliedert.[1]

Zum 1. Januar 2015 bildete Lintig mit den übrigen Gemeinden der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen die neue Stadt Geestland.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2010 2013
Einwohner 1354 1290 1290 1323 1367 1377 1313 1262 1226

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich Großenhain und Meckelstedt[1]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[2])

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im letzten Gemeinderat stellte die CDU 8, die SPD 2 und die Grünen 1 Ratsmitglied.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen Lintigs zeigt vorne auf rotem Grund einen silbernen Kranichsflügel, der dem Wappen der Familie von der Lieth entstammt. Hinten auf silbernem Grund ist ein roter Stadtschlüssel abgebildet, der dem Wappen Bremens entnommen ist und für die frühere Zugehörigkeit zum Erzbistum Bremen steht. Die Farbhaltung in Rot und Silber entspricht der der Familie von Lieth, wie auch der Bremens.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luftbild der Holländermühle in Lintig
Schleuse in Lintig

In der Liste der Baudenkmale in Geestland, Abschnitt Lintig, stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In Lintig besteht eine gut erhaltene und restaurierte Galerie-Holländerwindmühle von 1872, die heute mit mehreren Nebengebäuden einem Landhandelsgeschäft als Verkaufsfläche dient.
  • Die Steinkiste von Meckelstedt ist eine bronzezeitliche Steinkiste im Dorf.

Sagen und Legenden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Elendstein von Großenhain[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Brinkmann (* 1976), deutscher Autor, Kritiker und Herausgeber
  • Peter Hinck, Ortsheimatpfleger, hat das Lintig Lied getextet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lintig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
  2. LSKN-Online
  3. „Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männer vom Morgenstern