Lisa Fischer

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Radsportlerin siehe Lisa Fischer (Radsportlerin).
Lisa Fischer (Mai 2008)
Lisa Fischer, Oslo 2016

Lisa Fischer (* 1. Dezember 1958 in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und zweifache Grammy Preisträgerin. Ihre musikalischen Wurzeln liegen in R&B, Rock, Soul, afrikanischen und karibischen Stilrichtungen, sowie klassischen Einflüssen. Sie hatte in den USA 1991 eine Hitsingle, How Can I Ease The Pain, und zählt zu den besten Backgroundsängerinnen der Branche.[1] In den 1980er Jahren war sie Mitglied der US-amerikanische Gesangsgruppe The Marvelettes und sang 20 Jahre in der Band von Freund und Mentor Luther Vandross.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fischer war seit dem Beginn ihrer Laufbahn vor allem als Backgroundsängerin tätig und arbeitete für Musiker und Stars wie Billy Greene, Melba Moore, Tina Turner, Chaka Khan, Nine Inch Nails, Sting, Aretha Franklin, Bobby McFerrin, George Benson, Diana Ross, Laurie Anderson, Teddy Pendergrass, Dionne Warwick, Grover Washington, Billy Ocean, Al Jarreau, Patti LaBelle und andere namhafte Künstler. Seit der Steel Wheels Tour 1989 war sie mit Ausnahme der Urban Jungle Tour 1990 und der Südamerikatour 2016 regelmäßig als Backgroundsängerin bei den Rolling Stones Tourneen vertreten.[2]

Zwischendurch unternahm sie immer wieder Anläufe für eine Solotätigkeit. 1992 gewann Fischer schließlich für ihren Song How Can I Ease the Pain vom Album So Intense einen Grammy Award für die beste weibliche R&B-Darbietung.[3] 1993 sang sie die Ballade Colors of Love, erschienen auf dem Soundtrack-Album des Films Made in America. Mitte der 1990er Jahre reduzierte sie ihre Soloambitionen wieder und arbeitete als Studio-Sängerin bei Atlantic Records und GRP Records.

Im Jahr 2013 nahm Fischers Karriere eine unerwartete Entwicklung durch den Dokumentarfilm "20 Feet from Stardom"[1], einer mit einem Oscar ausgezeichneten Dokumentation über die Arbeit von Backgroundsängerinnen, die auch ihre Person wieder in das öffentliche Interesse rückte. Seit 2016 tourt sie mit ihrer eigenen Band "Grand Baton".[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992 Grammy Award - Best Female R&B Vocal Performance für "How Can I Ease the Pain"[5]
  • 1992 Soul Train Music Awards für Best R&B/Soul Single – Female für "How Can I Ease the Pain"[6]
  • 2015 Grammy Award - Best Music Film für "20 Feet From Stardom"

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1983 - Lisa Fischer(Xena) - Only Love Produced by Arthur Baker Released 1995 on Hot Productions
  • 1991 - Lisa Fischer - So Intense
  • 1992 - O Come All Ye Faithful - Home Alone 2 Lost In New York

mit den Rolling Stones[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

andere Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000 - Tina Turner - One Last Time Live In Concert - London (Wembley)
  • 2004 - Chuck Leavell - What's In That Bag?
  • 2005 - Tim Ries - The Rolling Stones Project
  • 2006 - Bernard Fowler - Friends With Privileges
  • 2009 - Tina Turner Tour - Live In Concert -
  • 2010 - VOCAbuLaries - CD-Projekt von Roger Treece mit Bobby McFerrin und 50 Sängerinnen und Sängern

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013 - "20 Feet From Stardom"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lisa Fischer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Youtube - Twenty feet from stardom
  2. Offizielle Webseite der Rolling Stones - Bandmusiker
  3. MTV - Lisa Fischer Bio
  4. Facebook-Seite Ms. Lisa Fischer & Grand Baton
  5. Grammy.com]
  6. Soul Train Music Awards 1992