Lisa Nielebock

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Lisa Nielebock (* 1978 in Tübingen) ist eine deutsche Theaterregisseurin. Sie studierte von 2000 bis 2004 Regie an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Seit April 2014 hat sie die leitende Professur für Regie an der Folkwang Universität der Künste inne.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit ihrer Inszenierung Phaidras Liebe von Sarah Kane war sie zum Festival „Radikal jung“ eingeladen, mit Penthesilea von Kleist zum NRW-Theatertreffen.

Für ihre Diplominszenierung Elektra nach Hugo von Hofmannsthal und Aischylos wurde sie 2004 mit dem Folkwangpreis und durch die Körber Stiftung ausgezeichnet.

Von 2004 bis 2005 war sie Regieassistentin in München am Bayerischen Staatsschauspiel und am Metropoltheater. In Recklinghausen assistierte sie bei den Ruhrfestspielen.

Seit 2005 ist sie Hausregisseurin am Schauspielhaus Bochum; dort inszenierte sie u.a. Heinrich von Kleists Penthesilea, Gespenster von Ibsen, Macbeth von William Shakespeare, Roberto Zucco von Koltès, Kasimir und Karoline von Horváth, Amphitryon von Kleist und Hiob von Joseph Roth. Am Nationaltheater Mannheim inszenierte sie Lessings Emilia Galotti sowie Medea von Grillparzer und Euripides und Iphigenie auf Tauris von Goethe. Für das Theaterprojekt „Odyssee Europa“ der RUHR.2010 inszenierte sie Roland Schimmelpfennigs Der elfte Gesang. Am Nationaltheater Weimar inszenierte sie Prinz Friedrich von Homburg von Kleist und Das Wintermärchen von Shakespeare. Am Schauspiel Essen zeigte sie Nathan der Weise von Lessing, am Konzerttheater Bern Torquato Tasso von Goethe und King Lear von Shakespeare.

Literatur und Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vasco Boenisch: Im besten Fall ist es wie eine Verschwörung. In: Süddeutsche Zeitung vom 28. Dezember 2007, S. 13.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil, auf: folkwang-uni.de, abgerufen am 26. August 2016