Lison (Calvados)

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Lison
Lison (Frankreich)
Lison
Region Normandie
Département Calvados
Arrondissement Bayeux
Kanton Trévières
Gemeindeverband Isigny-Omaha Intercom
Koordinaten 49° 15′ N, 1° 2′ WKoordinaten: 49° 15′ N, 1° 2′ W
Höhe 2–62 m
Fläche 10,94 km2
Einwohner 443 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 40 Einw./km2
Postleitzahl 14330
INSEE-Code

Bahnhof von Lison

Lison ist eine französische Gemeinde mit 443 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Calvados in der Region Normandie. Sie gehört zum Arrondissement Bayeux und zum Kanton Trévières.

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lison leitet sich aus dem romanischen Namen Lisius oder aus dem germanischen Namen Liuso ab, und ist von der lateinischen Eigentumsnachsilbe -o/-onis gefolgt[1].

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lison liegt rund neun Kilometer von Isigny-sur-Mer und 15 Kilometer von Saint-Lô entfernt im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin in der Landschaft Bessin.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 573 588 515 515 479 453 475 448
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Georges in neugotischem Stil

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lison befindet sich an den Bahnstrecken Paris-Cherbourg und Lison-Lamballe. Die letztere Strecke verbindet Rennes mit Caen und somit die Bretagne mit der Normandie. Früher war Lison ein wichtiger Rangierbahnhof, wo bis zu 200 Eisenbahner arbeiteten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fernande Albany (1889 in Lison – 1966), Schauspielerin.

Lison in der Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lison – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. René Lepelley. Dictionnaire étymologique des communes de Normandie. Presses universitaires de Caen. Seite 160. ISBN 2-905461-80-2