Lista fyr

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Lista fyr
Lista fyr
Lista fyr
Ort: Listafjorden
Lage: Vest-Agder, Norwegen
Geographische Lage: 58° 6′ 33,5″ N, 6° 34′ 2,2″ OKoordinaten: 58° 6′ 33,5″ N, 6° 34′ 2,2″ O
Feuerträgerhöhe: 34 m
Feuerhöhe: 39,5 m[1]
Lista fyr (Vest-Agder)
Lista fyr
Kennung: Fl W 4s
Tragweite weiß: 17.5 sm (32,4 km)
Betriebsart: seit 1988 automatisiert
Bauzeit: 1834–1836
Betriebszeit: seit 10. November 1836

p4

Leuchtturm "Lista Fyr" von 1836 mit 34 m hohem Granitquader-Turm
Leuchtturm Laterne in 39 m Höhe mit einer Reichweite von 17 nautische Meilen
Wetterstation in der Nähe vom Leuchtturm

Lista fyr (auch Gunnarshaug fyr) ist ein Leuchtturm an der Südküste Norwegens westlich von Vestbygd und des Flughafen Farsund an der Südseite des Listafjordes. Zweck des Leuchtturm ist es, zusammen mit Varnes fyr den Schiffsverkehr nach Flekkefjord und zu Ankerplätzen im Fedafjord zu führen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leuchtturm ist ein runder, sich verjüngender Turm aus Granitsteinen, der zwischen 1834 und 1836 unter der Leitung des Hafen- und Hafeninspektors Leutnant Oluf Arntzen, dem späteren Feuer- und Zollinspektor, gebaut wurde.

Die Objektiveinheit bestand aus acht Blinklinsen und gab jede Minute einen Blink ab. 1843 gab die Kommission den Auftrag, Lista fyr um zwei neue Türme derselben Größe zu erweitern. Die neue Anlage wurde am 16. September 1853 in Betrieb genommen. Die Entwicklung der Lichteinheiten führte zur Vereinfachung, und 1873 wurden zwei der Türme abgerissen, der nördlichste weiterverwendet.

In den 1890er Jahren wurde eine optische Signalstation am Leuchtturm installiert und in den 1930er Jahren ein leistungsfähiges Funkfeuer, das auch der Luftfahrt diente. Gleichzeitig wurde der Leuchtturm mit elektrischer Energie versorgt und das Nebelhorn wurde durch ein Diaphon ersetzt. 1988 wurde das Feuer automatisiert und das Nebelsignal und das Funkfeuer abgeschaltet. 2003 wurde das Leuchtfeuer automatisiert und ist seither unbemannt.

Die Station umfasst ein Maschinenhaus, Nebengebäude sowie ein Bootshaus. Der Leuchtturm verfügt über eine Wetterstation. Am 29. Dezember 1994 wurde die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt.[2]

Der Leuchtturm ist der einzige höhere Steinturm der Region und im Zusammenhang der norwegischen Leuchtturmgeschichte als selten anzusehen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lista fyr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • LISTA FYRSTASJON. NORSK FYRHISTORISK FORENING, abgerufen am 18. April 2014 (norwegisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leif Arne Larsen: Fyrliste for Sørøst. (PDF) Kystverket, 23. Mai 2014, S. 85, abgerufen am 4. Dezember 2018 (norwegisch, Oppdatert: 18.09.2018).
  2. Lista fyrstasjon. 87093. In: kulturminnesok.no. Abgerufen am 5. Dezember 2018 (norwegisch).