Liste Deidesheimer Persönlichkeiten

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Wappen der Stadt Deidesheim

Die Liste Deidesheimer Persönlichkeiten enthält bedeutende Persönlichkeiten mit Bezug zu Deidesheim, geordnet nach Ehrenbürgern, Personen, die in der Stadt geboren wurden, sowie solchen, die in Deidesheim gewirkt haben. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanns Haberer
Johann Julius Siben
Josef Siben
Ernst von Bassermann-Jordan
Franz Seraph Schaub
Franz Armand Buhl
  • Friedrich von Bassermann-Jordan (1872–1959), Weinbau-Historiker[1]
  • Joseph Wendel (1901–1960), Bischof von Speyer, später Erzbischof von München und Freising, wurde am 28. Oktober 1952 zum Ehrenbürger ernannt, nachdem er die Michaelskapelle geweiht hatte. Nach ihm ist die Kardinal-Wendel-Straße in Deidesheim benannt.[2]
  • Heinrich Hartz (1886–1965), Stadtpfarrer Deidesheims und päpstlicher Geheimkämmerer, wurde am 14. September 1956 zum Ehrenbürger Deidesheims ernannt.[3] Nach ihm ist die Prälat-Hartz-Straße in Deidesheim benannt.
  • Hanns Haberer (1890–1967), Minister für Wirtschaft und Finanzen in Rheinland-Pfalz, wurde am 28. Mai 1960 zum Ehrenbürger Deidesheims ernannt.[3]
  • Helmut Kohl (1930–2017), Bundeskanzler, wurde am 19. Februar 1995 zum Ehrenbürger Deidesheims ernannt.[3]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahrgänge bis 1800[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Emil Bassermann-Jordan (1835–1915), Bankier und Gutsbesitzer, führte das Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan.
  • Theo Becker (1927–2006), Önologe, leitete das Lehr- und Versuchsgut im früheren Weingut Tiemann.
  • Ludwig Boslet (1860–1951), war vor Ort zeitweise Lehrer.
  • Franz Anton Christoph Buhl (1779–1844), Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung, führte ein Weingut in Deidesheim.
  • Franz Armand Buhl, (1837–1896), Vizepräsident des Reichstags im Deutschen Kaiserreich, Mitglied der Kammer der Reichsräte und der Kammer der Abgeordneten Bayerns, war Mitglied der Deidesheimer Lesegesellschaft.
  • Franz Peter Buhl (1809–1862), Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung und der Kammer der Abgeordneten Bayerns, gründete das Weingut Reichsrat von Buhl.
  • Stefan Gillich (* 1932), Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, war viele Jahre Verbandsbürgermeister und Bürgermeister von Deidesheim.
  • Raimund Harmstorf (1939–1998), Schauspieler, betrieb das Fischrestaurant „Zum Seewolf“ in Deidesheim.
  • Wolf Hildebrandt (1906–1999), Künstler, hatte von 1977 bis 1999 in Deidesheim sein Atelier.
  • Wilhelm von Löwenstein († 1579), Amtmann des Bischofs von Speyer, Grabstein an der Ulrichskirche
  • Stefan Neugebauer (* 1975), Küchenchef im Deidesheimer Hof
  • Ruth Ratter (* 1955), Abgeordnete (Bündnis 90/Die Grünen) im 16. rheinland-pfälzischen Landtag, ist kommunalpolitisch in Deidesheim und der Verbandsgemeinde Deidesheim aktiv.
  • Lotte Reimers (* 1932), Keramikerin, führte von 1971 an das Museum für moderne Keramik in der Stadtmauergasse, bis es 2005 in den Gewölbekeller der Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben verlagert wurde.
  • Karl August Reiser (1853–1922), war zeitweise Lehrer an einer Deidesheimer Mittelschule.
  • Berthold Schnabel (* 1943), Regionalhistoriker, ist im Verein „Heimatfreunde Deidesheim und Umgebung e. V.“ aktiv.
  • Michael Schnetter (1788–1854), katholischer Pfarrer von 1829 bis 1837, danach Domkapitular in Mainz
  • Manfred Schwarz (* 1956), Gastronom, leitete von 1989 bis 2003 den Deidesheimer Hof.
  • Carl Heinrich Schultz (1805–1867), war als Arzt im Deidesheimer Spital tätig.
  • Arnold Siben (1882–1957), war Bürgermeister von Deidesheim und führte hier ein Weingut.
  • Stefan Steinweg (* 1969), Radprofi, Deutscher Meister, Weltmeister und Olympiasieger, wurde für seine Erfolge zum Rebstockpächter im Deidesheimer Paradiesgarten ernannt.
  • Anna von Szent-Ivanyi (1797–1889), Freifrau halb-ungarischer Abstammung, Weingutsbesitzerin und Wohltäterin von Deidesheim
  • Ignaz Windisch (1736–1783), Jesuit, Professor an der Universität Bamberg, Pfarrer von Deidesheim; Grabstein an der St. Ulrichskirche erhalten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Viktor Carl: Lexikon Pfälzer Persönlichkeiten. Arwid Hennig Verlag, Edenkoben 1998, ISBN 3-9804668-2-5, S. 30.
  2. Katholisches Pfarramt Deidesheim (Hrsg.): 500 Jahre Pfarrkirche Deidesheim. Deidesheim 1964, S. 39.
  3. a b c Heinz Schmitt: Geissbock, Wein und Staatsbesuche – Deidesheim in den letzten 150 Jahren. Hrsg.: Stadt Deidesheim. Verlag Pfälzer Kunst, Landau in der Pfalz 2000, ISBN 3-922580-82-3, S. 31, 56, 91.