Liste von Parkanlagen in Köln

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Als einst größte Städte Deutschlands besaß bereits die mittelalterliche Stadt Köln innerhalb ihrer historischen Stadtmauern aufgrund des damals stark florierenden Weingeschäftes viele landwirtschaftlich genutzte Flächen, die sich vor allem in den damaligen Kölner Weingärten befanden. Im Zuge der sich stetig verdichtenden Stadt durch die stetig voranschreitende Bebauung in der späten Neuzeit verschwanden diese innerstädtischen Grünflächen allerdings nach und nach.

Erst durch die sog. Niederlegung der Mauern - also dem Abbruch der historischen Stadtmauern - beginnt mit dem Bau der nun vielfach begrünten Ringstraßen wie z.B. die sog. "Kölner Ringe" und der gleichzeitigen Schaffung von beleuchteten Straßen auch wieder die Entstehung begrünter innerstädtischer Plätze als attraktive Grüninseln in der Stadt. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist der heutige Rathenauplatz in der Neustadt-Süd. Letztlich schaffte aber erst die nahezu vollständige Umwandlung der mittelalterlichen Stadtmauern in ein geplantes System von Grünanlagen in der nunmehr bereits industrialisierten Stadt wieder nennenswerte größere Bereiche mit größeren Grünflächen.

Dieses solchermaßen systematisch geplante System von Grünflächen wird auch heute noch akribig weiterentwickelt. So sollen z.B. die stadtplanerisch gestalteten Radialen, wie dies z.B. auch beim Lindenthaler Kanal gegeben ist, sogar nach dem aktuellen städtebaulichen Projekt im Rahmen der sog. Regionale 2010 in gewissen Grundzügen über den äußeren Grüngürtel hinaus weitergeführt werden. Für diesen neuen Planungsbereich hat sich bisher in Anlehnung an die historischen Planungen der beiden ja bereits bestehenden Kölner Grüngürtel zunächst vorläufig nur der Begriff des sog. Dritten Grüngürtel(s) herausentwickelt. Im Wesentlichen umfasst dieses zukünftige Planungsgebiet in größeren Teilen Bereiche des Naturparks Rheinland in der Region. Analog zu dem von dem renommierten Architekten Albert Speer junior im Jahr 2008 entworfenen sog. Masterplan für Köln wurde bereits im Jahr 2012 maßgeblich unter Beteiligung von weiteren namhaften Landschaftsarchitekten und natürlich auch der Stadt Köln selbst die Erhaltung und Wiederherstellung des Kölner Grünsystems erneut maßgeblich vorangetrieben. Unter dem Projektnamen Grüngürtel: Impuls 2012 wurde über die Ausweitung der Grünflächen hinaus auch ein Generalplan für die Sanierung des gesamten Grünsystems in Angriff genommen, der mit entsprechender Bürgerbeteiligung im Einzelnen nun konkret entwickelt und durchgeführt werden soll.

Da die Stadt Köln - wie dies ja auch in anderen Städten vielfach der Fall ist - allein die stets aufwendige Pflege der Grünflächen aber leider in heutiger Zeit nicht mehr vollständig in wünschenswerter bzw. geeigneter Form durchführen kann, haben sich bei einzelnen und insbesondere bedeutenderen Parks bzw. Grünflächen Bürgerinitiativen gebildet, die sich für den weiteren Erhalt und in nennenswerten Teilen auch für die laufende Pflege der Parks engagieren. Als wichtigste und insbesondere übergreifende Initiativen sind hier z.B. die Lokalgruppe für Köln des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz und die Kölner Grün Stiftung zu nennen.

Großparkanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kölner Grünsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerer Grüngürtel [1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Äußerer Grüngürtel [2][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

linksrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
rechtsrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Dritter" Grüngürtel / Naturpark Rheinland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgerpark Nord [3][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünzug Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blücherpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindenthaler Kanal [4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtwald Köln [5][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grünzug Süd [7][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige Großparkanlagen am Rhein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

linksrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

rechtsrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinere Parkanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

linksrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

rechtsrheinisches Stadtgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rheinhard Zeese: Historische Parks und öffentliche Gärten in Köln 1801 bis 1932, CD, LEB – Brühl, 2007

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Henriette Meynen: Die Kölner Grünanlagen – Die städtebauliche und gartenarchitektonische Entwicklung des Stadtgrüns und das Grünsystem Fritz Schumachers, Beiträge zu den Bau- und Kunstdenkmälern im Rheinland, Band 25, mit separatem 24-seitigem aufklappbarem Kartenteil, Schwann, Düsseldorf 1979, ISBN 3-590-29025-0
  • Dorothea Wiktorin, Jürgen Blenck, Josef Nipper (Hrsg.): Köln, der historisch-topographische Atlas. Emons, Köln 2001, ISBN 3-89705-229-6
  • René Zey: Parks in Köln – Ein Führer durch die Grünanlagen, Greven, Köln 1993, ISBN 3-7743-0273-1

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.koelner-gruen.de/innerer-gruenguertel
  2. http://www.koelner-gruen.de/aeusserer-gruenguertel
  3. http://www.koelner-gruen.de/buergerpark-nord
  4. http://www.koelner-gruen.de/lindenthaler-kanal
  5. http://www.koelner-gruen.de/stadtwald-stadtwalderweiterung
  6. http://www.koelner-gruen.de/arboretum
  7. http://www.koelner-gruen.de/gruenzug-sued
  8. http://www.koeln4.de/s/hei/p/friedhof_bayenthal.php

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]