Liste bedeutender Seeunfälle seit 2011

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Diese Liste bedeutender Seeunfälle seit 2011 enthält Unfälle der Seeschifffahrt seit dem Jahr 2011, bei denen es zum Verlust von Menschenleben oder hohen Sachschäden kam.

Listen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
27. März 2011 Flüchtlingsboot 61 Beim Bootsunglück vor Tripolis 2011 trieb ein Flüchtlingsboot nachdem Treibstoff und Verpflegung ausgegangen waren wochenlang in Seenot zwischen Tripolis und Lampedusa ohne dass eine Seenotrettung erfolgte. Von den 72 Menschen an Bord starben 61 auf See. Laut Aussagen der Überlebenden war das Boot mehrmals von Hubschraubern und Schiffen gesichtet worden. Dabei waren aber keine Rettungsversuche unternommen worden. Der Europarat stellte in einem offiziellen Bericht einen Katalog an menschlichem und institutionellem Versagen fest[1] und empfahl in der Resolution 1872 im Jahr 2012 der NATO, den nationalen Seenotrettungsorganisationen und den diversen Parlamenten in Hinblick auf diesen Vorfall und 1500 Toten im Mittelmeer im Jahr 2011, ihre Seenotrettung entsprechend internationaler Verpflichtungen besser zu organisieren.[2]
6. April 2011 Flüchtlingsboot etwa 250 Vermisste Etwa 39 Meilen vor der Küste von Lampedusa geriet ein Flüchtlingsboot in Seenot und kenterte.[3]
3. Juni 2011 Flüchtlingsboote ≈ 200 Vor der Küste von Tunesien gerieten mehrere Flüchtlingsboote aus Libyen in Seenot, nachdem es an Bord der Boote wegen Überladung zu einer Massenpanik gekommen war. Viele Menschen sprangen über Bord und ertranken. Die tunesische Küstenwache konnte nachfolgend 570 Menschen retten, doch kamen schätzungsweise 200 Menschen, zumeist afrikanische Flüchtlinge, ums Leben.[4]
3. Juli 2011 Flüchtlingsboot 197 Auf dem Weg vom Sudan nach Saudi-Arabien sank auf dem Roten Meer ein Flüchtlingsboot, nachdem ein Feuer an Bord ausgebrochen war. 197 Menschen verloren ihr Leben, nur drei Überlebende wurden später gerettet.[5]
10. Juli 2011 Bulgaria 129 Auf der Wolga, nahe Sjukejewo, sank das russische Fahrgastschiff Bulgaria (1.003 BRZ) aus nicht genau geklärten Gründen. Vermutlich war das Schiff überladen, zudem soll sich das 1955 gebaute Schiff in teils schlechtem Zustand befunden haben. Beim Untergang starben 129 Menschen, 79 Überlebende wurden von einem anderen Fahrgastschiff aufgenommen. Die russische Regierung verfügte später, dass Schiffe dieses Typs zukünftig nicht mehr eingesetzt werden dürfen.[6]
10. September 2011 Spice Islander I 2.967 Das tansanische Passagierschiff Spice Islander I (836 BRZ) sank in den frühen Morgenstunden des 10. September 2011 zwischen den zum Sansibar-Archipel gehörenden Inseln Unguja und Pemba infolge von Überladung. An Bord befanden sich mehr als 3.200 Passagiere, obgleich das Schiff nur für etwa 700 Personen ausgelegt war. Nur 203 Leichen konnten geborgen werden.[7] Mit vermutlich um die 3.000 Todesopfern handelte es sich bei diesem Unglück um eine der folgenschwersten Katastrophen der Seefahrt.
15. September 2011 Nordlys 2 An Bord des norwegischen Passagierschiffs Nordlys (11.204 BRZ, Reederei Hurtigruten AS) kam es am Morgen des 15. September 2011 vor Ålesund zu einem Brand im Maschinenraum. Passagiere wurden mit den Rettungsbooten von Bord gebracht. Die Nordlys wurde zum Löschen des Feuers im Hafen von Ålesund festgemacht, wo die Innenstadt wegen der starken Rauchentwicklung teilweise evakuiert werden musste. Nach Angaben der norwegischen Polizei kamen bei dem Unglück zwei Besatzungsmitglieder ums Leben.[8][9]
5. Oktober 2011 Rena 0 Das unter der Flagge Liberias fahrende Containerschiff Rena (37.209 BRZ) lief am 5. Oktober 2011, auf dem Weg von Napier nach Tauranga, auf das Astrolabe Reef auf. Alle 25 Besatzungsmitglieder konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Treibstofftanks, in denen sich 1.500 bis 2.000 Tonnen Schweröl befanden, blieben zunächst unbeschädigt, aus gebrochenen Rohrleitungen trat jedoch Öl aus, welches in den darauffolgenden Wochen vom Bunkerschiff Awanuia teilweise abgepumpt werden konnte. 350 Tonnen Öl flossen jedoch ins Meer und verschmutzen die Strände der Bay of Plenty. Am 8. Januar 2012 zerbrach die Rena in zwei Teile, die Hecksektion versank bald darauf.[10]
17. Dezember 2011 Flüchtlingsboot ≈ 200 Auf dem Weg zur australischen Weihnachtsinsel sank ein indonesisches Flüchtlingsboot während eines Sturms vor Ostjava nach einem Maschinenschaden. Geschätzt etwa 200 Menschen ertranken, wozu auch die geringe Anzahl an Rettungswesten beitrug, nach abweichenden Angaben wurden 33 bis 87 Überlebende gerettet.[11]
18. Dezember 2011 Kolskaya 53 Im Ochotskischen Meer, etwa 170 Seemeilen nordöstlich von Sachalin, sank die russische Ölplattform Kolskaya in einem starken Sturm. Die Plattform, im Schlepp eines anderen Schiffes, erlitt im Orkan mehrere Wassereinbrüche und sank in nur 20 Minuten. Von den 67 Menschen an Bord konnten nur 14 von Begleitfahrzeugen aus dem eiskalten Wasser geborgen werden. Russische Ermittler kamen später zu dem Ergebnis, dass bei der Fahrt der Plattform im Sturm Sicherheitsvorschriften verletzt worden seien.[12]
24. Dezember 2011 Flüchtlingsboot 38 Ein Flüchtlingsboot aus Haiti schlug rund 100 Meter vor der Punta de Maisí auf Kuba leck und sank. 87 Menschen wurden gerettet, mindestens 38 Personen kamen jedoch ums Leben.[13][14]
25. Dezember 2011 Vinalines Queen 22 Der vietnamesische Massengutfrachter Vinalines Queen (31.247 BRZ), auf dem Weg von Morowali (Indonesien) nach Ningde (Volksrepublik China), sank in einem schweren Wintersturm in der Philippinensee, nordöstlich von Luzon.[15] Das mit 54.000 Tonnen Nickelerz beladene Schiff kenterte in bis zu zehn Meter hohen Wellen und sank innerhalb kürzester Zeit. Der Sturm erschwerte zunächst jegliche Rettungsbemühung. Ein einzelner Überlebender wurde erst am 30. Dezember von dem Frachter London Courage gerettet.[16] Insgesamt fanden 22 von 23 Besatzungsangehörigen den Tod.
31. Dezember 2011 Prem Divya 5 Im Hafen von Fudschaira kam es während einer Werftüberholung auf dem indischen Tanker Prem Divya (89.990 BRZ) aus nicht genau geklärten Gründen zu drei Explosionen. Mindestens drei Arbeiter kamen ums Leben, zwei weitere Personen gelten als vermisst. Vermutlich verursachte Funkenflug bei Schweißarbeiten das Unglück.[17]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
13. Januar 2012 Costa Concordia 32 Das italienische Kreuzfahrtschiff Costa Concordia (114.147 BRZ) fuhr einen fahrlässigen Kurs dicht unter Land nahe der Insel Giglio (vor dem Monte Argentario in Italien) und lief gegen 22:00 Uhr auf einen der Insel vorgelagerten Felsen auf, wobei der Rumpf über fast 70 m Länge aufgerissen wurde. Das Schiff kenterte anschließend in Küstennähe, die Backbordseite sowie die Aufbauten des Schiffes ragten noch aus dem Wasser. 32 Menschen wurden bei dem Unglück getötet. An Bord hatten sich zum Unglückszeitpunkt etwa 4.200 Menschen befunden. Einige Passagiere ertranken oder starben an einem Herzinfarkt, nachdem sie in Panik ins Wasser gesprungen waren. Der Kapitän Francesco Schettino verließ vorzeitig das Schiff. Am 11. Februar 2015 wurde er zu 16 Jahren Haft verurteilt.
15. Januar 2012 Doola 3 5 Im Gelben Meer, etwa 18 Seemeilen westlich von Incheon, explodierte aus bislang nicht genau geklärten Gründen der südkoreanische Benzin-Tanker Doola 3 (4.191 BRZ). Das Schiff brach nachfolgend auseinander und sank später nahe der Küste. Von 16 Besatzungsangehörigen kamen fünf ums Leben. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen noch mehrere Besatzungsmitglieder als vermisst gelten. Das Unglück könnte möglicherweise durch Benzindämpfe verursacht worden sein, die aus undichten Tanks ausgetreten waren.[18]
vor dem 28. Januar 2012 Flüchtlingsboot 55 (?) Vor Misrata in Libyen sank ein Boot mit somalischen Flüchtlingen, das sich auf dem Weg nach Malta oder nach Italien befand. 15 Leichen wurden später geborgen, doch gelten zusätzlich etwa 40 Menschen als vermisst.[19]
2. Februar 2012 Rabaul Queen ≈ 115 Die Rabaul Queen (259 BRZ), eine 1983 gebaute Passagierfähre, sank auf der Fahrt von Kimbe nach Lae gegen 6:00 Uhr Ortszeit in der Salomonensee, etwa neun Seemeilen vor Finschhafen (Papua-Neuguinea) im Sturm, sehr wahrscheinlich infolge eines Maschinenausfalls. 247 der 362 vermuteten Passagiere konnten gerettet werden, die restlichen gelten als vermisst, so dass von ungefähr 115 Opfern ausgegangen werden muss.[20] Diese Zahl ist jedoch nicht endgültig gesichert, andere Quellen geben auch an, dass sich bis zu 550 Menschen auf dem Schiff befunden haben.[21]
Juni/Juli 2012 Flüchtlingsboot 54 Nach Angaben des einzigen Überlebenden verdursteten 54 Flüchtlinge als ihr Schlauchboot vor der italienischen Küste wochenlang manövrierunfähig trieb.[22][23]
1. Oktober 2012 Lamma IV 37 Vor dem Hafen von Hongkong, nördlich von Lamma Island, stießen das Ausflugsboot Lamma IV und die Schnellfähre Sea Smooth in den Abendstunden, etwa gegen 20:20 Uhr, zusammen. Das Ausflugsboot, mit 121 Passagieren und drei Besatzungsangehörigen an Bord, sank innerhalb von etwa zehn Minuten. Trotz einer sofort eingeleiteten Rettungsoperation kamen 37 Menschen ums Leben.[24]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
8. Mai 2013 Jolly Nero 9 Das italienische Containerschiff Jolly Nero (33.400 BRZ) prallte bei einem Manöver gegen einen Kontrollturm im Hafen von Genua. Der 54 Meter hohe Turm sowie ein angrenzender Verwaltungsbau stürzten daraufhin ins Hafenbecken. Bei dem Unglück kamen insgesamt neun Menschen in betreffendem Kontrollturm ums Leben, vier weitere wurden verletzt.[25]
17. Juni 2013 MOL Comfort 0 Das Containerschiff MOL Comfort (86.692 BRZ) der japanischen Reederei Mitsui O.S.K. Lines (MOL) brach am 17. Juni 2013 im Arabischen Meer infolge einer Konstruktionsschwäche und einer (mutmaßlichen) Überbelastung des Schiffbodens auseinander, beide Teile sanken in der Folgezeit (das Achterschiff am 27. Juni, das Vorschiff am 10. Juli). Es war der größte bisher aufgetretene Containerschiffsverlust. Personenschäden entstanden keine.
9. August 2013 Falado von Rhodos 0 Die vorwiegend von Gruppen der bündischen Jugend genutzte Brigantine Falado von Rhodos sank rund zehn Seemeilen westlich von Island nach starkem Wassereinbruch. Die zwölfköpfige Besatzung, darunter sieben Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 14 Jahren, konnte von isländischen Seenotrettern unverletzt geborgen werden.
16. August 2013 St. Thomas of Aquinas 91 Vor dem Hafen von Cebu kollidierte in den Abendstunden, etwa gegen 21:00 Uhr, die philippinische RoRo-Fähre St. Thomas of Aquinas (11.405 BRZ) mit dem in den Hafen einlaufenden philippinischen Stückfrachter Sulpicio Express Siete. Die Fähre sank mit 723 Passagieren und 118 Besatzungsangehörigen an Bord. Mindestens 91 Personen starben, weitere 46 gelten als vermisst.
27. September 2013 Flüchtlingsboot 21 Ein Flüchtlingsboot sank vor Indonesien auf dem Weg nach Australien. Mindestens 21 Menschen ertranken.[26]
3. Oktober 2013 Flüchtlingsboot 366 Bootsunglück vor Lampedusa 2013: Vor der Küste der Insel Lampedusa sank ein mit etwa 545 Flüchtlingen aus Somalia und Eritrea beladener, 20 Meter langer Kutter, der aus der libyschen Hafenstadt Misrata kam. Das Bootsunglück fachte die Debatte über die europäische Flüchtlingspolitik an.[27]
11. Oktober 2013 Flüchtlingsboot 268(?) Am 11. Oktober 2013 ertranken 268 Flüchtlinge zwischen Malta und Lampedusa. 212 Menschen wurden von der maltesischen Marine und italienischen Marine gerettet. Hilferufe der Flüchtlinge waren zuvor vom italienischen und maltesischen MRCC unsachgemäß behandelt worden, so dass Rettungskräfte u. a. die nur 50 km entfernte italienische ITS Libra erst nach dem Kentern des Flüchtlingsbootes eintrafen. Italienische Staatsanwälte erhoben den Vorwurf der fahrlässigen Tötung gegen zwei italienische Offiziere.[28]
3. November 2013 Fährboot 7 Bei einem Unglück mit einem doppelgeschossigen Fährboot vor der Küste des thailändischen Badeortes Pattaya ertranken sieben Menschen,[29] darunter vier Touristen. Bei dem Unglück gab es rund 100 Verletzte, darunter zehn Schwerverletzte. An Bord der Fähre sollen sich etwa 200 Menschen befunden haben. Das mutmaßlich überladene Schiff kam von der Insel Ko Lan und kenterte etwa 100 Meter vor dem Bali Hai Pier in Pattaya. Zudem habe es Probleme mit dem Motor gegeben.[30]
Dezember 2013 Jascon 4 11 Gekentert bei einem Einsatz vor der Küste Nigerias, 11 Besatzungsmitglieder starben. Der Schiffskoch Harrison Odjegba Okene überlebt das Unglück drei Tage lang in einer Luftblase im Schiffswrack und wird gerettet [1], möglicherweise der einzige dokumentierte Fall, dass jemand in einer Luftblase in einem Schiffswrack überlebt hat.

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
20. Januar 2014 Flüchtlingsboot 11 Vor der Insel Farmakonisi sank im Schlepptau der griechischen Küstenwache ein Flüchtlingsboot mit 27 Menschen an Bord. Drei Frauen und acht Kinder starben.[31] Der Bootsführer wurde vom griechischen Seegericht in Rhodos freigesprochen, nicht er, sondern die griechische Küstenwache sei für das Unglück verantwortlich.[32]
22. Januar 2014 Flüchtlingsboot über 34 Vor der griechischen Insel Kalymnos sank ein hölzernes Segelboot mit 70 bis 100 Menschen an Bord. 34 Tote und 26 Überlebende konnten von der Küstenwache geborgen werden.[33]
22. Januar 2014 Flüchtlingsboot 8 Vor der griechischen Insel Farmakonisi sank ein hölzernes Boot mit 49 Menschen an Bord. Zwei Frauen und sechs Kinder ertranken.[34]
16. April 2014 Sewol 290 Nahe der Insel Jindo kenterte die südkoreanische RoPax-Fähre Sewol (6.586 BRZ), auf dem Weg von Incheon nach Jeju, innerhalb von kurzer Zeit, sehr wahrscheinlich infolge von Überladung. Nach offiziellen Angaben war das Schiff mit bis zu 3.600 Tonnen Fracht beladen, zulässig wären jedoch nur 987 Tonnen gewesen. Zudem hatte die Fähre nur etwa 30 % des vorgeschriebenen Ballastwassers an Bord.[35] Zum Zeitpunkt des Untergangs befanden sich 476 Passagiere an Bord, darunter 325 Schüler der Danwon High School. Bis Ende Mai 2014 konnten 288 Leichen aus der gesunkenen Fähre geborgen werden. Bei den Bergungsarbeiten kamen zudem zwei Taucher ums Leben, wodurch sich die Zahl der Todesopfer auf 290 erhöht (Stand: 31. Mai 2014). Insgesamt 16 Menschen gelten noch als vermisst.[36] Die Fähre wurde ab 23. März 2017 geborgen.
vor 11. Mai 2014 Flüchtlingsboot mind. 36 Tote Etwa 4 km vor der libyschen Küste bei Garabouli kenterte ein Flüchtlingsboot mit etwa 130 Insassen aufgrund eines Lecks. 52 Überlebende und 36 Leichen wurden geborgen.[37]
16. Mai 2014 (?) Cheeki Rafiki 4 Die britische Segelyacht Cheeki Rafiki, ursprünglich auf dem Weg von Antigua nach dem Vereinigten Königreich, wurde am 23. Mai 2014 von der United States Navy rund 1.850 Kilometer östlich von Massachusetts im Atlantik treibend aufgefunden.[38] Am 16. Mai 2014 hatte sich die EPIRB-Boje der Yacht aus ungeklärter Ursache automatisch aktiviert.[39] Zum Zeitpunkt des Auffindens trieb das Schiff in gekentertem Zustand knapp an der Wasseroberfläche. Von der vierköpfigen Besatzung fehlte jede Spur.
29. Mai 2014 Shoko Maru 1 Vor dem Hafen der südjapanischen Stadt Himeji explodierte aus nicht genau geklärten Gründen der japanischen Tanker Shoko Maru (998 BRZ). Das Schiff, welches zum Zeitpunkt der Explosion unbeladen war, brannte weitgehend aus und sank rund zehn Stunden nach dem Unfall. Sieben Überlebende der insgesamt acht Mann starken Besatzung konnten gerettet werden (ein Überlebender erlitt indessen schwere Brandverletzungen); der Kapitän des Tankers kam ums Leben.[40]
10. September 2014 Flüchtlingsboot ≈ 500 Ein Schiff einer Schlepperbande rammte rund 300 Seemeilen südöstlich von Malta ein auf dem Weg von der ägyptischen Hafenstadt Damiette nach Malta (oder Italien?) befindliches Flüchtlingsboot. An Bord dieses Bootes hatten sich rund 500 Syrer, Palästinenser, Ägypter und Sudanesen befunden; mindestens 480 Menschen kamen bei dem Vorfall ums Leben.[41]
14. September 2014 Flüchtlingsboot 164 Am 14. September sank ein Flüchtlingsboot mit 200 Menschen an Bord vor der libyschen Küste. 36 Menenschen konnten gerettet werden 164 starben nach Angaben der libyschen Marine.[41]
28. Dezember 2014 Norman Atlantic 13 Auf der italienischen Fähre (186,5 m lang, 26.904 BRZ) brach auf der Fahrt von Patras nach Ancona gegen 3 Uhr früh ein Brand aus. Auf dem Schiff befanden sich zu diesem Zeitpunkt mindestens 499 Personen (443 Passagiere, 56 Besatzungsmitglieder sowie vermutlich einige blinde Passagiere). 427 Personen konnten gerettet werden, mindestens elf wurden getötet. Das schwer beschädigte Schiff wurde in den Hafen von Brindisi eingebracht, wo die Brände am 10. Januar 2015 endgültig gelöscht und die Suche nach weiteren Opfern fortgesetzt werden konnte. Im Verlauf der Bergeoperationen kamen zwei weitere Seeleute ums Leben, so dass sich die Zahl der Opfer auf 13 erhöhte. Die Zahl der Todesopfer könnte indessen noch höher gelegen haben, da bis zu 18 Personen noch als vermisst gelten.[42]

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
1. Januar 2015 Bulk Jupiter 18 Der unter der Flagge der Bahamas laufende Massengutfrachter Bulk Jupiter (31.256 BRZ), mit 46.400 Tonnen Aluminiumerz auf dem Weg von Kuantan nach Qingdao, sank südlich von Vũng Tàu (vietnamesische Südküste) in stürmischem Wetter, sehr wahrscheinlich weil die Ladung verrutscht war. Von den insgesamt 19 Besatzungsangehörigen konnte nur ein einziger Überlebender geborgen werden, zudem fanden Rettungskräfte die Leichen von zwei weiteren Besatzungsangehörigen.[43]
2. Januar 2015 Cemfjord 8 Der unter zypriotischer Flagge laufende und von der Hamburger Baltrader Schifffahrtsgesellschaft bereederte Frachter Cemfjord (1.850 BRZ) kenterte in den Abendstunden des 2. Januar 2015 in stürmischem Wetter etwa 15 Seemeilen südöstlich der schottischen Hafenstadt Wick. Das gekenterte und treibende Wrack wurde am 3. Januar zunächst von einer Fähre entdeckt, sank jedoch am 4. Januar endgültig. Von der achtköpfigen Besatzung fehlte jede Spur.[44]
9. Februar 2015? Flüchtlingsboot 29 Tote Bei extremen Wetterbedingungen kam ein Flüchtlingsboot mit mehr als 100 Menschen vor Lampedusa in Seenot. Neunundzwanzig Menschen starben an Unterkühlung. Die italienischen Rettungskräfte riskierten bei über neun Meter hohen Wellen ihr eigenes Leben.[45]
11. Februar 2015? vier Flüchtlingsboote ≈ 300 Vier Flüchtlingsboote mit jeweils bis zu 100 Menschen an Bord sind vermutlich auf dem Weg von Libyen nach Italien in Seenot geraten.[46][47]
3. März 2015 Flüchtlingsboot 10 Tote Ein Flüchtlingsboot, geriet auf dem Weg vom libyschen Zuwara nach Lampedusa vor Zarzis in Seenot. Zehn Menschen kamen ums Leben und 86 wurden von der tunesischen Marine gerettet.[48]
2. April 2015 Dalniy Vostok 69 Das russische Fischereischiff Dalniy Vostok (4.407 BRZ) sank im Ochotskischen Meer, etwa 180 Seemeilen südlich der Hafenstadt Magadan. Sehr wahrscheinlich kenterte das Schiff beim Einholen eines Netzes infolge von Überladung,[49] ein Notruf wurde nicht abgesetzt. An Bord hatten sich zum Zeitpunkt des Unglücks 132 Personen befunden, von denen 56 den Tod fanden. Weitere 13 Menschen gelten indessen zudem als vermisst, weswegen von insgesamt 69 Opfern ausgegangen werden muss.
12. April 2015 Flüchtlingsboot ≈ 400 Vor der libyschen Küste ging ein Flüchtlingsboot mit ungefähr 550 Menschen an Bord unter; 144 Personen wurden durch die italienische Küstenwache gerettet. Möglicherweise kenterte das Schiff, als sich die Passagiere gleichzeitig auf eine Seite bewegten, als sie die nahende Küstenwache bemerkten.[50]
18./19. April 2015 Flüchtlingsboot etwa 675 Im Meer zwischen der libyschen Küste und der italienischen Insel Lampedusa kenterte in der Nacht vom 18./19. April ein Flüchtlingsboot mit vielen Hunderten Menschen an Bord. Nach Befürchtungen der Rettungskräfte kamen fast alle ums Leben; 28 Überlebende konnten durch ein Handelsschiff gerettet werden. Die Zahl der Toten wird auf circa 675 geschätzt.[51]
20. April 2015 Flüchtlingsboot 3 Ein Flüchtlingsboot lief vor Rhodos am Strand von Zephyros auf ein Riff. Drei Menschen starben.[52]
15. August 2015? Flüchtlingsboot 49 Auf einem Fischerboot erstickten 49 Menschen. 312 Personen wurden gerettet. Der Kapitän und die Besatzungsmitglieder wurden in Catania verhaftet.[53]
18. August 2015 Flüchtlingsboot 6 Auf dem Weg von der Türkei zur griechischen Insel Kos kenterte ein 9-Meter-Motorboot. Sechs syrische Migranten ertranken.[54]
27. August 2015 Flüchtlingsboot bis zu 200 Etwa einen Kilometer vor dem libyschen Zuwara wurden die Überreste eines gesunkenen Flüchtlingsboots gefunden. Von den etwa 400 Migranten an Bord sollen bis zu 200 ertrunken sein.[55]
2. September 2015 Flüchtlingsboot 12 Tote In der Nähe des türkischen Bodrum sank ein Flüchtlingsboot. Zwölf Menschen starben. Das Schicksal des ertrunkenen dreijährigen Alan Kurdi und seiner Familie erregte weltweites Aufsehen.[56]
13. September 2015 Flüchtlingsboot 34 Ein Flüchtlingsboot kenterte vor der griechischen Insel Farmakonisi. 34 Menschen, darunter vier Babies und elf Kinder, ertranken.[57]
20. September 2015 Kollision Fähre/Flüchtlingsboot 13 Ein Flüchtlingsboot mit 46 Menschen kollidierte auf dem Weg vom türkischen Canakkale zur griechischen Insel Lesbos mit einer Fähre.[58]
1. Oktober 2015 (?) El Faro 33 Der unter US-Flagge fahrende ConRo-Frachter El Faro (31.515 BRZ), auf dem Weg von Jacksonville nach Puerto Rico, geriet im Seegebiet der Bahamas, nordwestlich der Turks- und Caicosinseln, in den Hurrikan „Joaquin“ und sank um den 1. Oktober 2015 auf nicht genau bekannter Position. Die gesamte Besatzung von 33 Mann (28 US-Amerikaner und fünf Polen) ging mit dem Schiff unter. Die Besatzung des Schiffes meldete kurz vor dem Abbrechen der Funkverbindung Schlagseite und einen zeitweiligen Wassereinbruch,[59] danach konnte kein Funkkontakt mehr hergestellt werden. Es konnten anschließend ein Rettungsring und die im Wasser treibende Leiche eines Besatzungsmitgliedes gefunden werden.[60] Die gesunkene El Faro wurde am 31. Oktober 2015 durch die Besatzung des Hochseeschleppers Apache der US-Marine mit einem Sonargerät geortet.
28. Oktober 2015 Flüchtlingsboot 54 Bei der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland brach ein Flüchtlingsboot vor der Insel Lesbos entzwei.[61] 54 Menschen starben.[62]
29. Oktober 2015 Flüchtlingsboot 39 Vermisste Bei der Überfahrt von Alhucemas in Marokko nach Spanien geriet ein Flüchtlingsboot in Seenot und wurde von Frontex gesichtet. Dreizehn Männer und zwei Frauen konnten gerettet werden, während 39 weitere Menschen vermisst werden.[63]
30. Oktober 2015 Flüchtlingsboot 19 Tote Bei einem Bootsunglück vor dem griechischen Kalymnos ertranken neunzehn Menschen. 139 Menschen konnten gerettet werden.[64]
30. Oktober 2015 Flüchtlingsboot 3 Tote Bei einem Bootsunglück vor dem griechischen Rhodos ertranken drei Menschen. Sechs Menschen konnten gerettet werden.[65]
1. November 2015 Flüchtlingsboot 11 Bei der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland sank ein Flüchtlingsboot vor der Insel Samos. Elf Flüchtlinge, darunter sechs Kinder, starben.[66]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
3. Januar 2016 Flüchtlingsboot 9 Ein Boot mit zweiundzwanzig Migranten kenterte in stürmischer See beim Versuch von der Türkei aus die Insel Lesbos zu erreichen. Neun Leichen wurden im türkischen Ayvalik angespült.[67]
21. Januar 2016 Flüchtlingsboot 8 Das mit 48 Menschen besetztes Flüchtlingsboot verunglückte vor der griechischen Insel Farmakonisi. Sieben Kinder und eine Frau konnten nur noch tot geborgen werden.[68]
21. Januar 2016 Flüchtlingsboot mind. 34 Ein hölzernes Flüchtlingsboot mit bis zu 70 Menschen verunglückte vor der griechischen Insel Kalolimnos. 34 Leichen, darunter elf Kinder, konnten geborgen werden.[69]
27. Januar 2016 Flüchtlingsboot 7 Ein Flüchtlingsboot sank vor der griechischen Insel Kos. Sieben Menschen kamen ums Leben.[70]
28. Januar 2016 Flüchtlingsboot mind. 24 Ein Boot mit kurdischen Flüchtlingen sank vor der griechischen Insel Samos. 24 Menschen kamen ums Leben, elf weitere werden vermisst.[71]
30. Januar 2016 Flüchtlingsboot mind. 33 Ein Boot mit Flüchtlingen aus Afghanistan, Myanmar und Syrien sank vor dem türkischen Ayvalik. 33 Menschen kamen ums Leben, 75 wurden gerettet.[72]
2. Februar 2016 Flüchtlingsboot 9 Ein Boot mit Flüchtlingen sank vor dem türkischen Doğanbey. Neun Menschen, darunter zwei Babys, ertranken.[73]
8. Februar 2016 Flüchtlingsboot 27 Ein Boot mit Flüchtlingen sank vor der Küste der türkischen Provinz Balikesir auf dem Weg nach Lesbos. 27 Menschen, darunter elf Kinder, ertranken.[74]
6. März 2016 Flüchtlingsboot 25 Ein Boot mit Flüchtlingen sank vor dem türkischen Didim. Fünfundzwanzig Menschen ertranken und fünfzehn konnten von der türkischen Küstenwache rettet werden.[75]
9. April 2016 Flüchtlingsboot mind. 5 Ein Flüchtlingsboot sank vor der griechischen Insel Samos. Vier Frauen und ein Kind kamen ums Leben, fünf weitere Menschen werden vermisst.[76]
9. April 2016 Flüchtlingsboot ≈ 500 Ein Flüchtlingsboot war von Ägypten nach Italien unterwegs. Etwa 500 Erwachsene und Kinder ertranken. Strafrechtliche Schritte wurden in 2016 nicht unternommen.[77]
25. Mai 2016 Flüchtlingsboot 5 Tote
≈100 Vermisste
Ein Flüchtlingsboot kenterte. Fünf Tote wurden geborgen, etwa 100 Menschen werden vermisst, 560 wurden gerettet.[78]
26. Mai 2016 Flüchtlingsboot 15 Tote
550 Vermisste
Ein Flüchtlingsboot mit 670 Menschen an Bord sank. Fünfzehn Tote wurden geborgen, etwa 550 Menschen werden vermisst, 104 wurden gerettet.[78]
27. Mai 2016 Flüchtlingsboot mind. 45 Ein Flüchtlingsboot sank. Mindestens 45 Menschen kamen ums Leben.[78]
1. oder 2. Juni 2016 Flüchtlingsboot 117 Tote Vor der Küste Libyens bei der Stadt Suwara wurden 117 Tote geborgen. Es wird vermutet, dass sie von einem Flüchtlingsboot stammten, das leer auf See entdeckt worden war.[79]
3. Juni 2016 Flüchtlingsboot ≈ 320 Das Unglück ereignete sich 75 Seemeilen südlich von Kreta. Beim Untergang eines Flüchtlingsbootes aus Ägypten konnten etwa 340 Menschen gerettet werden.[80]
18./19. Juni 2016 Boot 14 14 Moskauer Kinder ertranken bei einem Bootsunglück auf dem See Sjamosero in der Republik Karelien im nordwestlichen Teil Russlands.[81]
20. Juni 2016 Sinar Bangun V 4 Tote
192 Vermisste
Am 20. Juni 2016 kenterte die Fähre Sinar Bangun V bei stürmischem Wetter und hohem Wellengang auf dem Tobasee auf Sumatra. Die Fähre mit einer Kapazität von 43 Personen war völlig überladen. 4 Tote und 18 Überlebende wurden geborgen. 192 Personen werden vermisst.[82]
21. August 2016 Traditionsschiff Amicitia 3 Beim Bruch des vorderen Mastes eines Plattbodenschiffs im Hafen des niederländischen Ortes Harlingen wurden drei deutsche Touristen erschlagen.[83]
21. September 2016 Flüchtlingsschiff ≈ 300 Ein Flüchtlingsschiff mit 600 Menschen an Bord kenterte vor der ägyptischen Küste. 202 Leichen wurden geborgen, mindestens 169 Menschen gerettet. Die Gesamtzahl der Opfer wird auf etwa 300 geschätzt.[84]
3. Oktober 2016 Flüchtlingsboote 22 Am 3. Oktober kamen vor der libyschen Küste 22 Menschen von verschiedenen Flüchtlingsbooten ums Leben. 6055 wurden gerettet.[85]
4. Oktober 2016 Flüchtlingsboote 28 Am 4. Oktober kamen vor der libyschen Küste 28 Menschen von verschiedenen Flüchtlingsbooten ums Leben. 4655 wurden gerettet.[85]
26. Oktober 2016 Flüchtlingsboot mind. 90 Vor dem westlibyschen Tajoura sank ein Schlauchboot 42 km vor der Küste mit 126 Flüchtlingen an Bord.[86]
26. Oktober 2016 Flüchtlingsboot 29 Aus einem Flüchtlingsboot aus Libyen wurden von der Bourbon Argos 29 Tote geborgen, die wahrscheinlich an giftigen Abgasen gestorben waren. Überlebende mussten wegen chemischer Verätzungen in Krankenhäuser gebracht werden.[87]
2. November 2016 Flüchtlingsboot ≈ 100 Am 2. November 2016 kenterte ein Flüchtlingsboot kurz vor der libyschen Küste. 29 Menschen überlebten und etwa 100 ertranken.[88]
3. November 2016 Flüchtlingsboot ≈ 140 Am 3. November 2016 kenterte ein Flüchtlingsboot kurz vor der libyschen Küste. Zwei Menschen überlebten und etwa 140 ertranken.[88]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
vor 21. Februar 2017 Flüchtlingsboot 87 Tote In Libyen wurden am Strand von az-Zawiya 87 Leichen und ein gekentertes Schlauchboot, das 120 Personen befördern kann, angeschwemmt.[89]
25. März 2017 zwei Flüchtlingsboote über 200 ?
5 Tote geborgen
Beim Bootsunglück vor Libyen werden am 25. März 2017 von der spanischen NGO Proactiva Open Arms zwei Schlauchboote und 5 Leichen entdeckt. Proactiva Open Arms und das UNHCR gehen davon aus, dass in jedem Boot bis zu 120 Menschen gewesen sein könnten.[90]
31. März 2017 Stellar Daisy vermutlich 22 Der südkoreanische VLOC-Massengutfrachter Stellar Daisy zum Transport von Erz brach bei ruhigem Wetter um Mitternacht im Südatlantik voll beladen auseinander und sank binnen von Minuten. Das Schiff befand sich auf dem Weg von Brasilien nach China. Von den 24 Seeleuten konnten bisher nur zwei geborgen werden. Das Unglück zählt in der Schifffahrt, gemessen an den 148.431 BRZ, zu einem der größten seiner Art.[91]
23. April 2017 Flüchtlingsboot mind. 16 Ein Boot mit zwanzig bis fünfundzwanzig Menschen aus Kamerun und der Demokratischen Republik Kamerung kenterte bei der Überfahrt aus der Türkei vor der griechischen Insel Lesbos. Mindestens 16 Menschen, darunter zwei Kinder, kamen ums Leben.[92]
17. Juni 2017 ACX Crystal (Containerschiff) / USS Fitzgerald 7 Kollision eines Containerschiffs mit einem Schiff der US-Marine. Das 220 Meter lange, unter philippinischer Flagge fahrende Containerschiff ACX Crystal kollidierte gegen 1:30 Ortszeit morgens vor der japanischen Halbinsel Izu südlich der Bucht von Tokio mit dem amerikanischen Zerstörer USS Fitzgerald. Auf dem amerikanischen Schiff kamen sieben Matrosen ums Leben, weil sie sich vor dem, sie während des Schlafs überraschenden Wassereinbruch in ihren Unterkünften nicht retten konnten. Die Crew des Frachters blieb unverletzt. Der Frachter konnte seine Fahrt nach Yokohama im Westen der Toyo Bay aus eigener Kraft fortsetzen. Die Fitzgerald fuhr langsam und in Begleitung anderer Schiffe in den US-Flotten-Stützpunkt Yokosuka an der Südwestseite der Tokyo Bay.[93]
22. September 2017 Flüchtlingsboot 21 Tote 9 Vermisste
Ein Fischerboot vermutlich mit mehr als 70 Flüchtlingen an Bord sank im Schwarzen Meer 200 km östlich von Istanbul. Es wurden 21 Tote geborgen, neun Personen werden vermisst, über vierzig Menschen konnten gerettet werden[94]
8. Oktober 2017 Flüchtlingsboot 34 Ein tunesisches Marineboot kollidierte mit einem Flüchtlingsboot 54 km vor der tunesischen Insel Kerkennah.[95][96]
3. November 2017 Flüchtlingsboot 3 Tote Bei einem Bootsunglück vor dem griechischen Kalymnos ertranken drei Menschen. Fünfzehn Menschen konnten gerettet werden.[97]
3. November 2017 Flüchtlingsboot 26 Tote
64 Vermisste
Von einem spanischen Rettungsschiff wurden 26 Tote nigerianischen Mädchen und junge Frauen geborgen und nach Salerno gebracht. Die Internationale Organisation für Migration nimmt aufgrund der Umstände an, dass Menschenhändler versuchten die jungen Frauen zur sexuellen Ausbeutung übers Mittelmeer zu bringen.[98]
6. November 2017 Flüchtlingsboot mindestens 20 Beim Rettungsversuch von 130 bis 150 Flüchtlingen durch die NGO Sea-Watch und die Libysche Küstenwache ertrinken mindestens 20 Menschen.[99]
am oder nach 15. November 2017 San Juan (S 42) 44 Die San Juan verschwand am oder nach dem 15. November 2017 unter bisher ungeklärten Umständen vor der argentinischen Küste im Südatlantik auf dem Weg von Ushuaia zurück zu ihrem Heimathafen Mar del Plata. Ein Tauchroboter ortete im November 2018 Teile der ARA San Juan in 800 Meter Tiefe vor der Patagonien vorgelagerten Valdés-Halbinsel
25. November 2017 Flüchtlingsboot mindestens 31 Die libysche Küstenwache barg 31 Tote und sechzig überlebende Migranten von einem Boot vor der libyschen Küste bei Garabulli östlich von Tripolis.[100]
20. Dezember 2017 Fähre gekentert vermutlich einige der 251 Passagiere Bei rauer See kenterte die Fähre in der Nähe der philippinischen Stadt Real.[101]

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
6. Januar 2018 Flüchtlingsboot ≈ 64

Ein mit Migranten besetztes Schlauchboot machte sich von der libyschen Küste auf den Weg nach Italien. An einer unbekannten Seeposition kenterte das Boot. Die italienische Küstenwache und Marine konnte 86 Menschen retten. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) gab nach Befragungen der Passiere an, dass 150 Menschen an Bord des Schlauchboots waren.[102][103]

6. Januar 2018 Kollision eines Öltankers mit einem Frachter 32 Nach der Kollision des Öltankers Sanchi mit einem Massengutfrachter vor der Küste Ostchinas sind Zehntausende Tonnen Öl verbrannt oder ins Meer geflossen. Von den 32 Seeleuten wurden lediglich drei Leichen gefunden, die übrigen 29 Männer wurden ebenfalls für tot erklärt.[104]
3. Februar 2018 (?) Flüchtlingsboot 20 Tote geborgen Am 3. Februar 2018 wurden vor der spanischen Exklave Melilla 20 Leichen geborgen.[105]
13. Februar 2018 Flüchtlingsboot 3 Tote
4 Vermisste
Auf dem türkisch-griechischen Grenzfluss Mariza kenterte ein Flüchtlingsboot mit acht Insassen. Drei Tote darunter zwei Kinder wurden nach türkischen Angaben geborgen. Vier Personen werden vermisst.[106]
16. März 2018 Flüchtlingsboot mindestens 16 Ein Holzboot mit etwa 19 Migranten an Bord kenterte auf dem Weg zwischen der Türkei und der griechischen Insel Agathonisi. Unter den Opfern waren mindestens vier Kinder. Drei Personen konnten die Insel erreichen. Das Verhalten der Rettungskräfte stand in der Kritik.[107][108]
2. Juni 2018 Flüchtlingsboot etwa 112 Tote Ein umgebautes Fischerboot mit 180 Menschen an Bord sank im Mittelmeer vor den tunesischen Kerkenna-Inseln. 68 Personen wurden gerettet und die Opferzahl wird auf 112 geschätzt.[109]
3. Juni 2018 Flüchtlingsboot 9 Tote Ein Boot mit vierzehn bis fünfzehn Menschen an Bord kenterte im Mittelmeer südwestlich von Demre. Neun Migranten darunter sechs Kinder ertranken.[110]
6. Juni 2018 Flüchtlingsboot mind. 46 Tote Im Golf von Aden kenterte ein Flüchtlingsboot mit mindestens 100 Menschen an Bord vor der Küste Jemens. Dabei starben 37 Männer und neun Frauen, 16 Personen wurden vermisst. Das Boot befand sich auf dem Weg von Boosaaso (Somalia) in den Jemen.[111]
12. Juni 2018 Flüchtlingsboot mind. 12 Tote 20 Meilen vor Libyen wurden am 12. Juni 2018 vierzig überlebende Flüchtlinge von der USNS Trenton aus einem Flüchtlingsboot gerettet. Zwölf Leichen wurden gezählt.[112]
19. Juni 2018 Flüchtlingsboot etwa 95 Tote Am 19. September 2018 kenterte ein Holzboot mit etwa 100 Menschen vor der libyschen Küste. Fünf Personen konnten von der libyschen Küstenwache gerettet und in ein Hospital in Tripolis gebracht werden. Einige Leichen wurden geborgen oder am Ufer angespült.[113]
19. Juni 2018 Flüchtlingsboot etwa 70 Tote Am 19. September 2018 sank ein Schlauchboot mit etwa 130 Menschen vor der libyschen Küste. Sechzig Personen konnten von lokalen Fischern gerettet und nach Dela 35 km westlich von Tripolis gebracht werden.[113]
20. Juni 2018 Flüchtlingsboot etwa 50 Tote Am 20. September 2018 rettete die libysche Küstenwache vor Garabulli 64 km östlich von Tripolis Flüchtlinge und brachte sie nach Tajoura. Die Überlebenden berichteten, dass über 50 Insassen umgekommen wären.[113]
29. Juni 2018 Flüchtlingsboot mind. 100 Tote Ein Flüchtlingsboot mit etwa 123 Menschen an Bord sank vor der libyschen Küste bei Tajoura.[114]
5. Juli 2018 Touristenboot 41 Tote
15 Vermisste
Ein Touristenboot mit 105 Menschen an Bord kenterte im Indischen Ozean vor der thailändischen Insel Phuket in hohen Wellen. Überwiegend chinesische Touristen ertranken.[115]
18. Juli 2018 Flüchtlingsboot 30 Tote Ein Flüchtlingsboot mit etwa 150 Menschen an Bord sank 25 km vor der Küste Zyperns bei Yialousa. 30 Tote wurden geborgen.[116]
29. Juli 2018 Flüchtlingsboot 6 Tote Ein Flüchtlingsboot mit 16 Menschen an Bord kenterte 20 km vor dem türkischen Ayvalik. Sechs Tote, darunter drei Babies wurden geborgen, neun Menschen wurden gerettet und eine Person wird vermisst.[117]
9. August 2018 Flüchtlingsboot 9 Tote Ein Flüchtlingsboot mit 13 Menschen an Bord sank bei dem türkischen Ort Kusadasi. Sieben Frauen und zwei Kinder ertranken, die türkische Küstenwache konnte vier Überlebende retten.[118]
1. September 2018 Flüchtlingsboot über 100 Tote Am 1. September 2018 verlor ein Flüchtlingsboot mit 165 Erwachsenen und 20 Kindern vor Libyen Luft und ging unter. Die libysche Küstenwache konnte von diesem und einem zweiten Boot 276 Menschen bergen. Sie wurden in ein libysches Internierungslager gebracht.[119]
20. September 2018 MV Nyerere 227 Tote Am 20. September 2018 sank die überladene Fähre MV Nyerere auf dem Victoriasee kurz vor dem Anlegen. 227 Tote wurden geborgen.[120]
22. September 2018 Flüchtlingsboot 1 Kind Am 22. September 2018 kenterte ein Flüchtlingsboot mit 39 Personen vor der libyschen Provinz Akkar. Ein Kind starb und 38 Menschen wurden gerettet.[121]
25. September 2018 Flüchtlingsboot 1 Frau erschossen Am 25. September 2018 beschoss die Marine von Marokko ein Flüchtlingsboot vor der Küste von M’diq-Fnideq. Eine Studentin wurde getötet einer zweiten verwundeten Person musste der Arm amputiert werden.[122]
1. Oktober 2018 Flüchtlingsboot mind. 34 Am 1. Oktober 2018 kenterte geriet ein Flüchtlingsboot mit 60 Personen vor marokkanischen Küste in Seenot. Die Flüchtlinge informierten die spanische Küstenwache und diese die Behörden in Marokko. Die Flüchtlinge mussten 36 Stunden auf die Ankunft von Rettungskräften warten.[123]
10. Oktober 2018 Flüchtlingsboot 8 Tote
25 Vermisste
Vor der türkischen Küste in der Provinz Izmir sank ein Flüchtlingsboot. Acht Menschen wurden tot geborgen, 25 werden vermisst.[124]
1. Oktober 2018 Flüchtlingsboot ≈ 60 Am 1. Oktober 2018 kenterte ein hölzernes Flüchtlingsboot mit vermutlich mehr als 60 Personen auf dem Atlantik vor der Küste von Guinea-Bissau. Es gab keine Überlebenden.[125]
22. Oktober 2018 Flüchtlingsboot mind. 2 Ein Flüchtlingsboot sank wenige Meter vor der türkischen Küste bei Bodrum. 17 Menschen wurden gerettet und weitere 17 Menschen konnten an den Strand schwimmen. Mindestens zwei Kinder starben.[126]
5. November 2018 Flüchtlingsboot 17 Tote,
17 Vermisste
Im Alborán-Meer bei Gibraltar wurden 100 Menschen, die von zwei Flüchtlingsbooten stammen, gerettet und 17 Leichen wurden geborgen. Weitere 17 Menschen gelten als vermisst.[127]
12. November 2018 Flüchtlingsboot 5 Tote,
5 Vermisste
Vor dem türkischen Dikili in der Provinz Izmir sank ein Flüchtlingsboot mit 15 Personen. Fünf Tote wurden geborgen und fünf Personen werden vermisst.[128]
20. Dezember 2018 Flüchtlingsboote min. 25 Tote/Vermisste Im Alborán-Meer bei Gibraltar wurden sechs Flüchtlingsboote am 20. Dezember von der spanischen Küstenwache aus Seenot geborgen. Mindestens 25 Menschen sind tot oder vermisst.[129]

2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Name Opfer Beschreibung
1./2. Januar 2019 MSC Zoe unbekannt In der Nacht zum 2. Januar 2019 gerieten von der MSC Zoe – auf dem Weg von Antwerpen nach Bremerhaven – bis zu 270 Container in die Nordsee vor Ostfriesland. Unter anderem handelt es sich dabei um Container mit Möbeln, Spielzeug und dem gefährlichen Stoff Dibenzoylperoxid. Ursache für die Havarie war ein heftiger Sturm.[130]
Ende Januar 2019 zwei Flüchtlingsboote mind. 38 Tote Zwei überladene Flüchtlingsboote kenterten kurz nach dem Ablegen von Djibouti in der Straße von Bab al-Mandab beim Versuch die Arabische Halbinsel zu erreichen. Mindestens 38 Menschen kamen ums Leben.[131]
10. Mai 2019 Flüchtlingsboot mind. 65 Tote Beim Untergang eines Flüchtlingsboots 45 Seemeilen vor der tunesischen Küstenstadt Sfax kamen laut Angaben des UNHCR mindestens 65 Menschen ums Leben. Sechzehn Menschen konnten von Fischern gerettet werden.[132]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jack Shenker: Schiffbrüchige wurden sich selbst überlassen. Übersetzt von Zilla Hofman, Der Freitag, 29. März 2012, abgerufen 31. Mai 2018
  2. Lives lost in the Mediterranean Sea: Who is responsible?, Resolution 1872 des Europarates, abgerufen 31. Mai 2018
  3. Gaia Pianigiani und Rachel Donadio: 250 Migrants Missing After Boat Sinks Off Italy. New York Times, 6. April 2011, abgerufen 8. Juli 2018
  4. http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE7520GQ20110603
  5. http://www.taz.de/!73963/
  6. DPA-InfolineRS: Notfälle: Verunglückte „Bulgaria“ wird geborgen. In: Focus Online. 18. Juli 2011, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  7. http://ippmedia.com/frontend/index.php?l=34437 (Memento des Originals vom 12. Januar 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/ippmedia.com (englisch)
  8. NrK/nyheter: Brann om bord i Hurtigruten: Politiet bekrefter at to er omkommet (norwegisch)
  9. Zwei Tote bei Brand auf Hurtigruten-Schiff (Memento vom 23. September 2011 im Internet Archive) tagesschau.de, 15. September 2011
  10. http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15657218,00.html
  11. http://www.stern.de/panorama/bis-zu-200-tote-vor-indonesien-fluechtlingsboot-sinkt-in-hai-verseuchten-gewaessern-1764214.html
  12. Unglücksursache: Versagen? - Die russische Bohrinsel "Kolskaya" hätte nicht auslaufen dürfen. (Memento vom 13. Dezember 2013 im Internet Archive), Südwest Presse vom 20. Dezember 2011
  13. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 10. Januar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/de.nachrichten.yahoo.com
  14. http://latina-press.com/news/115396-38-tote-haitianisches-fluechtlingsboot-vor-kuba-gesunken/
  15. http://www.shipwrecklog.com/log/2011/12/vinalines-queen/
  16. http://vietnamnews.vnagency.com.vn/Miscellany/219260/vinalines-queen-crew-member-survives-ship-sinking.html
  17. http://www.thenational.ae/news/uae-news/three-die-on-tanker-as-spark-sets-off-explosions
  18. http://www.abc.net.au/news/2012-01-15/s-korean-tanker-explosion-kills-5/3773508
  19. fk/gx/AFP: Flüchtlingsdrama: Mindestens 15 Somalier ertrinken vor Libyen. In: Focus Online. 28. Januar 2012, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  20. http://www.usatoday.com/news/world/story/2012-02-03/papua-new-guinea-ferry/52942384/1
  21. http://www.radionz.co.nz/news/world/97465/100-bodies-feared-trapped-in-sunken-png-ferry
  22. Dutzende Flüchtlinge verdursten vor Italiens Küste. Zeit, 11. Juli 2012, abgerufen 22. Juli 2017
  23. 54 Flüchtlinge verdursten vor Italiens Küste. Stern, 11. Juli 2012, abgerufen 22. Juli 2018
  24. http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-19797588
  25. Italien: Taucher bergen neunte Leiche nach Schiffsunglück in Genua. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Zeit Online. 17. Mai 2013, archiviert vom Original am 4. April 2015; abgerufen am 2. Juni 2014. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zeit.de
  26. Refugee boat sinks on way to Australia, 21 dead: Indonesian police. Reuters, 28. September 2014, abgerufen 2. November 2018.
  27. Trafficker gets 18 years in jail over Italian shipwreck that killed 366 migrants. Guardian, 2. Juli 2015, abgerufen 25. Juli 2018
  28. Neil Camilleri: 11 October 2013 tragedy: Italian prosecutors seek manslaughter charges for two Italian officers. Independent, 18. Dezember 2017, abgerufen 2. Juli 2018.
  29. http://www.bangkokpost.com/news/local/377912/seven-die-as-pattaya-ferry-capsizes
  30. Fähre mit Touristen vor Thailand gekentert. ORF online, 3. November 2013, abgerufen am 3. November 2013.
  31. Inquiry calls after migrants die under tow in Greece. BBC 22. Januar 2014, abgerufen 2. Juni 2018
  32. Farmakonisi: Gericht entlastet syrischen Flüchtling und Überlebenden. Proasyl 26. Juni 2017, abgerufen 2. Juni 2018
  33. Mark Tran: Dozens drown off Greek islands in deadliest January for refugees. Guardian, 22. Januar 2014, abgerufen 13. August 2018
  34. Mark Tran: Dozens drown off Greek islands in deadliest January for refugees. Guardian, 22. Januar 2014, abgerufen 13. August 2018
  35. http://english.yonhapnews.co.kr/search1/2603000000.html?cid=AEN20140505000554315
  36. Zweiter Taucher bei Einsatz an "Sewol"-Fähre gestorben. In: orf.at, 30. Mai 2014, abgerufen am 21. November 2017.
  37. Libya boat capsize: At least 36 migrants dead. BBC, 11. Mai 2014, abgerufen 25. Oktober 2018.
  38. AFP: Küstenwache findet Wrack der vermissten „Cheeki Rafiki“. In: FAZ.net. 24. Mai 2014, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  39. http://www.bbc.com/news/uk-27551917
  40. http://news.asiaone.com/news/asia/missing-japanese-captain-found-dead-after-tanker-blast (Memento des Originals vom 2. Juni 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/news.asiaone.com
  41. a b Flüchtlingsboot von Schleppern versenkt? - Hunderte Opfer. Abendzeitung, 15. September 2018, abgerufen 3. November 2018
  42. http://www.lagazzettadelmezzogiorno.it/english/eighteen-still-missing-from-norman-atlantic-no784345
  43. http://www.shipwrecklog.com/log/2015/01/bulk-jupiter/
  44. http://www.abendblatt.de/wirtschaft/hafen-und-schifffahrt/article135983898/Brachte-eine-Monsterwelle-die-Cemfjord-zum-Kentern.html
  45. 29 Flüchtlinge erfrieren vor Lampedusa. Tagesspiegel, 9. Februar 2015, abgerufen 6. September 2018
  46. Hunderte Flüchtlinge vermutlich im Mittelmeer ertrunken. FAZ, 11. Februar 2015, abgerufen 13. August 2018
  47. Patrick Kingsley: Hundreds of migrants feared dead in Mediterranean this week. Guardian, 11. Februar 2015, abgerufen 13. August 2018
  48. Tunisia rescues dozens of migrants off Libyan coast. Middle East Eye, 4. März 2015, abgerufen 13. September 2018
  49. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nach-unglueck-vor-kamtschatka-russische-schiffe-mit-geretteten-und-toten-seeleuten-erreichen-hafen/11602050.html
  50. Albrecht Meier: Schiffsunglück im Mittelmeer vor libyscher Küste: Hilfsorganisation befürchtet Tod von 400 Flüchtlingen. stern.de, 15. April 2015, abgerufen am 19. April 2015.
  51. Italy says up to 675 migrants died in April 2015 shipwreck. Reuters, 14. Juli 2016, abgerufen 24. Juli 2018
  52. Ioanna Zikakou: Tragedy with 200 Migrants Leaves 3 Dead in Rhodes. Greek Reporter, 20. April 2015, abgerufen 8. August 2018
  53. Elisabetta Povoledo: Italy Arrests Ship’s Captain and Crew Over Suffocation Deaths of 49 Migrants. New York Times, 18. August 2015, abgerufen 20. September 2018
  54. Mike Corder: 6 migrants drown off Turkish coast trying to reach Greece. Jakarta Post, 18. August 2015, abgerufen 21. September 2018
  55. Patrick Kingsley: Libyans protest against smugglers after up to 200 drown off coast. Guardian, 28. August 2015, abgerufen 8. August 2018
  56. Aylan Kurdi, drei Jahre alt, ertrunken im Mittelmeer. Süddeutsche, 3. September 2015, abgerufen 11. August 2018
  57. Refugee boat sinking: dozens including children drown off Greek island. Guardian, 14. September 2015, abgerufen 13. August 2018
  58. 13 refugees killed in boat collision off Turkey. Press TV, 20. September 2015, abgerufen 20. Juli 2018
  59. Hurrikan "Joaquín": US-Küstenwache sucht vermisstes Frachtschiff. In: Spiegel Online. 3. Oktober 2015, abgerufen am 9. Juni 2018.
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  62. Haftbefehl gegen Schleuser, durch den 54 Flüchtlinge umgekommen sein sollen. Welt, 26. Oktober 2017, abgerufen 22. Juli 2018
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  65. Dutzende Flüchtlinge ertrinken im Mittelmeer. Süddeutsche, 30. Oktober 2015, abgerufen 12. August 2018
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