Liste der Baudenkmäler in Altdorf (Niederbayern)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des niederbayerischen Marktes Altdorf (Niederbayern) aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Altdorf

Baudenkmäler in Altdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Holunderweg 5, am ehemaligen Totenweg, heute Nähe Isolde-Kurz-Straße 28 (Landshut)
(Standort)
Burgfriedensstein (Burgfriedensäule) von 1754 Karte: 48° 33′ 28″ N, 12° 7′ 6″ O. D-2-74-113-1
Burgfriedensstein (Burgfriedensäule) von 1754
Bahnhofstraße 11
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofs Zweigeschossiges Gebäude mit Walmdach, Obergeschoss in Blockbau, mit Trauf- und Giebelschrot, 18. Jahrhundert D-2-74-113-2
Wohnstallhaus eines Vierseithofs
Bahnhofstraße 15
(Standort)
Bauernhaus, Mittertennbau , teildachbau mit Obergeschoss in Blockbau, Trauf- und Giebelschrot, 18. Jahrhundert D-2-74-113-3
Bauernhaus, Mittertennbau
Dekan-Wagner-Straße 1
(Standort)
Gasthaus, ehemaliges Wohnstallhaus eines Hakenhofes Zweigeschossiger Walmdachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, bezeichnet „1797“

Barockes Hoftor

D-2-74-113-4
Gasthaus, ehemaliges Wohnstallhaus eines Hakenhofes
Dekan-Wagner-Straße 2
(Standort)
Ehemaliges Amtshaus Zweigeschossiger Walmdachbau, 18. Jahrhundert D-2-74-113-5
Ehemaliges Amtshaus
Kirchgasse 4
(Standort)
Katholische Kirche St. Nikolaus Saalkirche mit Westturm, spätgotischer Backsteinbau, letztes Viertel 15. Jahrhundert, Gliederung durch Strebepfeiler und Dachfries, Turm mit quadratischen Untergeschossen mit Spitzbogenblenden, achtseitigem Oberbau und Spitzhelm; mit Ausstattung D-2-74-113-6
Katholische Kirche St. Nikolaus
Hauptstraße 36
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallgebäude Zweigeschossiger Blockbau mit Satteldach, 1626 (dendrochronologisch datiert), Dach und westlicher Scheunenanbau, spätes 19. Jahrhundert D-2-74-113-22 BW
Hauptstraße 78
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Friedhofsmauer Spätgotische Staffelhalle, Blankziegelbau mit Westturm, wohl nach 1419 mit dem Chor begonnen, Langhaus bezeichnet „1466“ (erneuert), Turm spätromanisch von ältere Vorgängerkirche, barockisiert, Gliederung durch umlaufendes Friesband und Strebepfeiler am Chor, Turm mit Geschoss- und Putzgliederung, barocke Haube mit Laterne, Oberteil nach Kriegszerstörung 1970 nach barockem Vorbild wiederhergestellt; mit Ausstattung

Friedhofsmauer, spätgotisch, 15. Jahrhundert

D-2-74-113-8
Katholische Pfarrkirche Mariä Heimsuchung und Friedhofsmauer
weitere Bilder
Weinbergstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger Blockbau mit Walmdach, Trauf- und Giebelschrot, 17./18. Jahrhundert D-2-74-113-9
Ehemaliges Wohnstallhaus

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eugenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bucher Straße 32
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs mit Stadel Zweigeschossiger Steildachbau mit Traufschrot, wohl 18./19. Jahrhundert

Stadel in Blockbauweise mit Satteldach, innen bezeichnet „1676“

D-2-74-113-11
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs mit Stadel
Kirchweg 20
(Standort)
Wohnstallhaus eines Hakenhofs Zweigeschossiger Satteldachbau in Blockbauweise mit Traufschrot, 19. Jahrhundert D-2-74-113-12
Wohnstallhaus eines Hakenhofs
Kirchweg 21
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Georg mit Mauer Saalbau aus dem 10. Jahrhundert, westliche Erweiterung 13./14. Jahrhundert, spätgotischer Chor 1516/17 (dendrochronologisch datiert), südlich an den Chor angebauter Turm mit spätgotischen Blendfeldern und Stufengiebeln, 1517; mit Ausstattung

Kirchhofmauer, Ziegelmauerwerk, wohl 16./17. Jahrhundert mit späteren Veränderungen

D-2-74-113-13
Katholische Pfarrkirche St. Georg mit Mauer
weitere Bilder

Oed[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 6
(Standort)
Wohnstallhaus eines Vierseithofs Zweigeschossiges Gebäude mit Schleppdach, übertünchter Blockbau mit Traufschrot, Ende 17. Jahrhundert D-2-74-113-15 BW

Ostergaden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nr. 1a
(Standort)
Lourdeskapelle Kleiner massiver Satteldachbau mit Dachreiter, erstes Drittel 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-74-113-16
Lourdeskapelle

Pfettrach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Schloßanger 1
(Standort)
Gasthof, ehemals Teil des nicht mehr existierenden Pfettracher Schlosses[1] Zweigeschossiger, Walmdachbau, 17./18. Jahrhundert

Anmerkung:

D-2-74-113-17
Gasthof, ehemals Teil des nicht mehr existierenden Pfettracher Schlosses[1]
Pfeffenhausener Straße 21
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Othmar, Tor und Seelenhaus Saalkirche mit eingezogenem Chor, um 1500, barockisiert, Gliederung durch Strebepfeiler am Langhaus, am Chor Dachfries und Dreieckslisenen, nordseitig Chorflankenturm, mit Geschossgliederung und Blendbögen, achtseitiger Aufsatz und Zwiebelkuppel barock; mit Ausstattung

Barockes Friedhofstor mit Heiligenfigur

Seelenhaus, massiver Steildachbau, wohl 19. Jahrhundert

D-2-74-113-18
Katholische Filialkirche St. Othmar, Tor und Seelenhaus
weitere Bilder
Talstraße
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs Säule mit Figurenbekrönung über Sockelaufbau, nach 1945 D-2-74-113-24 BW
Wiesenweg 1
(Standort)
Alter Bahnhof Pfettrach mit Nebengebäuden Bahnhofsgebäude und Nebengebäude in Sichtziegelbauweise auf Stampfbetonsockel, 1900

Hauptbau des zweiteiligen Bahnhofsgebäudes als zweigeschossiger Pavillon mit Zeltdach, Warte- und Schalterhalle im Erdgeschoss, ehemalige Dienstwohnung im Obergeschoss

Südlich angefügt erdgeschossige Wiegehalle, verschalter Holzständerbau mit Satteldach

Zugehörig Nebengebäude mit flachem Walmdach, darin Aborte, Waschküche und Holzlegen

D-2-74-113-20
Alter Bahnhof Pfettrach mit Nebengebäuden

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte existieren zwar noch, wurden aber aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Altdorf (Niederbayern), Hauptstraße 74
(Standort)
Friedhofsmauer Spätgotisch, 15. Jahrhundert D-2-74-113-7
Friedhofsmauer
Aich (Altdorf), Haus Nr. 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofs Zweigeschossiger Steilsatteldach mit Traufschrot, zweites Viertel 19. Jahrhundert.


Anmerkung: Laut Angaben der Besitzer (2012) wurde der Schrot(Balkon) nach Aufhebung des Denkmalschutzes in den 1990er Jahren entfernt

D-2-74-113-10
Wohnstallhaus eines ehemaligen Vierseithofs
Gstaudach (Altdorf), Haus Nr. 2
(Standort)
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs mit Blockbau-Obergeschoss und Schrot, 18. Jahrhundert
Wohnstallhaus eines Dreiseithofs
Pfettrach (Altdorf), Talstraße 6
(Standort)
Wohnhaus Eineinhalbgeschossiger Blockbau mit Giebelschrot, 17./18. Jahrhundert D-2-74-113-19
Wohnhaus

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Altdorf (Niederbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.markt-altdorf.de/altdorf/aktuelles/2006/08/rutschn.php