Liste der Baudenkmäler in Altenthann

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Gemeinde Altenthann zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Altenthann

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altenthann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Adlmannsteiner Weg
(Standort)
Marterl Viernageltypus mit Maria, Gusseisen auf Granitpfeiler, bezeichnet „1868“ D-3-75-114-8 BW
Am Kirchbuckl 2; Am Kirchbuckl 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Saalkirche mit eingezogenem Chor und linkem Seitenschiff, 1905 von Heinrich Hauberrisser, unter Einbeziehung des Vorgängerbaus von 1860 mit Westturm und Apsis; mit Ausstattung

Das Hochaltarbild Einkehr des heiligen Nikolaus beim Armen, um dessen Töchter vor Schande zu erretten wurde 1910 von dem Kirchenmaler Josef Wittmann gemalt. Die Fresken der Evangelistenbilder im alten Chor sind von 1911 und auch von Josef Wittmann, alle übrigen Fresken Glorie des Nikolaus, Verehrung Christi, Cäcilie u. a. wurden 1932 entstellend übermalt

Teilstück der alten Friedhofsmauer, Bruchstein, verputzt, wohl um 1712

D-3-75-114-1 Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
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Angerweg 1
(Standort)
Ehemaliges Kutscherhaus Zweigeschossiger Walmdachbau (eine Walmhälfte abgetragen), 18. Jahrhundert D-3-75-114-3 BW
Hellacker
(Standort)
Wegkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit Pilastergliederung, frühes 19. Jahrhundert D-3-75-114-9 BW
Nähe Vorwaldstraße
(Standort)
Figur des heiligen Johannes Nepomuk Mit Engeln auf Inschriftsockel, spätbarock, bezeichnet „1762“ D-3-75-114-7 BW
Ringstraße 5
(Standort)
Ehemaliger Pfarrhof Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit geohrtem Sandsteinportal und seitlichem Torbogen, nach Brand 1782

Hofmauer und Hoftor mit dorischer Säulenordnung und Dreiecksgiebel, wohl 1782 erneuert

D-3-75-114-4 Ehemaliger Pfarrhof
weitere Bilder
Ringstraße 6
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger und traufständiger Halbwalmdachbau mit Überstand und südlicher Mansarde, 18./19. Jahrhundert D-3-75-114-5 Gasthaus
Ringstraße 20
(Standort)
Hausfigur St. Stephan Spätgotisch, um 1500 D-3-75-114-6 Hausfigur St. Stephan

Aschenbrennermarter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aschenbrennermarter 1; In Aschenbrennermarter; Hochbrand
(Standort)
Forstwirtschaftliche Ansiedlung, später Teil der fürstlich thurn und taxisschen Jagdhütte Forsthaus, eingeschossiger Halbwalmdachbau mit traufseitigem Dachüberstand, vor 1861

Ehemalige Wagenremise, eingeschossiger Satteldachbau mit Schindeldeckung, verbretterte Ständerkonstruktion auf Steinsockel, 1903, 1922 Umbau zur Garage

Ehemaliges Stallgebäude mit Wohnungen, eingeschossiger Satteldachbau mit zweigeschossigen Zwerchgiebelrisaliten, Dachüberstand, Verschindelung und profiliertem Holzgesims, 1896, 1961 Umbau zur Garagenhalle

Wasch- und Backhaus, Satteldachbau mit schmalerem Anbau, 1886

Wohnhaus, ehemaliges altes Stallgebäude, eingeschossiger Satteldachbau, vor 1900, angebauter Holzschuppen, 1903

Wohngebäude mit Kuhstall, eingeschossiger verbretterter Holzständerbau mit Satteldach, Stall teilweise massiv, um 1896

Holzschupfen, verbretterter Ständerbau mit Satteldach, 1885

Kantine, eingeschossiger verbretterter Ständerbau auf Natursteinsockel, mit Satteldach, Kniestock und Pultdachanbau, vor 1898

D-3-75-114-20 BW
Aschenbrennermarter 1; Hochbrand; In Aschenbrennermarter
(Standort)
Jagdhütte Mehrteilige Jagdhauskolonie im Landhausstil, 1893–99, wohl nach Plänen von Max Schultze für Fürst Albert I. von Thurn und Taxis; mit Ausstattung

Sogenannte Hütte, zweigeschossiger und gestelzter Satteldachbau auf Natursteinsockel, mit Dachüberstand, Treppenaufgängen, Schrot und Verschindelung, 1893

Kapelle, Saalbau mit abgewalmtem Satteldach auf Natursteinsockel mit Verschindelung und verblechtem Dachreiter mit Zwiebelhaube, 1894/95, 1897 durch aufgeständerten und geschlossenen Gang mit der Hütte verbunden

Kavaliersbau, eingeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, verbrettertem Kniestock, Verschindelung und Eckveranda, 1894/85

Kegelbahngebäude, ein- bis zweigeschossiger gegliederter Satteldachbau auf Natursteinsockel, mit Eckpavillons, Zwerchdächern, Erker und verschindeltem Oberbau, 1894/95;

Speisesaalgebäude, eingeschossiger und verschindelter Satteldachbau mit Eckpavillons und Zwerchdächern, 1897

Prinzenbau, zweigeschossiger und winkelförmiger, verschindelter Satteldachbau mit verbrettertem Kniestock, Flacherker und Balkon, 1899

Küchenbau, eingeschossiger, verbretterter und verschindelter Satteldachbau mit Zwerchflügel und Kniestock, 1893, Anbau 1898

Holzremise, eingeschossiger und verbretterter Ständerbau mit Satteldach, 1890;

Eishaus, eingeschossiger und verbretterter Ständerbau mit Pultdachanbau, 1902, darunter ehemaliger Eiskeller von 1895

Trafostation, eingeschossiger Satteldachbau mit Verschindelung, 1900

Wurzgarten, um 1900

Jagdstein, Reliefstein auf Natursteinsockel, um 1900

D-3-75-114-10 BW

Forstmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße
(Standort)
Wegkreuz mit Dreipassenden Kruzifixus im Dreinageltypus und Arma Christi, auf Inschriftsockel und Granitblock, Sandstein, Rokoko, bezeichnet „1771“ D-3-75-114-11 BW

Gottesberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gottesberg 6; Gottesberg 12
(Standort)
Hofkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit Rundbogennische, 19. Jahrhundert D-3-75-114-13 BW
In Gottesberg
(Standort)
Wegkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit korbbogigem Eingang, Anfang 19. Jahrhundert D-3-75-114-12 BW

Gsellmühle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gsellmühle 1
(Standort)
Wegkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit Überstand, segmentbogigem Eingang und Putzgliederungen, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-75-114-14 Wegkapelle

Heuweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heuweg 2
(Standort)
Katholische Nebenkirche Herz-Jesu Giebelständiger Satteldachbau mit eingezogener Apsis und Dachreiter mit Zwiebelhaube, 1925 D-3-75-114-15 Katholische Nebenkirche Herz-Jesu

Roidhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Roidhof 1
(Standort)
Wegkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit Vorplatz und Putzgliederungen, 18. Jahrhundert D-3-75-114-17 BW

Ziegelhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Ziegelhaus
(Standort)
Wegkapelle Giebelständiger Satteldachbau mit rundbogigem Eingang und profiliertem Gesims, bezeichnet „1848“ D-3-75-114-18 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]