Liste der Baudenkmäler in Bernried (Niederbayern)

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Bernried zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Bernried
Schloss Egg

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bernried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bayerwaldstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus und Schmiede Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, dreiseitig umlaufendem Schrot und geschnitzten Schrotsäulen, Ende 17. Jahrhundert D-2-71-116-2 Ehemaliges Bauernhaus und Schmiede
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Bogener Straße 2
(Standort)
Waldlerhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock und Giebelschrot, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-116-3 Waldlerhaus
Bogener Straße 7a
(Standort)
Traidkasten Geständerter Blockbau mit Steildach und giebelseitigen Schroten, bezeichnet 1838; nach Bernried versetzt D-2-71-116-5 BW
Kirchplatz 1
(Standort)
Pfarrkirche St. Katharina Neugotische Pfeilerbasilika mit eingezogenem spätgotischem Chor und Nordturm, 1894;
mit Ausstattung
D-2-71-116-1 Pfarrkirche St. Katharina
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Rindberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Rindberg
(Standort)
Weilerkapelle Satteldachbau mit Dachreiter, Mitte 19. Jahrhundert;

mit Ausstattung

D-2-71-116-27 Weilerkapelle
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Rindberg 16
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Traufschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-116-25 BW
Rindberg 21
(Standort)
Ehemals Bauernhaus Zweigeschossig, mit Blockbau-Obergeschoss und flach geneigtem Satteldach, noch 17. Jahrhundert, Umlaufschrot und Giebelschrot 19. Jahrhundert D-2-71-116-24 BW

Weitere Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Berghof
Berghof 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und teilverschaltem Hochschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-116-6 BW
Böbrach
Böbrach 26;

Böbrach 27
(Standort)

Wohnteil eines Waldlerhauses Erdgeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und Giebelschrot, Ende 17. Jahrhundert D-2-71-116-7 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:48.9336419,12.8827048!/D:Böbrach 26;

Böbrach 27, Wohnteil eines Waldlerhauses!/|BW]]

Buchet
Buchet 4
(Standort)
Weilerkapelle Neugotischer Satteldachbau mit Putzgliederung, zweite Hälfte 19. Jahrhundert;

mit Ausstattung

D-2-71-116-9 BW
Buchet
Buchet 5
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, 17./18. Jahrhundert D-2-71-116-11 BW
Edenstetten
Am Sportplatz 1
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach, zweiseitig umlaufendem Schrot beziehungsweise Giebelschrot, Anfang 19. Jahrhundert;

Querstadel, eintenniger Blockbau mit Steildach, 18./19. Jahrhundert;
Backhaus, kleiner Flachsatteldachbau, 18./19. Jahrhundert

D-2-71-116-12 Ehemaliges Wohnstallhaus
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Edenstetten
Kirchweg 10
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Neugotischer unverputzter Saalbau mit eingezogenem spätgotischem Chor und Nordturm, Chor um 1412, Turmunterbau gotisch, Langhaus 1861;

mit Ausstattung

D-2-71-116-13 Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
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Egg
Egg 2;

Egg 4
(Standort)

Schloss Egg Schloss, burgartiger dreiflügliger Hauptbau mit hohem Bergfried, Zinnenkranz und Vorturm, Kernbau 13. Jahrhundert, Ausbau mit neugotisch Veränderungen von Ludwig Foltz 1838–42;

Schlosskapelle Mariä Verkündigung, kleiner Saalbau mit Dachreiter, im Kern 1349, 1756 barockisiert, 1840 neugotisch umgestaltet;
mit Ausstattung;
Zufahrtsrampe, mit Natursteinbrücke über den Graben, um 1840;
Torhaus, Natursteinbau mit neugotischem Staffelgiebel und viertelrundem zweigeschossigen Steildachanbau unter gleichem First, um 1840;
Ringmauer, aus Naturstein

D-2-71-116-14 Schloss Egg
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Hofstetten
In Hofstetten
(Standort)
Traidkasten Flachsatteldachbau in Blockbauweise mit Giebelschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-116-16 BW
Innerirlach
Flur Innerirlach
(Standort)
Wegkapelle Kleiner Satteldachbau, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-2-71-116-18 BW
Krin
In Krin
(Standort)
Traidkasten Geständerter Steildachbau in Blockbauweise mit giebelseitigen Schroten und geschnitzten Schrotsäulen, bezeichnet mit 1819 D-2-71-116-38 BW
Oberkager
Oberkager 3
(Standort)
Waldlerhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock und Giebelschrot, 18./19. Jahrhundert D-2-71-116-20 BW
Oberkanetsberg
Oberkanetsberg 1
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und giebelseitigen Schroten, bezeichnet 1847 D-2-71-116-21 BW
Pitzen
Flur Pitzen
(Standort)
Burgruine Natursteinmauerreste, 12. Jahrhundert D-2-71-116-22 BW
Pitzen
Pitzen 2a
(Standort)
Traidkasten Geständerter Blockbau mit Satteldach und Giebelschrot, bezeichnet mit 1812;

aus Kleinböbrach transloziert

D-2-71-116-23 BW
Unterkager
Unterkager 1
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach, hohem Kniestock mit Giebelschrot, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-71-116-31 BW
Unterkanetsberg
Unterkanetsberg 1
(Standort)
Wohnstallhaus Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Kniestock und Traufschrot, bezeichnet 1807 D-2-71-116-32 BW
Weibing
Weibinger Straße 6
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock und Giebelschrot, Ende 18. Jahrhundert;

Zuhaus, erdgeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Kniestock, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Dach später aufgesteilt

D-2-71-116-35 BW
Weibing
Weibinger Straße 33
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, teilweise ausgemauerter Blockbau mit Flachsatteldach, zweiseitig umlaufendem Schrot und Hochschrot, bezeichnet 1732 D-2-71-116-34 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Bernried (Niederbayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien