Liste der Baudenkmäler in Bredeney

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Schildförmige Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen, darüber in Großbuchstaben der Schriftzug „Denkmal“, oben links und rechts sowie unten mittig ein Nagel.

Die Liste der Baudenkmäler in Bredeney enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet von Essen-Bredeney, Stadtbezirk IX, in Nordrhein-Westfalen (Stand: Oktober 2018). Diese Baudenkmäler sind in der Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Am Brandenbusch 13/15 / Waldtrautstraße 29
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1913 8. Juni 1989 398
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Am Brandenbusch 17/19
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1912–1913 8. Juni 1989 399
BW Wohnhaus Am Heissiwald 13
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vor 1876 13. Oktober 1994 833
BW Fachwerkhaus Am Heissiwald 19
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18. Jahrhundert 8. Juni 1989 400
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Am Heissiwald 21
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18. Jahrhundert 8. Juni 1989 401
Wohnhaus Wohnhaus Am Ruhrstein 41
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1929–1930 13. März 1997 885
Wasser-Hochbehälter
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Wasser-Hochbehälter Am Tann
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Erbaut durch die Friedrich Krupp AG, Gas- und Wasserwerke zur Wasserversorgung der Villa Hügel, der Krupp-Wohnkolonien und der Krupp-Gussstahlfabrik, siehe auch: Wasserwerk Wolfsbachtal 1918–1919 29. Juli 2003 930
Wohnhaus Wohnhaus Am Wiesental 38
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1909 8. Juni 1989 402
Klusen-Ensemble mit Klusenkapelle St. Ägidius
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Klusen-Ensemble mit Klusenkapelle St. Ägidius An der Kluse 26–27 a, b
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erste Erwähnung 1359 14. Februar 1985 63
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 4/6
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1896–1897 8. Juni 1989 403
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 8/10
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1896–1897 8. Juni 1989 404
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 12/14
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1896–1897 8. Juni 1989 405
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 18 / Waldtrautstraße 21/23
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1912–1913 8. Juni 1989 406
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 20/22/24
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1912–1913 8. Juni 1989 407
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Arnoldstraße 26/28
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1898–1899 8. Juni 1989 408
Ruine Neue Isenburg
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Ruine Neue Isenburg Baldeney
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Burgruine, nach der 1226 zerstörten Hattinger Isenburg benannt; um 1240 durch Graf Dietrich von Altena-Isenberg erbaut 1242 14. Februar 1985 64
BW Fachwerkhaus Baldeney 18
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1836 8. Juni 1989 572
BW Fachwerkhaus Baldeney 19
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Anfang 19. Jahrhundert 8. Juni 1989 573
Fachwerkgebäude Fachwerkgebäude Baldeney 36
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18./19. Jahrhundert 8. Juni 1989 574
BW Emil-Frick-Heim Baldeney 42
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1921 29. Juli 2003 932
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 7
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Ende 19. Jahrhundert 10. August 1989 524
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 9
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Ende 19. Jahrhundert 8. Juni 1989 409
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 13
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1896–1897 10. Dezember 1987 242
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 16
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nach 1905 8. September 1994 821
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 23
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1900–1905 8. Juni 1989 410
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 30
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um 1910 8. September 1994 822
Wohnhaus Wohnhaus Bredeneyer Straße 32
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um 1880 10. Mai 1990 557
ehemaliges Rathaus Bredeney
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ehemaliges Rathaus Bredeney Bredeneyer Straße 131
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Das alte Rathaus des Architekten Oskar Kunhenn aus dem Jahr 1902 war bis zur Eingemeindung zur Stadt Essen am 1. April 1915 Sitz der Bürgermeisterei der Gemeinde Zweihonnschaften, bestehend aus den Ortschaften Bredeney und Schuir, die seit 3. April 1875 bestand und am 1. September 1902 zur Bürgermeisterei erhoben wurde. 1910 kam die Gemeinde Haarzopf zur Bürgermeisterei hinzu. Nach 1915 diente das Gebäude noch viele Jahre als Dienststelle der Stadt Essen. Bis in die Mitte der 1960er Jahre waren hier standesamtliche Hochzeiten möglich. Seit 1982 ist in dem Gebäude eine Schule für Ergotherapie des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) untergebracht. Am 14. Februar 1985 wurde das Haus mit der im Stil der Neorenaissance gestalteten Außen- und Innenarchitektur in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen. Der Rat der Stadt Essen beschloss im Februar 2019 den Verkauf des Rathauses an einen Bredeneyer Unternehmer, der es unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes sanieren und als Bürogebäude nutzen möchte. Die Schule für Ergotherapie wird hier erhalten bleiben.[1] 1901–1902 14. Februar 1985 65
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Wohnhaus Siedlung Brandenbusch / Hügel Krupp Eckbertstraße 1/3
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1902–1903 8. Juni 1989 411
Evangelische Kirche mit Gemeindehaus der Siedlung Brandenbusch
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Evangelische Kirche mit Gemeindehaus der Siedlung Brandenbusch Eckbertstraße 6/8
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Entwurf: August Senz, Bauleitung: Carl Nordmann 1906 8. Juni 1989 412
ehemaliges Logierhaus Krupp ehemaliges Logierhaus Krupp Freiherr-Vom-Stein-Straße 92a/b
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1898 (umgebaut) 9. August 1990 575
BW Hof Oberbarnscheidt Freiherr-Vom-Stein-Straße 167a
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1755 14. Mai 1987 206
Schloss Baldeney
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Schloss Baldeney Freiherr-Vom-Stein-Straße 386a
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ging aus einer mittelalterlichen Wasserburg hervor und gab dem 1933 gebauten, angrenzenden Baldeneysee seinen Namen 14. Jahrhundert 14. Februar 1985 66
BW Fachwerkhaus Fuchsgang 9
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um 1800 9. Dezember 1993 794
Wohnhaus Wohnhaus Graf-Bernadotte-Straße 15/17
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1924–1926 10. August 1989 525
Graf-Spee-Schule Graf-Spee-Schule Graf-Spee-Straße 23
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um 1910 9. August 1990 576
Grashofschule Grashofschule Grashofstraße 55/57
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Grashof-Gymnasium, erbaut als Lyzeum mit Turnhallen und Aulagebäude nach Entwurf des Architekten Alfred Fischer im Stil des Neuen Bauens[2] 1929–1932[2] 23. November 1989 549
ehemaliges Direktorenwohnhaus der Grashofschule ehemaliges Direktorenwohnhaus der Grashofschule Grashofstraße 59
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Entworfen als Direktorenwohnhaus zum benachbarten Lyzeum vom Architekten Alfred Fischer im Stil des Neuen Bauens[2] 1928–1929 12. Juni 1997 589
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Haraldstraße 6/8/10
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1908–1909 8. Juni 1989 413
Villa Villa Hohe Buchen 12
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1923 10. Dezember 1987 243
Wohnhaus Hohe Buchen 13 Villa für Clara Freifrau von Waldthausen geb. Korte 1937 30. April 2013 965
Villa Hügel mit Hügelpark
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Villa Hügel mit Hügelpark Hügel 1
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vom Großindustriellen Alfred Krupp errichtet, diente der Familie Krupp als Wohn- und Repräsentationshaus; ist heute öffentlich zugänglich und dient zum Teil diversen Ausstellungen und Veranstaltungen 1868–1873 10. Juli 1986 137
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Klausstraße 1 / Haraldstraße 12/14
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1909–1910 8. Juni 1989 414
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Klausstraße 2/4
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1901 8. Juni 1989 415
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Klausstraße 7/9
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1900 8. Juni 1989 416
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Klausstraße 10/12/14/16/18 / Am Brandenbusch 11
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1907 8. Juni 1989 418
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Klausstraße 11/13
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1901–1902 8. Juni 1989 417
Villa Villa Markuspfad 2
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1923 10. Dezember 1987 244
Wohnhaus mit ehemaliger Garage Wohnhaus mit ehemaliger Garage Markuspfad 3-5
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Villa für Fritz von Waldthausen 1922–1923 30. Oktober 2001 917
Wohnhaus Wohnhaus Markuspfad 10
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nach 1920 13. Oktober 1994 834
BW Polizeischule Norbertstraße 165
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nach einem Entwurf des Architekten Bruno Kleinpoppen im Stil des Neuen Bauens als Landespolizeischule errichtet; Denkmalschutz im Oktober 2011 auf die Außenanlagen erweitert; Zukunft des leerstehenden Komplexes ungewiss 1932–1934 12. August 1986 193
Kinderheim der Funke-Stiftung Kinderheim der Funke-Stiftung Reckmannshof 9
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Architekt: Albert Erbe 1913 23. November 1989 550
Goethe-Gymnasium
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Goethe-Gymnasium Ruschenstraße 1
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erbaut nach Entwurf der Düsseldorfer Architekten Otto Herold und Laurenz Lander; nach 1945 Sitz des ursprünglich in Rüttenscheid ansässigen Goethe-Gaymnasiums 1913 14. Februar 1985 68
Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Wohnhaus Siedlung Brandenbusch Waldtrautstraße 25/27
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1913–1914 8. Juni 1986 419
Grabmal der Familie F. O. Müller Grabmal der Familie F. O. Müller Westerwaldstraße 6/Städt. Friedhof Bredeney, Feld 1, Familiengrab 17 a-c
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eine der ersten neuzeitlichen Urnenbeisetzungen seit vorchristlicher Zeit im heutigen Gebiet der Stadt Essen, Asche wurde aus Darmstadt überführt 1914 22. Mai 1997 47
Grabmal (Mausoleum) der Familien Julius W. und G. Ernst Waldthausen Grabmal (Mausoleum) der Familien Julius W. und G. Ernst Waldthausen Westerwaldstraße 6 / Städt. Friedhof Bredeney, Feld 22, Grab 126/128
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1955–1956 vom aufgehobenen Friedhof am Kettwiger Tor nach Bredeney transloziert etwa zwischen 1856 und 1875 30. November 2004 938
Grabmal der Familie F. A. von Waldthausen Grabmal der Familie F. A. von Waldthausen Westerwaldstraße 6 / Städt. Friedhof Bredeney, Feld 22, Grab 146
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vom 1955 aufgehobenen Friedhof am Kettwiger Tor nach Bredeney transloziert 1924 10. März 1994 805
Grabmal der Familie Friedrich Hohendahl Grabmal der Familie Friedrich Hohendahl Westerwaldstraße 6 / Städt. Friedhof Bredeney, Feld 23, Grab 9
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1957 vom Nordfriedhof Düsseldorf nach Bredeney transloziert 1906 oder 1907 26. Februar 2002 921
Wasserturm Essen-Bredeney
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Wasserturm Essen-Bredeney Walter-Sachsse-Weg 17, im Zweihonnschaftenwald
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stillgelegt, etwa 2002 Ausbau des Turmschafts mit Wohn- und Büroräumen 1921 9. August 1990 577

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Petra Treiber: Stadt Essen verkauft das alte Rathausgebäude in Bredeney. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 2. März 2019
  2. a b c Jörn-Hanno Hendrich: Alfred Fischer-Essen (1881–1950). Ein Architekt für die Industrie. (Dissertation, 2011) Hochschulbibliothek der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aachen 2012. (DNB 1022617729)