Liste der Baudenkmäler in Brunnthal

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Brunnthal zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Brunnthal
Kapelle in Kirchstockach

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brunnthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Englwartinger Straße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Oktogonaler Saalbau mit vorgestelltem Ostturm im Stil des Barock, Neubau von Ignaz Anton Gunetzrhainer 1740/41, Turm 1863; mit Ausstattung D-1-84-114-1 Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
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Englwartinger Straße 5
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Kurz Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und umlaufender Laube, bezeichnet mit 1674, Veränderungen im 18. und 19./20. Jahrhundert D-1-84-114-2 Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Kurz
Flurstraße 25
(Standort)
Ehemalige Fabrikantenvilla Zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, klassizisierendem Eingangsportikus und mit flankierenden Rundtürmen mit Zwiebelhauben, 1935–38 D-1-84-114-3 Ehemalige Fabrikantenvilla
Hofoldinger Straße 6
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofes, sogenannt Beim Faschl Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Laube und Giebellaube, um 1810/12 D-1-84-114-4 Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofes, sogenannt Beim Faschl
Münchner Straße 7
(Standort)
Ehemaliger Einfirsthof, sogenannt Beim Schelshorn Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit verputztem Blockbau-Obergeschoss, Giebellaube und barocken Balkenköpfen, Ende 18. Jahrhundert D-1-84-114-5 Ehemaliger Einfirsthof, sogenannt Beim Schelshorn
Münchner Straße 21
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Weber Zweigeschossiger Einfirsthof mit flachem Satteldach und barocken Balkenköpfen, Wohnteil im Kern wohl Blockbau, Ende 18. Jahrhundert, Putzdekor und Balusterlaube wohl Ende 19. Jahrhundert D-1-84-114-6 Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Weber
Riedhauser Straße 1
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Winkl Zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Balkon, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-1-84-114-7 BW

Faistenhaar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 6
(Standort)
Wohnteil der ehemaligen Wagnerei Reiser Zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Blockbauweise mit umlaufender Laube, 1691 D-1-84-114-8 Wohnteil der ehemaligen Wagnerei Reiser
Kirchweg 1
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Peter und Paul Barocker lisenengegliederter Saalbau mit eingezogenem polygonalem Chor auf Grundlage einer mittelalterlichen Kirche, seitlich angefügtem Zwiebelturm und Sakristei am Chorscheitel, erbaut 1683–1735, Sakristei 1750, Turm mittelalterlich; mit Ausstattung D-1-84-114-9 Katholische Filialkirche St. Peter und Paul
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Miesbacher Straße 2
(Standort)
Nebengebäude des Gasthauses Altwirt Erdgeschossiger langgestreckter Putzbau mit Steildach, Ende 19. Jahrhundert D-1-84-114-10 BW
Ottobrunner Straße 7
(Standort)
Wohnteil des Einfirsthofes, sogenannt Beim Metzger Verputztes zweigeschossiges Bauernhaus mit Giebelbalkon, traufseitigem Balustersöller und flachem Satteldach, Anfang 19. Jahrhundert D-1-84-114-13 Wohnteil des Einfirsthofes, sogenannt Beim Metzger
Ottobrunner Straße 15
(Standort)
Wohnteil des Einfirsthofes, sogenannt Beim Glas oder Jackl Zweigeschossiger verputzter Wohnteil mit Erweiterung unter geschlepptem Dach an der Südseite, traufseitiger Söller mit Aussägearbeiten, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-1-84-114-14 Wohnteil des Einfirsthofes, sogenannt Beim Glas oder Jackl
Ottobrunner Straße 19 und 21
(Standort)
Ehemaliger Einfirsthof, sogenannt Beim Schmid Zweigeschossiger verputzter Flachsatteldachbau mit traufseitigem Söller, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-1-84-114-15 Ehemaliger Einfirsthof, sogenannt Beim Schmid

Hofolding[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Faistenhaarer Straße 4
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Schwab Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit profilierten Balkenköpfen und Laubsägearbeit am umlaufenden Balkon und der Hochlaube, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-1-84-114-16 BW
Fichtenstraße 1
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofes, sogenannt Beim Stitz Zweigeschossiger Blockbau mit Trauflaube und flachem Satteldach, 1742 D-1-84-114-17 Wohnteil des ehemaligen Einfirsthofes, sogenannt Beim Stitz
Höhenkirchner Straße 3
(Standort)
Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Krämer Zweigeschossiger Satteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Balusterlauben, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-84-114-18 Wohnteil des ehemaligen Bauernhauses, sogenannt Beim Krämer
Höhenkirchner Straße 18
(Standort)
Katholische Wallfahrtskapelle St. Maria (Liebfrauenkapelle) Kleiner barocker Saalbau mit eingezogener Apsis und Chorwinkelturm mit Zwiebelhaube, 1759 neu erbaut, Turm 1797; mit Ausstattung D-1-84-114-19 Katholische Wallfahrtskapelle St. Maria (Liebfrauenkapelle)
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Kirchplatz 3
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz Barocker Saalbau mit leicht eingezogener Apsis, angefügter Sakristei und Chorflankenturm mit Zwiebelhaube, 1708–23 von Johann Georg Ettenhofer erbaut; mit Ausstattung D-1-84-114-20 Katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz
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Kirchplatz 2
(Standort)
Ehemalige Schmiede Erdgeschossiger Massivbau mit steilem Satteldach, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-1-84-114-21 Ehemalige Schmiede
Kirchplatz 4
(Standort)
Ehemaliger Gasthof, sogenannt Beim Weindl Zweigeschossiger Einfirsthof mit Flachsatteldach und streng symmetrischer fünfachsiger Aufteilung, 1880/90 D-1-84-114-22 Ehemaliger Gasthof, sogenannt Beim Weindl

Kirchstockach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Taufkirchner Straße
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Georg Einschiffiger flacher Bau mit polygonalem Chorschluss und hölzernem Dachreiter, im Kern wohl um 1630, nach Brand 1833 wiederaufgebaut, Dachreiter 1871; mit Ausstattung D-1-84-114-24 Katholische Filialkirche St. Georg

Otterloh[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Tölzer Straße 6
(Standort)
Katholische Kapelle Hl. Kreuz Kleiner Putzbau mit polygonalem Chorschluss, profiliertem Traufgesims und Dachreiter mit Zwiebelhaube, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-84-114-26 Katholische Kapelle Hl. Kreuz
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Tölzer Straße 1
(Standort)
Wohnhaus des Parallelhofes, sogenannt Beim Moar Zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Blockbauweise von 1668, mit Dachaufbau und Lauben des 19. Jahrhunderts

Ehemaliger Getreidekasten und Backofen, zweigeschossiger Blockbau mit Laube und flachem Satteldach, 1690

D-1-84-114-25 Wohnhaus des Parallelhofes, sogenannt Beim Moar

Portenläng[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Portenläng 1
(Standort)
Katholische Kapelle kleiner Putzbau mit innenliegender Apsis, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-1-84-114-27 Katholische Kapelle

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Brunnthal
Kirchplatz 6
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus, sogenannt Beim Kronester Einfirstanlage, Wohnteil verputzt, im Kern Blockbau, verbretterte Giebellaube, traufseitiger Söller, am Wirtschaftsteil Bundwerk D-1-84-114-23 ? BW
Faistenhaar
Ottobrunner Straße 3
(Standort)
Bauernhaus, sogenannt Beim Schweizer Einfirstanlage, Wohnteil verputzt, Giebelbalkon mit Aussägearbeiten, drittes Viertel 19. Jahrhundert D-1-84-114-11 ? Bauernhaus, sogenannt Beim Schweizer
Faistenhaar
Ottobrunner Straße 6 a
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus, sogenannt Beim Friedrich Wohnteil verputzt, mit barocken Balkenköpfen und traufseitigem Söller, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-1-84-114-12 ? BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Brunnthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien