Liste der Baudenkmäler in Burglengenfeld

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der Oberpfälzer Stadt Burglengenfeld aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Burglengenfeld
Burg Burglengenfeld
Blick vom Premberg auf die Stadt

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Altstadt und Burg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-3-76-119-1

Das Ensemble umfasst den im 15. Jahrhundert ummauerten Bereich der Burg und Stadt Burglengenfeld. Burg und erste Siedlung sind erheblich älter als die Ummauerung, sie sind ab dem 11. Jahrhundert nachweisbar und verdanken ihre Entstehung den drei klassischen Gründungsbedingungen, der Lage an einem Fluss, einem Verkehrsweg, der hier den Fluss überkreuzt, und dem Vorhandensein eines Burgberges, von dem aus der Flussübergang durch Errichtung einer Burg geschützt werden konnte.

Altstadt Burglengenfeld

Die ältesten Bestandteile Burglengenfelds sind deshalb die Burgruine mit der inneren Burgringmauer und der Siedlungskern unmittelbar am südwestlichen Fuß des Burgberges, in Richtung hin auf den Naab-Übergang. Dieser älteste Siedlungsbereich beim heutigen Almenhof, dem Burgbergweg, dem St. Veits-Platz, der Berggasse, Schildgasse, Klingentorgasse, Kirchenstraße und Robert-Koch-Straße ist in seiner historischen Struktur weitgehend erhalten; er wird beherrscht von der in neuromanischem Stil 1891 errichteten Westturmfront der Pfarrkirche, überragt von der mittelalterlichen Burg, wird in Nord-Süd-Richtung von der Kirchenstraße als ältester Straßenachse durchzogen.

Senkrecht zu ihr auf Höhe der Kirche abzweigend, stellt die schmale, geschlossen mit Wohnhäusern des 18./19. Jahrhunderts bebaute Robert-Koch-Straße die Verbindung zu dem jüngeren Marktplatz her. Das Bild des unmittelbaren Umfeldes um die Kirche, das sich zum Teil erst nach dem neubarocken Choranbau von 1937 ergeben hat, wird im Südteil durch das Altmannsche Schlösschen am Almenhof bestimmt, eine Vierseitanlage mit Torhaus, als Hof bereits 817 genannt, später zum Hofmarksgut ausgebaut. Auf der Ostseite bildet die Wohnhausbebauung des Südteils der Berggasse, teilweise mit Halbwalmhäusern aus dem 18. Jahrhundert, und die schmale geschlossen bebaute Gasse Beim Klingentor die Begrenzung. Hier wird durch die teilweise erhaltene historische Substanz und die Maßstäblichkeit der Bebauung noch der frühere, bis in das 19. Jahrhundert durch das Klingentor abgeschlossene Aufgang zur Burg erkennbar. Im Südteil der Kirchenstraße bestimmen die stattlichen Bauten des Pfarrhofs, zuerst 1424 an dieser Stelle nachgewiesen, der Apotheke und des ehemaligen Regensburger Pfleghofes das Bild; ihnen fügen sich in geschlossener Bauweise bürgerliche und ehemals bäuerliche, meist zweigeschossige Halbwalm-, Giebel- und Traufseithäuser des 17. bis 18. Jahrhunderts an.

Rathaus Burglengenfeld

Die Wittelsbacher erkannten die topographische Bedeutung des Ortes sehr bald und werteten ihn zum Zwecke der von ihnen angestrebten Landesorganisation, Herrschaftsfestigung und Einkünftesteigerung erheblich auf: durch die Einrichtung eines Viztumamtes 1255 wurde Burglengenfeld zum Zentrum für 27 Ämter auf dem Nordgau; 1270 wurde die Siedlung zum Markt erhoben und damit die Voraussetzung für die Erweiterung zur heute noch bestehenden Gesamtanlage geschaffen. Der Abschluss dieser Entwicklung war mit der Vollendung der Befestigung 1462 erreicht, welche nun den quadratischen Umriss des Marktes, die Burg mit einer äußeren Ringmauer und den Abhang zwischen Burg und Markt mit zwei Schenkelmauern umfasste.

Panorama Burglengenfeld

1542 erfolgte unter der Herrschaft von Pfalz-Neuburg, deren politischer und religiöser Mittelpunkt Burglengenfeld war, die Erhebung zur Stadt, bald danach der Bau des Rathauses, des stattlichsten Baues am Marktplatz. Die relativ unregelmäßige, querliegende und an seinen Rändern sich staffelartig verbreiternde und verjüngende Gestalt des Marktplatzes erklärt sich aus der Bezugnahme auf die erste Siedlung, die sich möglichst nahe an den Burgberg angelehnt hatte. Der neue Marktplatz, der erst im Anschluss an die südwestliche Bebauungsgrenze dieser Altsiedlung angelegt werden konnte, sollte einerseits in der Mitte des neuen Quadrates zu liegen kommen, andererseits aber zur Stelle des Flussüberganges hinzielen, die an der Nordecke des Quadrates lag. Die Durchgangsstraße, die an der Südostflanke rechtwinklig in den Marktplatz eingelassen wurde, konnte diesen daher nicht in gerader Fortsetzung nach Nordwesten wieder verlassen, sondern musste nach Norden abgedrängt werden; sie bildet deshalb vom Marktplatz aus eine abschüssige Diagonale hin zum linken Brückenkopf. Die Längsseiten des Platzes sind geschlossen mit bürgerlichen Giebel-, Traufseit- und Walmdachhäusern des späten 16. bis 19. Jahrhunderts bebaut; am Südende erinnert die Engstelle bei Nummer 26 und 29 noch an den Abschluss durch das 1850 beim Stadtbrand zerstörte Obere Tor. Auf der Nordostseite sind die Baukörper gestaffelt. Im Südwestbereich wurden die Straßen in klarer Ordnung mauerparallel angeordnet; Struktur und Substanz der Bebauung sind weitgehend erhalten; leider ist hier durch den Kahlschlag zugunsten einer Tiefgarage mit Parkplatz die empfindlichste Störung im gesamten Stadtensemble entstanden. Die Flussseite der Stadt wird von den Rückfronten der geschlossenen Reihe von Giebel- und Traufseithäusern an der Kellergasse gebildet. Der vorwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammende Baubestand prägt für den Blick von der anderen Flussseite zusammen mit den kleinen Hausgärten über dem Wasserspiegel ein malerisches, kleinbürgerlich strukturiertes Bild.

Die Lage der Altstadt insgesamt in einer Mulde zwischen Burg- und Kreuzberg wird wirkungsvoll erlebbar durch die Auf- und Durchblicke, die sich aus dem Marktbereich auf die unbebauten Abhänge dieser Berge ergeben.

Burg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: D-3-76-119-1 (Auf der Burg 1-3)

Die Burg von Burglengenfeld

Oval geschlossene Anlage, seit 1091 erbaut, nach 1864 teilweise instandgesetzt

  • Inneres Schloss:
    • Mauerreste der einst vierseitigen Anlage, Bruchsteinmauerwerk mit Zinnen und spitzbogigem Eingangstor im Osten, romanisch
    • Im Norden Keller der ehemaligen Schlosskapelle, überwölbter Bruchsteinbau, wohl mittelalterlich
    • Sogenannter hoher runder Turm, Bruchsteinbau über rundem Steinsockel, mit Zinnen, im Kern 1. Hälfte 12. Jahrhundert, Zinnen modern
    • Im Westen Keller des ehemaligen Zehrgaden, sogenanntes Johannes-Gewölbe, 11. Jahrhundert
  • Äußeres Schloss:
    • Ehemaliger Zehntkasten und Zeughaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit stichbogigen Fenstern und einfacher Putzgliederung, im Kern wohl 1242, 1874 modernisiert
    • Ehemaliges Kastenamt, später Rentamt, stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau mit seitlichen Anbauten, Dachreiter und einfacher Putzgliederung, wohl 1242
    • Bergfried, sogenannter Sinzenhofer Turm, quadratischer Bruchsteinbau mit Zinnen, um 1091
    • Pulverturm, rautenförmiger Turm aus Bruchstein mit hölzernen Schießscharten, um 1123, Zeltdach wurde 1970 aufgesetzt
    • Hinterer Torturm mit Zwinger, rechteckiger Quadersteinturm mit Zeltdach und rundem Torbogen, romanisch, Vorbau spätgotisch
    • Ringmauer um äußeren Schlosshof, Quadersteinmauerwerk, romanisch
    • Reststücke der Befestigungsmauer des Burgbergs als Schenkelmauer zwischen der ehemaligen Stadt- und Burgbefestigung, Bruchstein, gotisch

Stadtbefestigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: D-3-76-119-2

(Kellergasse 28; Stadtgraben 3; Am Graben 33; Am Graben 15; Am Graben 5; Kellergasse; Fronfestgasse 5; Kellergasse 23)

Örtlturm Burglengenfeld

In Teilen erhaltener Bering aus der Zeit vor 1462, heute zum Teil in den Wohnhausbau integriert, Bruchsteinmauerwerk

  • Erhaltene Mauerreste im Südwesten und Südosten bei:
    • Am Graben 5, 15, 23, 33 und 47
    • Nähe Kellergasse 8, Kellergasse 28 (mit Wehrgang), Fronfestgasse 5 sowie Zaschkahof 2 (mit Wehrgang)
  • Insgesamt 5 Türme und Rest eines Tores erhalten:
    • Schalenturm bei Am Graben 5, mehrseitiger Halbrundturm mit Zeltdach und Schartenöffnungen
    • Südlicher Eckturm bei Am Graben 15
    • Dreigeschossiger Rechteckturm mit Zeltdach
    • Wehrturm bei Am Graben 33, dreigeschossiger Pultdachbau
    • Westlicher Eckturm (ehemaliger Gefängnisturm) mit südlichem Anbau, zweigeschossiger Rechteckturm mit Pyramidendach und Fachwerkanbau mit Satteldach
    • Nordöstlicher Eckturm, zweigeschossiger Rechteckturm mit Pyramidendach
    • Rest eines Wassertores, zweigeschossiger Rechteckturm mit Satteldach

Burglengenfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Almenhof 2
(Standort)
Ehemalige Burgapotheke Stattlicher zweigeschossiger Eckbau mit Walmdach und einfacher Putzgliederung mit rustizierten Ecklisenen und Gesimsgliederung, 1765, um 1950 umgestaltet D-3-76-119-3
Ehemalige Burgapotheke
Am Kreuzberg; Kreuzbergweg 6
(Standort)
Katholische Kreuzbergkirche Hl. Dreifaltigkeit Verputzter Massivbau mit Satteldach und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, vorgebautem Westturm mit Pyramidendach, im Kern kleine Kapelle von 1690, Erweiterung 1742, Erneuerung nach Brand 1835; mit Ausstattung D-3-76-119-43
Katholische Kreuzbergkirche Hl. Dreifaltigkeit
Auf der Wieden 4
(Standort)
Katholische Kirche St. Sebastian Verputzter Bruchsteinbau mit Satteldach, flachgedecktem Langhaus und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Fassadenturm mit Zeltdach und freien Giebeln, Neubau von 1902 anstelle eines abgetragenen Baus von 1714 D-3-76-119-9
Katholische Kirche St. Sebastian
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Bahnhofplatz 1
(Standort)
Ehemaliges Bahnhofsempfangsgebäude Zweigeschossiger Granitsteinbau mit Walmdach und Gesimsgliederung, Fenstergewände und Ecklisenen aus Ziegelstein, 1899 D-3-76-119-10
Ehemaliges Bahnhofsempfangsgebäude
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Bahnhofplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Postamt Stattlicher zweigeschossiger Massivbau über hohem Sandsteinsockel mit hohem Walmdach, profiliertem Traufgesims und einfacher Putzgliederung, Keilstein bezeichnet mit „1927“

Nebengebäude, erdgeschossiger und verputzter Walmdachbau mit kleinen Rundbogenfenstern, 1927

D-3-76-119-11
Ehemaliges Postamt
Am Almenhof 4 und 8; Beim Klingentor 2
(Standort)
Altmannsches Schlösschen, Almenhof Ehemals geschlossene Vierseitanlage

Nordöstlicher Eckbau, ein- bzw. zweigeschossiger verputzter Satteldachbau und nach Westen vorgelagerter Eckturm mit Zeltdach, spätes 16. Jahrhundert

Südöstlicher Flügel, Wohnhaus, zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit einfacher Putzgliederung, Eingangsportal mit georhtem Türgewände, 18. Jahrhundert

Torhaus mit Hofmauer, zweigeschossiger Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss, rundbogiger Durchfahrt und Flankentürmchen mit Pyramidendach, spätes 16. Jahrhundert

Nordöstlich anschließende verputzte Mauer mit Rundbogentür

D-3-76-119-12
Altmannsches Schlösschen, Almenhof
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Berggasse 3
(Standort)
Ehemaliges Pfleghaus, heute Oberpfälzer Volkskundemuseum Dreiflügelanlage

Hauptgebäude, viergeschossiger und verputzter Quaderbau mit Walmdach, Vorhalle und südlicher Treppenhausanbau mit Pultdach, Mitte 16. Jahrhundert

Südöstliches Nebengebäude, dreigeschossiger und verputzter Satteldachbau

Südliches Nebengebäude, zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau; wohl 16. Jahrhundert

Westlich davon Pavillon, achteckiger und verputzter Zeltdachbau, im Kern wohl mittelalterlichem Turmunterbau, Neubau vermutlich 19. Jahrhundert

D-3-76-119-13
Ehemaliges Pfleghaus, heute Oberpfälzer Volkskundemuseum
Berggasse 5
(Standort)
Gasthof Stattlicher, dreigeschossiger Eckbau mit Satteldach, einfacher Putzgliederung und rundbogigem Portalgewände aus Sandstein, 18. Jahrhundert D-3-76-119-14 BW
Berggasse 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit seitlich vorkragendem Dach, Fenster und Eingangsportal mit Sandsteingewände, 17. Jahrhundert D-3-76-119-15 BW
Berggasse 16
(Standort)
Wohnhaus Geburtshaus von Josephine Haas (1783), erdgeschossiger Massivbau mit Halbwalmdach, einfacher Putzgliederung und Gedenktafel, 18. Jahrhundert D-3-76-119-16 BW
Christoph-Willibald-Gluck-Straße 12
(Standort)
Ehemalige Kapuzinerklosterkirche, seit 1958 evangelische Christuskirche Einfacher und verputzter Satteldachbau mit tonnengewölbtem Langhaus, 1700-1717, 1802 profaniert D-3-76-119-17 BW
Christoph-Willibald-Gluck-Straße 16
(Standort)
Gerichtsgebäude Stattlicher, zweigeschossiger Zweiflügelbau mit Walmdach, Mittelgiebel und halbrundem Eckerker, hoher Sockel und Portalgewände aus Sandstein, bezeichnet mit „1911“ D-3-76-119-18 BW
Friedhofstraße 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit Halbwalmdach, 18. Jahrhundert D-3-76-119-19 BW
Friedhofstraße 48; Friedhofstraße
(Standort)
Friedhofkapelle St. Anna Kleiner gotischer Satteldachbau mit einseitigem Walm und Giebelreiter, einfache Putzgliederung, 14. Jahrhundert; mit Ausstattung

An den In- und Außenwänden Epitaphien, 1600-spätes 19. Jahrhundert

An der Südwand Renaissance-Gedenktafel mit lateinischer Inschrift, Stein

Zwei neugotische Grabsteine im Friedhof, rechteckiger hoher Schaft mit Inschrift und getrepptem Giebel, 1854 und 1856

Friedhofsmauer mit eingelassenen Grabsteinen des 18./19. Jahrhundert

Figur Heiliger Georg, überlebensgroße Standfigur mit beschriftetem Sockel, Sandstein, vermutlich 1930er Jahre; vor der südwestlichen Friedhofsmauer

D-3-76-119-20 BW
Hauptstraße 1
(Standort)
Gasthaus Zu den drei Kronen Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit dreigeschossigem Eckturm und korbbogigem Eingangsportal, Südteil wohl 1753, Nordteil älter

Westlicher Anbau, firstgedrehter zweigeschossiger und teils verputzter Natursteinbau mit Satteldach, vermutlich 16. Jahrhundert

D-3-76-119-22
Gasthaus Zu den drei Kronen
Hauptstraße 2; Hauptstraße 4
(Standort)
Gasthaus Pfälzerhof Dreigeschossiger und verputzter Treppengiebelbau mit einseitigem Walm und viergeschossigem Steherker mit Zeltdach, Putzfassade mit Gesimsgliederung

Nördliches Nebengebäude, dreigeschossiger und verputzter Traufseitbau mit Satteldach und teils stichbogigen Maueröffnungen; 16./17. Jahrhundert

D-3-76-119-23
Gasthaus Pfälzerhof
Hauptstraße 16
(Standort)
Gasthof Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau mit einfacher Putzgliederung und vorspringender Fassade im Westen, 18. Jahrhundert D-3-76-119-25 BW
Kellergasse 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Satteldach und einfacher Putzgliederung, 17. Jahrhundert D-3-76-119-26 BW
Kellergasse 21
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiger und verputzter Satteldachbau mit einseitigem Walm über kielbogenförmigem Grundriss, wohl 19. Jahrhundert D-3-76-119-29 BW
Kellergasse 75
(Standort)
Ehemalige Bierkeller Kelleranlage mit 46 teils mehrstöckigen Bruchsteinbauten mit Pultdach und gewölbten Tonnen, in Felsenkellernischen übergehend, teilweise ruinös, im Kern 16. und 17. Jahrhundert; in langer Reihe am nordwestlichen Fußpunkt des Kreuzberges, parallel zum linken Naabufer D-3-76-119-34 BW
Kirchenstraße 14
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit stichbogigen Aufzugsluken, Erdgeschossflur mit Stichkappentonne, 17./18. Jahrhundert D-3-76-119-35 BW
Kirchenstraße 15
(Standort)
Katholischer Pfarrhof zweigeschossiger, verputzter Eckbau mit steilem Satteldach, 17./18. Jahrhundert D-3-76-119-36 BW
Kirchenstraße 17
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Vitus Flachgedeckte Saalkirche mit Stichkappen und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor aus Bruchsteinmauerwerk mit hohem Walmdach, fünfgeschossiger Westturm mit Spitzhelm, zweigeschossigen Flankentürmchen und neuromanischer Fassadengestaltung mit Lisenen- und Gesimsgliederung, Langhaus im Kern gotisch, im 18. Jahrhundert barockisiert, Verlängerung und Turmerhöhung 1891, neubarocker Choranbau von 1927; mit Ausstattung D-3-76-119-38
Katholische Stadtpfarrkirche St. Vitus
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Kirchenstraße 18; Robert-Koch-Straße 5
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus Zweigeschossiges und verputztes Eckgebäude mit einseitig halb abgewalmtem Satteldach, 18. Jahrhundert D-3-76-119-39 BW
Kirchenstraße 20
(Standort)
Türgewände und Tür Eingeschossiges giebelständiges Satteldachhaus, Türgewände und Tür 18. Jahrhundert D-3-76-119-40 BW
Kirchenstraße 22
(Standort)
Wohnhaus Giebelständiger, eingeschossiger Fachwerkbau mit flachem Satteldach und Blockbau- Kniestock, 17./18. Jahrhundert D-3-76-119-41 BW
Kirchenstraße 16
(Standort)
Ehemaliger hochstiftisch Regensburgischer Pfleghof Zweigeschossiger und verputzter Traufseitbau mit nach Süden rückspringendem Satteldachanbau und rundbogigem Eingangsportal, Fassadengestaltung mit Gesimsgliederung und betonten Fensterfaschen, 17. Jahrhundert D-3-76-119-37 BW
Klostergasse 1
(Standort)
Gasthaus Stattliches, zweigeschossiges Eckhaus mit Walmdach und korbbogigem Durchfahrtsportal, einfache Putzgliederung mit Ecklisenen, 18./19. Jahrhundert, Korbbogenportal bezeichnet mit „1842“ D-3-76-119-42 BW
Klostergasse 2
(Standort)
Wohnhaus, Rückgebäude Zweigeschossiger und verputzter Mansarddachbau, hofseitig mit überdachtem, hölzernen Balkon, 18. Jahrhundert D-3-76-119-51 BW
Marktplatz 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit einfacher Putzgliederung, 18./19. Jahrhundert D-3-76-119-45 BW
Marktplatz 2
(Standort)
Rathaus Breit gelagerter, dreigeschossiger Giebelbau, flankiert von zwei achteckigen Flankentürmen mit Welscher Haube, Putzfassade mit Lisenen- und Gesimsgliederung, Rundbogenportal mit Sandsteingewände, Ende 16. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-76-119-46
Rathaus
Marktplatz 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Giebelbau mit einfacher Putzgliederung, 16. Jahrhundert D-3-76-119-47 BW
Marktplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Satteldach und einfacher Putzgliederung, 17./18. Jahrhundert D-3-76-119-48 BW
Marktplatz 13
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Walmdachbau mit Stichbogenfenstern, Erdgeschoss mit Putzstreifenrustika und großen Rundbogenfenstern, im Kern 18. Jahrhundert D-3-76-119-49 BW
Marktplatz 15
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger Halbwalmdachbau, 18./19. Jahrhundert D-3-76-119-50 BW
Marktplatz 23
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger und verputzter Traufseitbau mit Giebelerker und stichbogigem Einfahrtsportal, 17./18. Jahrhundert D-3-76-119-52 BW
Marktplatz 25
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger Giebelbau mit spitzbogigem Zwillingsfenster und einfacher Putzgliederung, 19. Jahrhundert D-3-76-119-53 BW
Marktplatz 29
(Standort)
Bürgerhaus Walmdachbau, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-3-76-119-54 BW
Naabgasse 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges und verputztes Eckhaus mit Halbwalmdach, wohl 18. Jahrhundert, traufseitige Holzaltane mit Satteldach und gesägter Ornamentik, um 1900 D-3-76-119-55 BW
Naabgasse 7
(Standort)
Wiederverwendete Säule Im Stallgebäude wiederverwendete Säule mit verziertem Kapitell, wohl 17. Jahrhundert, vermutlich aus dem 1806 abgebrochenen Schloss D-3-76-119-82 BW
Nähe Kellergasse
(Standort)
Wegkapelle Verputzter kleiner Satteldachbau, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-76-119-33 BW
Paul-Dietrich-Straße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, profiliertem Traufgesims und einfacher Putzgliederung, im Kern 18. Jahrhundert D-3-76-119-56 BW
Robert-Koch-Straße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger und verputzter Giebelbau mit Halbwalmdach, 18. Jahrhundert D-3-76-119-59 BW
Robert-Koch-Straße 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiges und verputztes Eckhaus mit Satteldach, Stichbogenfenstern im Erdgeschoss und Rundbogennische, bezeichnet mit „1784“ D-3-76-119-60 BW
Schwandorfer Straße 2a
(Standort)
Maria-Trost-Kapelle Dreiseitig geschlossener Satteldachbau mit geschweiftem Giebel, Portikus und profilierter Gesimsgliederung, vor 1742 D-3-76-119-61 BW
Schwandorfer Straße 5
(Standort)
Ehemalige Forstmeisterei, 1949-1972 Landwirtschaftsschule Zweiflügelanlage, zweigeschossige und verputzte Satteldachbauten mit profiliertem Traufgesims und Zwerchhaus mit geschweiftem Knickgiebel am Westflügel, im Kern 18. Jahrhundert D-3-76-119-62 BW
Zaschkahof 2
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und verputzter Walmdachbau, wohl 18. Jahrhundert D-3-76-119-63 BW

Dietldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dietldorf 1a und 1b
(Standort)
Hofmarkschloss Stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau, an drei Seiten mit Mittelrisalit, Fassadengestaltung mit geohrten Fensterfaschen, Ecklisenen und Gesimsgliederung, im Erdgeschoss Kapelle, Barockportal bezeichnet mit „1700“

Hofmauer, teils verputztes Bruchstein- und Ziegelmauerwerk, 18. Jahrhundert

Ehemaliges Nebengebäude des Schlosses „Beim Schreiner“, lang gestreckter, dreigeschossiger Halbwalmbau mit zweigeschossigem Pultdachanbau im Osten, im Kern 17. Jahrhundert, südlicher Anbau nach 1920

D-3-76-119-64
Hofmarkschloss
weitere Bilder
In Dietldorf
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Pankratius Einfacher und verputzter Massivbau mit Walmdach, profiliertem Traufgesims und Chor im Ostturm, nördliches Langhaus mit kleinem Kapellenausbau, Portal bezeichnet mit „1723“, Turmbekrönung mit Welscher Haube um 1785; mit Ausstattung D-3-76-119-66
Katholische Pfarrkirche St. Pankratius
weitere Bilder
Wolfertal
(Standort)
Feldkapelle Kleiner verputzter Satteldachbau mit Gesims- und Pilastergliederung, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung; 200 m südwestlich des Ortes am rechten Vilsufer D-3-76-119-67 BW

Eichlhof (Fünfeichen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eichlhof 1a
(Standort)
Ehemaliges Stallgebäude des früheren Edelsitzes Nördlicher Gebäudeteil, erdgeschossiger und verputzter Massivbau mit Mansarddach, 18. Jahrhundert D-3-76-119-68 BW
Eichlhof
(Standort)
Feldkapelle Kleiner flachgedeckter Satteldachbau mit einseitigem Walm, Kleeblattfenster und Firsterker, 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung; an der Straße nach Engelhof D-3-76-119-69 BW

Kirchenbuch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchenbuch 4 1/2
(Standort)
Kath. Pfarrhaus Walmdachbau, 1852. D-3-76-119-71 BW
Kirchenbuch 6
(Standort)
Kath. Expositurkirche Unserer Lieben Frau Langhaus und Chor zum Teil 13. Jahrhundert, Turm und Langhauserweiterung 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-3-76-119-70 BW

Lanzenried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lanzenried 13
(Standort)
Kath. Kirche Hl. Kreuz 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-3-76-119-72
Kath. Kirche Hl. Kreuz

Loisnitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Loisnitz
(Standort)
Dorfkapelle Hl. Dreifaltigkeit um 1870; gegenüber von Haus Nr. 2 D-3-76-119-73 BW
Loisnitz 3
(Standort)
"Zum Lenzenbauer" Wohnhaus im Kern 18. Jahrhundert, mit Holzbalkendecke im Inneren D-3-76-119-74 BW

Mossendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Holzgasse
(Standort)
Feldkapelle 18. Jahrhundert, mit Stichkappentonne; rechts an der Straße nach Kallmünz D-3-76-119-75 BW

Niederhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Niederhof 2; Niederhof 3
(Standort)
Wohnstallhaus erdgeschossiger Satteldachbau im Kern 17./18. Jahrhundert, am Giebel Inschrifttafel mit Wappen von 1738 D-3-76-119-76 BW

Pilsheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pilsheim 9
(Standort)
Kapelle (?) 13. Jahrhundert, in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts verändert; mit Ausstattung D-3-76-119-77 BW

Pottenstetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pottenstetten 17
(Standort)
Kath. Kirche St. Ägidius Chor im Ostturm, im Kern um 1300, im 18. Jahrhundert verändert; mit Ausstattung. D-3-76-119-78
Kath. Kirche St. Ägidius

Saaß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Saaß 5
(Standort)
Hofkapelle Bruchsteinbau mit Glockenturm und Spitzfenstern um 1870; an der alten Dorfstrasse im Garten des Anwesens Haus Nr.5

Internet: http://kapelle.jawork.info/

D-3-76-119-79
Hofkapelle

Straß[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
an der Straße nach Untersdorf
(Standort)
Steinkreuz mit Pflugschar 16. Jahrhundert; ca. 100 m rechts vom Bauernhof an der Straße nach Untersdorf

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-76-119-80 BW

Witzlarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Witzlarn 1
(Standort)
Ehemaliger Forsthof Wohnhaus und Stadel, 17. Jahrhundert. D-3-76-119-81 BW

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Burglengenfeld
Am Almenhof 4
(Standort)
Torhaus zum Altmannschen Schlösschen Walmdachbau mit Flankentürmchen, spätes 16. Jahrhundert

Nördlich anschließende Mauer mit Rundbogentür

D-3-76-119-4 BW
Burglengenfeld
Am Almenhof 8
(Standort)
Wohnhaus Halbwalmdachbau, 18. Jahrhundert; ehemals zum Schlösschen gehörend D-3-76-119-5 BW
Burglengenfeld
Hauptstraße 9
(Standort)
Wohnhaus 18./19. Jahrhundert, mit Krüppelwalmdach D-3-76-119-24 BW
Burglengenfeld
Kellergasse 5
(Standort)
Ehemalige Rotgerberei Traufseitbau, 16. Jahrhundert. D-3-76-119-27 BW
Burglengenfeld
Kellergasse 7
(Standort)
Steintürgerüst am Wohnhaus bezeichnet mit „1860“ D-3-76-119-28 BW
Burglengenfeld
Lichtgasse
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nischenfigur Christus an der Geißelsäule D-3-76-119-44

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Burglengenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien