Liste der Baudenkmäler in Garmisch-Partenkirchen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in dem oberbayerischen Markt Garmisch-Partenkirchen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Garmisch-Partenkirchen
Blick auf Garmisch-Partenkirchen

Ensembles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ensemble Badgasse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-1

Lüftlmalerei am Berweinhaus

Das Ensemble umfasst den südwestlichen Teil der Badgasse am Rand des historischen Ortskerns von Partenkirchen. Ihre bogenförmige Führung wird bestimmt vom ehemaligen Verlauf des Kankerbaches, der entlang der Gasse floss und erst in jüngerer Zeit abschnittsweise verlegt wurde.

Der Bereich ist weitgehend locker mit ehemaligen Bauern- und Gerberhäusern bebaut, meist giebelständig, mit Flachsatteldächern; anstelle von Nr. 12 stand einst das Badhaus. Im Norden bildet heute das ehemalige Bauernhaus Nr. 7, ein charakteristischer Werdenfelser Mittertennbau, den städtebaulich wirkungsvollen Zugang zu dem Straßenraum, der weitgehend nach einem Flächenbrand 1821 neu bebaut wurde. Von besonderer Bedeutung ist die Gruppe des Berweinhauses Nr. 14 mit seinem reichen Zierbundgiebel und Bemalung von Heinrich Bickel sowie des altertümlichen Gerbermannhauses Nr. 16 mit Werdenfelser Mittertenne.

Ensemble Sonnenbergstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-7

Die Bedeutung des Ensembles Sonnenbergstraße, das sich vom alten Partenkirchener Ortskern in östlicher Richtung gegen den Fuß des Wank im ansteigenden Gelände des Sonnenbergs ausdehnt, liegt in der weitgehend einheitlichen Bebauung nach dem großen Flächenbrand von 1863, dem 54 Häuser zum Opfer gefallen waren. Beim Wiederaufbau der meist bäuerlichen Anwesen wurde aus Brandschutzgründen die alte Werdenfelser Hausbautradition aufgegeben. Verputzte Bruchsteinbauten mit mittelsteilen Ziegeldächern ersetzten die schindelgedeckten Blockbauten mit ihren Zierbundgiebeln.

Der Floriansplatz mit der von rechts einmündenden Sonnenbergstraße

Die breite Hauptachse im Ensemble bildet die Sonnenbergstraße. Ihre Richtung wird von einem ehemals offen fließenden Bachlauf bestimmt. Bäuerliche Giebelbauten fassen den angerartigen Straßenzug ein, der durch den Antonius- und Floriansbrunnen besonders akzentuiert wird.

In die platzartige Ausweitung der Straße beim Floriansbrunnen münden mehrere Gassen ein, die zum Ensemble gehören.

Die Römerstraße ist durch dicht aneinandergeschlossene, oftmals giebelständige Bauernhäuser doppelseitig bebaut. Die Giebel stehen sich hier gegenüber und bilden einen besonders einheitlichen Straßenraum, der durch geschnitzte und aufgedoppelte Haustüren und hölzerne Balkone belebt wird.

Der gewundene Zug der Ballengasse – sie ist ebenfalls doppelseitig mit Giebelhäusern bebaut – zeigt eine Gruppe Alt-Werdenfelser Häuser Nr. 7/9, 11, 13, die vom Brand 1863 nicht berührt worden ist und eindrucksvoll an den älteren malerischen Charakter der Bebauung des Sonnenbergs erinnert.

Die Bebauung der St.-Anton-Straße ist das Ergebnis einer Aussiedlung von 1864. Bäuerliche Giebelbauten liegen sich in einer verhältnismäßig schmalen Gasse gegenüber.

Ensemble Fürstenstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-9

Das Ensemble umfasst den nördlichen der beiden durch die Loisach getrennten frühen Siedlungskerne der Ortschaft Garmisch. Von dem zur Burg Werdenfels und weiter nach Murnau führenden alten Verkehrsweg (heute Burgstraße) östlich tangiert, hat sich der Bereich um die alte Pfarrkirche St. Martin, der ursprünglichen Mutterkirche für das gesamte obere Loisach- und Isartal, als eng umgrenztes Quartier von besonderer historischer Dichte erhalten, während das Gebiet südlich der Loisach viel stärker expandierte und mit dem barocken Pfarrkirchenneubau zum eigentlichen Ortszentrum wurde.

Haus zum Husaren

Am Nordende der Fürstenstraße, an der höchstgelegenen Stelle des vom Flussübergang her leicht ansteigenden Geländes, steht die um 1280 statt eines romanischen Vorgängerbaues errichtete Martinskirche, umgeben vom ehemaligen Friedhof, dem im Kern barocken Pfarrhof mit -ökonomie (Pfarrhausweg 4), dem alten Mesnerhaus (Lazarettstraße 2) und der 1853 der Kirche südlich angefügten alten Schule (Pfarrhausweg 1). Von der auf der Westseite der Fürstenstraße zur Kirche hin gestaffelten Bebauung reichen der große Steilgiebelbau des ehemaligen Rentamtes (Fürstenstraße 21) und das mit reicher Fassadenzier versehene „Haus zum Husaren“ (Fürstenstraße 25) noch in das 17. Jahrhundert zurück. Die im frühen 20. Jahrhundert anstelle des alten Bräuhauses (Fürstenstraße 23, heute Gasthaus Bräustüberl) bzw. des ehemaligen bäuerlichen Anwesens Fürstenstraße 27 errichteten Nachbarsbauten respektieren in Bauflucht und Maßstab die barocken Vorgängeranlagen und suchen durch ihre Gestaltung in Formen des alpenländischen Heimatstils den malerischen Reiz des Straßenbildes noch zu erhöhen. Das „Bräustüberl“ erfuhr (ebenso wie das Pfarrhaus) in den Jahren 1934/36 eine Umgestaltung, wobei die Wandbilder von Heinrich Bickel den historischen Ortsbezug thematisieren und zugleich an die Tradition der Lüftlmalerei – hier am Haus zum Husaren besonders anschaulich – anknüpfen. Der 1907/1908 unterhalb des Chores von St. Martin in barockisierendem Jugendstil errichtete neue Schulbau (Burgstraße 9) bildet das moderne Pendant zum Schulhaus von 1853; er markiert zugleich die nordöstliche Begrenzung des Ensembles. Eine noch jüngere Variante barockisierender Formen zeigt das 1927 errichtete Geschäftshaus Fürstenstraße 19, das den Auftakt des Ensembles von Süden her bildet. Östlich der Fürstenstraße erstreckt sich in einer Senke die bäuerliche Besiedelung „Im Winkl“, geprägt durch die eng zueinanderstehenden Bauernhäuser, wobei sich die Fürstenstraße bei den Häusern Nr. 22, 24, 26 und 28 mit ihren teilweise noch in das 18. Jahrhundert zurückgehenden Ziergiebeln, platzartig vor dem ehemaligen Bräuhaus aufweitet. In lockerer Anordnung stehen östlich von „Im Winkl“ die ehemaligen Bauernanwesen Burgstraße 5 und 7, die wie viele Häuser in Garmisch in den 1920er/30er Jahren zu Wohnhäusern umgebaut wurden.

Ensemble Loisachstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-5

Handwerkerhaus mit Legschindeldach aus dem 17. Jahrhundert

Das Ensemble Loisachstraße umgreift die Häuserzeile längs des linken Garmischer Loisachufers vom stattlichen ehemaligen Benefiziatenhaus, Nr. 43, im Nordosten bis zur Grenze der historischen Besiedlung im Südwesten, wo sich die Bebauung auffächert. Es handelt sich um Block- und Putzbauten verschiedener Größe, vorwiegend aber um kleinere ehemalige Flößer- und Handwerkerhäuser aus dem 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert, regelmäßig mit alpenländischem Flachsatteldach und fast immer mit dem Giebel nach Südosten, in offener Bauweise oder in nahezu geschlossenen Gruppen.

Im nordöstlichen Teil, beim Loisachsteg, ist die besonders malerische Kleinhäusergruppe Nr. 35–39 bemerkenswert, in der sich eines der letzten, bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts üblichen Legschindeldächer erhalten hat. Im Südwesten haben sich, zurückgesetzt hinter einer kleinteiligen, meist erneuerten Wohnhäusergruppe, drei eindrucksvolle breitgelagerte Werdenfelser Bauernhäuser, zum Teil Doppelbauten, die aus dem 17.–19. Jahrhundert stammen, erhalten.

Dem Reichtum an Baudetails (Zierbundgiebel, Lüftlmalerei, hölzerne Söller und Veranden, Haustüren, Hausbänke, Balkenköpfe, Fensterläden) entspricht die Vielfalt an kleinen Hausgärten und Vorplätzen mit Schupfen und Holzlegen.

Ensemble Frühlingstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-2

Die Frühlingstraße im Ortsteil Garmisch

Der östliche Teil der Garmischer Frühlingstraße dehnt sich auf dem Rand einer Hochuferterrasse der Loisach aus. Die Gasse, ehemals „Am Rain“ genannt, ist einseitig bebaut. In dichter, nahezu geschlossener Reihung stehen Bauernhäuser mit weit ausgreifenden Flachsatteldächern giebelständig zur Gasse. Die ehemals langen schmalen, bis zum Fuß des Grasbergs reichenden rückseitigen Grundstücke wurden meist in jüngster Zeit parzelliert und überbaut. Dagegen sind die den Anwesen südlich vorgelagerten, in die Niederterrasse herabreichenden kleinen Hausgärten mit ihren Schupfen und einer Schmiede in ihrem historischen Erscheinungsbild weitgehend erhalten geblieben. Die Häuserreihe, bis Anfang des Jahrhunderts einheitlich mit Schindeldächern gedeckt, weist mit Nr. 23 noch ein Mittertennhaus und mit Nr. 29 einen bedeutenden massiven Bau des 16. Jahrhunderts auf. Der Reichtum an Zierbundgiebeln und hölzernen Altanen sowie das ebenso geschlossene wie malerische Bild der Häuserreihe, die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammt, haben bewirkt, dass die Straße zum Inbegriff einer alpenländischen, bäuerlichen Siedlung wurde.

Ensemble Loisachgries[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-3

Das Ensemble umfasst die historische Bebauung auf dem ehemaligen Loisachgries, das sich nordwestlich des neueren, durch die barocke Martinskirche bestimmten, Garmischer Ortskerns ausdehnt. Etwa parallel hintereinander, doch leicht geschwungen, erstrecken sich in nordöstlich-südwestlicher Richtung vier Gassen, die in der Regel lediglich nordseitig mit verschieden dicht gereihten Häusern bebaut sind, meist ehemaligen Bauernhäusern des Werdenfelser Typs mit weit ausgreifenden Flachsatteldächern, vereinzelt noch mit charakteristischen Zierbundgiebeln. Bereits im späten 19. Jahrhundert begann der Umbau von Stallteilen zu Wohnräumen. Die seitdem veränderten oder neu errichteten Wohnhäuser, Gasthäuser und Pensionen folgen nach Proportionen, Dachart und -neigung dem historischen Bauernhaustyp bzw. sind den Formen des Heimatstils verpflichtet. Der einheitliche Charakter des Ensembles wird zudem durch die Reihenbebauung und fast ausschließlich südöstlich orientierte Giebelstellung der Bauten bestimmt. Befördert durch die olympischen Winterspiele 1936 hat ein Wandel vom bäuerlichen zu einem vom Fremdenverkehr geprägten Ortsbild stattgefunden, dem auch der Ausbau des östlichen Abschnitts der Griesstraße zur Geschäftsstraße (störendes Gebäude Griesstraße 6) geschuldet ist.

Gasthaus zur Schranne im Loisachgries

Die Häuserzeile der Sonnenstraße, der sich im Nordosten die der Promenadestraße 2–7 anschließt, bildet das eindrucksvollste Element des Ensembles. Sie geht in ihrer Anlage wohl auf das 16./17. Jahrhundert zurück und umfasst eine langgestreckte Reihe ehemaliger bäuerlicher Giebelhäuser des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts, einzelne noch mit den Merkmalen des Werdenfelser Hauses (Sonnenstraße 17 u. a.), darüber hinaus hölzernen Balkonen und Fassadenmalereien bis in die jüngste Zeit. Ihre Rückgebäude bilden zugleich die Südseite der Griesgartenstraße, die in unterschiedlicher Dichte eine heterogene Bebauung aus ehemaligen Bauernhäusern (Kleinbauernhaus Griesgartenstraße 1, Werdenfelser Haus Griesgartenstraße 14 u. a.), Nebengebäuden und Schupfen aber auch zwei stattlichen Gebäuden (ehemalige Bäckerei Griesgartenstraße 10 und Gasthaus Griesgartenstraße 20 mit einer Lüftlmalerei von Heinrich Bickel) aufweist. Zwischen Sonnenstraße und Von-Müller-Straße befindet sich ein angerartiger Bereich, den wenige Kleinhäuser (Von-Müller-Straße 8 u. a.), Schupfen und Gärten besetzen. Der am weitesten südliche, dem Mühlbach zugeordnete Gassenzug ist die Griesstraße. Während sie in ihrem östlichen Teil bis zu einer platzartigen Erweiterung am Beginn der Von-Müller-Straße doppelseitig bebaut ist und von Wohn- und Geschäftshäusern der 1930er Jahre (Griesstraße 3, 5, 7) geprägt wird, zeichnet sich ihr westlicher Teil durch eine lockere Bebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer ehemaligen Schmiede (Von-Müller-Straße 7) aus. Im Westen treffen Griesgarten-, Sonnen-, Von-Müller- und Griesstraße platzartig zusammen. Das Gasthaus (Von-Müller-Straße 12) schließt hier das Ensemble ab.

Ensemble Klammstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-4

Das Ensemble umfasst einen Teil der nördlichen Klammstraße sowie die östliche Höllentalstraße und die Schmiedstraße. Die Straßen und Gassen liegen rechtwinklig zueinander am Südrand des historischen Ortskerns von Garmisch und weisen meist locker gereihte und giebelständig zur Straße stehende Werdenfelser Bauernhäuser auf, die allerdings nur zum Teil noch als solche genutzt sind. Die zugehörigen Hausgärten sind zum Teil erhalten geblieben.

An der Klammstraße hat nur die Westseite bis zur Einmündung der Höllentalstraße ihren historischen Charakter bewahrt. Die durch maßstablose Bauten zerstörte Ostseite der Straße gehört lediglich mit der Gruppe der zum Teil bedeutenden Werdenfelser Bauernhäuser Nr. 11–17a zum Ensemble, die zugleich den östlichen Abschluss der Höllentalstraße bildet.

Bauernhaus in der Schmiedstraße 10

Die Höllentalstraße weist durch die sich gegenüberstehenden Giebel einen weitgehend geschlossen wirkenden Straßenraum auf, den das Altgarmischer Bauernhaus Nr. 5 besonders prägt.

Die süd-nördlich gerichtete, kurze Schmiedstraße ist durch locker gesetzte, trauf- und giebelständige, hervorragende Bauern- und Handwerkerhäuser des 17. bis frühen 19. Jahrhunderts mit charakteristischen Werdenfelser Bundwerken und Lüftlmalereien gekennzeichnet. Ein altertümlicher Blockbau, Schmiedstraße 10, und das Giebelhaus Höllentalstraße 9 bilden südlich einen städtebaulich wirkungsvollen Abschluss. Von Norden überragt der Barockturm der Pfarrkirche das Bild der Gasse.

Ensemble Ludwigstraße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-6

Ludwigstraße in Partenkirchen

Das Ensemble Ludwigstraße umfasst die verhältnismäßig schmale, im Zuge der alten Fernstraße von Murnau nach Mittenwald sich erstreckende Marktstraße von Partenkirchen, die dem Verlauf der römischen Straße vom Brenner nach Augsburg folgt. Der Ort gewann bereits im 13. Jahrhundert als Markt und Gerichtsort der freisingischen Grafschaft Werdenfels Bedeutung. Ihr malerisches Alt-Werdenfelser Straßenbild wurde durch große Brände 1811 und 1865 ausgelöscht, nur das Alte Haus (Ludwigstraße 8) und das Wackerlehaus (Ludwigstraße 47) sind noch Zeugnisse der älteren Bebauung. Das Ensemble ist somit ein Denkmal der Wiederaufbauleistungen des 19. Jahrhunderts.

Im nordwestlichen sogenannten Unteren Markt, der von der freistehenden, sich über dem römischen castrum Parthanum (Partenkirchen) erhebenden Sebastianskapelle begrenzt wird, bestimmt eine Reihe von nach 1811 entstandenen, relativ gleichartigen Bauernhäusern das Straßenbild. Es handelt sich um massive verputzte Giebelbauten mit giebelseitiger Mittertenne, die aus Brandschutzgründen auf Bundwerke und zum Teil sogar auf Dachüberstände verzichten zugunsten von gemauerten Vorschussgiebeln.

Die Fassaden der meist nach 1865 erbauten, ursprünglich im Sinne des Maximilianstils recht nüchternen Bauern- und Handwerkerhäuser sowie Gasthöfe im mittleren Teil der Ludwigstraße und im sogenannten Oberen Markt, überwiegend zwei- bis dreigeschossige verputzte Giebelhäuser mit mittelsteilen Dächern, sind seit dem frühen 20. Jahrhundert meist im Sinne des Heimatstils ausgestaltet worden durch Wandmalereien, Erker, Ausleger, Stuckierungen, so dass das Straßenbild der Maximilianszeit beeinflusst ist durch ein „alpenländisches“ Bild, wie es der Fremdenverkehr erwartet. Die Wandbilder von Heinrich Bickel leisteten hierzu bemerkenswerte Beiträge. Mangelhaft gestaltete Neubauten beeinträchtigen jedoch auch diesen vom Heimatstil geprägten Charakter. Unverändert manifestiert nur die neugotische, auf einer Terrasse aufragende und den Straßenraum beherrschende Pfarrkirche von Matthias Berger den Stilwillen der Zeit nach 1865.

Ensemble Ortskern Wamberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

E-1-80-117-8

Blick auf Wamberg

Der kleine Kirchort Wamberg gehört zu den eindrucksvollsten Hochgebirgsdörfern der deutschen Alpen. Auf einem Vorgebirgszug, dem Wamberg, vor dem Wettersteingebirgsstock in 996 m Höhe zwischen Steilwiesen gelegen, entwickelte sich das bäuerliche Haufendorf aus zwei Schwaigen des 14. Jahrhunderts. Es besteht aus neun Einfirsthöfen überwiegend des 18. und 19. Jahrhunderts mit verputzten Wohnteilen und kleinen Nebengebäuden, die von der barocken Annakirche überragt werden. Die Giebel der Wohnteile sind west- oder südwärts gerichtet. Haus Nr. 13/14 ist ein originelles Doppelbauernhaus. - Teilweise hat sich die für das Ortsbild einst prägende Dachdeckung mit Legschindeln und Scharschindeln erhalten.

Einzeldenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Garmisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Achenfeldstraße 7
(Standort)
Landratsamt Garmisch-Partenkirchen Das Gebäude ist ein Satteldachbau im alpenländischen Landhausstil. Es ist asymmetrisch gegliedert und besitzt ein Rundbogenportal, einen Obergeschoss-Balkon, Eckerker und eine Giebellaube. Es wurde 1905 als Wohn- und Bürogebäude von Johann Ostler errichtet. Die wandfeste Innenausstattung ist zum Teil in Jugendstilformen gehalten. Das Haus ist jetzt Teil des Landratsamt Garmisch-Partenkirchen. D-1-80-117-295 Landratsamt Garmisch-Partenkirchen
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Alpspitzstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Im Kern 1604, ursprünglich nach Süden gerichtet, hier reicher Zierbundgiebel des 18. Jahrhunderts und Preis, Giebelfront zum Marienplatz mit Eisenbalkon 2. Hälfte 19. Jahrhundert (Bemalung modern). D-1-80-117-1 Ehemaliges Bauernhaus
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Alpspitzstraße 2
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, Mitte 18. Jahrhundert D-1-80-117-2 Bundwerk
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Am Herrgottsschrofen
(Standort)
Heiligenfigur Barocke Geißelungsszene in vergitterter Felshöhle am Herrgottsschrofen, um 1650. 250 m östlich der Kammerlain-Brücke, nahe der Bundesstraße nach Griesen. D-1-80-117-263 BW
Am Herrgottschrofen 17
(Standort)
Villa Ehemalige Künstlervilla des Malers Georg Schuster-Woldan (1864–1933), im Kern Bauernhaus des 18. Jahrhunderts, umgebaut um 1896 von Martin Dülfer in ländlich-klassizisierenden Formen, Ostgiebel mit hölzernen Balkons über Säulen, nach Süden Atelierflügel. D-1-80-117-5 BW
Am Kurpark 5
(Standort)
Hölzerner Erker Hölzerner Erker, Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-80-117-22 Hölzerner Erker
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Am Kurpark 6
(Standort)
Wohnhaus mit Zierbundgiebel, um 1800. D-1-80-117-23 Wohnhaus
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Am Kurpark 15
(Standort)
Hölzerne Erker Erker geschnitzt, Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-1-80-117-24 Hölzerne Erker
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Am Kurpark 18
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Jocherhaus“
Zweigeschossiger freistehender Flachsatteldachbau, Ende 18. Jahrhundert, Fassadenmalereien von Heinrich Bickel 1926. D-1-80-117-25 Wohn- und Geschäftshaus „Jocherhaus“
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Am Kurpark 23
(Standort)
Madonna Neugotische Hausmadonna, Steinfigur unter blechernem Wettermantel, um 1900. D-1-80-117-26 Madonna
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Bahnhofstraße 30
(Standort)
Postamt Dreiflügelanlage mit Walmdächern, Hauptbau mit Eckerkern und Zwerchgiebel, Lisenengliederungen und reicher Putzdekor, Dachreiter, im Stil des reduzierten Historismus, 1912 erbaut. D-1-80-117-19 Postamt
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Bankgasse 5
(Standort)
Gasthaus Isis Goldener Engel Das 1736 erbaute Gebäude besitzt einen Zierbundgiebel und eine reiche, jedoch moderne Fassadenbemalung. Die Steine zum Bau des Hauses stammen wahrscheinlich von der aufgelassenen Burg Werdenfels.[1] Mittlerweile sind in dem Gebäude im ersten Stock ein Wohnbereich, im Erdgeschoss eine Gaststätte und ein Café, sowie im Keller eine Bar untergebracht. D-1-80-117-36 Gasthaus Isis Goldener Engel
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Bankgasse 9
(Standort)
Wohnteil eines ehemaligen Bauernhauses
„Zum Stoanas“[1]
Verschalter Blockbau mit Zierbundgiebel, Ende 17. Jahrhundert D-1-80-117-37 Wohnteil eines ehemaligen Bauernhauses „Zum Stoanas“[1]
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Brauhausstraße 23
(Standort)
Friedhof Garmisch Die gesamte Anlage wurde 1925 von Hans Ostler erbaut, nachdem der alte Friedhof an der Pfarrkirche St. Martin zu klein wurde. Die Aussegnungshalle ist ein zentraler Giebelbau in einem Trakt mit symmetrischen Flügelbauten, in denen sich die Wärterwohnung und Nebenräume befinden. Die Friedhofsmauer besteht aus Bruchstein, in den Ecken befinden sich turmartige Gruftbauten. An zwei Seiten des Friedhofsgeländes wurden jeweils eine Grufthalle errichtet. D-1-80-117-57 Friedhof Garmisch
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Burgstraße 5
(Standort)
Zierbundgiebel Zierbundgiebel, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-39 Zierbundgiebel
Burgstraße 8
(Standort)
Bauernhaus
„Zum Schorn“
Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, Lauben und Zierbund, um 1790. D-1-80-117-40 Bauernhaus „Zum Schorn“
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Burgstraße 10
(Standort)
Justizvollzugsanstalt Garmisch-Partenkirchen Traufseitiger Trakt mit Giebelrisalit, Dächer mit Überstand, spätklassizistische Putzgliederung, rückseitig angeschlossener Zellentrakt, 1892. D-1-80-117-41 Justizvollzugsanstalt Garmisch-Partenkirchen
Feldstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Lauben und barocken Lichtluken im Giebelfeld, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-53 BW
Forstamtweg 1
(Standort)
Wandbilder
„Gasthof zum Lamm“
Zwei traufseitige Fresken,von Heinrich Bickel, um 1930/40; D-1-80-117-54 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.492236,11.085264!/D:Forstamtweg 1, Wandbilder
„Gasthof zum Lamm“!/|BW]]
Forstamtweg 1
(Standort)
Skulptur
„Gasthof zum Lamm“
Figur eines Lamms. D-1-80-117-54 zugehörig Skulptur „Gasthof zum Lamm“
Forstamtweg 4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Laube und Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-55 BW
Frühlingstraße 1/1 a
(Standort)
Doppelbauernhaus Zweigeschossiger breitgelagerter Preisdachbau mit Lauben und Zierbund, Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-58 Doppelbauernhaus
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Frühlingstraße 3/5, Zoeppritzstraße 1
(Standort)
Doppelbauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldach mit Lauben und Zierbund, 3. Viertel 18. Jahrhundert, mit . D-1-80-117-59 Doppelbauernhaus
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Frühlingstraße 7
(Standort)
Villa im Landhausstil Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit verschiedenen Erkerausbauten, Wandmalereien, Hausfiguren und eingelassenen Reliefs, 1921. D-1-80-117-60 Villa im Landhausstil
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Frühlingstraße 21
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Lauben, 18. Jahrhundert, Haustür bezeichnet 1821. D-1-80-117-62 Bauernhaus
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Frühlingstraße 23
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, Laube und Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-63 Bauernhaus
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Frühlingstraße 27/27 a
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und Zierbund, 3. Viertel 18. Jahrhundert D-1-80-117-65 Bauernhaus
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Frühlingstraße 29/29a
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und verschaltem Giebelfeld, im Kern 1524, Wirtschaftsteil 17. Jahrhundert D-1-80-117-66 Bauernhaus
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Frühlingstraße 29/29a
(Standort)
Schmiede Kleiner Bruchsteinbau mit Satteldach und Kamin, wohl 18. Jahrhundert D-1-80-117-66 zugehörig BW
Frühlingstraße 30
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit nordseitigem Blockbauteil und zweiseitig umlaufender Laube, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Blockbau bezeichnet 1666. D-1-80-117-67 Ehemaliges Bauernhaus
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Frühlingstraße 33
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Laube und Zierbund, 3. Viertel 18. Jahrhundert D-1-80-117-69 Bauernhaus
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Frühlingstraße 33
(Standort)
Getreidekasten Blockbau mit Flachsatteldach, 17./18. Jahrhundert, Ostwand massiv. D-1-80-117-69 zugehörig BW
Fürstenstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit ehemaliger giebelseitiger Mittertenne und reichem Zierbund, wohl 1607, Giebel Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-72 Ehemaliges Bauernhaus
Fürstenstraße 5
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger giebelgeteilter Mittertennbau mit Flachsatteldach, Laube und Zierbund, bezeichnet 1765, Ostteil modern. D-1-80-117-304 Ehemaliges Bauernhaus
Fürstenstraße 11
(Standort)
Ehemaliges Amtsgebäude Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und spätklassizistischer Putzgliederung, 1866. D-1-80-117-73 Ehemaliges Amtsgebäude
Fürstenstraße 14, Am Kurpark 2
(Standort)
Villa Fürstenhof, jetzt Kurhaus Zweigeschossiger Schopfwalmdachbau mit holzverkleidetem Kniestock, Bodenerkern, Lauben und Eingangsrisalit, für Philomene von Beck-Peccoz, von J. Schott, 1903/04;

zugehörige Hoflaterne, figurengeschmückt, um 1904;

Wandelhalle, zweiflügeliger einseitig offener Pultdachbau mit Orchestermuschel, Hanns Ostler, 1934/35, Umbau und Erweiterung durch Pavillon mit Brunnenfigur 1937/38;

Kurgartentorhaus, erdgeschossiger Pultdachbau mit schmiedeeisernem Gitter, Hanns Ostler, 1934/35.

D-1-80-117-458 Villa Fürstenhof, jetzt Kurhaus
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Fürstenstraße 15
(Standort)
Wohnhaus
„Kernhaus“
Zweigeschossiger scharschindelgedeckter Walmdachbau mit verglaster Laube, 18. Jahrhundert, Walmdach um 1820; Nebengebäude, erdgeschossiger Satteldachbau, 18./19. Jahrhundert D-1-80-117-74 Wohnhaus „Kernhaus“
Fürstenstraße 15
(Standort)
Ökonomiegebäude Erdgeschossiger Satteldachbau, 18./19. Jahrhundert D-1-80-117-74 zugehörig Ökonomiegebäude
Fürstenstraße 18
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Laube, Zierbund und ehemaliger giebelseitiger Mittertenne, 1876. D-1-80-117-75 Ehemaliges Bauernhaus
Fürstenstraße 18
(Standort)
Getreidekasten Blockbau mit Legschindeldach, 2. Hälfte 17. Jahrhundert, vor dem Haus. D-1-80-117-75 zugehörig Getreidekasten
Fürstenstraße 21
(Standort)
Ehemaliges Rentamt Zweigeschossiger Steildachbau in Ecklage mit Steherker, 1660, geschnitzte Haustür Mitte 19. Jahrhundert D-1-80-117-76 Ehemaliges Rentamt
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Fürstenstraße 24
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau mit Laube und Zierbund, bezeichnet 1765. D-1-80-117-77 Bauernhaus
Fürstenstraße 25
(Standort)
Haus zum Husaren Das Anwesen ist schon im Jahr 1587 erstmals urkundlich erwähnt. Der zweigeschossige Preisdachbau mit klassizistischer Fassadenmalerei und Steherker entstand 1611 und beherbergte schon damals eine Einkehr mit dem Namen „Reiser´sche Weinwirtschaft“. Die Giebelzier wurde 1735 angebracht. In den Napoleonischen Kriegen quartierten sich 1800 eine Abteilung französischer Husaren und ein Kommando verbündeter bayrischer Infanteristen in das Gebäude ein. Die Fassade bekam 1801 das heutige, in Empirestil bemalte, aussehen. An einem blinden Fenster fügte der Lüftlmaler Zwink das Bild eines Husaren und eines Infanteristen hinzu.[2][1] D-1-80-117-78 Haus zum Husaren
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Fürstenstraße 27
(Standort)
Wohnhaus
„Zum Horna“
Die erste schriftliche Erwähnung des Hauses mit der alten Hausnummer 231 stammt aus dem Jahre 1542. Der Hausname Horna wurde erstmals 1762 erwähnt und leitet sich vom Familiennamen Hornsteiner ab. Der Besitzer des Hotels Husar kaufte um 1900 das Haus und ließ das Bauernhaus 1908 abbrechen. An seiner Stelle errichtete er in den Jahren 1909/10 den jetzigen zweigeschossigen, dreiseitig freistehenden Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit Eckerker, giebelseitigen Balkons und Zierdetails als Nebengebäude des Hotels. D-1-80-117-294 Wohnhaus „Zum Horna“
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Fürstenstraße 28
(Standort)
Bundwerk
„Zum Koser“
Die ersten schriftlichen Datierungen des Hauses mit eder alten Haus-Nr. 243 a+b stammen aus den Jahren 1604 und 1633. Der Besitzer des Hotel Husar kaufte um 1900 das Haus und nutzte das Gebäude als Stall und Lager. Später ließ er die linke Hälfte abbrechen. Nach einer Renovierung im Jahre 1958 stieß man im Zierbundwerk am Giebel auf die Jahreszahl 1790. D-1-80-117-79 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.49681033,11.087415218!/D:Fürstenstraße 28, Bundwerk
„Zum Koser“!/|BW]]
Griesgartenstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau teilweise mit verbretterten Blockbauwänden, offenem Vorhaus und Außenstiege, im Kern 17./18. Jahrhundert D-1-80-117-80 BW
Griesgartenstraße 10
(Standort)
Geschnitzte Haustür Geschnitzte Holztür mit Oberlicht, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-1-80-117-82 Geschnitzte Haustür
Griesgartenstraße 14
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldach mit teilweise verbrettertem Blockbau, Laube, giebelseitiger Mittertenne und Zierbund, 3. Viertel 18. Jahrhundert D-1-80-117-84 Bauernhaus
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Griesgartenstraße 24
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-86 Bundwerk
Griesstraße 4
(Standort)
Gasthaus zur Schranne Das Anwesen wurde erstmals 1610 bebaut. Das erste Gebäude war ein Kasten zum Umschlagen von Getreide. Daher der heutige Name Schranne. Die Gemeinde Garmisch erwarb um 1840 das Anwesen, um dort eine Krankenstation, einen Schuppen für Feuerlöschgeräte, eine Heuwaage sowie eine Gaststätte unterzubringen. Während eines Umbaus im Jahre 1854 geriet das Gebäude in Brand, dem noch acht weitere Häuser im Umkreis zum Opfer fielen. Das komplette Haus wurde dabei zerstört und Josef Kleisl erbaute im Auftrag der Gemeinde auf dem Grundstück den jetzigen zweigeschossigen Walmdachbau mit Dachreitern.[3] D-1-80-117-89 Gasthaus zur Schranne
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Griesstraße 18
(Standort)
Wohnhaus Mit Zierbundgiebel, Preis und hölzernen Lauben, Mitte 19. Jahrhundert D-1-80-117-92 Wohnhaus
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Griesstraße 24
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger verschalter Blockbau mit Flachsatteldach und Laube, wohl 18. Jahrhundert D-1-80-117-94 BW
Grieswald
(Standort)
Sühnekreuz Kleines Kalktuffkreuz, 15./16. Jahrhundert, 100 m westlich der Kammerlain-Brücke am Saumpfad nördlich der Loisach, nahe der Bundesstraße nach Griesen. D-1-80-117-264 BW
Hofgasse 2
(Standort)
Bauernhaus Einhaus, zweigeschossiger verputzter Blockbau mit Flachsatteldach und Laube, 1. Hälfte 17. Jahrhundert D-1-80-117-98 BW
Hofgasse 6
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne und Zierbundgiebel, Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-99 BW
Höllentalstraße 5
(Standort)
Doppelbauernhaus Ehemaliges Doppelbauernhaus, zweigeschossiger legschindelgedeckter Preisdachbau mit giebelseitiger Mittertenne, beidseitigen Zierbünden und Lauben, 1750–60. D-1-80-117-101 Doppelbauernhaus
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Höllentalstraße 6
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, Mitte 18. Jahrhundert D-1-80-117-434 Bundwerk
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Höllentalstraße 8/8 a
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-435 Bundwerk
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Höllentalstraße 15
(Standort)
Villa Villa, zweigeschossiger Satteldachbau mit großem Zwerchgiebel und rückwärtigem Runderker mit Balkon, von Ludwig Grothe, 1920. D-1-80-117-436 BW
Höllentalstraße 54
(Standort)
Landhaus Landhaus mit Zeltdach, Lisenen- und Putzgliederung, Eckloggia über Runderker, Planung 1916 von Johann Ostler, Garmisch. D-1-80-117-106 Landhaus
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Höllentalstraße 68
(Standort)
Landhaus Leonhardihof Zweigeschossiger Satteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit polygonalen Eckerkern, Obergeschoss-Balkon und zwei Giebelloggien über geschwungenem Gesims, 1919 von Johann Ostler, Garmisch,Christopheruns-Fresko 1958 von Heinrich Bickel. D-1-80-117-107 Landhaus Leonhardihof
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Klammstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Ecklage, im Giebel barocke Lüftungsluken, am ehemaligen Wirtschaftsteil Bundwerk, 18. Jahrhundert D-1-80-117-111 Ehemaliges Bauernhaus
Klammstraße 4/4 a
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger verputzter Flachsatteldachbau, mit barocken Giebelluken, traufseitiger Laube, Mitte 18. Jahrhundert D-1-80-117-112 BW
Klammstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger verputzter Flachsatteldachbau, Ende 18. Jahrhundert, Haustür Mitte 19. Jahrhundert, Lüftlmalerei erneuert. D-1-80-117-113 BW
Klammstraße 11
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-115 Bundwerk
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Klammstraße 12
(Standort)
Bundwerk Zierbund- und Blockbauteile, 18. Jahrhundert D-1-80-117-116 Bundwerk
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Klammstraße 13
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Preisdachbau teilweise mit Blockbau-Obergeschoss, traufseitiger Laube und Fassadenmalerei, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, biedermeierliche Haustür Mitte 19. Jahrhundert D-1-80-117-117 Bauernhaus
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Klammstraße 17/17 a
(Standort)
Ehemaliges Doppelbauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, vorgezogenem Giebelteil, Blockbau-Kniestock, Lauben und Zierbund, 18. Jahrhundert D-1-80-117-119 Ehemaliges Doppelbauernhaus
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Kramerhänge 10
(Standort)
Landhaus Pringsheim zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitigen Bodenerkern, umlaufender Laube, Giebellauben und Sprengwerk, in Formen des Heimatstils, von Anton Braun, 1915/16, Freitreppenanbau von Artur Holzheimer, 1955. D-1-80-117-454 BW
Kramerplateauweg
(Standort)
Bildstock Kapellen-Bildstock, kleiner Schweifgiebelbau mit Putzgliederung, bezeichnet 1916. Westlich der Kriegergedächtniskapelle am Kramerplateauweg. D-1-80-117-312 Bildstock
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Kramerplateauweg
(Standort)
Kriegergedächtniskapelle Der Volkstrachtenverein Garmisch errichtete im Jahr 1952 für alle Gefallenen und vermissten des Zweiten Weltkrieges die Kriegergedächtniskapelle Garmisch. Sie liegt auf einem Plateau nordwestlich von Garmisch-Partenkirchen am Fuße des Kramers. Den Kegeldachbau mit Umgang und campanileartigem Zeltdachturm errichtete Hans Ostler. D-1-80-117-306 Kriegergedächtniskapelle
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Krankenhausstraße 1
(Standort)
Volksschule an der Krankenhausstraße Ehemalige Knabenschule, zweigeschossiger, abgewinkelter Satteldachbau mit eingestelltem Treppenturm mit Eckquaderung, Pyramidendach und Wetterfahne, im alpenländischen Heimatstil, von Johann Ostler, 1909. D-1-80-117-429 Volksschule an der Krankenhausstraße
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Kreuzstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne und Zierbundgiebel, im Kern 18. Jahrhundert, 1890 und 1927 verändert. D-1-80-117-121 Ehemaliges Bauernhaus
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Kreuzstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Flachsatteldachbau, alter Wohnteil, Blockbauweise, mit Zierbundgiebel, Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-122 Ehemaliges Bauernhaus
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Kreuzstraße 3
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger verputzter Blockbau mit giebelseitiger Mittertenne und Zierbundgiebel, Ende 18. Jahrhundert, stark erneuert. D-1-80-117-123 Bauernhaus
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Kreuzstraße 16
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Giebelfront des 18. Jahrhunderts (übrige Teile erneuert). D-1-80-117-125 Ehemaliges Bauernhaus
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Kreuzstraße 17
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Flachsatteldachbau teilweise mit Blockbau-Obergeschoss, Lauben und Zierbund, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, teilweise erneuert. D-1-80-117-126 Ehemaliges Bauernhaus
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Kreuzstraße 21
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und Zierbund, Ende 18. Jahrhundert, 1957 und 1963 umgebaut, Malereien 1965. D-1-80-117-127 Ehemaliges Bauernhaus
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Lazarettstraße 2
(Standort)
Bauernhaus
„Altes Mesnerhaus“
Traufseitiger Mittertennbau mit Flachsatteldach, teilweise verputztem Blockbau-Obergeschoss, Zierbund und taufseitigem Bundwerk, bezeichnet 1692, Bundwerk Ende 18. Jahrhundert D-1-80-117-128 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.49760769,11.08670711!/D:Lazarettstraße 2, Bauernhaus
„Altes Mesnerhaus“!/|BW]]
Loisachstraße 19/19 a
(Standort)
Doppelbauernhaus Preisdachbau mit teilweise verputztem Blockbau-Obergeschoss, Lauben und giebelseitiger Mittertenne, bezeichnet 1632. D-1-80-117-130 Doppelbauernhaus
Loisachstraße 31
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Kniestock, verglaster und offener Laube sowie Zierbund, um 1800. D-1-80-117-132 Ehemaliges Gasthaus
Loisachstraße 34
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Blockbau-Teilen, Lauben und Zierbund, Mitte 18. Jahrhundert D-1-80-117-134 Ehemaliges Bauernhaus
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Loisachstraße 35
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger teilweise verschalter Blockbau mit legschindelgedecktem Flachsatteldach und Laube, 2. Hälfte 17. Jahrhundert, rückwärtig erneuert. D-1-80-117-135 Wohnhaus
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Loisachstraße 37
(Standort)
Wohnhaus Schmaler Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, Laube und Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-137 Wohnhaus
Loisachstraße 39
(Standort)
Handwerkerhaus Dreigeschossiger teilweise verschalter Flachsatteldachbau mit Laube und Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Fassadenmalerei wohl Anfang 20. Jahrhundert D-1-80-117-138 Handwerkerhaus
Loisachstraße 43
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus Alter Wohnteil, stattlicher Putzbau mit Flachsatteldach, bezeichnet 1766 (Bemalung ehemals barock, jetzt neu). D-1-80-117-139 Ehemaliges Benefiziatenhaus
Loisachstraße 47
(Standort)
Bundwerk Zierbundgiebel, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-140 Bundwerk
Marienplatz
(Standort)
Kriegerdenkmal Garmisch Kriegerdenkmal, Sockel mit Inschrifttafeln, bekrönt von Marienfigur, 1922. D-1-80-117-173 Kriegerdenkmal Garmisch
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Marienplatz 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ein zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Ecklage mit Vorbund, hölzernem Eckerker und Laube, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Erker von 1870. D-1-80-117-174 Wohn- und Geschäftshaus
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Marienplatz 6
(Standort)
Pfarrkirche St. Martin Die Katholische Pfarrkirche St. Martin wurde als stattlicher barocker Bau von Joseph Schmuzer in den Jahren 1730–34 erbaut. Die Deckengemälde stammen von Matthäus Günther, die Freskobilder von Franz Zwinck.[1] D-1-80-117-172 Pfarrkirche St. Martin
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Marienplatz 6
(Standort)
Friedhof St. Martin Umliegender aufgelassener Friedhof, ummauert, 18. Jahrhundert D-1-80-117-172 zugehörig BW
Marienplatz 8
(Standort)
Ehemaliges Postamt Garmisch Ein dreigeschossiger Schopfwalmdachbau in Ecklage mit spätklassizistischer Putzgliederung und hölzernen giebelseitigen Balkons, Ende 19. Jahrhundert D-1-80-117-176 Ehemaliges Postamt Garmisch
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Marienplatz 10
(Standort)
Alte Apotheke Der stattliche klassizistischer Bau mit gebrochenem Walmdach, großen Zwerchgiebeln und Empiredekor wurde 1792 an Stelle der Dorfschmiede erbaut.[1] D-1-80-117-178 Alte Apotheke
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Marienplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus im alpenländischen Heimatstil, dreigeschossige traufseitige Anlage mit Giebelrisalit, hölzernen Balkons, geschnitzten Erkern, Zwerchgiebeln, um 1890/1900. D-1-80-117-175 Wohn- und Geschäftshaus
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Marienplatz 13/15
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus im alpenländischen Heimatstil, dreigeschossiger malerischer Eckbau, mit hölzernen Balusterbalkons, Zwerchhäusern, Ziergiebeln, Zierbundwerk, geschnitztem Erker und Flachsatteldächern, um 1900. D-1-80-117-177 Wohn- und Geschäftshaus
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Marienplatz 14
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Hiblerhaus“[1]
Wohn- und Geschäftshaus, mit Lüftlmalerei, Giebel mit Preis, Ende 18. Jahrhundert, Haustür biedermeierlich. D-1-80-117-180 Wohn- und Geschäftshaus „Hiblerhaus“[1]
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Maximilianstraße 2
(Standort)
Villa Zweigeschossiger reich gegliederter Schopfwalmdachbau in Heimatstilformen mit verbrettertem Kniestock, Zierfachwerk am teilweise hölzernen Erkerturm, hölzernen Balkons und Zwerchhaus, um 1890. D-1-80-117-181 BW
Mohrenplatz 2
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„beim Polznkaspar“
Einhof, legschindelgedeckter Preisdachbau mit Blockbau-Obergeschoss, bruchsteingemauerter Westwand, zweiseitig umlaufender Laube und Quertenne, 1595. Jetzt beherbergt das Gebäude die Volksbücherei Garmisch.[1] D-1-80-117-27 Ehemaliges Bauernhaus „beim Polznkaspar“
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Mohrenplatz 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ein zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube und Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-187 Wohn- und Geschäftshaus
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Mühlstraße 3
(Standort)
Breche Gemeinde-Schafstadel, verbretterter Ständerbau, 1623, einbezogenes Brechlbad mit fünf Feuerstellen. D-1-80-117-253 BW
Olympiastraße 10
(Standort)
Landratsamt Garmisch-Partenkirchen Das Gebäude ist ein vornehmer Mansarddachbau. Errichtet wurde es 1915 in Formen eines frühklassizistischen Palais. Das Haus ist jetzt Teil des Landratsamt Garmisch-Partenkirchen. D-1-80-117-193 Landratsamt Garmisch-Partenkirchen
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Partnachstraße 46
(Standort)
Villa zweigeschossiger putzgegliederter, vornehmer Walmdachbau mit erkerartigen Eckausbauten, barockisierend, eingespannter Terrasse und Balkon, um 1910. D-1-80-117-196 BW
Pfarrhausweg 1
(Standort)
Schule Südöstlich an die alte Pfarrkirche St. Martin angeschlossener ehemaliger Klausur und Schule der Armen Schulschwestern, zweigeschossiger Satteldachbau mit gotisierenden Staffelgiebeln, 1852. D-1-80-117-310 BW
Pfarrhausweg 2
(Standort)
Alte Pfarrkirche St. Martin
„Alte Kirche“
Zweischiffige gotische Saalkirche mit Mittelstütze, eingezogenem Chor und hohem südlichen Spitzturm, Anlage spätromanisch um 1280, Ausbau 1446, Chor 1462, Wölbung 1522; mit Ausstattung; Kirchhofmauer, Reste, mittelalterlich. D-1-80-117-200 Alte Pfarrkirche St. Martin „Alte Kirche“
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Promenadestraße 2/2a
(Standort)
Bundwerk Zierbund, um 1780/90. D-1-80-117-203 Bundwerk
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Promenadestraße 6
(Standort)
Kleines Wohnhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Lauben und Zierbund, 3. Viertel 18. Jahrhundert D-1-80-117-204 Kleines Wohnhaus
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Promenadestraße 7
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger breitgelagerter Flachsatteldachbau mit Zierbund, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, 1929 erweitert. D-1-80-117-205 Ehemaliges Bauernhaus
Rieß 8
(Standort)
Olympia-Bobbahn Naturbahn mit Kurvenerhöhung am Nordabhang des Riesserkopfs, 1910 errichtet, 1934/35 nach Plänen von Stanislaus M. Zentzytzki modernisiert und auf eine Länge von 1654 m ausgebaut;

zugehörig Fahnenmasten entlang der Strecke sowie eine eiserne ehemalige Fußgängerbrücke.

D-1-80-117-313 Olympia-Bobbahn
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Rieß 8
(Standort)
Olympia-Bobbahn
„Bobschuppen“
Der Bobschuppen wurde renoviert und beherbergt mittlerweile ein kleines Museum das kostenlos besichtigt werden kann.[4] D-1-80-117-313 zugehörig [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.47418578,11.07440114!/D:Rieß 8, Olympia-Bobbahn
„Bobschuppen“!/|BW]]
Rieß 8
(Standort)
Olympia-Bobbahn
„Transportaufzug“
Talstation des Transportaufzugs mit Gleisen. D-1-80-117-313 zugehörig [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.4739682,11.0742723!/D:Rieß 8, Olympia-Bobbahn
„Transportaufzug“!/|BW]]
Rieß 8
(Standort)
Olympia-Bobbahn
„Pumpenhaus“
Das ehemalige Pumpwerk ist ruinös mit überkommene Außenwänden. D-1-80-117-313 zugehörig [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.4778188,11.08318805!/D:Rieß 8, Olympia-Bobbahn
„Pumpenhaus“!/|BW]]
Rieß 8
(Standort)
Olympia-Bobbahn
„Hydrant“
Ehemaliger Hydrant zur Wasserversorgung. D-1-80-117-313 zugehörig [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.477478,11.082973!/D:Rieß 8, Olympia-Bobbahn
„Hydrant“!/|BW]]
Rießerseestraße 20
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger putzgegliederter Mansardwalmdachbau in historisierenden Formen mit Altane und Gauben, von Johann Ostler, 1910. D-1-80-117-211 BW
Schmiedstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Wohn- und Handelshaus
„Zum Weinhaus“
Stattlicher, zweigeschossiger Flachsatteldachbau, verputzt mit Lüftlmalerei (z. T. erneuert), im Inneren Gewölbe, 18. Jahrhundert D-1-80-117-221 Ehemaliges Wohn- und Handelshaus „Zum Weinhaus“
Schmiedstraße 6
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger traufseitiger Mittertennbau mit Flachsatteldach, Zierbund und Traufbundwerk, wohl 17. Jahrhundert, Giebel und Bundwerk 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-1-80-117-223 Bauernhaus
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Schmiedstraße 7
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Stattlicher Putzbau, Zierbundgiebel 1797, Medaillon-Lüftlmalerei wohl gleichzeitig, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Lauben, ehemaliger Wirtschaftsteil 1937 durch Hanns Ostler modern ausgebaut. D-1-80-117-224 Ehemaliges Bauernhaus
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Schmiedstraße 10
(Standort)
Bauernhaus Ehemaliger Einhof, zweigeschossiger Blockbau mit Flachsatteldach und Laube, Wohnteil offener Blockbau, 1. Hälfte 17. Jahrhundert D-1-80-117-225 Bauernhaus
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Sonnenstraße 9
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Laube, verschaltem Giebelfeld und Hirschbüste, 18. Jahrhundert D-1-80-117-241 BW
Sonnenstraße 17
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Preisdachbau teilweise mit Blockbau-Obergeschoss, Laube und reichem Zierbund, 2. Viertel 18. Jahrhundert D-1-80-117-243 BW
Sonnenstraße 19
(Standort)
Bundwerk Massiv ausgefachter Zierbund mit Hausfiguren, 18. Jahrhundert, Figuren 19. Jahrhundert D-1-80-117-245 BW
Von-Brug-Straße 5
(Standort)
Ehemaliges Finanzamt Dreigeschossiger Walmdachbau mit Giebelrisalit, Erker, Balkon und neuklassizistischem Putzdekor, um 1910. D-1-80-117-246 Ehemaliges Finanzamt
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Von-Müller-Straße 7
(Standort)
Schmiede Bauernhaus und Schmiede, zweigeschossiger Preisdachbau mit Lauben und großem traufseitigen Vordach vor der rückwärtigen Schmiede, Ende 18. und 19. Jahrhundert D-1-80-117-248 BW
Von-Müller-Straße 15
(Standort)
Zur Waffenschmiede Hammerschmiede, sogenannte Waffenschmiede, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit geschnitzter Tür, Klaubsteinkamin und Mühlrad, Bau und Tür 17./18. Jahrhundert, Kamin, Mühlrad und Schmiedehammer, 18./19. Jahrhundert D-1-80-117-251 Zur Waffenschmiede
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Von-Müller-Straße 20
(Standort)
Bundwerk Reicher Zierbundgiebel, Mitte 18. Jahrhundert D-1-80-117-252 BW
Zoeppritzstraße 13
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Flachsatteldachbau mit Eckerker, Lauben und verschalten Giebeln, von der Firma Braun, 1913, nach 1950 verändert. D-1-80-117-303 BW
Zoeppritzstraße 42
(Standort)
Strauss-Villa Villa des Komponisten Richard Strauss (1864–1949), zweigeschossiger historisierender Walmdachbau mit eingestelltem Erkerturm, Zwerchhäusern, Putz- und Natursteingliederung, 1906–08 von Emanuel von Seidl erbaut. D-1-80-117-262 Strauss-Villa
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Zoeppritzstraße 42
(Standort)
Parkanlage Großer herrschaftlicher Park mit Skulpturen. D-1-80-117-262 zugehörig BW
Zugspitzstraße 3
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„Cafe Muckefuck“
Preisdachbau mit Blockbau-Obergeschoss und Zierbundgiebel, wohl 18. Jahrhundert; D-1-80-117-259 Ehemaliges Bauernhaus „Cafe Muckefuck“
Zugspitzstraße 3
(Standort)
Getreidekasten Kleiner Getreidekasten, Blockbau, 17./18. Jahrhundert, im Grundstück Zugspitzstraße 3. D-1-80-117-259 zugehörig BW
Zugspitzstraße 4
(Standort)
Forstamt Garmisch Zweigeschossiger verputzter Flachsatteldachbau mit Zierbund, bezeichnet 1742. D-1-80-117-260 Forstamt Garmisch
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Zugspitzstraße 21/21a
(Standort)
Bauernhaus
„Zum Schnellreich“
Stattlicher Flachsatteldachbau mit Blockbau-Obergeschoss, dreiseitig umlaufender Laube und reichem Zierbund, bezeichnet 1687. D-1-80-117-261 Bauernhaus „Zum Schnellreich“
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Partenkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badgasse 1
(Standort)
Inschriftstein Markiert Hochwasserstand, bezeichnet 1700. D-1-80-117-6 Inschriftstein
Badgasse 7
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„Zum Peigerle“
Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitigem Tennentor und vierpassförmigen Lichtöffnungen im Giebel, um 1821. D-1-80-117-7 Ehemaliges Bauernhaus „Zum Peigerle“
Badgasse 14
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Beerweinhaus“
Zweigeschossiger geschleppter Flachsatteldachbau mit reichem Zierbund, Anfang 18. Jahrhundert, Fassadenmalereien von Heinrich Bickel 1947. D-1-80-117-9 Wohn- und Geschäftshaus „Beerweinhaus“
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Badgasse 16
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„Beim Gerbermann“
Zweigeschossiger geschleppter Flachsatteldachbau Tiroler Typ mit giebelseitiger Mittertenne und verschaltem Vordach, wohl um 1821. D-1-80-117-11 Ehemaliges Bauernhaus „Beim Gerbermann“
Badgasse 22
(Standort)
Bundwerk Zierbund 1822 D-1-80-117-13 Bundwerk
Badgasse 22
(Standort)
Inschrifttafel Inschrifttafel 1822. D-1-80-117-13 zugehörig BW
Badgasse 24/26
(Standort)
Inschrifttafel
„Zum Bummara“
Die Inschrifttafel am Gebäude mit der alten Hausnummer 91a/121 bezeichnet das Jahr 1787. D-1-80-117-14 Inschrifttafel „Zum Bummara“
Badgasse 29/31
(Standort)
Ehemaliges Doppel-Bauernhaus verputzt, giebelseitige Mittertenne, Zierbund bezeichnet 1792. D-1-80-117-15 Ehemaliges Doppel-Bauernhaus
Bahnhofstraße 1, 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshäuser Dreigeschossigen Flachsatteldachbauten im alpenländischen Heimatstil gegenüber dem Rathaus, Teil einer nicht vollendeten Rathausplatz-Gestaltung von 1935; Fassadenbemalungen- und Stuckierungen teils von Oswald Bieber. D-1-80-117-20 Wohn- und Geschäftshäuser
Bahnhofstraße 2, 4, 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshäuser Dreigeschossigen Flachsatteldachbauten im alpenländischen Heimatstil im Anschluss an das Rathaus, Teil einer nicht vollendeten Rathausplatz-Gestaltung von 1935; Fassadenbemalungen- und Stuckierungen teils von Heinrich Bickel (Erker, Nr. 2), teils von Oswald Bieber. D-1-80-117-20 zugehörig Wohn- und Geschäftshäuser
Bahnhofstraße 20
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Hammerhaus“
Dreigeschossiger Walmdachbau mit Eckturm, Längsbalkonen und Gauben, von Franz Xaver Kriegleder, 1928, später verändert. D-1-80-117-21 Wohn- und Geschäftshaus „Hammerhaus“
Ballengasse 11
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit ehemaliger giebelseitiger Mittertenne, Zierbund und Hochlaube, Ende 18. Jahrhundert, Malereien und Zierbund modern. D-1-80-117-29 Bauernhaus
weitere Bilder
Ballengasse 13
(Standort)
Bauernhaus Flachsatteldachbau teilweise mit verschaltem Blockbau-Obergeschoss, Laube und verschaltem Vordach, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-1-80-117-31 Bauernhaus
Dr.-Gazert-Straße 10
(Standort)
Kleines Landhaus Mansard-Satteldachbau und ausgebautem Dachgeschoss, Architekturmalerei und Spalier, 1921 von Franz Hunzinger. D-1-80-117-46 BW
Dr.-Wigger-Straße 2
(Standort)
Villa In Ecklage, zweigeschossiger malerisch gegliederter Satteldachbau in historisierenden Formen mit geschnitztem Eckerkerturm, Zwerchhäusern, Lauben und Zierbünden, bezeichnet 1898. D-1-80-117-48 Villa
Dr.-Wigger-Straße 3
(Standort)
Gsteig-Kapelle Kleiner Schopfwalmdachbau mit Dachreiter und Putzgliederung, 1867 an Stelle eines Vorgängerbaus von 1565 neu errichtet. D-1-80-117-47 Gsteig-Kapelle
Dr.-Wigger-Straße 18
(Standort)
Künstlervilla
„Haus Riedberg“
Zweigeschossiger neubarocker Walmdachbau mit runden Hauben-Ecktürme, Balkons und Stuckgliederung, von Adolf von Hildebrand und Gabriel von Seidl, 1898, 1913 Umbauten und Anbau des Wintergartens durch Carl Sattler, 1937 Umbauten durch Johann Ostler D-1-80-117-49 Künstlervilla „Haus Riedberg“
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Dr.-Wigger-Straße 18
(Standort)
Levi-Mausoleum Mit Marmorreliefplatte, von Adolf von Hildebrand, 1900/01, Teil des 1957/58 abgebrochenen Levi-Mausoleums im südöstlichen Gartenteil. D-1-80-117-49 zugehörig Levi-Mausoleum
Dr.-Wigger-Straße 18
(Standort)
Parktor Neubarock, um 1900 D-1-80-117-49 zugehörig Parktor
Dr.-Wigger-Straße 18
(Standort)
Park Parkanlage, um 1900 D-1-80-117-49 zugehörig BW
Dreitorspitzstraße 17
(Standort)
Villa Erdgeschossiger Mansarddachbau mit Krüppelwalme in barockisierenden Jugendstilformen mit asymmetrischen Giebelrisaliten und Putzrahmungen, von Max Schultze, bezeichnet 1912. D-1-80-117-42 Villa
Dreitorspitzstraße 21
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit Lauben, Zierbund und reicher Fassadenmalerei, erbaut 1923 von Architekt Hermann Lang, München. D-1-80-117-43 Landhaus
Dreitorspitzstraße 53
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit Lauben, Erker und Zierbund, 1928 von Architekt Hermann Lang, München. D-1-80-117-44 Landhaus
Dreitorspitzstraße 66
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit Erkern, Lauben und Fassadenmalerei, bezeichnet 1933. D-1-80-117-45 Landhaus
Forsterweg 2
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Fachwerkgiebel und erdgeschossigen Seitenflügeln mit Fachwerk-Kniestöcken und Ziegelgliederung, von Zech und Wanner, 1897. D-1-80-117-56 Landhaus
Floriansplatz
(Standort)
Floriansbrunnen Historisieriende Bronzefigur des hl. Florian auf hoher Mittelsäule inmitten eines Steinbeckens, 1899, Figur von Wilhelm von Miller. D-1-80-117-239 Floriansbrunnen
Heuschütt 1
(Standort)
Giebelbild Wandmalerei, barockes Fresko, bezeichnet 1739. D-1-80-117-95 Giebelbild
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Hindenburgstraße 41
(Standort)
Evangelische Johanneskirche Steildachbau mit oktogonalem Turm, 1891, Ausbau der Anlage durch German Bestelmeyer, 1924. D-1-80-117-96 Evangelische Johanneskirche
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Hindenburgstraße 41
(Standort)
Pfarrhaus der Evangelischen Johanneskirche Zweigeschossiger Steildachbau, von German Bestelmeyer, 1924; Kirchhofmauer zeitgleich. D-1-80-117-96 zugehörig Pfarrhaus der Evangelischen Johanneskirche
Hirschweg 1
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit hölzernem Balkonvorbau, Ende 19. Jahrhundert, 1911 verändert. D-1-80-117-293 BW
Hölzlweg 20
(Standort)
Landhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit Eckerker, eingezogener Veranda, Giebelbalkon, Aussägearbeiten am Zierbund und Bemalungen, bezeichnet 1906. D-1-80-117-108 BW
Hölzlweg 22
(Standort)
Landhaus In Art eines oberbayerischen Bauernhauses, bezeichnet 1908, mit umlaufender Balusterlaube, Hochlaube, Sterntüren und geschmiedeten Fensterkörben, am rückwärtigen Teil Zierbundwerk, die reiche Fassadenmalerei in Formen des Rokoko von Lehmann. D-1-80-117-109 BW
Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1
(Standort)
Olympia-Skistadion Hufeisenförmige Anlage in Betonbauweise und deutschen Nationalstilformen mit zwei seitlichen Toren und Bauplastik D-1-80-117-110 Olympia-Skistadion
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Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1
(Standort)
Olympiahaus im Olympia-Skistadion Gaststätte, sogenanntes Olympiahaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Südbalkon und Aussichtsterrasse D-1-80-117-110 zugehörig Olympiahaus im Olympia-Skistadion
Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1
(Standort)
Kleine Olympiaschanze 95 Meter hoher Stahlbau am Fuß des Gudibergs. D-1-80-117-110 zugehörig Kleine Olympiaschanze
Ludwigstraße 8
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„Altes Haus“
Flachsatteldachbau teilweise mit Blockbau-Obergeschoss, Laube und Zierbund, 1772, 1922 Ausbau in alpenländischen Heimatstilformen und Bemalung durch Heinrich Bickel. D-1-80-117-143 Ehemaliges Bauernhaus „Altes Haus“
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Ludwigstraße 14
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Zweigeschossiger biedermeierlicher Walmdachbau mit Kastengesims, Ende 18. Jahrhundert, 1936 erneuert. D-1-80-117-145 Ehemaliges Handwerkerhaus
Ludwigstraße 15
(Standort)
Getreidekasten Der Blockbau, bezeichnet mit 1602 befindet sich im Hof des Hauses zum Moarhof und ist der älteste Troadkasten im Werdenfelser Land.[5] D-1-80-117-146 Getreidekasten
Ludwigstraße 24
(Standort)
Fassade
„Gasthof Fraundorfer“
Reiche Fassadenbemalung von Heinrich Bickel, 1928. D-1-80-117-148 Fassade „Gasthof Fraundorfer“
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Ludwigstraße 27
(Standort)
Erker und Haustüre Zweigeschossiger Holzerker in historisierenden Formen mit Haubendach, um 1900 D-1-80-117-150 Erker und Haustüre
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Ludwigstraße 27
(Standort)
Haustüre Zweiflüglige Holztür mit Oberlicht, um 1900 D-1-80-117-150 zugehörig Haustüre
Ludwigstraße 42
(Standort)
Madonna Hausmadonna, neubarocke gefasste Holzskulptur unter Baldachin, Anfang 20. Jahrhundert D-1-80-117-152 Madonna
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Ludwigstraße 45
(Standort)
Gasthof "Zum Rassen" Die Geschichte des Gasthofs Zum Rassen geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die Besitzer waren damals die Andechser Benediktiner, die als Verehrer des Heiligen Rasso bekannt waren. Von diesem Heiligen, dessen Figur auch die Fassade ziert, leitet sich der heutige Name des Wirtshauses ab. Der jetzige dreigeschossige Giebelbau mit spätklassizistischer Fassadengliederung und Eisenbalkon wurde nach dem großen Brand 1865 erbaut. Außerdem schmückt eine große barocke Hausmadonna das Gebäude. Die Bemalung der Fassade entstand in den Jahren 1987/88.[5] D-1-80-117-155 Gasthof "Zum Rassen"
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Ludwigstraße 46
(Standort)
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Erstmals wurde die Pfarrkirche im Jahre 1347 erwähnt. Diese gotische Kirche gestaltete der Wessobrunner Baumeister Joseph Schmuzer in eine barocke Kirche um, die jedoch dem großen Brand von 1865 zum Opfer fiel. Matthias Berger erbaute von 1868 bis 1871 die jetzige, neugotische und dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem Chor und westlichem Spitzhelmturm. Das alte Hochaltarbild von Litterini konnte gerettet werden und befindet sich heute im Seitenschiff.[5] D-1-80-117-153 Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
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Ludwigstraße 46
(Standort)
Terrasse Mit Tuffsteinbrüstung und Freitreppen,1868–71 D-1-80-117-153 zugehörig Terrasse
Ludwigstraße 47
(Standort)
Werdenfels Museum
„Zum Schlampp“
Das Ehemalige Bürger- und Handelshaus wurde als eines von wenigen Gebäuden beim Marktbrand von Partenkirchen im Jahre 1865 verschont. Heute befindet sich im Haus zum Schlampp oder dem Wackerle-Haus das Werdenfelser Heimatmuseum. Der dreigeschossige Satteldachbau in Ecklage mit Fassadenmalerei und Steinportal wurde nach einem Brand 1747 gebaut, besitzt aber einen wesentlich älteren Kern.[5] D-1-80-117-156 Werdenfels Museum „Zum Schlampp“
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Ludwigstraße 56
(Standort)
Fassade Stuckfassade, in barockisierenden Formen und bemalten Kartuschen, um 1925–35. D-1-80-117-162 Fassade
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Ludwigstraße 70
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitigem Tennentor, 1811. D-1-80-117-166 Bauernhaus
Ludwigstraße 74/74 a
(Standort)
Doppelbauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, 1811. D-1-80-117-168 Doppelbauernhaus
Ludwigstraße 76/78
(Standort)
Doppelbauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, 1811, Fassadenmalerei modern. D-1-80-117-169 Doppelbauernhaus
Ludwigstraße 80/82
(Standort)
Doppelbauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne und niedrigem Vorschussgiebel, 1811. D-1-80-117-170 Doppelbauernhaus
Ludwigstraße 81
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Marienhof“
Zweigeschossiger bogenförmig geschwungener Flachsatteldachbau mit Mezzanin, halbrunden Erkern und Fassadenmalerei, von Hans Kirchhoff, 1934/35, Fresken von Hans Bickel bezeichnet 1935. D-1-80-117-302 Wohn- und Geschäftshaus „Marienhof“
Mittenwalder Straße 16
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Schopfwalmdachbau mit Fachwerkgiebel bzw. -kniestock, Steherker und Giebelbalkons, von Josef Wackerle, 1908. D-1-80-117-182 Landhaus
Mittenwalder Straße 39
(Standort)
Kleines Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Flachsatteldachbau mit geschwungenem Balusterbalkon, angeschlepptem nördlichem Eingangstrakt, Steherker und reicher Fassadenmalerei, um 1930. D-1-80-117-185 BW
Mittenwalder Straße 42
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Flachsatteldachbau mit profilierten Balkenköpfen und Fassadenmalereien, bezeichnet 1934, Fresken von Heinrich Bickel. D-1-80-117-184 Landhaus
Mittenwalder Straße 53
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Flachsatteldachbau mit dreiseitig umlaufender Laube, Hochlaube, Zierbund und gemalten Rahmungen, von Josef Eizenberger, 1912. D-1-80-117-186 Landhaus
Münchner Straße 1
(Standort)
Kapelle St. Sebastian
„Sebastianskircherl“
Während des Dreißigjährigen Krieges befand sich an der Stelle der Pestfriedhof. Der barocke Satteldachbau mit westlichem Zeltdachturm wurde 1637 erbaut und den Heiligen Sebastian und Rochus, die Schutzpatrone gegen die Pest, geweiht. Der Turm und die Sakristei wurden 1776 angegliedert. 1925 baute Josef Wackerle die Kapelle zu einem Kriegerdenkmal mit angegliederter Grünanlage um. Die Fassadenmalereien und das Gemälde der apokalyptischen Reitern stammen ebenfalls von ihm.[5] D-1-80-117-171 Kapelle St. Sebastian „Sebastianskircherl“
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Münchner Straße 12
(Standort)
Haustür Geschnitzte zweiflüglige Tür mit Oberlicht, 1866. D-1-80-117-188 Haustür
Münchner Straße 36
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger heimatstiliger Satteldachbau mit Holzbalkon, Erker, Zwerchhaus und Fassadenmalerei, von Sigmund Weidenschlager, 1909/10. D-1-80-117-189 BW
Münchner Straße 40
(Standort)
Wohnhaus
„Advokatenhaus“
Zweigeschossiger heimatstiliger Flachsatteldachbau mit verbrettertem Kniestock, hölzernen Balkons, Stichbogenfenstern und Zierbund am verschalten Vordach, 1899. D-1-80-117-190 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.498220197,11.10654473!/D:Münchner Straße 40, Wohnhaus
„Advokatenhaus“!/|BW]]
Münchner Straße 65
(Standort)
Neuer Friedhof Partenkirchen Friedhofskapelle mit Wärterwohnung und Gruftarkaden, erdgeschossige Anlage mit monumentaler barockisierender Zwiebelkuppel über der Satteldachkapelle und schindelgedeckten angeschlossenen Walmdachtrakten, von Hermann Lang, 1913. D-1-80-117-191 Neuer Friedhof Partenkirchen
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Obermühlweg 1
(Standort)
Obermühle Zweigeschossiger stattlicher Flachsatteldachbau mit Putzgliederung und Fassadenmalerei am westlichen Wohnteil, Bundwerk und Laube am mittigen Wirtschaftsteil, Erker, Laube und Giebelluken am östlichen Wohnteil und westlich vorgelagertem Sägewerk, westlicher Wohnteil bezeichnet 1755, Bundwerk und Säge 19. Jahrhundert, östlicher Wohnteil, Anfang 20. Jahrhundert D-1-80-117-192 Obermühle
Pfarrgasse 2
(Standort)
Pfarrhof Partenkirchen Zweigeschossiger Walmdachbau mit schlichter Putzgliederung, nach 1833. D-1-80-117-197 BW
Pfarrgasse 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit Fassadenmalerei, wohl nach 1833. D-1-80-117-198 BW
Professor-Wackerle-Straße 8
(Standort)
Landhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau im alpenländischen Heimatstil mit verbrettertem Kniestock, Eckerkern, Lauben, Zierbund und reicher Fassadenmalerei, von Hermann Lang, 1927, Fresken von Heinrich Bickel. D-1-80-117-202 Landhaus
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Rathausplatz 1
(Standort)
Rathaus Drei- bzw. viergeschossiger Giebelbau mit offener Erdgeschosshalle, nördlich angeschlossener dreigeschossiger zwölfachsiger Traufseitbau mit Dreieckerkern, 1935 aus Anlass der Vereinigung von Garmisch und Partenkirchen in reduzierten Formen des alpenländischen Heimatstils erbaut von Oswald Bieber, Fassadenmalereien von Josef Wackerle. D-1-80-117-206 Rathaus
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Rathausplatz 15/16
(Standort)
Fassade Fassade mit reicher Bemalung, 1935 von Heinrich Bickel und Oswald E. Bieber, 1977 restauriert D-1-80-117-208 Fassade
Rathausplatz 17, 18
(Standort)
Fassade Fassadenbemalung und -stuckierung, 1935 von Karl Gries und Arnulf Albinger. D-1-80-117-311 Fassade
Rathausstraße 1/3/5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Fassadenbemalungen und -stuckierungen, 1935 von Heinrich Bickel und Oswald Bieber. D-1-80-117-209 Wohn- und Geschäftshaus
Rathausstraße 2/4
(Standort)
Wohnhaus Fassadenbemalungen und -stuckierungen, 1935 von Heinrich Bickel und Oswald Bieber. D-1-80-117-209 zugehörig Wohnhaus
Reintalstraße 7
(Standort)
Rathaustrakt Zum Rathaus gehöriger viergeschossiger Trakt, 1935 D-1-80-117-206 zugehörig Rathaustrakt
Römerstraße 30
(Standort)
Villa
„Gumppenburg“
Dreigeschossiger asymmetrisch gegliederter Bau in Heimatstilformen und beherrschender Hanglage mit Schopfwalmdächern, Zwiebeleckturm, Erkern, Dachzone mit Zierfach- und Bundwerk sowie Terrassenanlage, 1897 von Georg Meister, München, errichtet, 1911 durch Gabriel von Seidl umgestaltet. D-1-80-117-217 Villa „Gumppenburg“
Schnitzschulstraße 2/4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne und kurzem Vorschussgiebel, nach 1811. D-1-80-117-226 Ehemaliges Bauernhaus
Schnitzschulstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit giebelseitiger Mittertenne, Nischenmadonna und kurzem Vorschussgiebel, nach Brand 1811 erbaut. D-1-80-117-227 Ehemaliges Bauernhaus
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Schnitzschulstraße 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus
„Zum Manger“
Die erste Erwähnung des Hauses mit der alten Hausnummer 140/141 stammt aus dem Jahr 1600. Um 1700 wurde das Gebäude in zwei Hälften geteilt. Die linke Seite brach man 1912 ab, und Salvetti errichtete an seiner Stelle einen zweigeschossigen Flachsatteldachbau mit Ladenfenster, Erker und Blockbau-Giebellaube im malerisch-barockisierenden Heimatstil. D-1-80-117-228 Wohn- und Geschäftshaus „Zum Manger“
Schnitzschulstraße 17/19
(Standort)
Richard-Strauss-Institut
„Villa Christina“
Ehemalige Herrschaftsvilla, jetzt Richard-Strauß-Institut, Zweigeschossiger heimatstiliger Mansardwalmdachbau mit Türmen, Schopfwalmddach-Risaliten, hölzernen Balkons und Zierfachwerk, 1893 für L. Mayer-v. Doss von Architekt Wilhelm Manchot, Mannheim, erbaut. D-1-80-117-229 Richard-Strauss-Institut „Villa Christina“
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Schnitzschulstraße 17/19
(Standort)
Kurpark Partenkirchen Parkanlage und Einfriedung. D-1-80-117-229 zugehörig BW
Sonnenbergstraße
(Standort)
Antoniusbrunnen Steinerne Figur auf hohem Postament inmitten eines Tuffsteinbeckens, um 1880. D-1-80-117-238 Antoniusbrunnen
Sonnenbergstraße 17
(Standort)
Haustüre Neugotische Haustür, nach 1863. D-1-80-117-236 Haustüre
Wankweg 2
(Standort)
Bundwerk Reicher Zierbund mit teilverschaltem Vorbund, bezeichnet 1715, 1916 und nach 1996 wiederverwendet. D-1-80-117-254 BW
Wettersteinstraße 30
(Standort)
Werdenfels-Gymnasium Ehemaliges Knabenoberschule, dreiflügelige, zwei- bzw. dreigeschossige Anlage mit Satteldächern und südlichem Aulaanbau, nach Plänen von Oswald Eduard Bieber, 1938–1954. D-1-80-117-439 Werdenfels-Gymnasium
Wettersteinstraße 41
(Standort)
Pensionsvilla
„Haus Therese“
Zweigeschossiger heimatstiliger Walmdachbau mit Eckerker, dreiseitig umlaufender Balkons und Fassadenmalerei am vorderen Hausteil, von M. Simon, 1910, 1990/91 Umbau und Aufteilung in Eigentumswohnungen. D-1-80-117-255 Pensionsvilla „Haus Therese“
Wilhelm-von-Miller-Weg 10
(Standort)
Villa
„Leitenschlößl“
Dreigeschossiger Walmdachbau in historisierenden Jugendstilformen mit großen Loggien, kräftigem Belvedereturm und Putzgliederung, 1896–99 von Emanuel von Seidl für Wilhelm von Miller um- und ausgebaut. D-1-80-117-257 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:47.491627234,11.11608266!/D:Wilhelm-von-Miller-Weg 10, Villa
„Leitenschlößl“!/|BW]]
Wilhelm-von-Miller-Weg 20
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
„Leitenhof“
Zweigeschossiger Preisdachbau, wohl 18. Jahrhundert, Ausbau zum Landhaus mit Erker 1908 durch Hugo Roeckl für Helene von Miller. D-1-80-117-258 Ehemaliges Bauernhaus „Leitenhof“

Esterberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Esterberg 1
(Standort)
Esterbergalm Schwaighof und Alm, zweigeschossiger teilweise verbretterter Putzbau mit Legschindel-Flachsatteldach, wohl 18. Jahrhundert, 1980 stark erneuert. D-1-80-117-265 Esterbergalm
weitere Bilder
Esterberg 1
(Standort)
Josefs-Kapelle Kleiner Satteldachbau mit verschindeltem Dachreiter, 1803. D-1-80-117-265 zugehörig Josefs-Kapelle

Griesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ofenwald
(Standort)
Kapelle Erdgeschossiger Walmdachbau mit Vorhalle und verschindeltem Zwiebel-Dachreiter; erbaut um 1905/10 von Architekt Heinrich Neu, München; mit Ausstattung; an der Landesgrenze. D-1-80-117-266 BW

Gschwandt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gschwandt
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Glockenstuhl und Dachreiter, 1883. D-1-80-117-267 BW

Hintergraseck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grasecker Viehweide
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Glockenstuhl und Dachreiter, 18./19. Jahrhundert. D-1-80-117-268 BW

Kaltenbrunn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kaltenbrunn 36
(Standort)
Bildstock Satteldachbau mit großer Bildnische, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-1-80-117-270 BW

Mittergraseck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Graseck 10
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger Flachsatteldach mit Kniestock und Lauben, wohl Mitte 19. Jahrhundert. D-1-80-117-271 BW

Reintal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Angerhütte 1
(Standort)
Reintalangerhütte Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins, zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, rückwärtigen Pultdachanbauten, Erdgeschoss aus Polygonalmauerwerk, Obergeschoss und Kniestock, verschindelte Ständer-Riegel-Konstruktion, von Josef Zwerger, 1911/12, Terrasseneinfriedung aus Polygonalmauerwerk, 1911/12, und Bruchsteinmauerwerk, um 1930, Aufstockung westlicher Pultdachanbau, von Josef Schwaiger, 1950. D-1-80-117-464 Reintalangerhütte
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Sankt Anton[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sankt Anton 1
(Standort)
Katholische Votiv- und Wallfahrtskirche St. Anton Oktogonaler barocker Kernbau mit nordwestlichem Choranbau, von Fabian Mayr 1704/05, 1734–36 Erweiterung nach Süden und einheitlicher Ausbau der Anlage mit Umgängen, Grotten und Zwiebelturm durch Joseph Schmuzer; mit Ausstattung D-1-80-117-272 Katholische Votiv- und Wallfahrtskirche St. Anton
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Sankt Anton 1
(Standort)
Franziskanerkloster St. Anton Ehemaliges Priesterhaus, jetzt Franziskanerkloster, schlichter westseitig abgewalmter Satteldachbau mit gemalter Gliederung, um 1740, seit 1935 Franziskanerkloster. D-1-80-117-272 zugehörig Franziskanerkloster St. Anton
St. Anton
(Standort)
Kreuzweg Zwischen Partenkirchen und St. Anton, Zehn Stationskapellen mit Satteldächern, um 1780/90; mit Ausstattung. D-1-80-117-273 Kreuzweg
St. Anton
(Standort)
Brunnenkapelle Offener Satteldachbau 1. Hälfte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-80-117-274 BW
St. Anton Anlagen
(Standort)
König Ludwig Denkmal Ehrenmal, klassizisierende Büste König Ludwigs II. auf gefasstem Sockel, bezeichnet 1895; in den Anlagen unterhalb St. Anton. D-1-80-117-275 König Ludwig Denkmal
Forststraße zum Esterberg
(Standort)
Daxkapelle Satteldachbau mit Putzgliederung, bezeichnet 1852; mit Ausstattung; am Weg von St. Anton zum Esterberg, nördlich von Partenkirchen. D-1-80-117-276 Daxkapelle

Schachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schachen 1
(Standort)
Jagdschloss Zweigeschossiger Holzständerbau im Schweizerhausstil mit Flachsatteldach, erdgeschossigen seitlichen Anbauten, Lauben und Aussägearbeiten, von Georg Dollmann für König Ludwig II., 1869–71; mit Ausstattung. D-1-80-117-277 Jagdschloss
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Schlattan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schlattan 2
(Standort)
Getreidekasten zu Haus Nr. 2 gehöriger Getreidekasten, Blockbau mit profiliertem Türsturz, um 1650, Dachaufbau modern. D-1-80-117-279 BW
Schlattan
(Standort)
Kapelle beim Gasthaus Pfeifferalm Kleiner Steildachbau, 1697; mit Ausstattung D-1-80-117-278 BW

Schwaigwang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Schwaigwang 1
(Standort)
Vogtshaus Gutshof, von 1632 bis zum 18. Jahrhundert Sitz des werdenfelsischen Pflegers; zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Heimatstilformen mit Kniestock, barockem Wappenfresk und südseitiger Sonnenuhr, stattlicher Putzbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, Ausbau nach Mitte 19. Jahrhundert im Schweizerhausstil mit hölzernen Lauben; Wappen im Giebel barock, Haustür biedermeierlich. D-1-80-117-280 BW
Schloßanger Ruine Werdenfels
(Standort)
Ruine Werdenfels Ehemaliger Pflegersitz, unverputzte Haustein-Mauerreste um 1180, seit 17. Jahrhundert Ruine. D-1-80-117-281 Ruine Werdenfels
weitere Bilder

Vordergraseck[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vordergraseck
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit Dachreiter, 19./20. Jahrhundert. D-1-80-117-282 Kapelle
weitere Bilder

Wamberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wamberg 10
(Standort)
Kleinbauernhaus Zweigeschossiger putzgegliederter Flachsatteldachbau mit Giebel- und Traufseitlaube, Legschindeldach, Mitte 19. Jahrhundert. D-1-80-117-285 BW
Wamberg 12
(Standort)
Kleinbauernhaus Zweigeschossiger putzgegliederter Flachsatteldachbau mit Giebel- und Traufseitlaube, Legschindeldach, Mitte 19. Jahrhundert. D-1-80-117-287 BW
Wamberg 13
(Standort)
Doppelbauernhaus Giebelgeteilter legschindelgedeckter Flachsatteldachbau mit teilweise verschaltem Obergeschoss und Lauben, mit Legschindeldach, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. D-1-80-117-288 Doppelbauernhaus
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Wamberg 13
(Standort)
Getreidekasten Blockbau, 2. Hälfte 17. Jahrhundert, ca. 100 m nach Norden versetzt. D-1-80-117-288 zugehörig BW
Wamberg 18
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Anna barocker Saalbau mit östlichem Zwiebelturm, bezeichnet 1720; mit Ausstattung D-1-80-117-283 Katholische Filialkirche St. Anna
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Wamberg
(Standort)
Heustadel Wiesstadel, nach außen geneigter Blockbau aus unbearbeiteten Rundhölzern mit Flachsatteldach, Firstsäule bezeichnet 1875. D-1-80-117-427 BW
Wamberg
(Standort)
Heustadel Wiesstadel, nach außen geneigter Blockbau aus unbehandelten Rundhölzern mit legschindelgedecktem Flachsatteldach und profilierten Firstsäulen und angeschlepptem verschaltem Anbau, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. D-1-80-117-428 BW

Wettersteinalm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wettersteinalm 1
(Standort)
Wettersteinalm Erdgeschossiger Putzbau mit Flachsatteldach und Zierbund, 19. Jahrhundert, Dach und Zierbund 1974. D-1-80-117-291 Wettersteinalm
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Zugspitze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zugspitze 1
(Standort)
Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins, sogenanntes Münchner Haus Erdgeschossiger Pultdachbau, teilweise Betonmauerwerk, mit Hangstützmauer, von Adolf Wenz, 1897, Aufstockung durch Kniestock, Erweiterung und Verschindelung der südöstlichen Traufseite, Teilverblechung der nordwestlichen Traufseite, 1911–13,

mit Wetterwarte, ehemaliges Königliches Hochobservatorium, turmartiger, blechverkleideter Fachwerkbau auf Erdgeschoss aus Betonmauerwerk, von Adolf Wenz, 1900, mit Gedenktafeln an Adolf Wenz, bezeichnet 1897, und Erinnerungstafel an Josef Enzensperger, letztere von Heinrich Waderé,1904.

(Zur Geschichte des Hauses[6])

D-1-80-117-452 Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins, sogenanntes Münchner Haus
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Zugspitze 3
(Standort)
Funkübertragungs­stelle Äußere vierteltonnige Hülle aus drei hyperbolischen Schalen aus Aluminiumfachwerk mit Aluminium- und Plexiglastafeln, mit nördlicher Antennenbrücke und Fundamenten der früheren südlichen Antennenbrücke;

Innengebäude, dreigeschossig, aus Leichtbauelementen, mit Tunnel; mit technischer Ausstattung; von Hans Maurer mit Oberpostdirektion München, 1975–81.

D-1-80-117-446 Funkübertragungs­stelle
Zugspitze 4
(Standort)
Ehemalige Höhen­strahlungsmess­station des Instituts für Physik und Astrophysik der Max-Planck-Gesellschaft Raumschiffartiger Bau mit abgerundeten Ecken und abgeschlepptem Pyramidendach aus selbsttragender, metallsichtiger Aluminiumkonstruktion, in Montagebauweise, aufgeständert auf Fundamenten einer ehemaligen Militärseilbahn, von Uwe Breukel, 1963. D-1-80-117-447 Ehemalige Höhen­strahlungsmess­station des Instituts für Physik und Astrophysik der Max-Planck-Gesellschaft

Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr. Objekte, die in anderem Zusammenhang also z.B. als Teil eines Baudenkmals weiter eingetragen sind, sollen hier nicht aufgeführt werden. Aktennummern in diesem Abschnitt sind ehemalige, jetzt nicht mehr gültige Aktennummern.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Garmisch
Mohrenplatz 4
(Standort)
Altes Schulhaus Breitgelagerter, zweigeschossiger Satteldachbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, um 1835 zum Schulhaus umgebaut, später mehrfach verändert. Das Gebäude wurde 2007 abgerissen und durch einen Neubau im Alpenländischen Stil ersetzt.[7] BW
Kaltenbrunn
Kaltenbrunn 32
(Standort)
Kapelle Modern; mit historischer Ausstattung BW
Partenkirchen
Ballengasse 18/20
(Standort)
Haustür Geschnitzte Haustür, nach 1863. 0 Haustür
Partenkirchen
Ludwigstraße 52
(Standort)
Haustür Geschnitzte Tür, nach 1865. Haustür
Partenkirchen
Ludwigstraße 54
(Standort)
Erker erbaut Anfang 20. Jahrhundert Erker
Partenkirchen
Ludwigstraße 60
(Standort)
Balkon Eisenbalkon, spätklassizistisch, nach 1865. Balkon
Partenkirchen
Mittenwalder Straße 38
(Standort)
Landhaus Im Heimatstil mit Fassadenmalereien von Heinrich Bickel, erbaut 1935/36 von Architekt Artur Holzheimer. Landhaus
Partenkirchen
Römerstraße 3
(Standort)
Haustüre Geschnitzte Haustür, nach 1863. 0 Haustüre
Partenkirchen
Römerstraße 9/11
(Standort)
Haustüre Aufgedoppelte Haustür, nach 1863. 0 Haustüre
Partenkirchen
Sonnenbergstraße 6
(Standort)
Bauernhaus
„Larashaus“
Mit Zierbundgiebel und giebelseitiger Mittertenne, bezeichnet 1754, erneuert 1979. 0 Bauernhaus „Larashaus“
Partenkirchen
Sonnenbergstraße 8
(Standort)
Inschrifttafel Inschrifttafel an der Front, 1729. BW
Partenkirchen
Sonnenbergstraße 11
(Standort)
Haustüre Geschnitzte Haustüre, nach 1863. 0 Haustüre

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Spaziergang durch Garmisch. (PDF; 684 kB) Fremdenverkehrsverein Garmisch-Partenkirchen, abgerufen am 22. Dezember 2011.
  2. Die Historie vom Husar. Restaurant Husar, abgerufen am 21. Mai 2016.
  3. Das Gasthaus (Geschichte). Gasthaus zur Schranne, abgerufen am 21. Mai 2016.
  4. Besichtigung des Bobschuppen. (Nicht mehr online verfügbar.) bobbahn-gap.de, archiviert vom Original am 4. Januar 2012; abgerufen am 22. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bobbahn-gap.de
  5. a b c d e Spaziergang durch Partenkirchen. (PDF; 684 kB) Fremdenverkehrsverein Garmisch-Partenkirchen, abgerufen am 22. Dezember 2011.
  6. Hans Kratzer: Deutschlands höchstgelegene Denkmäler In: Süddeutsche Zeitung. Online-Version vom 28. Februar 2020, abgerufen am 29. Februar 2020.
  7. Historie. (Nicht mehr online verfügbar.) Wirtshaus Mohrenplatz, archiviert vom Original am 28. März 2012; abgerufen am 21. Dezember 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mohrenplatz-garmisch.de

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Neu, Volker Liedke: Oberbayern. Hrsg.: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (= Denkmäler in Bayern. Band I.2). Oldenbourg, München 1986, ISBN 3-486-52392-9.
  • Martin Schöll: Häuser die nicht mehr stehen... 2. Auflage. ADAM Verlag, Garmisch-Partenkirchen 1981.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Baudenkmäler in Garmisch-Partenkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien