Liste der Baudenkmäler in Geiselhöring

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Stadt Geiselhöring aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Geiselhöring
Rathaus in Geiselhöring aus dem Jahr 1525
Loichingerhaus

Ensembles in Geiselhöring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortskern Geiselhöring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-78-123-1

Stadtplatz Geiselhöring

Das Ensemble umfasst die Hauptstraßen des im Schnittpunkt alter Handelswege im 14. Jahrhundert ausgebauten Marktortes. Sein dörflicher Ursprung ist älter und geht auf das 11./12. Jahrhundert zurück.

Nordöstlich mündet die Straubinger Straße beim ehemaligen Straubinger Tor (abgebrochen 1811) in den Stadtplatz, der mit zumeist giebelständigen Bürgerhäusern und ehem. Gasthäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts umgeben ist. Zahlreiche Wellen-, Schweif- und Treppengiebeln prägen das ortstypische Bild. Der Straßenzug Am Lins, der den Stadtplatz südwestwärts verlängert, stellt die Verbindung zu einem alten außerhalb des Marktes liegenden Siedlungskern um die Linskirche dar; Trauf- und Giebelhäuser des 17. bis 19. Jahrhunderts und einige Neubauten fassen den zum Ensemble gehörigen Bereich ein, der die Funktion eines Nebenmarktes hatte.

Nach Nordwesten (Landshut) zweigt beim Rathaus die Regensburger Straße vom Stadtplatz ab, ein abschüssiger, breiter Straßenzug, der ehemals durch ein Tor an der Marktgrenze abgeschlossen war. Seine Ostseite wird von bürgerlichen Giebelhäusern des 17. bis 19. Jahrhunderts, häufig mit Wellengiebeln, die Westseite wechselweise von Giebel- und Traufseithäusern des 18. und 19. Jahrhunderts begleitet.

Viehmarktplatz-Ensemble

Dem Rathaus, 1525 am Berührungspunkt mit dem Stadtplatz in städtebaulich exponierter Lage errichtet, schließt sich ein kleiner Baublock an, der hakenförmig durch eine Gasse erschlossen wird, welche die Regensburger Straße und die Gasse Am Lins direkt verbindet. Wie die alte Siedlung um die Linskirche bleibt auch das alte kirchliche und Herrschaftszentrum um die Pfarrkirche außerhalb des historischen Marktbereichs und damit des Ensembles

Viehmarktplatz - Zeile zweigeschossiger massiver Giebelhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-78-123-2

Das Ensemble umfasst eine Zeile zweigeschossiger massiver Giebelhäuser, zum Teil mit Wellengiebeln und Treppengiebeln am alten Viehmarkt, der - außerhalb der Marktsiedlung des 14. Jahrhunderts gelegen - vermutlich einen alten Siedlungskern in der Nähe der Stadtpfarrkirche St. Petrus und Erasmus darstellt. Die Bauten, unter ihnen das ehemalige Spital, entstammen dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die versetzten Fronten und wechselnden Giebelformen vermitteln ein lebendiges Bild.

Kirchengruppe Haindling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktennummer: E-2-78-123-3

Kirchengruppe Haindling

Das Ensemble umfasst die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt und die Kirche Hl. Kreuz zusammen mit dem Schul- und Mesnerhaus, dem Gemeindehaus und dem später errichteten Gasthaus.

Die Kirchengruppe liegt weithin sichtbar auf einer Anhöhe im Südosten der Stadt Geiselhöring und wurde seit dem 18. Jahrhundert kaum verändert. Die Entwicklung zum Wallfahrtsort wurde von der Benediktinerabtei St. Emmeram in Regensburg gefördert, zu deren naher Propstei Hainsbach der Hofmarksort Haindling seit 975 gehörte. Die 1333 erstmals genannte Wallfahrt machte mehrere Kaplaneien und oftmalige Bauvorgänge nötig. In der barocken Marienkirche von 1719/21 stecken Teile der dreischiffigen Hallenkirche von 1439, die ihrerseits schon die fünfte Erweiterungsstufe von Vorgängerbauten war.

Die höher gelegene, im Kern spätmittelalterliche Kreuzkirche erhielt 1626 auf hohem Sockelunterbau einen gewölbten Umgang, zu dem eine Treppe mit der symbolhaften Zahl von 28 Stufen hinaufführt und dessen mittlere Arkade zu einer Reliquien-Vorweisungskanzel ausgebildet ist. Beide Kirchen befinden sich innerhalb der Friedhofsummauerung, welche an der Südflanke zu der festungsartigen Gruppe des Mesner-, Schul- und Gasthauses ausgebaut wurde, eine Nahtstelle für das Zusammenwirken von Wallfahrts- und Dorfleben.

Der 1733 teils innerhalb, teils außerhalb des Friedhofs angelegte Kreuzweg beginnt südwestlich der Marienkirche, führt um diese herum zu einem nördlich gelegenen Hanggrundstück und endet in der Grablegungskapelle im Untergeschoss der Kreuzkirche.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geiselhöring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Lins 1
(Standort)
Hausfigur Gottvater-Büste, um 1900; am Wohnhaus D-2-78-123-1 BW
Am Lins 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Bernlochnerhaus Traufseitbau mit neugotischen Treppengiebeln und Zwerchhaus, um 1850/70 D-2-78-123-2 Wohn- und Geschäftshaus, sogenanntes Bernlochnerhaus
Am Lins 4
(Standort)
Wohnhaus Stattlicher Satteldachbau, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-78-123-4 Wohnhaus
Am Lins 18
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Jakob (Linskirche) Langhaus im Kern romanisch, Ausbau im 17./18. Jahrhundert, Chor und Turm spätgotisch; mit Ausstattung D-2-78-123-6 Katholische Filialkirche St. Jakob (Linskirche)
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Am Lins 21
(Standort)
Bauernhaus Mit Wellengiebel und Traufschrot, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-123-7 Bauernhaus
Dingolfinger Straße 19
(Standort)
Wohnhaus Traufseitbau mit gesprengtem Schweifgiebel, mit Zwerchgiebel und Gurtgesims, 1929/30 D-2-78-123-8 Wohnhaus
Dingolfinger Straße 46
(Standort)
Wegkapelle um 1900 erbaut; mit Ausstattung D-2-78-123-9 Wegkapelle
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Kaltenbrunner Weg 7
(Standort)
Ehemalige Mälzerei Viergeschossiger Backsteinbau mit Flachdach und überhöhtem Maschinenhaus mit Darre, 1888, zweigeschossiger Anbau mit flachem Pultdach, 1892; mit Ausstattung D-2-78-123-76 Ehemalige Mälzerei
Landshuter Straße 48
(Standort)
Maria-Hilf-Kapelle 1824; mit Ausstattung D-2-78-123-10 Maria-Hilf-Kapelle
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Straubinger Straße, Nähe Nr. 17
(Standort)
Kriegerdenkmal Das Kriegerdenkmal wurde als Erinnerung an die Frankreichkriege 1870/71 am 24. August 1907 durch den heute noch bestehenden Krieger- und Veteranenverein erstellt. D-2-78-123-36 Kriegerdenkmal
Regensburger Straße 1b
(Standort)
Wohnhaus Giebelbau mit Schweifgiebel, zweiläufigem Treppenaufgang und geschnitzter Tür, zweite Hälfte 17. Jahrhundert D-2-78-123-12 Wohnhaus
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Regensburger Straße 3
(Standort)
Wohnhaus Giebelbau mit Schweifgiebel, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-78-123-13 Wohnhaus
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Regensburger Straße 4
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und traufständiger Massivbau mit steilem Satteldach, gewölbter Durchfahrt, Eckerker und einem Schweifgiebel, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-78-123-14 Wohnhaus
Regensburger Straße 6
(Standort)
Wohnhaus Traufseitbau mit Schweifgiebel und Gurtgesims, zweites Viertel 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter D-2-78-123-16 Wohnhaus
Regensburger Straße 9
(Standort)
Bürgerhaus Giebelbau mit steilem Satteldach, im Kern 16./17. Jahrhundert D-2-78-123-17 Bürgerhaus
Regensburger Straße 16
(Standort)
Kleines Eckhaus Mit Mansardwalmdach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-123-19 Kleines Eckhaus
Regensburger Straße 17
(Standort)
Wohnhaus ? Vergleiche Ensemble Stadtplatz D-2-78-123-20 Wohnhaus ?
Schießhausstraße 1
(Standort)
Kleinhaus Mit Wellengiebel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-123-21 Kleinhaus
Schießhausstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Spital Traufseitig mit Mansardwalmdach und Giebelrisalit, 1802 D-2-78-123-22 Ehemaliges Spital
Schlossgraben 17
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Petrus und Erasmus Barockes Langhaus, 1761-64 von Georg Fischer, Chor und Turmuntergeschosse mittelalterlich, Obergeschoss 1776; mit Ausstattung D-2-78-123-24 Katholische Stadtpfarrkirche St. Petrus und Erasmus
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Stadtplatz 1
(Standort)
Gasthaus mit Wellengiebel Bezeichnet mit 1736

Geschnitzte Haustür, 1790

D-2-78-123-25 Gasthaus mit Wellengiebel
Stadtplatz 2
(Standort)
Bürgerhaus Mit Schweifgiebel, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-123-26 Bürgerhaus
Stadtplatz 4
(Standort)
Rathaus Anlage mit Staffelgiebel, 1525 erbaut, erneuert im 17. und 18. Jahrhundert, barocker Giebelturm D-2-78-123-27 Rathaus
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Stadtplatz 5
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Giebelbau, 17. Jahrhundert, erneuert 1975 D-2-78-123-28 Bürgerhaus
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Stadtplatz 7
(Standort)
Gasthaus Giebelbau mit Treppengiebel, darauf halbrunde Aufsätze, reich stuckierte Fassade, Ende 17. Jahrhundert

Kurzer traufseitiger Flügel

D-2-78-123-29 Gasthaus
Stadtplatz 9
(Standort)
Bürgerhaus Traufseitbau, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-78-123-30 Bürgerhaus
Stadtplatz 11
(Standort)
Bürgerhaus Eckbau, Treppengiebel mit Halbrunden Aufsätzen, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-2-78-123-31 Bürgerhaus
Stadtplatz 17
(Standort)
Erl-Bräu Giebelbau mit Schweifgiebel, 18. Jahrhundert

Rokokotür

D-2-78-123-32 Erl-Bräu
Stadtplatz 18
(Standort)
Loichingerhaus, jetzt städtisches Bürgerhaus Stattliche Anlage mit Rauputzquaderung und Treppengiebel mit Halbrundaufsätzen, im Kern 16. Jahrhundert D-2-78-123-33 Loichingerhaus, jetzt städtisches Bürgerhaus
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Straubinger Straße 2
(Standort)
Wohnhaus Traufseitbau, im Kern 17./18.Jahrhundert, äußere Erscheinung Mitte 19. Jahrhundert D-2-78-123-74 Wohnhaus
Straubinger Straße 5
(Standort)
Gasthof und Festsaal "Geiselhöringer Hof" Stattlicher zweigeschossiger Bau mit geschweiftem Zwerchgiebel, errichtet 1924/25 nach Brand des Vorgängerbaus von 1897, Fassade 1955 überarbeitet D-2-78-123-75 Gasthof und Festsaal "Geiselhöringer Hof"
Straubinger Straße 7
(Standort)
Wohnhaus Giebelständig, mit Volutengiebel, geschweift, um 1870/80 D-2-78-123-35 Wohnhaus
Straubinger Straße 18
(Standort)
Friedhof Ummauerung in Backstein

Friedhofskapelle, neugotisch, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-2-78-123-37 Friedhof
Viehmarktplatz 16
(Standort)
Kleines Giebelhaus Mit fialenbesetztem Treppengiebel, die Blenden mit Gemälden St. Florian und St. Sebastian in segmentbogigen Blendnischen, 1. Drittel 16. Jahrhundert D-2-78-123-38 Kleines Giebelhaus

Antenring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Antenring 1
(Standort)
Katholische Filialkirche Unserer Lieben Frau Kleine barocke Anlage um 1757; mit Ausstattung D-2-78-123-39 Katholische Filialkirche Unserer Lieben Frau
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Frauenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenhofen 2
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Georg Turm und Chorteil mittelalterlich, sonst Neubau 1721; mit Ausstattung

Friedhofsmauer, Backstein, unverputzt, mit Strebepfeilern, wohl 17. Jahrhundert

D-2-78-123-40 Katholische Filialkirche St. Georg

Frauenthal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kleine Pfanne
(Standort)
Goisenbrunkapelle Im Wald zwischen Hainsbach und Martinsbuch, erbaut 1863. Für die Kapelle existieren verschiedene Schreibweisen, wie Goißenbrunn oder Koißenbrunn D-2-78-123-73 Goisenbrunkapelle

Greißing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Anger 1
(Standort)
Kleinbauernhaus Verputzter bzw. geschlämmter Blockbau mit Walmdach und Traufschrot, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-78-123-42 Kleinbauernhaus
Greißing 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Ulrich Chorturmkirche des 13. Jahrhunderts, Langhaus barockisiert und 1903 verlängert; mit Ausstattung D-2-78-123-41 Katholische Filialkirche St. Ulrich

Großaich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großaich 3a
(Standort)
Filialkirche St. Ulrich Kleiner Barockbau, der Chor im Kern wohl spätgotisch; mit Ausstattung D-2-78-123-43 Filialkirche St. Ulrich

Hadersbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hadersbach 28
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt Erbaut 1521, barockisiert 1716/17; mit Ausstattung; Turmerhöhung 1738/40, Seitenkapellen 1765

Seelenkapelle, 1856/57; mit Ausstattung

D-2-78-123-46 Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt
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Haindling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Friedhof
(Standort)
Stationskapellen Fünf große Stationskapellen innerhalb der Ummauerung aus dem Jahr 1733 D-2-78-123-52 Stationskapellen
Haindling 14
(Standort)
Schul- und Mesnerhaus Zweigeschossig, über hohem Kellergeschoss, mit hölzerner Galerie, erbaut 1680

Gemeindehaus, zweigeschossiger Walmdachbau über hohem Sockelgeschoss, im Kern 18. Jahrhundert

D-2-78-123-47 Schul- und Mesnerhaus
Haindling 16
(Standort)
Gasthaus Ehemaliges Wirtshaus, heute im Besitz von Hans-Jürgen Buchner; zweigeschossiger Giebelbau, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-78-123-48 Gasthaus
Haindling 16a
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Barocke Anlage 1719/21 über gotischem Bau von 1439, Turmoberteil 1632; mit Ausstattung D-2-78-123-49 Katholische Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
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Haindling 16b
(Standort)
Katholische Filialkirche Hl. Kreuz Über älterem Kern 1621 ausgebaut, gewölbter Umgang 1626, Turm 1629; mit Ausstattung

Im nördlichen Joch des Umganges Ölbergkapelle mit lebensgroßen Stuckfiguren des Regensburger Bildhauers Georg Wilhelm, 1655

D-2-78-123-50 Katholische Filialkirche Hl. Kreuz
Haindling 21
(Standort)
Pfarrhaus, ehemalige Propstei Stattlicher Bau mit Mansard-Walmdach, Lisenengliederung, erbaut 1732/34, heute Wohnhaus D-2-78-123-51 Pfarrhaus, ehemalige Propstei
(Standort) Kreuzweg Neun Kreuzweghäuschen; erbaut 1733 D-2-78-123-53 Kreuzweg

Haindlingberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haindlingberg 2
(Standort)
Bauernhaus Mit Schweifgiebel, zweite Hälfte 18. Jahrhundert

Vierseithof mit zwei Torbögen; der Hof besaß bis 1924 eine eigene Kirche St. Michael, die wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste

D-2-78-123-54 Bauernhaus

Hainsbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hainsbach 40
(Standort)
Ehemaliges Forsthaus Eineinhalbgeschossiger, verputzter Ziegelbau, Satteldach mit späterem Ostwalm, 1908 in ehemaligen Stadel und Getreidekasten von 1783 eingebaut D-2-78-123-77 Ehemaliges Forsthaus
Hainsbach Ost 5a
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johannes d. T. Chorturmanlage der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, 1711 barockisiert, 1902 verlängert, Turm 1786 erhöht; mit Ausstattung D-2-78-123-55 Katholische Pfarrkirche St. Johannes d. T.

Hirschling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hirschling 23
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin Neubau von 1780, Turm und Langhaus 1860 neu bzw. erneuert; mit Ausstattung D-2-78-123-56 Katholische Filialkirche St. Martin

Kraburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kraburg 1 und 2
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Mansarddachbau mit Zwerchhaus, Eckerkern und Fassadengliederung, Anklänge an den Heimatstil, um 1922

Mühle, viergeschossiger Putzbau mit Flachdach, um 1950; mit technischer Ausstattung

D-2-78-123-78 Wohnhaus

Malchesing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Malchesing 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin 1753 über älterem Kern erbaut; mit Ausstattung D-2-78-123-57 Katholische Filialkirche St. Martin

Oberharthausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchplatz 3
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Margaretha Anlage des 14. Jahrhunderts, barockisiert, Turm Ende 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-78-123-58 Katholische Filialkirche St. Margaretha

Pönning[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Antenringer Straße 7
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Martin einheitlicher Rokokobau von 1762; mit Ausstattung D-2-78-123-59 Katholische Filialkirche St. Martin
Feldkirchener Straße 10
(Standort)
Kleine Hofkapelle Mitte 19. Jahrhundert D-2-78-123-60 BW
Mettinger Straße 4
(Standort)
Dreiseithof Walmdachgebäude, durch Korbbogentor verbunden, Anfang 19. Jahrhundert D-2-78-123-61 Dreiseithof

Sallach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eittinger Straße 4
(Standort)
Katholische Kapelle St. Thekla Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung; am Westausgang des Ortes D-2-78-123-62 Katholische Kapelle St. Thekla
Haus Nummer 99
(Standort)
Wappentafel aus Kalkstein Hier stand das ehemalige Kastneramtsgebäude der Propstei (ehemals Haus Nr. 2), das auch eine Gefängniszelle enthielt. Kalksteintafel am Giebel des jetzigen Wohnhauses mit Wappen und Inschrift:

„MARIA JOSEPHA FELICITAS S.R.I.P. DNA et ABBA SUP. MONAST. RATISB. NATA DE NEUENSTEIN has aedes Praeficti sui ministerialis in SALACH, pene ruinosas & Archivo carentes, ad falvandum praecipue ab interitu Seripturas, cum attingen tibus aedificiis restaurari, & maximam partem funditus extrui fecit Annis 1785 & 1787“

D-2-78-123-68 Wappentafel aus Kalkstein
Sallach 36
(Standort)
Kleinbauernhaus Mit Kniestock in getünchtem Blockbau, Giebel verschindelt, Steilsatteldach, Kern 18. Jahrhundert D-2-78-123-63 Kleinbauernhaus
Sallach 39
(Standort)
Bauernhaus Wohnstallbau, verputzter Blockbau mit Traufschrot, im Kern 18. Jahrhundert D-2-78-123-64 Bauernhaus
Sallach 51
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Neubau 1613, 1896 verlängert; mit Ausstattung

Chorturmuntergeschoss spätromanisch

Seelenkapelle im Friedhof, erbaut 1711

D-2-78-123-65 Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus
weitere Bilder
Sallach 53a
(Standort)
Schloss Stattlicher, das Ortsbild beherrschender Bau mit Staffelgiebeln und zwei halbrunden Eckerkern, 1595 D-2-78-123-66 Schloss
weitere Bilder
Sallach 76
(Standort)
Wohnstallhaus Bemerkenswerter, verputzter Blockbau mit Walmdach und umlaufendem Schrot, zweite Hälfte 17. Jahrhundert D-2-78-123-67 Wohnstallhaus

Wallkofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 8
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt 1840; mit Ausstattung; Turmunterbau mittelalterlich, im 18. Jahrhundert erhöht

Friedhofsummauerung zum Teil mit Strebepfeilern, 18. Jahrhundert

D-2-78-123-71 Katholische Filialkirche Mariä Himmelfahrt

Weingarten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Weingarten
(Standort)
Hofkapelle Erbaut 1911 D-2-78-123-72 Hofkapelle

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]