Liste der Baudenkmäler in Grafrath

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Grafrath zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Grafrath
Burgstall Wildenroth

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grafrath[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
B 471
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche St. Rasso barocker Wandpfeilerbau mit eingezogener Apsis, Gliederung der Fassade durch Pilaster und Risalite, massiver Dachreiter, von Michael Thumb, 1688–95; mit Ausstattung D-1-79-125-1 Katholische Wallfahrtskirche St. Rasso
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Bahnhofstraße 52
(Standort)
Landhaus des Forstwissenschaftlers Prof. Heinrich Mayr zweigeschossiger Villenbau mit Balkonen, Flankentürmchen, Polygonalerker und Krüppelwalmdach, von Maurermeister Johann Pittrich im Heimatstil, 1901;

Einfriedung und Substruktion, gleichzeitig

D-1-79-125-20 Landhaus des Forstwissenschaftlers Prof. Heinrich Mayr
Bahnhofstraße 61
(Standort)
Villa zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, Terrasse, mehreren Balkonen und ausgesägten Verzierungen am Ortgang, von Johann Pittrich, 1899 D-1-79-125-16 BW
Klosterstraße 3
(Standort)
Ehemals Benediktinerkloster, jetzt Franziskanerkloster Konventsbau, zweigeschossiger Giebelbau mit steilem Satteldach, vor 1678;

Hofmauer;

Ehemalige Klosternebengebäude, langgestreckter erdgeschossiger Satteldachbau mit befenstertem Kniestock, vor 1678;

Ehemalige Klosterökonomiegebäude, erdgeschossiger Massivbau mit Satteldach, vor 1678;

Gang zur Kirche, massiver überdachter Verbindungsweg, vor 1678

D-1-79-125-2 Ehemals Benediktinerkloster, jetzt Franziskanerkloster
Nähe Kirchweg; Nähe Hauptstraße
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, Stele in einem Ehrenrund aufgestellt, um 1920 D-1-79-125-18 Kriegerdenkmal
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Villenstraße Nord 31
(Standort)
Landhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Loggien, nach Planung von Maurermeister Johann Pittrich im sogenannten Schweizer Stil, 1902 D-1-79-125-21 BW
Villenstraße Süd 66
(Standort)
Villa (ehemals von Hartz) dreiflügeliger neubarocker Mansardwalmdachbau mit reicher Putzgliederung, nach Planung von Baumeister Adam,1892/97:

Einfriedung, massiv, gleichzeitig

D-1-79-125-19 Villa (ehemals von Hartz)

Höfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höfen 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt spätgotischer Saalbau mit polygonalem Chorschluss und sehr mächtigem Nordturm, um 1400, um 1700 barockisiert; mit Ausstattung;

Leichenhalle, kleiner Putzbau mit flachem Walmdach und Treppengiebel, im Stil des Art déco, 1920/20

D-1-79-125-3 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Höfen 14
(Standort)
Villa für Ulrich Simader (sogenanntes Schloss Höfen) zweigeschossiger Walmdachbau mit Erker und Altane, von Josef Stadler, 1915 D-1-79-125-4 BW

Höhenroth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Höhenroth 1; Höhenroth 2; Höhenroth 3
(Standort)
Villa (sogenanntes Schloss Höhenroth) stattliche Neubarockvilla mit Kuppelturm und Schweifgiebel, 1869 ff., weitere Ausbauten 1907 durch Architekt Julius Loew und 1912 durch Architekt Raoul Frank für Nikolaus Graf Pückler;

Toreinfahrt, massive Pfeiler mit schmiedeeisernem Tor, 2. Hälfte 19. Jahrhundert

D-1-79-125-14 Villa (sogenanntes Schloss Höhenroth)

Marthashofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Marthashofen 4
(Standort)
Villa (ehemals Kalb) zweigeschossig mit neubarocker Giebelfront und Holzveranda vor dem Eingang, von Martin Dülfer, 1895, Erweiterungen um 1910;

Teepavillon im Garten, gleichzeitig

D-1-79-125-5 BW

Mauern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Römerstraße
(Standort)
Katholische Kapelle St. Georg kleiner spätgotischer Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss und Dachreiter, 1450; mit Ausstattung D-1-79-125-6 Katholische Kapelle St. Georg
Römerstraße 5
(Standort)
Bauernhof zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach, 19. und Anfang 20. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Badehaus, kleiner Putzbau mit Satteldach, gleichzeitig

D-1-79-125-22 BW
Vogelhausstraße 1
(Standort)
Ehemals Bauernhof zweigeschossiger Hakenhof mit Satteldach, verputzter Ziegelbau, im Kern 18. Jahrhundert D-1-79-125-23 Ehemals Bauernhof
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Unteralting[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Klosterstraße 13
(Standort)
Ehemals Wirtshausstadel des Klosterwirts langgestreckter, erdgeschossiger Satteldachbau, wohl 2. Hälfte 19. Jahrhundert (Nach dem Verkauf 2016 an einen Investor steht ein Umbau unter Berücksichtigung der Denkmalschutzauflagen an.)[1] D-1-79-125-28 BW
Pfarrstraße 1
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Mauritius barocker Saalbau mit eingezogenem Polygonalchor, an diesen angefügte Sakristei und Westturm, Neubau von 1768, 1825 verändert; mit Ausstattung;

Friedhofsummauerung

D-1-79-125-7 Katholische Filialkirche St. Mauritius
Pfarrstraße 2
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger barocker Giebelbau mit Erker und Eingangshäuschen, 1756 D-1-79-125-8 BW

Wildenroth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Auf der Insel
(Standort)
Katholische Kapelle St. Nikolaus kleiner Saalbau mit dreiseitigem Chorschluss und massivem Dachreiter, 1778 neu errichtet; mit Ausstattung D-1-79-125-9 Katholische Kapelle St. Nikolaus
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Badstraße 19
(Standort)
Ehemals Kleinbauernhaus erdgeschossiger Einfirsthof mit Satteldach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-79-125-11 Ehemals Kleinbauernhaus
Kirchweg 23
(Standort)
Villa (ehemals Stützel) 1907 von J. A. Weitauer erbaut, neubarocke Fassade mit originalen Dachgauben;

Terrassenanlagen

D-1-79-125-25 BW
Mauerner Straße 2
(Standort)
Ehemals Gasthaus (sogenannter Alter Wirt) zweigeschossiger Putzbau mit Halbwalmdach, im Kern 18. Jahrhundert D-1-79-125-15 BW
Nähe Amperstraße
(Standort)
Bildstock mit Pietá, 1928 D-1-79-125-10 BW
Nähe B 471
(Standort)
Lourdesgrotte kleine Anlage auf dem Kapellenberg, 1896 D-1-79-125-29 Lourdesgrotte
Nähe B 471
(Standort)
Kapelle St. Leonhard Putzbau mit rundem Chorschluss und Dachreiter, 1900 D-1-79-125-26 Kapelle St. Leonhard
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Nähe B 471
(Standort)
Rasso-Denkmal Obelisk auf hohem Postament, bezeichnet 1900 D-1-79-125-31 Rasso-Denkmal
Nähe Bachweg
(Standort)
Wegkreuz Holzkreuz mit gusseisernem Corpus, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-1-79-125-17 BW
Nähe Kirchweg
(Standort)
Herz-Jesu-Kapelle kleiner Putzbau mit eingezogenem Polygonalchor und Dachreiter, bez. 1898 D-1-79-125-27 Herz-Jesu-Kapelle
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Objekte wurden aus der Bayerischen Denkmalliste gestrichen.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wildenroth
Badstraße 27
(Standort)
Geschnitzte Holztüre bezeichnet 1811 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Manfred Amann: Klosterwirt droht Abriss. sueddeutsche.de, 1. März 2016, abgerufen am 1. März 2016.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Liedke, Peter Weinzierl: Landkreis Fürstenfeldbruck (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band I.12). Karl M. Lipp Verlag, München 1996, ISBN 3-87490-574-8, S. 110–125.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Grafrath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien