Liste der Baudenkmäler in Höchberg

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In dieser Liste der Baudenkmäler in Höchberg sind die Baudenkmäler des unterfränkischen Marktes Höchberg aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 29. Oktober 2014 wieder und enthält 26 Baudenkmäler.

Wappen von Höchberg

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten]

Höchberg[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alter Weinberg 4, Nähe Herrenweg
(Standort)
Friedhof ummauerte Anlage mit Grabdenkmälern des späten 19. und frühen 20. Jahrhundert D-6-79-147-11 BW
Alter Weinberg 4, Nähe Herrenweg
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges von 1866, später erweitert für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, obeliskartige Stele mit abgetrepptem Sockel, Sandstein, bez. 1902 D-6-79-147-11 BW
Am Trieb
(Standort)
Jüdischer Friedhof ummauerte Anlage mit Grabdenkmälern des 19. und frühen 20. Jahrhundert, angelegt 1821 D-6-79-147-1 BW
Brunnengasse, Hauptstraße
(Standort)
Brunnen pfeilerartige Brunnensäule mit Pinienzapfenabschluss und rechteckigem Steintrog, modern ergänzt, 18. Jahrhundert D-6-79-147-2 BW
Hauptstraße 10
(Standort)
Hausfigur Hl. Anna Selbritt 16. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert D-6-79-147-4 BW
Hauptstraße 44
(Standort)
Kreuzwegstation siebte Station der sog. Höchberger Sieben Fälle, (die ersten drei Stationen befinden sich auf Würzburger Stadtgebiet), wohl von Balthasar Grohe, Michael Kern sowie Georg Brenk, 1626-27, Relieftafel mit Darstellung der Kreuzigung, mit Kreuzaufsatz und Inschriftenpostament, Sandstein, bez.1627 D-6-79-147-5
Kreuzwegstation
Hauptstraße 56
(Standort)
Hausfigur Maria Immaculata, 18. Jahrhundert D-6-79-147-6 BW
Hauptstraße 76
(Standort)
Gasthaus Zum Lamm zweigeschossiger, verputzter Halbwalmdachbau mit geohrten Fensterrahmungen, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 18. Jahrhundert, mit zweigeschossigem Flügelanbau mit Satteldach, 18./19. Jahrhundert D-6-79-147-8 BW
Hauptstraße 95
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Mansardhalbwalmdachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-6-79-147-7 BW
Herrenweg 5
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach und geohrten Fensterrahmungen, 18. Jahrhundert, Einfriedung, Bruchstein, gleichzeitig D-6-79-147-9 BW
Herrenweg 7, Jägerstraße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariae Geburt dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem Chorflankenturm mit Welscher Haube, Turm und Chor um 1500, barockes Langhaus erneuert, 1907-08, mit Ausstattung D-6-79-147-10
Katholische Pfarrkirche Mariae Geburt
weitere Bilder
Herrenweg 7, Jägerstraße 1
(Standort)
Kreuzkapelle Anbau mit offenen Arkaden mit Halbsäulen, Ende 17. Jahrhundert, mit Kreuzigungsgruppe aus Sandstein, diese zugleich Endpunkt der sog. Höchberger Sieben Fälle, wohl von Michael Kern, 1627-27 D-6-79-147-10 BW
Herrenweg 7, Jägerstraße 1
(Standort)
Mauern und Substruktionen des ehemaligen Friedhofs um die Kirche, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-79-147-10 BW
Herrenweg 7, Jägerstraße 1
(Standort)
Kreuzschlepper Figur des kreuztragenden Christus auf Knien, Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-79-147-10 BW
Herrenweg 7, Jägerstraße 1
(Standort)
Bildstock baldachinbekrönter Reliefaufsatz mit Marienkrönung, auf Pfeiler mit Heiligenreliefs, über Postament, Sandstein, bez. 1799 D-6-79-147-10 BW
Jägerstraße 1
(Standort)
Ehemals Forstanwesen Wohngebäude, eingeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach, im Kern um 1780, ehemals eingeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach, gleichzeitig D-6-79-147-23 BW
Klingenweg
(Standort)
Bildstock baldachinbekrönter Reliefaufsatz mit Kreuzigungsszene, auf Pfeiler über Postament, Sandstein, bez. 1801 D-6-79-147-22 BW
Martin-Wilhelm-Straße 2
(Standort)
Hausmadonna Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-79-147-24 BW
Martin-Wilhelm-Straße 2 b, Schulgasse 9
(Standort)
Kreuzschlepper Figur des kreuztragenden Christus auf Knien, über Säule, Sandstein, bez. 1694 D-6-79-147-12 BW
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Kreuzwegstation Kopie, sechste Station der sog. Höchberger Sieben Fälle, (die ersten drei Stationen befinden sich auf Würzburger Stadtgebiet), wohl von Balthasar Grohe, Michael Kern sowie Georg Brenk, 1626-27, Relieftafel mit Darstellung Jesus wird seiner Kleider beraubt, mit Kreuzaufsatz und Inschriftenpostament, Sandstein, bez.1626 und 1992 D-6-79-147-3
Kreuzwegstation
Nähe Hauptstraße
(Standort)
Bildstockpostament mit Halbkugel, bez. 1776 D-6-79-147-26 BW
Sonnemannstraße 15
(Standort)
Ehemals israelitische Präparanden- und Bürgerschule zweigeschossiger Mansardgiebeldachbau mit östlich anschließender überbauter Toreinfahrt, 18./19. Jahrhundert D-6-79-147-13 BW
Sonnemannstraße 25, Sonnemannstraße 27
(Standort)
Doppelwohnhaus eingeschossiger Mansardwalm- bzw. Halbwalmbau mit Mitteldurchfahrt, bez. 1796 D-6-79-147-14 BW
Sonnemannstraße 26
(Standort)
Ehemals Gartenhaus zweigeschossiger, verputzter Mansardwalmdachbau, wohl mit Fachwerkobergeschoss, spätes 18. Jahrhundert D-6-79-147-15 BW
Sonnemannstraße 27
(Standort)
Siehe Sonnemannstraße 25/27 D-6-79-147-16 BW
Sonnemannstraße 32
(Standort)
Quellfassungen Wasserstollen, Brunnenstuben und Kavernen zur Wasserversorgung des Marktortes und der Festung Marienberg in Würzburg, Muschelkalk-Bruchstein, spätmittelalterlich bis 17.Jahrhundert D-6-79-147-25 BW
Sonnemannstraße 36
(Standort)
Ehemals Synagoge seit 1951 evang.-luth. Pfarrkirche Sankt Matthäus, tonnengewölbter Massivbau mit Halbwalmdach, Dachreiter sowie geohrten Fensterrahmungen, 1721, mit Ausstattung D-6-79-147-17 BW
Winterleitenweg 36
(Standort)
Relief mit Pietà, 17. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert D-6-79-147-18 BW
Wirtgasse 5
(Standort)
Wirtshausausleger mit Greif, Schmiedeeisen, klassizistisch, um 1800 D-6-79-147-19 BW
Würzburger Straße 57
(Standort)
Kreuzwegstation erneuerte fünfte Station der sog. Höchberger Sieben Fälle, (die ersten drei Stationen befinden sich auf Würzburger Stadtgebiet), der historische Kreuzweg wohl von Balthasar Grohe, Michael Kern sowie Georg Brenk, 1626-27, Relieftafel mit der Darstellung Christus fällt unterm Kreuz, mit Kreuzaufsatz, von Herbert Spielmann, 2. H. 20. Jahrhundert D-6-79-147-20
Kreuzwegstation
Würzburger Straße 107 a
(Standort)
Kreuzwegstation vierte Station der sog. Höchberger Sieben Fälle, (die ersten drei Stationen befinden sich auf Würzburger Stadtgebiet), wohl von Balthasar Grohe, Michael Kern sowie Georg Brenk, 1626-27, Relieftafel mit Darstellung Pilatus bricht den Stab, mit Kreuzaufsatz und Inschriftenpostament, teilerneuert, Sandstein, bez.1626 D-6-79-147-21
Kreuzwegstation

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur[Bearbeiten]

 Denis André Chevalley: Unterfranken. In: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern. Regierungsbezirke. Bd. VI, R. Oldenbourg Verlag, München 1985, ISBN 3-486-52397-X, S. 63–87.

Weblinks[Bearbeiten]

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM oder Bing