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Liste der Baudenkmäler in Hadern

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Heiglhofstraße mit St. Peter

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler im Münchner Stadtteil Hadern im gleichnamigen Stadtbezirk 20 aufgelistet. Zu diesen Baudenkmälern gibt es auch eine Bildersammlung und ein Fotoalbum mit ausgewählten Bildern. Diese Liste ist Teil der Liste der Baudenkmäler in München. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1]

  • Großhadern. Das Dorf wurde im Jahre 1065 erstmals urkundlich erwähnt. Die Barockkirche St. Peter bildet zusammen mit einer fast geschlossenen Gruppe giebelständiger Bauernhäuser des 19. Jahrhunderts ein malerisches Bild, das zu den einprägsameren innerhalb des Münchener Burgfriedens gerechnet werden kann. (E-1-62-000-21)

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Canisiusplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Canisius
( Wikidata)
Tonnensaal mit Seitenschiffen, tief heruntergezogenem Satteldach und Chorflankenturm mit Zwiebelhaube, gestaffelter Vorhalle mit Sattel- und Krüppelwalmdach, im Heimatstil, von Franz Rank 1925–26; mit Ausstattung D-1-62-000-1048 Katholische Pfarrkirche St. Canisius
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Canisiusplatz 2
(Standort)
Volksschule
( Wikidata)
zweigeschossiger Krüppelwalmdachbau mit Quergiebel, Satteldach, Knickschweifgiebel und eingeschossigem Anbau mit Pultdach, im Heimatstil, von von Adolf Fraas und Emil Löwenstein, 1910, erweitert 1952 D-1-62-000-1049 Volksschule
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Fürstenrieder Straße 288
(Standort)
Waldfriedhof
( Wikidata)
Großes Areal zwischen Fürstenrieder, Würmtal-, Kriegerheim-, Tischerstraße und Kastenallee, 1905–07 angelegt nach Entwurf von Hans Grässel; Erweiterungen zwischen 1910 und 1940. Die einzelnen Sektionen des Friedhofs im Wald oder in Lichtungen werden charakterisiert durch gleichartige Grabmäler: Holzkreuze, stehende und liegende Steine usw. Im Einzelnen zu nennen ist: Trauer- und Aussegnungshalle, 1905–07 von Hans Grässel; mit Ausstattung; Hauptportal, von Sphingen bekrönt; zwei Pförtnerhäuschen; Wegkapelle an der Fürstenrieder Straße; mit Ausstattung; St. Anastasia-Kapelle, 1932 von Hermann Leitenstorfer; mit Ausstattung; Kreuzigungsgruppe, 1903 von Georg Schreyögg, gegenüber der Trauerhalle. Die zahlreichen Grabmäler und Grabkapellen berühmter Persönlichkeiten sind häufig von bekannten Münchner Künstlern entworfen. D-1-62-000-1968 Waldfriedhof
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Großhaderner Straße 52
(Standort)
Kapelle St. Leonhard
( Wikidata)
Katholische Kapelle sogenannte Stürzerkapelle, eingeschossiger Satteldachbau mit Dachreiter, um 1894–95; mit Ausstattung D-1-62-000-2284 Kapelle St. Leonhard
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Großhaderner Straße 54/54a
(Standort)
Stürzerhof
( Wikidata)
Bauernhof, ehemalig dreiseitige Anlage, davon nördlicher und südlicher Bauteil: ehemals Wohnstallhaus im Norden, zweigeschossiger Satteldachbau am Wohnteil mit Resten der Putzgliederung, um 1900, Kappengewölbe und hölzerne Tragkonstruktion im Stallteil später erneuert; Stadel im Süden, langgestreckter Satteldachbau mit großen Toren und Schlitzöffnungen, um 1900, hölzerne Tragkonstruktion später erneuert D-1-62-000-2285 Stürzerhof
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Guardinistraße 83
(Standort)
Gemeindezentrum St. Ignatius Pfarrzentrum St. Ignatius, Rundbau aus mehreren Baukörpern; Pfarrkirche, zwölfeckiger Zentralbau mit Zeltdach; Kapelle, Gemeinderäume, Pfarrbüro, Kindergarten und Wohnungen zur Kirche spiralförmig angeordnete, ein- und zweigeschossige Bauten mit ringförmig verbundenen, gestuften Pultdächern, von Josef Wiedemann, 1977–79; Pfarrkirche mit Ausstattung, unter anderem von Blasius Gerg und Erhard Hößle, gleichzeitig. D-1-62-000-9039 Gemeindezentrum St. Ignatius
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Heiglhofstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
( Wikidata)
ehemals Wohnteil eines Bauernhauses, zweigeschossiger Satteldachbau, 19. Jahrhundert D-1-62-000-2445 Ehemaliges Bauernhaus
Heiglhofstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus
( Wikidata)
ehemaliges Bauernhaus, zweigeschossiger Satteldachbau, im Kern wohl 18. Jahrhundert, Umbau, spätes 19. Jahrhundert D-1-62-000-2446 Ehemaliges Bauernhaus
Heiglhofstraße 8/8a
(Standort)
Ehemaliger Bauernhof
( Wikidata)
moderne Inschrift „Heiglhof 1279“, Ende 19. Jahrhundert; in 1920er Jahren umgebaut; Nebengebäude mit halbem Schweifgiebel, um 1900 D-1-62-000-2448 Ehemaliger Bauernhof
Heiglhofstraße 10
(Standort)
Katholische Kirche St. Peter
( Wikidata)
im Kern mittelalterlich (1315), im 17. Jahrhundert umgestaltet; mit Ausstattung; um die Kirche Friedhof mit Mauer; Grabsteine. Im Dorfkern von Großhadern D-1-62-000-2449 Katholische Kirche St. Peter
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Heiglhofstraße 12/14
(Standort)
Bauernanwesen
( Wikidata)
dreiseitige Anlage aus ein- und zweigeschossigen Satteldachbauten, im Kern 19. Jahrhundert, Stadelumbau, 1904, Wohnhausumbau, 1948–49 D-1-62-000-2450 Bauernanwesen
Heiglhofstraße 13
(Standort)
Ehemaliges Bauern- und Wirtshaus
( Wikidata)
jetzt Hotel, längsstehender Einfirstbau zweigeschossiger Satteldachbau, um 1840/50 D-1-62-000-2451 Ehemaliges Bauern- und Wirtshaus
Menaristraße 8/10/12/14/16
(Standort)
Wandbild mit Darstellung spielender Kinder im Freien, von Max Lacher, 1953/54 D-1-62-000-11459 BW
Pelargonienweg
(Standort)
Transformatorenhäuschen
( Wikidata)
neuklassizistisch, mit Ecksäulen und Walmdach, Anfang 20. Jahrhundert; an der platzartigen Kreuzung mit dem Magnolienweg D-1-62-000-5189 Transformatorenhäuschen
Pelargonienweg 2c
(Standort)
Villa sogenannte Villa Westermair eingeschossiger verputzter Walmdachbau mit zweigeschossigem dreiviertelrundem Standerker, ehemaliger oben offener Loggia, ein und zweigeschossigen An- und Vorbauten mit Satteldächern sowie polygonalem Standerker, in malerischen Heimatstilformen, von Franz Böttge, 1907/08; Gartenhaus, eingeschossiger Schopfwalmbau mit Zwerchgiebel, von Franz Böttge, 1909 D-1-62-000-11301 Villa sogenannte Villa Westermair
Pelargonienweg 8
(Standort)
Villa
( Wikidata)
zweigeschossiger Mansarddachbau mit hohen Zwerchhausgiebeln und Zierfachwerk, im Heimatstil, von Rudolf Hofmann, 1909–10 D-1-62-000-5188 Villa
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Petunienweg 17
(Standort)
Wandbilder am ehemaligem Wohnhaus des Malers Max Lacher Sonnenuhr in Putzauftragstechnik und monumentales Fresko an der Rückwand des überdachten Freisitzes, von Max Lacher 1954/55 D-1-62-000-11422 BW
Pfingstrosenstraße 14
(Standort)
Villa
( Wikidata)
zweigeschossiger Satteldachbau mit polygonalem und über Eck gestelltem Erker, Holzbalkonen und holzverschaltem Giebel, im Heimatstil, 1907–08 von Franz Böttge D-1-62-000-5304 Villa
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Pfingstrosenstraße 16
(Standort)
Villa
( Wikidata)
eingeschossiger Mansardgiebeldachbau mit Balkonerkern, Zwerchhaus und Fachwerkgiebeln, im Heimatstil, von Rudolf Hofmann, 1909 D-1-62-000-5305 Villa
Sauerbruchstraße 23
(Standort)
Malerische Villa
( Wikidata)
zweigeschossiger Krüppelwalmdachbau in Ecklage, mit Versprung, polygonalem Eckerkerturm mit Spitzhelm und Holzbalkon, im Heimatstil, um 1900 D-1-62-000-4207 Malerische Villa
Schlüsselblumenweg 7
(Standort)
Wohnhaus
( Wikidata)
eingeschossiger Halbwalmdachbau mit Zwerchhaus und Balkonvorbau, im Reformstil, von Franz Böttge, 1907 D-1-62-000-9635 Wohnhaus
Senftenauerstraße 111
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Fronleichnam
( Wikidata)
Zentralbau über elliptischem Grundriss in Nord-Süd-Ausrichtung, mit dem Haupteingang an der Nordseite; verputzter Stahlbetonbau mit Kupferblecheindeckung, an der Westseite Werktagskapelle und Turm angefügt; vorkragende Traufe mit Kassetten gegliedert; Mosaik über dem Eingangsportal; 1956/57 von Karl Jantsch in einer Mischung aus klassizisierendem Traditionalismus und Heimatstil errichtet; Kuppelgewölbe über ovalem Grundriss, in dessen einem Brennpunkt der Altar mit einem zur Hälfte in den Altar versenkten Tabernakel steht; mit Ausstattung. D-1-62-000-7923 Katholische Pfarrkirche Fronleichnam
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Nähe Tischlerstraße
(Standort)
Kriegsgräberstätte
( Wikidata)
Über unregelmäßigem Grundriss mit pyramidenartiger Gedenkhalle und Ehrenfriedhof für 3543 Opfer verschiedener Nationen der beiden Weltkriege; Gedenkhalle, in Form einer Teilpyramide aus segelförmigen Weißbetonplatten errichtet, mit dreieckigen Hallenwänden, senkrechtem Lichtspalt aus Kristallglas-Prismen und Eisenrelief mit Namen der Toten; Gräberfeld, in streng geometrischer Anordnung mit axialen Mittelweg und Kalksteinquadern mit Kreuzen am Ende der Sichtachsen, ein Wassergraben trennt die Gedenkhalle vom Gräberfeld; Einfriedung, Mauer aus Kalkstein und Beton; von Helmut Schöner-Fedrigotti; Gartengestaltung von Ludwig Roemer; 1960–65. D-1-62-000-7948 Kriegsgräberstätte
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Waldgartenstraße 84a/84b/84c/84d
(Standort)
Ehemalige Kinderreichensiedlung Reihe von vier erdgeschossigen firstgeteilten Doppelhäusern mit flachgeneigten Satteldächern und geringem Dachüberstand, Holzständerbauten mit querliegender Verschalung der Erdgeschosse und stehender Giebelschalung, 1935/36. D-1-62-000-11001 Ehemalige Kinderreichensiedlung
Würmtalstraße 113
(Standort)
Weißes Bräuhaus
( Wikidata)
dreigeschossiger Satteldachbau mit Knickschweifgiebel in Ecklage, mit Zwerchhaus, polygonalem Eckerkerturm, Zwiebelhaube und Putzgliederung, historisierend, 1903, erweitert, 1927 D-1-62-000-7697 Weißes Bräuhaus
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Würmtalstraße 126
(Standort)
Ehemaliges Rathaus Großhadern
( Wikidata)
dreigeschossiger Walmdachbau mit Mittelerker, Mosaik, kugelförmigem Dachreiter und Skulptur; 1930–31 von Ludwig Zwingmann, Versuch einer Verbindung von sachlichem und traditionellem Bauen D-1-62-000-7698 Ehemaliges Rathaus Großhadern
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Abgegangene Baudenkmäler

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Heiglhofstraße 6
(Standort)
1991 nach Abbruch aus der Denkmalliste gestrichen[1] BW
  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmalschutz genießen, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.
  • Heinrich Habel, Helga Himen: München. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Regierungsbezirke. 3. verbesserte und erweiterte Auflage. Band I.1. R. Oldenbourg Verlag, München 1991, ISBN 3-486-52399-6.
  • Dennis A. Chevalley, Timm Weski: Landeshauptstadt München. Südwest. In: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern - Kreisfreie Städte und Landkreise. Band I.2/2, 2 Halbbände. Karl M. Lipp Verlag, München 2004, ISBN 3-87490-584-5.

Einzelnachweise

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  1. 1908-2008 Nachqualifizierung und Revision der Denkmalliste - hier Ensembles Landeshauptstadt München; ehem. Ortskerne (PDF; 2,7 MB) Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege. Herr Dr. Irlinger Abteilungsleiter Z, Denkmalerfassung und -erforschung, Frau Dr. Heckmann-von Wehren Referatsleiterin ZI, Bayerische Denkmalliste und Denkmaltopographie. RatsInformationsSystem der Stadt München; Abgerufen am 11. Oktober 2016.
Commons: Baudenkmäler in Hadern – Sammlung von Bildern