Liste der Baudenkmäler in Herrngiersdorf

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Gemeinde Herrngiersdorf aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Herrngiersdorf

Baudenkmäler in Herrngiersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bernhardstraße 25; Bernhardstraße 23
(Standort)
Katholische Kirche St. Martin Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Flankenturm mit Spitzhelm nach Süden, Langhaus und Turm romanisch, wohl 13. Jahrhundert, Chor spätgotisch, wohl 1505/06, barocker Ausbau um 1735/40, Spitzhelm von 1864; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Steildachbau mit korbbogig abgeschlossener Vorhalle, wohl erstes Viertel 20. Jahrhundert

Friedhofsmauer, 18. Jahrhundert, Erweiterung im 19./20. Jahrhundert

Kriegerdenkmal, für die Gefallenen beider Weltkriege, wohl 1950er Jahre

D-2-73-127-1 Katholische Kirche St. Martin
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Schloßallee 3; Schloßallee 5
(Standort)
Schlossanlage Wasserschloss, dreigeschossiger kubusartiger Walmdachbau mit barocken Felderungen und Eckpilastrierungen, bezeichnet „1709“

Ökonomiegebäude, eingeschossiger winkelförmiger Satteldachbau mit Knechtenhäusl und Stallungen, im Dach Taubenkobel und Räucherkammer, 18./19. Jahrhundert

Bräuhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit eingeschossigem Flügel nach Norden, mit Winterkeller, Ziegelmauerwerk, 1859, im Kern wohl älter

Kuhstall, eingeschossiger Flachsatteldachbau mit Verbretterung, 1884

Wassergraben, wohl 18. Jahrhundert

D-2-73-127-3 Schlossanlage

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Buchberg 2
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig, mit Greddach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-127-4 BW

Harpfendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Harpfendorf 1
(Standort)
Wohnstallgebäude Zweigeschossiger Greddachbau mit Blockbau- Obergeschoss, Laube zur östlichen Traufseite, wohl Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-127-5 BW

Sandsbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchberg 3; Am Kirchberg 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Petrus Saalkirche mit Steildach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Turm mit Zwiebelhaube, in die Nordostecke des Langhauses eingestellt, Langhaus und Turm im Kern um Mitte 13. Jahrhundert, Chor spätgotisch, Mitte 15. Jahrhundert, Umgestaltung der Kirche nach Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Seelenkapelle, dreiseitig geschlossener Walmdachbau, als Chorscheitelkapelle ausgebildet, 18. Jahrhundert

Kirchhofummauerung, 18./19. Jahrhundert

darin eingelassener Grabstein von 1473

D-2-73-127-7 Katholische Pfarrkirche St. Petrus
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Langquaider Straße 12
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig mit Greddach, wohl erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-127-8 BW
Langquaider Straße 36
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig mit Satteldach, zum Teil in Blockbauweise, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-2-73-127-9 BW

Sankt Johann[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Sankt Johann
(Standort)
Ehemalige Taufkirche St. Johann Baptist Saalkirche mit Steildach und wenig eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Chorflankenturm nach Süden, Langhaus 13. Jahrhundert, Chor und quadratischer Turmunterbau wohl zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Turmabschluss und barocker Ausbau 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-127-14 Ehemalige Taufkirche St. Johann Baptist

Semerskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am See 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, Westturm mit mächtiger Zwiebelhaube, Langhausmauern und Turmunterbau im Kern mittelalterlich, Chor spätgotisch, Ausbau der Kirche im 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Kirchhofmauer, 18./19. Jahrhundert

D-2-73-127-10 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Am See 3
(Standort)
Pfarrhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzgliederungen, korbbogige Nische mit barocker Madonnenfigur, 1707/08; Pfarrstadel, eingeschossiger Walmdachbau in Holzblockbauweise, 18. Jahrhundert D-2-73-127-11 BW

Sittelsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sittelsdorf 20
(Standort)
Katholische Kirche St. Nikolaus Saalkirche mit Steildach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, turmartiger Dachreiter mit Spitzhelm, Chor spätgotisch, zweite Hälfte 15. Jahrhundert, Langhaus barock, 18. Jahrhundert, Giebelreiter von 1865; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Satteldachbau, als Chorscheitelkapelle ausgebildet, wohl 18. Jahrhundert

D-2-73-127-12 Katholische Kirche St. Nikolaus

Tiefenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Tiefenbach
(Standort)
Ortskapelle Satteldachbau mit eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor und Giebelreiter mit Geläut, Rundbogenstil, wohl drittes Viertel 19. Jahrhundert. D-2-73-127-13 Ortskapelle

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]