Liste der Baudenkmäler in Kelheim

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Stadt Kelheim zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Kelheim

Baudenkmäler in Kelheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Altstadt Kelheim
(Standort)
Ensemble Altstadt Kelheim Das Ensemble umschließt die hochmittelalterliche Stadtgründung Kelheim in der Ausdehnung ihres nahezu quadratischen, planmäßigen Grundrisses mit ihren ehemaligen Befestigungsanlagen. Die Altstadt Kelheim liegt im Mündungsdreieck der Altmühl in die Donau, auf dem Landkeil zwischen beiden Flüssen, von diesen im Norden, Süden und Osten geschützt. Als die bayerischen Herzöge im 13. Jahrhundert im Zuge ihrer Territorial- und Städtepolitik diese topographisch ebenso unvergleichliche wie strategisch bedeutsame Situation für eine Stadtgründung nutzten, führten sie Siedlungskontinuitäten in diesem Raum weiter, die in der Vorgeschichte ihren Anfang nahmen. In spätkeltischer Zeit erstreckte sich über das Plateau des Michelsbergs das oppidum Alkimoenis, das sich durch seine Größe und seine Eisenproduktion auszeichnete; der 3,5 km lange Begrenzungswall im Westen hat sich bis zur Gegenwart erhalten. In römischer Zeit lag der Kelheimer Raum an der Altmühlmündung im Vorfeld der Limesbefestigung und des Kastells Albusina (Eining). Urkundlich wurde „Cheleheim“ zwischen 865 und 885 erstmals erwähnt. Bereits im 11. Jahrhundert ist hier ein Markt überliefert, 1045 als „forum“ bezeichnet, der als „Alter Markt“ in die spätere Gründungsstadt einbezogen wurde. Der kleine Rechteckplatz, in den vier Gassen einmünden, geriet dabei in eine Randlage in der Südostecke der Stadt und konnte hier weitgehend seinen Eigencharakter bewahren; deutlich zeigt sich dies bei einigen Häusern am Platz und in den anschließenden Gassen, die sich dem Rechtwinkelsystem der Stadtanlage des 13. Jahrhunderts entziehen. Der Alte Markt war auf die bereits um 1000 bestehende Burg bei der Wöhrdkirche an der Donau bezogen, deren Turmstumpf noch im heutigen Komplex des Landratsamtes steckt. Die Burg war im 12. Jahrhundert, schon vor der Belehnung mit dem Herzogtum, eine der wichtigsten Burgen der Wittelsbacher. Auf einer Insel zwischen dem Strom und einem kleinen Nebenarm gelegen, bestand über eine Donaubrücke Verbindung zum Alten Markt und zum südlichen Ufer. Die spätromanische Ottokapelle über dem alten Donautor an der Südseite des Alten Marktes ließ Herzog Otto der Erlauchte zum Gedenken an seinen Vater Herzog Ludwig den Kelheimer, der auf der Donaubrücke ermordet worden war, hier errichten. Die Kapelle und der angeschlossene, im Kern mittelalterliche Trakt des Johannisspitals prägen zusammen mit einigen altertümlichen kleinen Jurahäusern diesen historischen, abseits des späteren baulichen Geschehens gelegenen Platz. Außerhalb des Beringes blieb nicht nur die Burg, sondern auch ältere Siedlungsteile, wie der Ort Gmünd am nördlichen Altmühlufer, im Westen Oberkelheim und im Osten Niederdorf. Die planmäßige Anlage der Stadt mit ihrem kreuzförmigen Straßenmarkt erfolgte im späteren 13. Jahrhundert unter Heinrich XIII. als Neukonzeption einer sicher schon zuvor stadtähnlichen Siedlung. Das seitlich versetzte neuere Donautor wurde Bezugspunkt für das Straßenkreuz. Für die etwa gleich großen Stadtviertel und die castrumartige Befestigung musste erst das Terrain zur Hochwassersicherung künstlich aufgeschüttet werden, wobei der kleine Bezirk des Alten Marktes deutlich unterhalb des neuen Niveaus blieb. Die dominierende Achse des Straßenkreuzes ist die süd-nördliche, die platzmäßige Breite hat, im Zug des Donauübergangs liegt und sich vom Donau- bis zum Altmühltor erstreckt, hinter welchem sie auch die Altmühl noch überquert. Außerhalb der Stadt und jenseits der beiden Flüsse verzweigt sich dieser Straßenzug in die Richtungen Regensburg, Abensberg, Weltenburg bzw. Riedenburg und Hemau. Die West-Ost-Achse der Stadt teilt den Süd-Nord-Zug senkrecht in der Mitte, so dass vier annähernd gleich große Stadtviertel entstehen. Sie ist in ihrem Ostteil breiter als im westlichen, der bis zum Mittertor reicht, und von stattlicheren Bauten eingefasst; dieser Bereich besaß wohl die Funktion des eigentlichen Marktplatzes der Stadt, zumal er auch keinen Durchgangsverkehr aufnehmen musste, da die Ostseite der Stadt nie ein Tor besaß. Im Kreuzungspunkt der beiden Hauptachsen befand sich bis 1824 das Rathaus der Stadt, während die Pfarrkirche St. Marien (der bestehende spätgotische Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert, die Erweiterungen mit dem Turm aus dem 19. Jahrhundert) an einem vom Markt- und Straßenverkehr wenig berührten Platz im Nordostviertel, dennoch nahe beim Markt, liegt. Die beiden Hauptstraßenzüge sind geschlossen mit zwei- bis dreigeschossigen bürgerlichen, in der Regel giebelständigen Wohnhäusern meist des 17. bis 19. Jahrhunderts bebaut, die älteren behäbig breit, mit zum Teil geschweiften Vorschußgiebeln vor den Flachsatteldächern der typischen Jurahäuser, zuweilen auch mit barocken Putzgliederungen. An den Enden der Achsen schließen die Torhäuser die Straßenräume jeweils wirkungsvoll zusammen. Das 19. Jahrhundert hat durch die Walmdach-Eckbauten am Beginn der Altmühlstraße, durch die in die Westseite der Altmühlstraße eingebundene evangelische Kirche von 1888, durch das Knabenschulhaus am Ostende des Ludwigsplatzes und durch die Königs-Denkmäler auf dem Platz eigene, das Stadtbild bereichernde Akzente gesetzt. In den Nebengassen, welche die vier Viertel der Stadt, mit Ausnahme des Alten Marktes, im rechten Winkel erschließen, ist die Bebauung spürbar abgestuft, meist auch mit Gärten durchsetzt. Neben den zum Teil nur erdgeschossigen, malerischen Jurahäusern ragen umso markanter die ehem. herzoglichen Anlagen des Herzogskastens und des Weißen Bräuhauses sowie der 1260 vom Herzog gestiftete Spitaltrakt heraus. Den Rang eines Hauptortes oder einer bayerischen Herzogsstadt hatte Kelheim bald nach der Gründung infolge der Ermordung Herzog Ludwigs auf der Kelheimer Donaubrücke 1231 verloren; sein Sohn Otto wandte sich von der Stadt ab. Sie gewann aber im 19. Jahrhundert neue Bedeutung, als sie durch den Bau des Ludwig-Donau-Main-Kanals, seit 1836, Einfahrtstor in den Kanal wurde. Darüber hinaus wurde mit dem Bau der Befreiungshalle auf dem Michelsberg seit 1842 durch König Ludwig I. ein mächtiges Denkmal gesetzt, das seitdem das Stadtbild Kelheims beherrscht. Störungen im Ensemble durch schlecht gestaltete Neubauten: Donaustraße 17, 19, 25, 27, Ludwigstraße 4, 8, Ludwigsplatz 7. E-2-73-137-1 Ensemble Altstadt Kelheim


Oberkelheim
(Standort)
Ensemble Oberkelheim Das Ensemble umschließt das Fischerdorf Oberkelheim am Südostfuß des Michelsbergs in den Grenzen seiner mittelalterlichen Ausdehnung um einen romanischen Siedlungskern. Das Mündungsdreieck von Altmühl und Donau, durch den Michelsberg im Westen begrenzt, war bereits in frühgeschichtlicher und römischer Zeit aufgrund seiner strategischen und verkehrspolitisch bedeutsamen Situation erschlossen. Erstmals im 9. Jahrhundert wurde „Chelehaim“ im Zusammenhang mit Schenkungen an das Kloster St. Emmeram in Regensburg genannt. Bis zum 11. und 12. Jahrhundert hatten sich rechts und links der Altmühlmündung Schwerpunkte der Besiedelung herausgebildet, deren Grundriss-Strukturen zum Teil noch ablesbar sind. Um 1170 wurde bereits zwischen Ober- und Unterkelheim unterschieden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich am Fuß des Michelsbergs ein befestigter, herzoglicher Meierhof, dessen Grundmauern beim Bau der Franziskanerkirche und der Klosteranlage 1461 verwendet wurden. Die romanische Michaelskirche blieb auch nach der planmäßigen Stadtgründung im 13. Jahrhundert bis ins hohe Mittelalter die sogenannte alte Pfarrkirche. Die Fischersiedlung bei St. Michael war außerdem durch einen Seitenarm der Altmühl geschützt, der vermutlich durch den heutigen Straßenzug der Fischergasse und Löwengrube geleitet war. Eine hölzerne Brücke in Verlängerung des Kirchensteigs bildete die Verbindung zur Stadt. Michaelskirche und Franziskanerkirche überragen eindrucksvoll die niederen Fischer- und Handwerkerhäuser, unter denen sich noch einige in herkömmlicher Jura-Bauweise erhalten haben. Die Mehrzahl der Gebäude steht giebelständig zum gewundenen Straßenzug, mit teilweise tiefen Parzellen nachgeordneter Hausgärten. Die Einführung des Ludwigskanals in die Donau um 1840 und die Einbeziehung in die Stadtanlage als Vorstadt haben hier allerdings den dörflichen Charakter bereits verändert und durch einzelne, die vorhandene Maßstäblichkeit sprengende Neubauten Störungen des Ensembles verursacht. E-2-73-137-2 BW


Alter Markt 5
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit hohem Kniestock in Jura-Bauweise, 17. Jahrhundert D-2-73-137-3 Wohnhaus


Alter Markt 9
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit hohem Kniestock in Jura-Bauweise, 17. Jahrhundert D-2-73-137-4 BW


Alter Markt 14
(Standort)
Relief in Rundbogennische Mit Darstellung des heiligen Florian, im ersten Obergeschoss des 1981 rekonstruierten Jurahauses, wohl frühes 18. Jahrhundert D-2-73-137-5 BW


Altmühlstraße 1
(Standort)
Evangelisch-lutherische Kirche St. Matthäus Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem Chor, Fassade in Häuserflucht eingebunden, neugotisch, 1888 von Baumeister Dorner; mit Ausstattung D-2-73-137-6 Evangelisch-lutherische Kirche St. Matthäus
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Altmühlstraße 8
(Standort)
Gasthof Zweieinhalbgeschossiger breitgelagerter Satteldachbau in Jura-Bauweise mit Vorschussgiebel, 17. Jahrhundert D-2-73-137-7 BW


Altmühlstraße 10; Altmühlstraße 12
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger breitgelagerter Satteldachbau in Jura-Bauweise mit Vorschussgiebel, 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-8 BW


Altmühlstraße 22
(Standort)
Ehemalige Gastwirtschaft Zum Stern Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock und Vorschussgiebel, 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-10 BW


Altmühlstraße 25
(Standort)
Altmühltor Torturm der Stadtbefestigung mit Pyramidendach, Turm bis zur halben Höhe im Hausverbund, darüber freistehend, zu beiden Seiten spitzbogiger Durchlass, zweite Hälfte 13. Jahrhundert D-2-73-137-11 Altmühltor
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Am Kirchensteig 4
(Standort)
Ehemalige Franziskanerkirche, heute Orgelmuseum Flachgedeckter Saalbau mit Krüppelwalmdach, mit eingezogenem gewölbten Chor, spätgotisch, 1461–1506; mit Ausstattung D-2-73-137-12 Ehemalige Franziskanerkirche, heute Orgelmuseum
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Am Kirchensteig 6
(Standort)
Katholische Kirche St. Michael, ursprünglich Pfarrkirche von Kelheim Saalkirche mit Satteldach und eingezogener halbrunder Chorapsis, schlanker Chorturm, romanisch, 12. Jahrhundert, Turmaufbau und Langhaus-Erweiterung 16./18. Jahrhundert, 1860 Erneuerung des Turmabschlusses mit Spitzhelm; mit Ausstattung D-2-73-137-13 Katholische Kirche St. Michael, ursprünglich Pfarrkirche von Kelheim
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Am Oberen Zweck 2
(Standort)
Gasthof Breitgelagerte zweieinhalbgeschossige Anlage mit Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert, spätere Veränderungen; barocke Nischenfiguren St. Sebastian und St. Georg, frühes 18. Jahrhundert D-2-73-137-16 Gasthof


Am Oberen Zweck 30
(Standort)
Kleinhaus Eingeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise, ehemals mit Kalkplattendach, bezeichnet „1710“ D-2-73-137-18 BW


Am Oberen Zweck 36;Am Oberen Zweck 38
(Standort)
Sölde, ehemaliges Leprosenhaus Eingeschossiger Flachsatteldachbau mit Kalkplattendach, 18. Jahrhundert D-2-73-137-19 BW


Benefiziatengasse 7
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit hohem Kniestock, in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, mit Dreiecksfenstererker, 17. Jahrhundert D-2-73-137-27 BW


Bräugraben
(Standort)
Stadtgraben (Altmühlarm) D-2-73-137-103 BW


Bräugraben
(Standort)
Stadtgraben (Bräugraben) D-2-73-137-40 BW


Brunngasse 7
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, erste Hälfte 19. Jahrhundert; mit Hofeinfahrt D-2-73-137-29 BW


Brunngasse 11
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, in Jura-Bauweise, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-30 BW


Donaustraße 2
(Standort)
Bürgerhaus Eckhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Schweifgiebel, wohl 18. Jahrhundert, unter Verwendung älterer Teile, erneuert zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Kragstein an der Nordostecke bezeichnet „1575“

D-2-73-137-31 BW


Donaustraße 3
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Schweifgiebel, um 1800, Fassade Ende 19. Jahrhundert erneuert. Bauweise, 17. Jahrhundert, ehemalige Aufzugsluke im Giebel, Fenstergewände Ende 19. Jahrhundert D-2-73-137-32 BW


Donaustraße 5
(Standort)
Bürgerhaus Breitgelagerter zweigeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, 17. Jahrhundert, ehemalige Aufzugsluke im Giebel, Fenstergewände Ende 19. Jahrhundert D-2-73-137-33 BW


Donaustraße 6
(Standort)
Bürgerhaus, ehemaliger Hirschenwirt Breitgelagerter zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, Fassade zweite Hälfte 19. Jahrhundert, der Bau im Kern älter; im ersten Obergeschoss rundbogige Figurennische D-2-73-137-34 BW


Donaustraße 7
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Schweifgiebel, Anfang 17. Jahrhundert D-2-73-137-35 BW


Donaustraße 8
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Satteldachbau in Jurabauweise mit Vorschussgiebel, 1476 (dendrochronologisch datiert), noch im Mittelalter und wohl im 18. Jahrhundert erweitert, Fassade erneuert D-2-73-137-36 BW


Donaustraße 16
(Standort)
Stadtapotheke 1620 erstmals als Apotheke erwähnt, zweigeschossiger Satteldachbau mit Wellengiebel und Konsolerker, 17. Jahrhundert, 1910 verändert

Eingemauerter jüdischer Grabstein von 1249

D-2-73-137-37 Stadtapotheke


Donaustraße 20
(Standort)
Bürgerhaus Breitgelagerter zweigeschossiger Satteldachbau mit profilierten Fenstergewänden, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-38 BW


Donaustraße 22
(Standort)
Bürgerhaus, ehemaliges Wirtshaus Zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau mit steilem Treppengiebel, 17. Jahrhundert D-2-73-137-39 BW


Emil-Ott-Straße 1
(Standort)
Weißes Bräuhaus, ehemaliges Kurfürstlich-Bayerisches Brauamt Langgestreckter zweigeschossiger traufständiger Trakt mit Walmdach, Dachfläche durch Zwischengiebel geteilt, 1607/08 und später

Hochwassermarken mit Ereignissen von 1651 bis 1926

D-2-73-137-41 Weißes Bräuhaus, ehemaliges Kurfürstlich-Bayerisches Brauamt
Emil-Ott-Straße 1
(Standort)
Stadtgraben Bestandteil der Stadtbefestigung, gebildet durch

Ableitungen der Altmühl, angelegt im 13./14. Jahrhundert

Schleifergraben, in Nord-Süd-Richtung (Hafnergasse 26 bis Alleestraße 7a) parallel zur Alleestraße, leicht schräge Böschung aus gemauerten Quadern, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Steinbrücke bei Lederergasse 2, bezeichnet „1885“

Sogenannte Kleine Donau, in Ost-West-Richtung (Stadtknechtstraße 10 bis Wittelsbachergasse 14) parallel zur Bahnhofstraße, mit schräger Sandböschung

Bräugraben, in Nord-Süd-Richtung, parallel zur Emil-Ott-Straße und südlichem Abschnitt der Matthias-Kraus-Gasse, bei Wittelsbachergasse 14 Übergang in die kleine Donau, bei Matthias-Kraus-Gasse 35 Übergang in Teichanlage, mit schräger Sandböschung, zum Teil von Brauereigebäuden überbaut (bei Emil-Ott-Straße 1-3)

Altmühlarm, in Ost-West-Richtung, parallel zur Hafnergasse und westlicher Matthias-Kraus-Gasse, (Hafnergasse 26 bis Matthias-Kraus-Gasse 27), unterirdisch verrohrt

D-2-73-137-1 BW


Emil-Ott-Straße 3
(Standort)
Brauereigebäude Zweigeschossiger traufständiger Trakt mit Walmdach, an der Ostseite große Aufzugsgaube, 18. Jahrhundert

Fragment eines monumentalen, ehemals von Löwen gehaltenen bayerischen Wappens, wohl 18. Jahrhundert

Rundturm und Zwerchgiebel, baldachinartiger Eckerker, unregelmäßiges Natursteinmauerwerk, Deutsche Renaissance, 1902/03

Im Biergarten Denkmal zur Erinnerung an die Grundsteinlegung der Befreiungshalle

D-2-73-137-43 Brauereigebäude


Emil-Ott-Straße 9
(Standort)
Ehemaliger Schlossstadel Stattlicher Steildachbau über Kreuzgratgewölben mit Pilastergliederung, bezeichnet „1650“;

Ehemaliges Gesindehaus mit klassizistischer Straßenfassade, Mitte 19. Jahrhundert

Hofmauer mit zwei Toreinfahrten, bezeichnet „16?6“ und „1670“ Zugehörige Teile der Stadtmauer mit Rest des Südostturms, 13. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert durch bemalten Holzpavillon ergänzt

D-2-73-137-45 BW


Emil-Ott-Straße 12, 14
(Standort)
Bürgerhaus Breitgelagerter eingeschossiger Bau mit Flachsatteldach, in Jura-Bauweise, 18./Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-137-46 Bürgerhaus


Emil-Ott-Straße 16
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Bau mit Flachsatteldach, in Jura-Bauweise, 18./Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-137-47 BW


Emil-Ott-Straße 18
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliger Sitz eines Huf- und Waffenschmieds Zweigeschossiger traufständiger Bau mit Flachsatteldach, in Jura-Bauweise, 18./19. Jahrhundert D-2-73-137-48 BW


Hafnergasse
(Standort)
Stadtgraben (Altmühlarm) D-2-73-137-54 BW


Hafnergasse 11
(Standort)
Wohnhaus Eineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise, mit Kalkplattendach, auffälliges Portal mit Werksteinrahmung, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-137-57 BW


Hafnergasse 12
(Standort)
Wohnhaus Eineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau in Jura- Bauweise mit Vorschussgiebel, wohl 18. Jahrhundert

Am Haus Hochwassermarken des 18. Jahrhunderts

D-2-73-137-58 BW


Hafnergasse 14
(Standort)
Zugehörig Teile der Stadtmauer 13. Jahrhundert D-2-73-137-59 BW


Hafnergasse 18
(Standort)
Zugehörig Teile der Stadtmauer 13. Jahrhundert, nachqualifiziert D-2-73-137-60 BW


Hafnergasse 20
(Standort)
Zugehörig Teile der Stadtmauer 13. Jahrhundert, nachqualifiziert D-2-73-137-61 BW


Hafnergasse 26;Lederergasse 38
(Standort)
Stadtbefestigung Ausgebaut im 13. und 14. Jahrhundert, Ringmauer mit Türmen, drei Tortürmen und Stadtgraben (barocke Befestigungsanlagen nicht erhalten), unregelmäßiges Bruchsteinmauerwerk, nach oben vertreppend und mit Schießscharten versehen, erkennbar im Abschnitt nördlich Mittertor (Stadtgrabengasse 1–3), Mauerreste vor allem im Norden (bei Hafnergasse 14, 16, 18, 20) und im Osten (bei Matthias-Kraus-Gasse 35, 37, 39, Kirchplatz 2, Emil-Ott-Straße 9), sowie im Süden (Wittelsbachergasse 4, 6, 8, 10, 12, 14), ehemalige Stadtmauer als Hausrückwand bei Hafnergasse 26, bei Matthias-Kraus-Gasse 35, Emil-Ott-Straße 9 (Hofgebäude), Wittelsbachergasse 6, Lederergasse 38, von den Mauertürmen sind vier erhalten, daneben existieren noch zwei Turmreste (bei Kirchplatz 1 und Emil-Ott-Straße 9), sowie Ansätze eines Rundturms bei Hafnergasse 26

Erasmusturm (Matthias-Kraus-Gasse 35), später Chorturm der 1803 abgebrochenen Erasmuskirche, über quadratischem Grundriss mit Pyramidendach und Eckquaderungen, ansonsten verputzt, 13. Jahrhundert, Dachstuhl bezeichnet „1836“

Bürgerturm (Stadtknechtstraße 14), Eckturm der Stadtbefestigung, später bürgerliches Gefängnis und Wohnung des Stadtknechts, über quadratischem Grundriss mit Pyramidendach, gedrungene Form, putzsichtig, 13. Jahrhundert

Ledererturm (Lederergasse 14), über quadratischem Grundriss mit Pyramidendach, hervortreppender Kniestock, verputzt mit sichtbaren Eckquaderungen, 13./14. Jahrhundert

Schleiferturm (Stadtknechtstraße 3), Batterieturm, seit 1931 Kriegerdenkmal, aus den Resten des alten Herzogsschlosses errichtet, ohne bauliche Verbindung zur Stadtmauer, massiver Rundbau mit Kegeldach, mit zum Teil sichtbaren Buckelquadern und Rundfenstern, 1476–1486

D-2-73-137-181 Stadtbefestigung


Hienheimer Straße, im Schottenholz
(Standort)
Grenzstein, sogenanntes Schottenkreuz Um 1630 D-2-73-137-65 BW


Hienheimer Straße
(Standort)
Kanalanlage zwischen Donau und Altmühl Um 1840 D-2-73-137-70 BW


Hienheimer Straße 2
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau mit segmentbogigen Fensterabschlüssen, bezeichnet „1837“ D-2-73-137-63 BW


Hienheimer Straße 3, 11
(Standort)
Kanalhafen Kelheim, Bestandteil des Ludwig-Donau-Main-Kanals Kaimauern Quadermauerwerk aus Naturstein, 1836–45, Heinrich von Pechmann

Eisenkran am Ostkai, mit Ausleger, auf gestuftem Steinpodest, 1846, Ausleger erneuert

Eisenkran am Westkai, mit Ausleger, bezeichnet „1846“, von W. Spaeth, Dutzendteich, 1846, Ausleger erneuert

Hafenwinde am Ostkai, Eisen, auf gestuftem Steinpodest, 1836–45

Hafengehilfenhaus, eingeschossiges Kleinwohnhaus mit Satteldach, 1836–45

Güterschuppen, eingeschossiger Holzbau mit Flachsatteldach, 1836–45

Teilstück des Kanals, 1836–45

D-2-73-137-69 Kanalhafen Kelheim, Bestandteil des Ludwig-Donau-Main-Kanals
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Hienheimer Straße 5
(Standort)
Abschnitt des Ludwig-Donau-Main-Kanals Künstlich angelegte Wasserstraße zwischen Kelheim und Bamberg auf einer Länge von 173 km mit ehemals 100 Schleusen, zahlreichen wasser- und schifffahrtstechnischen Anlagen und Gebäuden zur Herstellung eines durchgehenden Wasserweges zwischen Nordsee und dem Schwarzen Meer, auf Veranlassung König Ludwigs I. von Bayern durch Heinrich Freiherr von Pechmann, 1836–45

Ziehbrücke, Eisen, 1850

D-2-73-137-186 Abschnitt des Ludwig-Donau-Main-Kanals
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Hienheimer Straße 5
(Standort)
Schleuse 1, Bestandteil des Ludwig-Donau-Main-Kanals Kammerschleuse aus Sandsteinquadern, Stemmtore aus Eichenholz, 1836–45, Heinrich von Pechmann

Schleusenwärterhaus, eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit flachem Walmdach und Eckrustizierung, Rundbogenstil, 1836–45

Schleusenkanal, Böschung aus leicht geschrägtem Quadermauerwerk, 1836–45, Heinrich von Pechmann, mit stählerner Ziehbrücke, Mitte 19. Jahrhundert, mit neueren Teilen

D-2-73-137-187 Schleuse 1, Bestandteil des Ludwig-Donau-Main-Kanals
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Hienheimer Straße 14
(Standort)
Forstamt Dreigeschossiger quaderförmiger Putzbau mit flachem Walmdach, spätklassizistisch, 1888 D-2-73-137-64 BW


Holzgasse 8
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Erdgeschossig in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, 19. Jahrhundert D-2-73-137-67 BW


Kanalstraße 3
(Standort)
Wohnhaus Traufseitbau im Stil der Maximilianszeit mit Segmentbogenfenstern, Putzgliederungen und Scheitelzinnen, um 1860 D-2-73-137-71 BW


Kirchplatz, bei Nr. 2
(Standort)
Reste der Stadtmauer 13. Jahrhundert D-2-73-137-77 BW


Kirchplatz, bei Nr. 1
(Standort)
Bildstock 19. Jahrhundert D-2-73-137-75 BW


Kirchplatz, bei Nr. 1
(Standort)
Gedenkstein Bezeichnet „1599“ D-2-73-137-76 BW


Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Dreischiffiges basilikales Langhaus, um 1420, eingezogener fünfseitig geschlossener Chor, um 1460, Turm mit Spitzhelm, neugotisch, 1862/63 von Leonhard Schmidtner, Langhaus 1877 ff. erweitert; mit Ausstattung

Neugotische Totenleuchte, 19. Jahrhundert, auf dem Kirchplatz

Gedenkstein von 1599, im nördlichen Seitenschiff

D-2-73-137-74 Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
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Klosterstraße 6
(Standort)
Amtsgericht Zweigeschossiger Walmdachbau mit übergiebelten Seitenrisaliten und mittlerem Zwerchhaus, Fassade mit Lisenengliederung, neubarock, 1900 D-2-73-137-79 BW


Lederergasse 2 d
(Standort)
Wappenstein Ehemals am Bräuhaus, bezeichnet „1737“; in Neubau eingelassen D-2-73-137-80 BW


Lederergasse 11
(Standort)
Ehemaliger herzoglicher Getreidekasten, seit 1981 Archäologisches Museum der Stadt Kelheim Monumentaler Baukörper mit steilem Satteldach, unregelmäßiges Buckelquadermauerwerk, um 1480 D-2-73-137-83 Ehemaliger herzoglicher Getreidekasten, seit 1981 Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
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Lederergasse 14
(Standort)
Ledererturm, Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung 13./14. Jahrhundert D-2-73-137-84 Ledererturm, Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung


Lederergasse 17
(Standort)
Wohnhaus Kleiner zweigeschossiger Satteldachbau mit Auslucht, 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-85 BW


Lederergasse 36
(Standort)
Wohnhaus Breitgelagerter zweigeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise, 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-86 BW


Löwengrube 8
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Steildachbau mit mittlerem Gesims, klassizistisch, bezeichnet „1843“ D-2-73-137-87 BW


Ludwigsplatz
(Standort)
Denkmal für König Ludwig I Standfigur im Krönungsornat mit Bauplan der Befreiungshalle, auf Postament, Kelheimer Marmor, bezeichnet „1863“, Johann von Halbig D-2-73-137-96 Denkmal für König Ludwig I


Ludwigsplatz
(Standort)
Konsolerker Eingeschossig mit Satteldach, bezeichnet „1558“ D-2-73-137-90 BW


Ludwigsplatz
(Standort)
Mariensäule Darstellung der Patrona Bavariae, Stein mit Vergoldung, auf ionischer Säule mit Postament, bezeichnet „1700“ D-2-73-137-97 Mariensäule
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Ludwigsplatz 4
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger Bau mit Flachsatteldach und Vorschussmauer, mit auffälliger Putzgliederung im Fensterbereich, Fassade 18. Jahrhundert, im Kern älter. 16./17. Jahrhundert

Rückgebäude in Jura-Bauweise, mit Kalkplattendach, 17. Jahrhundert

D-2-73-137-88 BW


Ludwigsplatz 5
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau mit Schweifgiebel, 16./17. Jahrhundert

Rückgebäude in Jura-Bauweise, mit Kalkplattendach, 17. Jahrhundert

D-2-73-137-89 Bürgerhaus


Ludwigsplatz 9
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, zweigeschossige Auslucht, Renaissanceportal, bezeichnet „1618“ D-2-73-137-91 BW


Ludwigsplatz 11
(Standort)
Bürgerhaus Breitgelagerter zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, mit Kalkplattendach, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-92 BW


Ludwigsplatz 14
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger Flachsatteldachbau, in Jura-Bauweise mit Vorschussgiebel, 18. Jahrhundert D-2-73-137-93 BW


Ludwigsplatz 15
(Standort)
Sogenanntes Altes Rathaus, jetzt Teil der Stadtverwaltung Zweigeschossiger Satteldachbau mit Fensterädikulen und Pilastrierungen, Schweifgiebel mit Volutenmotiven, Frühbarock, bezeichnet „1598“, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts erneuert, 1912 umgestaltet D-2-73-137-94 Sogenanntes Altes Rathaus, jetzt Teil der Stadtverwaltung


Ludwigsplatz 16
(Standort)
Rathaus, ehemalige Stadtschreiberei Breitgelagerter zweigeschossiger Satteldachbau mit Wellengiebel, bezeichnet „1566“, Giebel erneuert 1912/13 und 1934 D-2-73-137-95 Rathaus, ehemalige Stadtschreiberei


Ludwigstraße 2
(Standort)
Evangelisch-lutherisches Gemeindezentrum Eckhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach und klassizistischer Gliederung, mit Zwerchhäusern, 19. Jahrhundert, im Kern älter, 1981 ff. umgebaut D-2-73-137-98 Evangelisch-lutherisches Gemeindezentrum


Ludwigstraße 7
(Standort)
Bürgerhaus Zweieinhalbgeschossiger Satteldachbau in Jura-Bauweise, mit eingeschossigem Konsolerker, im Kern 17. Jahrhundert D-2-73-137-99 BW


Ludwigstraße 8
(Standort)
Wappenstein Jakob Ihrler 19. Jahrhundert D-2-73-137-100 Wappenstein Jakob Ihrler


Ludwigstraße 9
(Standort)
Bürgerhaus Eineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise mit Vorschussgiebel, ehemals mit Kalkplattendach, 18. Jahrhundert

Zugehöriges Rückgebäude, gleichzeitig. spitzbogiger Durchlass, gotisch, 13. Jahrhundert, Umbau im 19. Jahrhundert

D-2-73-137-101 BW


Ludwigstraße 11
(Standort)
Mittertor, Torturm der ehemaligen Stadtbefestigung Mit Pyramidendach, spitzbogiger Durchlass, gotisch, 13. Jahrhundert, Umbau im 19. Jahrhundert D-2-73-137-102 Mittertor, Torturm der ehemaligen Stadtbefestigung
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Matthias-Kraus-Gasse 12
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossig in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, mit Zwerchhaus und Putzstreifengliederung, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-137-104 BW


Matthias-Kraus-Gasse 21, 33
(Standort)
Stadtgraben, Bestandteil der Stadtbefestigung Gebildet durch Ableitungen der Altmühl, angelegt im 13./14. Jahrhundert

Schleifergraben, in Nord-Süd-Richtung (Hafnergasse 26 bis Alleestraße 7a) parallel zur Alleestraße, leicht schräge Böschung aus gemauerten Quadern, erste Hälfte 19. Jahrhundert, Steinbrücke bei Lederergasse 2, bezeichnet „1885“ Sogenannte Kleine Donau, in Ost-West-Richtung (Stadtknechtstraße 10 bis Wittelsbachergasse 14) parallel zur Bahnhofstraße, mit schräger Sandböschung

Bräugraben, in Nord-Süd-Richtung, parallel zur Emil-Ott-Straße und südlicher Abschnitt der Matthias-Kraus-Gasse, bei Wittelsbachergasse 14 Übergang in die kleine Donau, bei Matthias-Kraus-Gasse 35 Übergang in Teichanlage, mit schräger Sandböschung, zum Teil von Brauereigebäuden überbaut (bei Emil-Ott-Straße 1-3)

Altmühlarm, in Ost-West-Richtung, parallel zur Hafnergasse und westlicher Matthias- Kraus-Gasse, (Hafnergasse 26 bis Matthias-Kraus-Gasse 27), unterirdisch verrohrt

D-2-73-137-1 BW


Matthias-Kraus-Gasse 23
(Standort)
Inschrifttafel, am ehemaligen Geburtshaus von Matthias Kraus, gefallen 1706 19. Jahrhundert D-2-73-137-105 BW


Matthias-Kraus-Gasse 31
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossig, in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, 18./Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-137-107 BW


Matthias-Kraus-Gasse 35
(Standort)
Angebautes Wohnhaus Zweieinhalbgeschossiger Mansardwalmdachbau mit Blendnische, 1803 aus dem Umbau der ehemaligen Erasmuskapelle hervorgegangen, Umfassungsmauern noch 14. und 16./17. Jahrhundert

Erasmusturm, Wehrturm der ehemaligen Stadtbefestigung, dann auch Chorturm der angebauten ehemaligen Erasmuskapelle, um 1300, Dachstuhl bezeichnet „1836“

Anschließende Teile der ehemaligen Stadtmauer, 13./14. Jahrhundert

D-2-73-137-108 BW


Matthias-Kraus-Gasse 37
(Standort)
Wohnhaus Eineinhalbgeschossiger Flachsatteldachbau mit Kalkplattendach, Erdgeschoss aus Kalkbruchsteinmauerwerk, verputzt, an der Innentreppe bezeichnet „1881“ D-2-73-137-109 BW


Matthias-Kraus-Gasse 41
(Standort)
Zugehörige Reste der Stadtmauer 13. Jahrhundert mit Stufenanlage, klassizistisch, 1852; mit Ausstattung D-2-73-137-110 BW


Mautnerberg
(Standort)
Felsenkapelle Kleiner Rundbau mit Kuppeldach, auf künstlichem Felsen mit Stufenanlage, klassizistisch, 1852; mit Ausstattung D-2-73-137-28 BW


Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Stadtgraben (Kleine Donau) D-2-73-137-22 BW


Nähe Bahnhofstraße
(Standort)
Denkmal für Matthias Kraus Grotten- und Brunnenanlage mit Inschrifttafel, 1905 D-2-73-137-23 Denkmal für Matthias Kraus


Nähe Hohlweg
(Standort)
Friedhofskapelle St. Sebastian Satteldachbau mit dreiseitigem Schluss und Giebelreiter, rosettengefasste Rundfenster, Frühbarock 1626; mit Ausstattung; neugotische Grabdenkmäler auf dem Friedhof, zweite Hälfte 19. Jahrhundert

Friedhofsmauer, 17. Jahrhundert

D-2-73-137-72 Friedhofskapelle St. Sebastian
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Nähe Holzgasse
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Erdgeschossig in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, 19. Jahrhundert D-2-73-137-66 BW


Nähe Schloßstraße
(Standort)
Wörthdenkmal, ehemaliger Grenzstein Dreiseitige Kalksteinfiale mit Reliefs, auf dreiseitigem Sockel, bezeichnet „1607“ D-2-73-137-24 BW


Nähe Schloßstraße
(Standort)
Denkmal für König Max II. als Großmeister des Ordens vom heiligen Georg Auf Postament mit Stufen, Kelheimer Marmor, 1863 von Johann von Halbig D-2-73-137-25 BW


Pfarrhofgasse 5
(Standort)
Pfarrhof Zweigeschossiger Satteldachbau, Werksteinportal mit geohrter Rahmung, 18. Jahrhundert D-2-73-137-113 BW


Pfarrhofgasse 5
(Standort)
Zugehörige Gartenmauer Vormals mit Grabsteinen des 16. bis 19. Jahrhunderts besetzt D-2-73-137-112 BW


Riedenburger Straße 20
(Standort)
Ehemaliges Krankenhaus Langgestreckter Walmdachbau mit übergiebeltem Risalit, neuklassizistische Fassaden, bezeichnet „1892“ D-2-73-137-114 BW


Schloßweg 3
(Standort)
Ehemaliges Herzogsschloss, jetzt Landratsamt Zweigeschossiger Bau mit Halbwalmdach, mit Gebäudeflügeln, Dach mit Schleppgauben, mächtige Strebepfeiler zur Flussseite, über mittelalterlichem Kern, 17./18. Jahrhundert

Rest des mittelalterlichen Bergfriedes aus dem 12./13. Jahrhundert in den Neubau der 1960er Jahre einbezogen

D-2-73-137-116 Ehemaliges Herzogsschloss, jetzt Landratsamt
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Stadtgraben
(Standort)
Anlage des Stadtgrabens (Befestigungsgraben der ehemaligen Stadtbefestigung) D-2-73-137-117 BW


Stadtgrabengasse 1
(Standort)
Zugehörige Reste der Stadtmauer 13. Jahrhundert D-2-73-137-118 BW


Stadtgrabengasse 14
(Standort)
Kleinhaus Erdgeschossig, in Jura-Bauweise mit Kalkplattendach, 17. Jahrhundert D-2-73-137-119 BW


Stadtknechtstraße
(Standort)
Stadtgraben, Abschnitt Stadtknechtstraße Anlage des 13. Jahrhunderts D-2-73-137-120 BW


Stadtknechtstraße
(Standort)
Bürgerturm Eckturm der Stadtbefestigung, 13. Jahrhundert D-2-73-137-121 BW


Stadtknechtstraße 5
(Standort)
Schleiferturm, seit 1931 Kriegergedächtnisstätte Runder Batterieturm der ehemaligen Stadtbefestigung, 1476–86 erbaut D-2-73-137-122 Schleiferturm, seit 1931 Kriegergedächtnisstätte
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Stadtknechtstraße 10
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger blockartiger Bau mit Walmdach, um 1850, 1894 in klassizistischen Formen aufgestockt D-2-73-137-184 BW


Stadtknechtstraße 17
(Standort)
Wohnhaus Breitgelagerter zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, drittes Viertel 19. Jahrhundert D-2-73-137-123 BW


Weltenburger Holz
(Standort)
Hölzlkapelle Viersäuliger Monopteros mit Kuppeldach und Laterne, am Weg nach Weltenburg, klassizistisch, 1822

Wegkreuz, Schmiedeeisen mit vergoldeter Eisengussfigur, auf hohem Steinpfeiler mit Kapitell, bezeichnet „1854“

D-2-73-137-124 BW


Wittelsbachergasse 2
(Standort)
Donautor, Torturm der Stadtbefestigung Mit Pyramidendach, breitgelagerter spitzbogiger Durchlass, zweite Hälfte 13. Jahrhundert, stadtseitig bezeichnet „1493“, Dach von 1809, feldseitig von Konsolen getragener Balkon, 19. Jahrhundert

Anbau nach Osten, 18. Jahrhundert

D-2-73-137-125 Donautor, Torturm der Stadtbefestigung
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Wittelsbachergasse 4
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Ein- bzw. zweigeschossiger traufständiger Bau mit vorspringendem Obergeschoss und Flachsatteldach, 17. Jahrhundert, später

verändert

Zugehörige Teile der Stadtmauer, 13. Jahrhundert

D-2-73-137-126 BW


Wittelsbachergasse 6
(Standort)
Johannisspital An die Ottokapelle anschließender zweigeschossiger, traufständiger Trakt mit Steildach, auf mittelalterlicher Grundlage, 16./17. Jahrhundert

In drei Rundbogennischen Apostelfiguren aus Holz, wohl frühes 18. Jahrhundert

Zugehörige Teile der Stadtmauer, 13. Jahrhundert

D-2-73-137-127 BW


Wittelsbachergasse 8
(Standort)
Katholische Spitalkirche St. Johannes, sogenannte Ottokapelle Saalkirche mit Steildach, mit eingezogenem quadratischen Chor, Stufenportal, spätromanisch, wohl 1260, 1602 erneuert; mit Ausstattung

Sühnekreuz, um 1600, mit älteren Teilen, vor der Kirche

Zugehörige Teile der Stadtmauer, 13. Jahrhundert

D-2-73-137-128 Katholische Spitalkirche St. Johannes, sogenannte Ottokapelle
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Wittelsbachergasse 10
(Standort)
Flügel des Johannisspitals Zweigeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau, an die Ottokapelle anschließend, 16./17. Jahrhundert, auf mittelalterlicher Grundlage, 1982 umgebaut

Zugehörige Teile der Stadtmauer, 13. Jahrhundert

D-2-73-137-129 BW


Wittelsbachergasse 12
(Standort)
Zugehörige Teile der Stadtmauer 13. Jahrhundert D-2-73-137-130 BW


Wittelsbachergasse 14
(Standort)
Ehemaliges Eisenamtshaus Zweigeschossiger Bau mit Satteldach, bestehend aus älterem Ostflügel und später rechtwinklig angesetztem Südflügel mit zwei Stufengiebeln, erbaut 1790–93 und 1862/63 (dendrochronologisch datiert), im Keller Reste eines Salzstadels, Ende 15. Jahrhundert

Zugehörige Teile der Stadtmauer, 13. Jahrhundert

D-2-73-137-131 BW

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Affecking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Burgstallgasse 1
(Standort)
Katholische Kirche Heilig Kreuz, ehemalige Pfarrkirche jetzt Friedhofskirche Flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, beiderseits Sakristeien, 1701; mit Ausstattung D-2-73-137-132 BW


Feuergasse 8
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig, in Jura-Bauweise, wohl Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-137-133 BW


Kornblumenstraße 65
(Standort)
Evangelisch-lutherische St.-Markus-Kirche Flachbau mit Zeltdach über viereckigem Grundriss, turmlos, offenes Geläute in der Südwand, wechselnde Verwendung von Beton, Kalksteinen und Ziegeln, 1961 von Olaf Andreas Gulbransson; mit Ausstattung D-2-73-137-183 BW


Kreuzgasse 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz Saalkirche mit Satteldach, einseitig eingezogener Kastenchor mit Sakristei, gedrungene Türme mit Satteldächern, 1938/39 von Heinrich Hauberrisser; mit Ausstattung D-2-73-137-134 Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz

Alkofensiedlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Römerbruchstraße 11
(Standort)
Ehemaliges Jagdhaus (Grenzental) D-2-73-137-153 BW

Frauenhäusl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenhäusl 1
(Standort)
Ehemaliger Jagdsitz, dann Niederlassung des Klosters Niedermünster Zweigeschossiger Walmdachbau mit barocken Putzgliederungen, übergiebelte Auslucht, bezeichnet „1795“ D-2-73-137-135 BW

Goldberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Flur Goldberg
(Standort)
Kalvarienberg Hauptkapelle und 14 Kapellen mit Stationen, klassizistisch, 1824–32

Hauptkapelle mit Kreuzigungsgruppe, um 1750, 1824–1832 Erweiterung durch einen viersäuligen Portikus; mit Ausstattung

Kapellen I–XIII Ädikulen mit rundbogigen Öffnungen, Kapelle XIV in Sandstein mit Plattenquaderung

D-2-73-137-62 BW

Gronsdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Mühlenweg 4
(Standort)
Bauernhaus Erdgeschossig, in Jura-Bauweise, mit Kalkplattendach, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-2-73-137-138 BW


Mühlenweg 29
(Standort)
Katholische Kirche St.Georg Saalkirche mit Steildach, eingezogener fünfseitig geschlossener Chor, zweite Hälfte 14. Jahrhundert; mit Ausstattung

Ummauerung des Kirchhofs; kleine Kapelle mit Satteldach und segmentbogiger Öffnung, 18. Jahrhundert

D-2-73-137-140 BW

Herrnsaal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herrnsaaler Ring 34
(Standort)
Katholische Kirche St. Salvator Saalkirche mit Satteldach, eingezogener Chor mit halbrunder Apsis, Turm mit Pilastergliederung und wuchtiger Zwiebelhaube, Chor 1722/23, Turm 1736/37, Langhaus 1880/82; mit Ausstattung D-2-73-137-141 Katholische Kirche St. Salvator


Herrnsaaler Ring; Steinbruch; Ziegenweg, an der Straße nach Kelheimwinzer
(Standort)
Säulenbildstock Rechteckige Platte mit einschwingenden Ecken mit Darstellung des Gekreuzigten, auf Steinpfeiler, Mitte 17. Jahrhundert D-2-73-137-144 BW


Kühtriftfeld, an der Straße nach Kelheimwinzer
(Standort)
Kapelle Kleiner Satteldachbau mit dreiseitigem Abschluss, mit spitzbogigen Öffnungen und Dachreiter, 1894/95 D-2-73-137-143 BW


an der Straße nach Kapfelberg.
(Standort)
Säulenbildstock Bezeichnet „1860“ D-2-73-137-145 BW


Stiftstraße 7
(Standort)
Gutshof Vierseitanlage

Zweigeschossiges Wohnhaus mit abgewalmtem Dach und barockem Türgewände, 18. Jahrhundert

Wirtschaftsgebäude mit Walmdach, gleichzeitig

Hofummauerung und Torbögen

D-2-73-137-142 BW

Kapfelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kreuzweg; Nähe Römerbruchstraße
(Standort)
Kreuzweg Bildstock, mit Satteldach und segmentbogiger Öffnung, 18./19. Jahrhundert

14 Kreuzwegstationen mit Terrakottareliefs, Ädikulen mit kastenförmigen Bildöffnungen auf Pfeilern, bezeichnet „1904“

D-2-73-137-148 BW


Marienplatz
(Standort)
Mariensäule Darstellung der Immaculata, auf toskanischer Säule, darunter Postament, bezeichnet „1720“ D-2-73-137-149 BW


Marienplatz 4
(Standort)
Pfarrhof Zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Kniestock, ehemals mit Kalkplattendach, mit Figurennische über dem Portal, 18./19. Jahrhundert, bezeichnet „1746“ D-2-73-137-150 BW


Marienplatz 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Maria Immaculata Saalbau mit Satteldach, Chorturm über Kastenchor, Turm mit Spitzhelm, um 1600, im späten 17. Jahrhundert und im 18. Jahrhundert erweitert und barockisiert; mit Ausstattung

Friedhofstor, barock

D-2-73-137-147 Katholische Pfarrkirche St. Maria Immaculata


Marienplatz 6
(Standort)
Altes Schulhaus, heute Pfarrheim Zweigeschossiger Satteldachbau, klassizistisches Portal mit abgefasten Ecken, Anfang 19. Jahrhundert, 1856 um das Obergeschoss erhöht D-2-73-137-151 BW


Marienplatz 7
(Standort)
Ehemaliges Schloss Kapfelberg Dreigeschossiger Steilgiebelbau mit Resten der ehem. Ecktürme, um 1700, 1912 verändert

Wirtschaftshof, eingeschossiger Satteldachbau mit weitem Dachüberstand

D-2-73-137-152 BW

Kelheimwinzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kelheimwinzerstraße 288
(Standort)
Ausstattung der alten katholischen Pfarrkirche St. Jakob in der 1956/57 nach Plänen von Karl Wirthensohn errichteten neuen katholische Pfarrkirche St. Jakobus D-2-73-137-185 BW


Pfarrer-Plaß-Weg 3
(Standort)
Katholische Kirche St. Jakob Saalkirche mit Satteldach, Kastenchor und Chorturm, im Kern wohl zweite Hälfte 13. Jahrhundert, Verbreiterung des Langhauses 1609, barocker Ausbau im 17./18. Jahrhundert; mit Teilen der Ausstattung

Kapelle auf dem aufgelassenen Friedhof, mit spitzbogigem Portal, 1770. Zweigeschossiger Krüppelwalmbau mit Putzgliederungen und Wappentafel, bezeichnet „1785“

D-2-73-137-154 Katholische Kirche St. Jakob
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Zum Altmühlspitz 5
(Standort)
Ehemaliges Amtshaus des Klosters Niedermünster Stattlicher zweigeschossiger Krüppelwalmbau mit Putzgliederungen und Wappentafel, bezeichnet „1785“ D-2-73-137-155 BW

Klösterl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Klösterl 1
(Standort)
Einsiedelei 1450 in der romantischen Donauschlucht gegründet

Kapelle St. Nikolaus, steil aufragender, dreiseitig geschlossener Satteldachbau in gotisierenden Formen, 1603 neu erbaut; mit Ausstattung

Südlich anschließend Felsenkapelle, durchfensterte Wand, die eine natürliche Felsenhöhle abschließt, bezeichnet „1457“; mit Ausstattung

Angeschlossenes Haus mit Pultdach, an eine Felswand gelehnt, 17. Jahrhundert

Zur Donau abschließende Hofmauer mit spitzbogigen Öffnungen, bezeichnet „1454“, darin integriert kleiner Turm, wohl 1603, der Unterbau wohl älter

D-2-73-137-156 Einsiedelei
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Kloster Weltenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenbergstraße 29
(Standort)
Frauenbergkapelle Saalkirche mit kaum eingezogenem, korbbogig abgeschlossenem Chor, Flankenturm mit Glockenhaube, 1713/14, auf mittelalterlichem Unterbau; mit Ausstattung D-2-73-137-178 Frauenbergkapelle
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Lindach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lindach 2, an der Straße nach Schultersdorf
(Standort)
Bildstock In Ädikulaform mit segmentbogiger Figurennische, bezeichnet „1870“ D-2-73-137-159 BW


Lindach 10
(Standort)
Katholische Kirche St. Vitus Saalkirche mit Satteldach und eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, gotisch, erste Hälfte 14. Jahrhundert, Langhaus und Dachreiter barock, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Seelenkapelle, kleiner Satteldachbau mit leicht spitzbogigem Portal, 1731

Kirchhofummauerung, 16. Jahrhundert, mit spätgotischem Portal

D-2-73-137-157 Katholische Kirche St. Vitus


Lindach 12
(Standort)
Gutshaus Stattlicher zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, Ladeluke an der östlichen Traufseite, bezeichnet „1790“ D-2-73-137-158 Gutshaus

Lohstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lohstraße 50, an der Straße nach Gundelshausen.
(Standort)
Wegkapelle Satteldachbau mit Figurennischen im Ostgiebel, mit hölzernem Dachreiter, 1921/22; mit Ausstattung D-2-73-137-160 BW

Michelsberg (Befreiungshalle)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchensteig 4
(Standort)
Ehemaliges Franziskanerkloster Nördlich an die Franziskanerkirche anschließend, 1461 gegründet, im 18. Jahrhundert barockisiert, nach der Säkularisation 1802 Brauerei, zweigeschossiger Walmdachbau, Dreiflügelanlage um einen Kreuzgang, erhalten nur die gewölbten Erdgeschossräume im Westflügel (Stallgebäude) und Nordflügel

Wirtschaftsgebäude mit Gewölben, 18. Jahrhundert

Bruchsteinmauer

D-2-73-137-78 BW


Am Kirchensteig 6
(Standort)
Treppenanlage bei der Michaelskirche 17./18. Jahrhundert D-2-73-137-15 BW


Am Kirchensteig 7
(Standort)
Hausfigur, St. Michael mit Seelenwaage Reste farbiger Fassung im Gewandbereich, in verglaster Rundbogennische, 18. Jahrhundert D-2-73-137-14 BW


Befreiungshallestraße 3
(Standort)
Verwaltungsbau, zur Befreiungshalle gehörig Zweigeschossiger quaderförmiger Walmdachbau mit Konsolgesims, klassizistisch, um 1850 D-2-73-137-161 Verwaltungsbau, zur Befreiungshalle gehörig
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Befreiungshallestraße 5, im Wald westlich der Befreiungshalle
(Standort)
Steinkreuz Frühbarocker Typ mit Kruzifixrelief, 16./17. Jahrhundert D-2-73-137-163 BW


Befreiungshallestraße 11
(Standort)
Befreiungshalle Monumentaler Rundbau mit flachem Kegeldach, äußere Gliederung durch Strebepfeiler im unteren Bereich, darüber Ringkolonnade, begonnen 1845–47 von Friedrich von Gärtner im Auftrag König Ludwigs I., vollendet 1845–63 durch Leo von Klenze, im Inneren Wandgliederung durch Nischen, darüber Empore mit umlaufender Säulengliederung, kassettierte Kuppel mit Opäum; mit Ausstattung

Skulpturen von Ludwig von Schwanthaler, Max von Widmann, Johann von Halbig und anderen

D-2-73-137-162 Befreiungshalle
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Fischergasse 8
(Standort)
Wohnhaus Erdgeschossiger Flachsatteldachbau in Jura-Bauweise, mit Segmentbogen-Fenstern, um die Mitte 19. Jahrhundert D-2-73-137-49 BW


Fischergasse 13
(Standort)
Kalksteinportal Bezeichnet „1827“, unprofilierte Quaderrahmung mit Oberlicht, nachqualifiziert D-2-73-137-50 BW


Fischergasse 22
(Standort)
Stadel Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-2-73-137-51 BW


Fischergasse 30
(Standort)
Wirtshausausleger, am Gasthaus zum Schwan Schmiedeeisenarbeit mit Schwanenrelief und Bezeichnung „Gasthaus zum Schwan“, Ende 19. Jahrhundert D-2-73-137-52 Wirtshausausleger, am Gasthaus zum Schwan
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Schlott[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Waldkapelle, am Markstein
(Standort)
Waldkapelle Satteldachbau mit Dachreiter, Holzbohlen, um 1900 D-2-73-137-165 BW

Schwaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gräbelwiesenbreite; Nähe Schwaben, an der östlichen Ortszufahrt
(Standort)
Wegkreuz Gusseisen mit gusseiserner Christusfigur, auf steinernem Sockel, 19. Jahrhundert D-2-73-137-168 BW


Schwaben 1
(Standort)
Gasthaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzstreifen und Sohlbankgesims, im Ostgiebel Figurennische, um 1900 D-2-73-137-167 BW


Schwaben 7
(Standort)
Katholische Kirche St. Pankratius Kleine Saalkirche mit Satteldach und dreiseitig geschlossenem Chor, schmächtiger Westturm mit Pyramidendach, 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer aus Bruchsteinmauerwerk, im Bereich der angrenzenden Häuser verputzt

D-2-73-137-166 BW

Staubing[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ortsring 8
(Standort)
Katholische Kirche St. Stephan Saalkirche mit kegelförmigen Dachabschlüssen, halbrund abschließender Baukörper mit üppig bewegten Fensterkonturen, Turm mit Pilastrierungen und glockenförmiger Haube, 1750/52 von Martin Bader, Turmuntergeschoss und Treppenturm mittelalterlich; mit Ausstattung

Seelenkapelle, Rundbau mit Apsis und Kegeldach, 1750/52, wohl auf Resten eines romanischen Karners

Kirchhofmauer, alter Teil, 18. Jahrhundert

D-2-73-137-169 Katholische Kirche St. Stephan

Stausacker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abt-Maurus-Straße 28
(Standort)
Katholische Kirche St.Andreas Saalkirche mit halbrundem Schluss und Kegeldach, in Satteldach übergehend, Giebelreiter mit Zwiebelabschluss, 1728 über mittelalterlicher Grundlage erbaut; mit Ausstattung D-2-73-137-170 BW

Thaldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 11
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Opferung Saalkirche mit eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, neugotisch, 1876, Turm spätgotisch mit barockem Aufbau und eingeschnürter Zwiebelhaube, 17./18. Jahrhundert; mit Ausstattung

Friedhofsmauer aus Bruchstein, wohl 17./18. Jahrhundert

D-2-73-137-171 BW

Unterwendling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dorfstraße 5
(Standort)
Katholische Kirche St. Katharina Saalkirche mit Satteldach, mit leicht eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, 1717; mit Ausstattung D-2-73-137-173 BW


Nähe Kapellenweg; Schulstraße 7
(Standort)
Wegkapelle KLleiner Satteldachbau mit offener Pfeilerhalle, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-73-137-174 BW

Weltenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alte Dorfstraße 18
(Standort)
Kleines Bauernhaus Erdgeschossig, mit Kalkplattendach, 18. Jahrhundert D-2-73-137-175 BW


Asamstraße 6
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johann Baptist und Evangelist Saalkirche mit Kastenchor und Chorturm, Turm mit Pilastergliederung und üppiger Zwiebelkuppel, 12. /13. Jahrhundert, barocker Ausbau 1718; mit Ausstattung D-2-73-137-176 Katholische Filialkirche St. Johann Baptist und Evangelist
weitere Bilder


Asamstraße 32
(Standort)
Benediktinerabtei Weltenburg Begründet im 8. Jahrhundert, Klosteraufhebung 1803, Wiedereinrichtung 1842, barocker Neubau des Klosters ab 1714 unter Abt Maurus Bächl: Abteikirche St.Georg, ovale Anlage mit Schalenkuppel und Hausteinfassade, Fassade mit Kolossalpilastern und Tempelmotiv, 1716–18 von Cosmas Damian Asam, Fassade und Innausbauten bis 1736, Stuckierungen durch Egid Quirin Asam

Turmuntergeschoss 1608, Aufbau 1763; mit Ausstattung

Konventbau, drei an die Nordseite der Kirche anschließende dreigeschossige Trakte mit Walmdächern, 1714/16

Bräuhaus, vier dreigeschossige Trakte, südwestlich vor der Kirche den Klosterhof bildend, 1724/25 von Franz Beer (Trakt an der Donau), Bräuhaus von 1718/19, 1734 aufgestockt

Figur des heiligen Johann von Nepomuk, 1729, am Klostereingang

Sogenannte Stiftstreppe, Treppenanlage zur Frauenbergkapelle, 18. Jahrhundert

Kreuzweg, 14 Kreuzwegstationen aus Kalkstein, wohl 18. Jahrhundert, Fußweg zur Frauenbergkapelle

D-2-73-137-177 Benediktinerabtei Weltenburg
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Wörthstraße 9
(Standort)
Kleines Bauernhaus Erdgeschossig mit flachem Satteldach, 19. Jahrhundert D-2-73-137-179 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar und im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Kelheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien