Liste der Baudenkmäler in Leverkusen

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Schildförmige Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen, darüber in Großbuchstaben der Schriftzug „Denkmal“, oben links und rechts sowie unten mittig ein Nagel.

Die Liste der Baudenkmäler in Leverkusen enthält die denkmalgeschützten Bauwerke auf dem Gebiet der Stadt Leverkusen in Nordrhein-Westfalen (Stand: 3. November 2011). Diese Baudenkmäler sind in Teil A der Denkmalliste der Stadt Leverkusen eingetragen; Grundlage für die Aufnahme ist das Denkmalschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW).

Bild Bezeichnung Lage Beschreibung Bauzeit Eingetragen
seit
Denkmal-
nummer
Schloss Morsbroich
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Schloss Morsbroich Alkenrath
Gustav-Heinemann-Straße
Karte
Schlossgebäude Morsbroich mit Vorburg (Remisen) sowie Schlossgraben und die durch diesen umschlossene Parkanlage, Innenräume im Stil des Zweiten Rokoko. 1692 (Vorburg), 1774 (Hauptgebäude) 1885/87 (Erweiterung des Herrenhauses) 11.01.1982 1
Kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer
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Kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer Alkenrath
Graf-Galen-Platz 1
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Grundsteinlegung am 21. Juli 1957/1962 erweitert. Architekt Schaller. Sonderform: Unterbringung der Taufkapelle im separat stehenden Kirchturm. 1957/62 03.03.1995 263
BW Grabdenkmäler Alkenrath
Graf-Galen-Platz 1 (Innenhof der kath. Pfarrkirche St. Johannes der Täufer)
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Grabdenkmäler vom alten Kirchhof der ehem. Pfarrkirche in Schlebuschrath. 18. Jh. 29.06.1984 113
Gezelinkapelle
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Gezelinkapelle Alkenrath
Gustav-Heinemann-Straße/Grüner Weg
Zweijochige Backsteinkapelle mit dreiseitigem Chorabschluss. Unter dem Altar die sog. „Gezelinquelle“ 1868 (Kapelle datiert), 18. und 19. Jh. spätbarocke Ausstattung, 1597 (Bronzeglöckchen datiert) 13.04.1984 88
Fußfallstationen Fußfallstationen Alkenrath
Gustav-Heinemann-Straße/Grüner Weg
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An der Gezelinkapelle, Unterbau mit Sockelnische und „Deutschordenskreuz“, kleiner schlichter Kreuzaufsatz. Anfang/Mitte 18. Jh. 11.04.1984 94
Grabkreuz Grabkreuz Alkenrath
Schlebuschrath 39/41
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Eingemauert über dem Türsturz eines Fachwerkhauses, Frühbarock, vom alten Kirchhof der ehemaligen Pfarrkirche in Schlebuschrath. Anfang 17. Jh. 13.04.1984 89
Ensemble aus (Fachwerk-) Mühlengebäude, Stauteich, Wehranlage und Mühlengraben. Bergisch Neukirchen
Grunder Mühle 1, 1c
Zwei-Steine-Mahlwerk (Läufer- und Lagerstein), Mehlkasten, Aushebe-Galgen-Anlage in gebrauchsfähigem Zustand. Betriebswasserteich östlich des Mühlengebäudes. 1799 18.12.1996 282
BW Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Lagerscheune Bergisch Neukirchen
Romberg 44
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Fachwerkdoppelhaus in zwei Bauphasen errichtet. Raumstruktur zweiraumtief und zweizellig. Konstruktion in Ständerbauweise, gemeinsames Dach mit doppelt stehendem Stuhl. Je ein Bruchsteinkeller mit Tonnengewölbe. E. 18. Jh./A. 19. Jh. 18.12.1997 293
BW Bahnhof Pattscheid Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 456
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„Bahnhof Pattscheid“ mit Stellwerksanbau und Güterschuppen. Hauptgebäude im Fachwerk mit Schmuckverschieferung und flachem, abgewalmten Dach. eingeschossiger Stellwerksanbau, Güterschuppen in Backstein mit beidseitig vorgelegter Rampe. 1909 01.12.1986 201
Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Zweigeschossiges, teilverschiefertes Fachwerkhaus mit rückwärtigem ehem. Saalanbau (Gaststätte zur Post). Das Kerngebäude, wohl das „alte Flandian’sche Wohnhaus an der Südseite des Marktes“ in reiner Ständerbauweise. 16.10.1984 152
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Am Arenzberg 46
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit rückwärtigem Stallanbau in Ständerwandbauweise (geschnitzter Giebelbalken, Brüstungsfelder mit Feuerbockmotiven, Klöntür, Inschriftenfeld) 1745, im Inschriftenfeld über der Tür. 16.05.1983 3
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Am Arenzberg 60
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit rückwärtigem Anbau in Ständerwandbauweise 18. Jh. 16.05.1983 4
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Am Hofacker 4
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Zweigeschossiges repräsentatives Fachwerkhaus (Sattelgut) „op dem Hoyf-Acker“, „Hofackergut“. (Sattel- u. Zehnthof), reine Ständerbauweise, drei Gewölbekeller; vorkragender, sehr steiler Giebel. 1627 16.05.1983 5
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Atzlenbacher Straße 76
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 78. Der dreiachsige Mittelteil in reiner Ständerbauweise, der zweiachsige Kopfteil als Ständerwandgefüge. Stirnseitig Schmuckverschindelung, Klötzchenfries, Treppe, Innenausstattung (19. Jh.) 17., 18. und 19. Jh. 10.03.1986 197
BW Grabdenkmal Tillmanns Bergisch Neukirchen
auf Städt. Friedhof Burscheider Straße
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1883 06.12.2010 347
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Biesenbach 15
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 17, im Kern ein reines Ständergerüst mit Zwischenständern, Erweiterung in Ständerwandbauweise Datierung: 17./18., 19. Jh., Grundriss, Treppe, Haustüre 10.03.1986 177
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Biesenbach 17
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 15, im Kern reines Ständergerüst mit Zwischenständern 17./18., 19. Jh. Haustüre 10.03.1986 176
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Blütenstraße 12/ Burscheider Straße 191
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Zweigeschossiges, teilverschiefertes Fachwerkdoppelhaus, Teil einer ehem. Hofanlage, Ständerwandbauweise 18./A. 19. Jh. 02.06.1987 223
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Blütenstraße 8/10
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Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus mit rückwärtigem quergegiebelten Anbau und freistehender Fachwerkscheune, Ständerwandbauweise Anbau 19. Jh., Stockwerksbauweise 1661 in der Inschriftenplatte über dem Türbalken. 16.05.1983 9
BW Fachwerkwohngebäude Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 103/105
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Zweigeschossiges Fachwerkwohngebäude (Doppelhaus) Ständerwandbauweise mit Schmuckmotiven (Feuerböcke), erkerartiger Vorbau mit Zwerchgiebel und Aufzug Datierung in Holzbuchstaben: 1766 15.08.1983 65–66
Backsteinhaus Backsteinhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 106/106a
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Zweigeschossiges Backsteinhaus der ehemaligen Rhein. Apfelkrautfabrik Wirtz & Söhne (gegründet 1815), ausklingender Historismus, Fassade mit neugotischen Stilelementen, Schornstein 1904, inschriftlich datiert 16.05.1983 12
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 109
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit Fachwerkscheune, beide Gebäude in Ständerwandbauweise 1788 (Hauptgebäude, Datierung im Türbalken), 1794 (Datierung der Fachwerkscheune) 16.05.1983 13
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 110
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit vorkragendem Obergeschoss an der Straßenseite, Mischform aus der Ständerwandbauweise entwickelt (Sondertyp), geschnitzte Haustüre 18. Jh. (rechte Gebäudehälfte) 19. Jh., zweite Hälfte (linke Gebäudehälfte) 16.05.1983 14
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 111
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Ständerwandbauweise mit auskragendem Mittelerker, Inschriftenfeld, Haustür im Stil des Rokoko, Denkmalwert ohne den rückwärtigen Anbau 1782, Datierung über der Tür 16.05.1983 15
BW Fachwerkgebäude Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 120
Karte
Fachwerkgebäude, Ständerwandbauweise, ehemalige Schmiede, später zu einem Wohnhaus um- und ausgebaut 1767, 19 Jh., 1. Hälfte (Umbau) 19.08.1983 68
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 122
Karte
Fachwerkwohnhaus einer Hofanlage mit rückwärtigem Anbau, Ständerwandbauweise (Haustüren mit Seitenlicht, Kastengesims, Fliesenboden im Treppenhaus, Treppe) 18. Jh. und 19. Jh., 2. Hälfte 19.08.1983 70
BW Fachwerkscheune Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 122
Karte
Fachwerkscheune/landwirtschaftliches Nebengebäude einer Hofanlage aus dem 18. Jh. um 1866 13.12.1994 261
BW Fachwerknebengebäude Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 122 heute zu Burscheider Straße 116 gehörend
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lang gestrecktes Fachwerknebengebäude einer ehemaligen Hofanlage (ehemalige Krautfabrik/ Schlosserei/Werkzeug-Maschinenfabrik), Ständerwandbauweise 1866 19.08.1983 71
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 124
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit angebautem Fachwerkstallgebäude. Doppelhaus zusammen mit Nr. 126, Ständerwandbauweise, verschiedene Umbauten, Grundrisserweiterung im Haupthaus, schützenswert auch Tür und Traufgesims 1754, im Sturzbalken des früheren Einganges 19.08.1983 69
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 126
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 124, Ständerwandbauweise, barocke Haustüre, Denkmalwert einschl. dem Backsteinstallanbau 19. Jh., letztes Viertel, im Kern älter 16.05.1983 16
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 128
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Ständerwandbauweise, Denkmalwert ohne die späteren Anbauten 18./19. Jh. 16.05.1983 17
BW ehem. Fachwerkhofanlage Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 135
Karte
Ehemalige Fachwerkhofanlage, bestehend aus Wohn- und Nebengebäuden, Stockwerksbauweise, neobarocke Haustüre, Giebel mit Schmuckverschieferung 19. Jh., Mitte 16.05.1983 18
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 136
Karte
Zweigeschossiges, teilverschiefertes Fachwerkhaus mit Stallanbau in Backstein, Haupthaus in früher Ständerwandbauweise. Im Kern noch erhalten ein einraumtiefes, zweizelliges Fachwerkgebäude in reiner Ständerbauweise des 17. Jh. 17., 18./19. Jh. Stallanbau Anfang 20. Jh. 10.03.1986 178
BW ehem. Hofanlage Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 301
Karte
Hofanlage (ehemals), zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Ständerwandbauweise mit wesentlichen Resten eines früheren Ständergerüstes, beistehende Fachwerkscheune des 19. Jh., die beiden Anbauten an das Wohnhaus haben keinen Denkmalwert. (rückwärtiger Stallanbau) 17./18. Jh. 09.01.1984 85
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 304
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus mit Nr. 306, Schmuckstreben (halbierte Feuerböcke), Ständerwandbauweise, Denkmalwert ohne die rückwärtigen Anbauten 18. Jh. 16.05.1983 19
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 306
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit rückwärtigem Anbau, Doppelhaus mit Nr. 304, Ständerwandbauweise, alte Türöffnung mit geschnitztem Stützbalken 1719, Hauptgebäude 19. Jh., Ende, Stallanbau 16.05.1983 20
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 310/312
Karte
Zweigeschossiges verschiefertes Fachwerkhaus, alte Befensterung, historische Tür, schmuckverschiefert 1657 (rechter Gebäudeteil, inschriftlich datiert), E. 18./A. 19. Jh. (Erweiterung), 20. Jh., Anfang (linke Gebäudehälfte in klassizistischer Formensprache umgestaltet) 16.05.1983 21
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 311/313
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus, reines Ständergerüst mit Zwischenständern, Erweiterung in Stockwerksbauweise. 17. Jh./2. H. 19. Jh. 07.05.1984 99
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 315
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit Schleppdachanbau, Ständerwandbauweise mit Resten des früheren reinen Ständergerüstes. Im Inneren alter Giebel mit Giebelfigur, alter geschnitzter Giebelbalken 18. Jh., im Kern älter 07.05.1984 100
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 329
Karte
Fachwerkhaus, ältestes in Leverkusen, reines Ständergerüst ohne Zwischenständer, Dachgerüst mit Flugsparrendreieck Seltenheitswert (Ausstattung, Türe, Dachkonstruktion) 1561, Inschrift in Balken 12.03.1984 87
BW Gaststätte Hollweg Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 365/367
Karte
Gaststätte Hollweg, straßenparallel angeordnetes und zweigeschossiges langgestrecktes Fachwerkhaus mit verschiedenen Erweiterungen und Anbauten. Gebäudekomplex ehemals Gaststätte, Spezereihandlung und Pferdewechselstation. 02.10.1989 246
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 371/373
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Ständerwandbauweise, Reihenhaus mit Nr. 375, ältere Befensterung ablesbar, Haustüren/Oberlicht 18. Jh., 2. Hälfte 08.05.1984 102
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 375
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Ständerwandbauweise, Reihenhaus mit Nr. 371 und 373, ältere Befensterung ablesbar, geschnitzter Giebelbalken mit Giebelfigur, Haustüre, Fassadenschmuck 18. Jh., 2. Hälfte 08.05.1984 103
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 383
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Schmuckverschieferung, ein früher Ladeneinbau, Haustüre; Denkmalwert ohne den rückwärtigen Anbau 19. Jh., Mitte 16.05.1983 24
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 384
Karte
Großes zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus z. T. schmuckverschiefert, mit Anbau, Ständerwandbauweise mit Resten eines reinen Ständergerüstes 18. Jh., im Kern älter, E. 19./A. 20. Jh. überarbeitet, 16.05.1983 25
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 388/390
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, ehem. Doppelwohnhaus zweier kleiner Hofanlagen, Denkmalwert: Haupthaus (ohne den seitlichen Anbau), rückwärtiger Teil in reiner Ständerbauweise, der vordere Teil frühe Ständerwandbauweise, schmuckverschiefert, Befensterung 18. Jh., Anfang, im Kern älter 16.05.1983 27
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 396
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus rückwärtig an Nr. 394 angebaut, Schmuckverschieferung, Kranzgesims 18. Jh., Ende, 19. Jh., 2. Hälfte 16.05.1983 26
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 404/406
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus, Ständerwandbauweise, mit „Klöntür“ 18. Jh., Anfang-Mitte,19. Jh., Ende, der linke Teil datiert 1753 16.05.1983 28
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 408/410
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus ehemals „alte Schule in Bruch“, Ständerwandbauweise mit Resten eines reinen Ständergerüstes 18. Jh., im Kern älter 16.05.1983 29
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 412
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit abgeschlepptem Fachwerkanbau, Hauptgebäude mit stirnseitig vorkragendem Obergeschoss, Ständerwandbauweise 17. Jh., im Kern, die Umgiebelung ist scheinbar im späten 18 Jh. erfolgt. 16.05.1983 30
BW Backsteinstallgebäude Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 414
Karte
Backsteinstallgebäude, neoromanisch, mit Aufzugslukarne und Stufengiebel, im Inneren Gussstützen und Kappengewölbedecken 19. Jh., Ende 10.06.1983 51
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 418
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit rückwärtigem Anbau, Backhaus und Scheune, Schmuckverschieferung, Türe, Gesims 19. Jh., 1. Hälfte 16.05.1983 32
BW Pfarrhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 69
Karte
Pfarrhaus der ev. Kirche Bergisch Neukirchen: Verputzte Mansarddachvilla mit Dreiecksgiebel über pilasterartigen Lisenengliederungen. Kranzgesims, rückwärtiger Anbau später. 1823/1824, 1937 (Anbau) 18.07.1983 64
Evangelische Kirche Bergisch Neukirchen
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Evangelische Kirche Bergisch Neukirchen Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 71
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(ursprünglich Kath. Kirchen St. Georg), einschiffige Bruchsteinsaalkirche mit Mansardwalmdach, dreigeschossiger Westturm in Bruchstein, das Glockengeschoss verschiefert, Schweifhaube mit bekrönender Laterne. 12. Jh. (Turm), 1911 (Turmaufsatz), 1781–1783 Langhaus erneuert, 16.05.1983 10
BW Fachwerkwohnhaus/ehemalige Schule Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 72
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus (ehemalige Schule Bergisch Neukirchen) mit verschiefertem Fachwerknebengebäude sowie freistehendem Backsteinnebengebäude mit Holzveranda (Schulerweiterung) 1802 (Schulhaus), 19. Jh., Anfang, 1879 Schulerweiterungsgebäude 30.11.1983 77
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 79/81
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus mit Anbauten, reines Ständergerüst mit Zwischenständern, Erweiterung in Ständerwandbauweise. 17./18. Jh.,19. Jh. (Erweiterung) 16.05.1983 37
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 80
Karte
Zweigeschossiges, teilverschiefertes Fachwerkhaus mit rückwärtigem ehem. Saalanbau (Gaststätte zur Post). Das Kerngebäude, wohl das „alte Flandian’sche Wohnhaus an der Südseite des Marktes“, in reiner Ständerbauweise (hier ist befindet sich der gesamte Giebel im Inneren) 16.10.1984 153
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 88
Karte
Zweigeschossiges verschiefertes Fachwerkwohnhaus, früher Ladeneinbau, Schmuckverschieferung, Haustüre, aufwendiges Kranzgesims 18./19. Jh. 16.05.1983 11
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 95/97
Karte
Zweigeschossiges (Nr. 95) und eingeschossiges Fachwerkhaus (Nr. 97, ein ehem. Wirtschaftsgebäude) Ständerwandbauweise, Hauptgebäude teilweise verschiefert, der Sockel mit Rustikaimitation 1855, das Wirtschaftsgebäude E. 19./A. 20. Jh. 25.03.1986 196
BW Lagerscheune Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße bei 86
Karte
Große langgestreckte Lagerscheune einer ehemals bedeutenden Hofanlage mit insg. drei Lagerfächern und zwei Zufahrtsfächern. Im 5. Fach ein späterer Einbau einer eingeschossigen Räucherkammer in Massivbauweise mit Kappengewölbedecke. M. 19. Jh., 08.06.1988 234
Kriegerdenkmal Kriegerdenkmal Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße bei Nr. 71
Karte
Kriegerdenkmal an der Ev. Kirche für die Gefallenen der Kriege 1815 und 1870/71 1911 16.05.1983 48
Wasserturm Wasserturm Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße/Ecke Atzlenbacher Straße
Karte
Wasserturm, 12 m hoher, runder, konisch verjüngender Turm. Über dem Schaft auskragender Behälterteil. Wasserbehälter erhalten. 24.10.1995 278
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Burscheider Straße 346
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Ständerwandgefüge mit Resten eines reinen Ständergerüstes Herdraum, Treppe, Eingangstüre (Klöntüre), Angebauter Wirtschaftstrakt, freistehende Scheune und Backhaus 17./18. Jh. 16.05.1983 23
BW Fachwerkscheune Bergisch Neukirchen
Claasbruch 36
Karte
23.01.2001 305
Fachwerkwohnhaus mit Stallanbau Fachwerkwohnhaus mit Stallanbau Bergisch Neukirchen
Claasbruch 38
Karte
23.01.2001 306
Kath. Kirche Sankt Engelbert mit Pfarrhaus
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Kath. Kirche Sankt Engelbert mit Pfarrhaus Bergisch Neukirchen
Engelbertstraße 6–8
Karte
Architekt Bernhard Rotterdam, schlichte, der Landschaft angepasste Baugruppe von Kirche und Pfarrhaus, die Kirche charakterisiert durch die mit einem Doppelgiebel ausgestattete Chorseite (Turm) Kirche 1928, Pfarrhaus 1929 25.03.1986 187
Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Grunderwiesen 2
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit ehemaligem Stallanbau in Fachwerk und freistehender Fachwerkremise, Wohnhaus in Ständerwandbauweise 19. Jh., Anfang bis Mitte, 19. Jh., Anfang (Remise) 30.11.1983 79
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 45
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Anbau als „unterster Hoff“ oder „neuer Hoff“ Teil der Häusergruppe „am Zassenbömchen“. Frühe Ständerwandbauweise, Inschrift neben der Tür. 18. Jh., 2. Hälfte 30.11.1983 76
BW Hofanlage Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 54
Karte
Hofanlage (ehem.), bestehend aus einem zweigeschossigen teilverschieferten Fachwerkhaus mit Anbau und freistehender Scheune, Wohnhaus: Ständerwandbauweise, der Anbau in Stockwerksbauweise 18. Jh., Mitte, 19. Jh., 2. Hälfte, 18. Jh., Mitte-Ende, Scheune 16.05.1983 33
BW Fachwerkwohnhäuser Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 61/63
Karte
Ein- und zweigeschossige Fachwerkwohnhäuser (freistehend) einer ehemaligen Hofanlage. Denkmalwert ohne den früheren Stallanbau, Nr. 61 in Ständer-wandbauweise, Nr. 63 in Stockwerksbauweise 18. Jh., Haus Nr. 61, 19. Jh. Mitte-Ende (Haus Nr. 63) 16.05.1983 34
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 69
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 69, Denkmalwert einschließlich des eingeschossigen Anbaus, Ständerwandbauweise 18. Jh., Ende, 19. Jh. Anfang 16.05.1983 35
BW Fachwerkscheune Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 73
Karte
Teil einer Fachwerkscheune, die ursprünglich zur Fachwerkhofanlage Hüscheider Straße 67/69 gehörte. 1830 10.03.1986 173
BW Hofanlage Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 75/77
Karte
Hofanlage (ehem.), zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Stallanbau, Krautpresse mit angebauter Fachwerkscheune und freistehendem Backhaus, Hauptgebäude in Ständerwandbauweise, rückwärtiger Teil in Stockwerksbauweise, Scheune in seltenem Ständergerüst 18./19. Jh. (Vorderteil Hauptgebäude) 19. Jh. (rückwärtiger Teil), 17. Jh. (Scheune im Kern) 19. Jh., Mitte (Erweiterung der ehem. Krautpresse rückwärtiger Teil) 16.05.1983 36
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 81
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 79, im Kern ein reines Ständergerüst, Umbau und Erweiterung zur Ständerwandbauweise. Denkmalwert Hauptgebäude ohne Anbauten, Türgewände mit Ober- und Seitenlichtern 17./18. Jh. 12.12.1983 84
BW Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 87
Karte
Fachwerkwohnhaus mit Scheune E. 18. Jh. 06.12.2007 311
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Hüscheider Straße 92
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 67, mit eingeschossigem Fachwerkanbau und freistehender Fachwerkscheune, Ständerwandbauweise mit Resten eines reinen Ständergerüstes, Anbau ebenfalls in Ständerwandbauweise 18. Jh., Anfang bis Mitte, im Kern älter 16.05.1983 49
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Im Rosengarten 16
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit eingeschossigem Anbau sowie freistehendem eingeschossigem ehemaligem Backhaus, Ständerwandbauweise 18. Jh., Ende 16.05.1983 7
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Im Rosengarten 17
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 19, Teil einer ehemaligen Hofanlage, Ständerbauweise, 3 kleinere Gewölbekeller 18. Jh., 19. Jh., 2. Hälfte 16.05.1983 6
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Im Rosengarten 19
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 17, Teil einer ehem. Hofanlage, Schmuckverschieferung, reines Ständergerüst, Erweiterung in Ständerwandbauweise 18. Jh., 19. Jh., 1. Hälfte, im Kern älter 05.12.1983 80
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Im Rosengarten 4
Karte
Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Haus-Nr. 6Ständerwandbauweise, Spindeltreppe des 18. Jh., ältere Befensterung 18. Jh./2. H. 19. Jh. 10.03.1986 174
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Im Scheffengarten 11
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Ständerbauweise 18./19. Jh. 16.05.1983 8
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 14/16
Karte
Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus, frühe Ständerwandbauweise mit Resten eines älteren, reinen Ständergefüges. Rückwertige Erweiterung unter Schleppdach außerdem Fachwerkscheune. 18. Jh. 24.04.1984 98
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 17
Karte
Großes zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 19, mit rückwärtigem Fachwerkanbau und freistehender Fachwerkscheune, Ständerwandbauweise (benagelte Klöntüre, Oberlicht, Befensterung) 18. Jh. (Hauptgebäude), 19. Jh. (Anbau und Fachwerkscheune) 16.05.1983 50
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 19
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Großes zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 19. Denkmalwert einschl. Fachwerkanbau und freistehender Fachwerkscheune. Ständerwandbauweise 18. Jh., 19. Jh., Mitte (der Anbau) 16.05.1983 38
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 24
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit Anbau Hauptgebäude in Ständerwandbauweise, Anbau in Stockwerksbauweise 18. Jh., 19. Jh., 2. Hälfte mit späterer Erweiterung 16.05.1983 39
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 27
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit rückwärtigem Anbau, freistehender Scheune und Brunnen (Doppelhaus mit Nr. 29) in Ständerwandbauweise. Erweiterung in Ständerwandbauweise mit Resten eines reinen Ständergerüstes (Schmuckgesims) 18. Jh., im Kern älter, 19. Jh. (Erweiterung) 16.05.1983 40
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 28
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Langgestrecktes zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus einer ehemaligen Hofanlage (Doppelhaus). Linker und mittlerer Teil als reines Ständergerüst, die Erweiterung in Ständerwandbauweise, ältere Befensterung, schmuckvoll ausgearbeitete Haustüren (Klöntüren) 17./18. Jh., im Kern ggf. noch früher 19.08.1983 67
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 29
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Großes zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 27, reines Ständergerüst mit Zwischenständern, Anbau als Ständerwandgefüge, benagelte Klontüre, Versicherungsschild 18. Jh., im Kern älter, 19. Jh. (Erweiterung) 05.12.1983 83
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 36
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit rückwärtigem Anbau (ehemaliger Saal), Ständerwandbauweise (Inschrift, Haustüre, Giebel mit Schmuckverschieferung) 1791, 19 Jh., Ende (Saal) 16.05.1983 41
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 40
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Kleines zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit rückwärtigem ehemaligem Stallanbau unter abgeschlepptem Dach (Treppe mit geschnitztem Anfänger, figürliche Darstellung), Ständerwandbauweise 18. Jh. 16.05.1983 42
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbach 9
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Fachwerkwohnhaus einer ehemaligen Hofanlage, rückwärtig ein ehemaliger Stallanbau sowie ein zweiter völlig erneuerter Anbau, Ständerwandbauweise, Krüppelwalmdach, Tür 18./19. Jh. 05.12.1983 82
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Imbacher Weg 131
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus einer ehemaligen Hofanlage, Ständerwandbauweise mit Resten eines älteren reinen Ständergerüstes, jüngerer eingeschossiger Anbauten, Denkmalwert auf Tür, Ausstattung, Gesims, Giebelverbretterung 18./19. Jh. 05.12.1983 81
BW Villa Tillmanns Bergisch Neukirchen
Neukronenberger Straße 41
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Zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach in drei Achsen. Dominierender Eingangsvorbau mit Freitreppe und Balusterbrüstung. Im Unterhang künstlerisch gestaltete Treppenanlage mit Säulenpergola. Landschaftspark mit Details im Stil der Romantik. 1898 21.09.1987 226
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Oberölbach 1
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Fachwerkwohnhaus (Hauptgebäude) einer Hofanlage, frühe Ständerwandbauweise, teilweise noch mit durchgespannten Deckenbalken, verschiedene Bauabschnitte. Denkmalwert ohne die neueren Stallanbauten 18. Jh., Anfang bis Ende 18.01.1984 86
BW Fachwerkdoppelhaus Bergisch Neukirchen
Romberg 41/43
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Zweigeschossiges Fachwerkdoppelhaus in Ständerwandbauweise. Wellenband im Brüstungsbereich des Obergeschosses, Inschrift, Denkmalwert ohne den rückwärtigen Anbau 1776, Datierung über der Tür 16.05.1983 43
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Unterölbach 4
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Anbau (ehemaliger Stallanbau), Ständerwandbauweise. Im Gebäude noch erhalten ein vollständig verzimmertes Gebinde des Ursprungsgebäudes (einraumtiefes 2-zelliges Gebäude mit einem reinen Ständergerüst) 17. Jh. und 19. Jh., 2. Hälfte 30.11.1983 78
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Unterölbach 5
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit freistehender gegenüberliegender Fachwerkscheune, Doppelhaus mit Nr. 6 (Nr. 6 und der Anbau an Nr. 5 sind nicht denkmalwert) in Ständerwandbauweise 18. Jh. 16.05.1983 44
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Winkelweg 6
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Anfang 18. Jh. 17.12.2007 333
BW Fachwerkhaus Bergisch Neukirchen
Wuppertalstraße 81
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus (ehemalige Scheune in drei Fächern) mit Stallanbau 19. Jh., Anfang, 19. Jh., Ende (Ausbau und Erweiterung) 16.05.1983 45
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Wuppertalstraße 85
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus (denkmalwert nur ohne die rückwärtigen neueren verputzten Anbauten), Ständerwandbauweise (Haustüre des späten 19. Jh.) 18./19. Jh. 16.05.1983 46
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Wuppertalstraße 92
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus in Ständerwandbauweise, Erweiterung in Stockwerksbauweise mit Zierfachwerk und Zwerchhaus (ehemalige Gaststätte mit Saal). Denkmalwert ohne die eingeschossigen rückwärtigen Anbauten. 18. Jh., 1908 (Erweiterung und Zwerchhaus) 16.05.1983 47
BW Fachwerkwohnhaus Bergisch Neukirchen
Zum Claashäuschen 39
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Fachwerkwohnhaus mit Scheune Anfang 19. Jh. 27.11.2008 335
BW Biesenbacher Mühle Bergisch Neukirchen/Lützenkirchen
Biesenbach 1, 4, 6/8/19
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1506 urkundlich erwähnt. 1750 auf einer Bergischen Landkarte verzeichnet. 1829 zeigt die Urkarte das Mühlengebäude einschl. rückwärtigem Anbau, Scheune und ein gegenüber der Mühle liegendes Wohnstallhaus. 03.03.1995 268
Reuschenberger Mühle Reuschenberger Mühle Bürrig
Alte Garten 60
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Großes, klassizistisches Mühlengebäude mit Lisenengliederungen und umgegliedertem Sockel. Flaches Satteldach, Dreiecksgiebel, strenge Fassadengliederung, teilweise neuere Anbauten, im Winkel dazu Nebengebäude mit rückwärtiger Erweiterung. Wasserbautechnische Anlagen: Obergrabensystem mit Stau- und Brückenanlagen, Untergrabensystem mit datierter Maschinenausstattung, kanilierte Gussstützen, frühe Verwendung von Eisenbeton. Industriedenkmal von überregionalem Rang. Letzte Wasserkraftanlage vor der Mündung der Wupper in den Rhein. 1477 Neubau einer Mühle am heutigen Standort durch die auf dem benachbarten Rittersitz Reuschenberg (nur landwirtschaftlich genutzte Vorburg erhalten) ansässigen Familie von Eller. Mehl-/Schrot-/Öl- und Lohmühle (Reste erhalten). 1847 Bau des heutigen Mühlengebäudes als sog. „Kunstmühle“ auf dem damals höchsten Stand der Technik mit Turbinenantrieb. Dazu wurde bereits 1839/40 ein aufwendiges, bis heute in Betrieb befindliches Graben- und Kanalsystem mit Wehren errichtet, um in dem flachen Gelände ein Gefälle von 5 m zu erreichen. Hauptgebäude aus Backstein mit klarer, spätklassizistischer Gliederung und Rundbogenfenstern. Im Inneren Decken von aufwendigen, gusseisernen Säulen getragen. Von außen nicht sichtbare Verbindung von Industriegebäude und repräsentativem Wohnhaus unter einem Dach. In den folgenden Jahren Erweiterungen durch Nebengebäude zu einem ländlichen Industriekomplex, vor allem während der Nutzung als Papiermühle 1881–1932. Mitte/Ende 19. Jh. 28.05.1985 172
Cronenbergkreuz Cronenbergkreuz Bürrig
Alte Garten bei Nr. 56
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Dreipasskreuz mit kleinem Corpus, Allianzwappen und Muschelnische. Elegante, feingliedrige und späte Version des im Köln/Bonner Raum häufig anzutreffenden barocken Steinkreuztyps. Doppelwappen der Clara Sophie Katharina von Cronenberg und ihres Ehemannes, Freiherr Johann Weinmar Sülz von Diepenthal zu Stammheim, wohnhaft auf Schloss Reuschenberg. Errichtet von deren Tochter Maria Katharina von Diepenthal im Jahre 1699. Datiert 1699 (Jahreszahl) 09.10.1984 139
Kath. Pfarrkirche St. Stephanus
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Kath. Pfarrkirche St. Stephanus Bürrig
Heinrich-Brüning-Straße 136
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Backsteinsaalkirche mit Apsis und Doppelturmfassade. von der Vorgängerkirche des 12. Jh. ist nur noch der rechte Turmstumpf (Bruchstein), von der Kirche des späten 19. Jh. infolge Kriegszerstörung nur noch die unteren Geschosse erhalten. Rechter Turm romanisch, dreigeschossig mit Rundbogenfries und Lisenen im Ober- und Mittelgeschoss. Eingangsportal in kölnischer Spätromanik. Einfassung durch Säulen mit Knospenkapitellen, im Tympanon Kleeblattbogenfenster. Der für eine Dorfkirche sehr aufwendig gegliederte Turm (nach Kriegszerstörungen erneuert) war einer romanischen Kleinbasilika vorgelagert, über deren Baugestalt nichts bekannt ist. Neubau des Kirchenschiffs in der Barockzeit (wie Rheindorf und Opladen). Ab 1892 Abbruch des Kirchenschiffs und Bau einer neuromanischen Basilika mit Querschiff nach dem Muster von St. Stephanus in Hitdorf und St. Andreas in Schlebusch durch Carl Rüdell und Richard Odenthal (Köln). Eigenwillige Fassadenlösung durch Einbeziehung des romanischen Turms als südlichen Fassadenturm. Nördlicher Fassadenturm zunächst als exakte Kopie des südlichen aufgeführt, nach der Jahrhundertwende aufgestockt. Dadurch eigenwillig-asymmetrische Fassade, die auch nach den verheerenden Kriegszerstörungen in ihrem Grundcharakter erhalten blieb. Neubau des zerstörten Kirchenschiffs bis 1950 als schlichte Backsteinhalle mit Betonrippen unter Einbeziehung des neuromanischen Chores durch Wilhelm Fähler (Leverkusen). 12. Jh., 19. Jh. 16.10.1984 155
Kath. Pfarrkirche St. Stephanus/heutiges Kirchengebäude
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Kath. Pfarrkirche St. Stephanus/heutiges Kirchengebäude Bürrig
Heinrich-Brüning-Straße 136
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Architekt Wilhelm Fähler schuf unter Einbeziehung der historischen Reste der beiden Türme und der Apsis 1949/50 einen neuen schlichteren Bau. 1949/50 03.03.1995 267
Feuerwache Im Steinfeld Feuerwache Im Steinfeld Bürrig
Im Steinfeld 43
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Zweigeschossiger Flachbau von Wilhelm Fähler mit drei Toreinfahrten, auf dem Dach eine Pergola, links vorgesetzt ein quadratischer Turm mit Uhr. Typische Architektur der 1920er Jahre. um 1930 16.03.1987 209
Kevelaer-Kapelle Kevelaer-Kapelle Bürrig
Stephanusstraße 76
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Eingeschossiger Massivbau, der bis auf einen rückwärtigen Nebeneingang straßenseitig erschlossen ist. Das Gebäude ist im Grundriss und Aufriss achsensymmetrisch gestaltet. In der Mittelachse befindet sich der ehemalige Kapellenraum. Dieser tritt als Risalit mit Dreiecksgiebel und halbkegelförmigen Dachabschluss über der Apsis hervor. Die beiden Seitenflügel sind niedriger gehalten und weisen Walmdächer auf. Die Kubatur der Kapelle findet ihre Parallelen in der Symmetrie und Höhenstaffelung barocker Herrenhäuser bzw. Schlossanlagen mit ihrem Corps de logis. Die streng achsensymmetrisch gestalteten Fassaden sind in Sichtmauerwerk aus roten Hartbrandziegeln auf einem niedrigen Sockel aus Terrazzo-Putz ausgeführt. Die Putzoberfläche ist durchgehend gekämmt und durch scharrierte Ecken zusätzlich betont. Den straßenseitigen Eingängen ist jeweils eine Betonstufe vorgelagert, die aus der Fassadenflucht in den Gehweg hervorkragt und einen Unterschnitt aufweist. Die Dachdeckung ist eine Verschieferung mit Schuppenschablonen-Deckung. Eingebundene Kehlen und geschwungene Grate geben dem Dach eine optische Leichtigkeit. Der Mittelrisalit besitzt drei traufhohe Fenstertüren. Am Giebelfeld befindet sich seit 1927 eine Madonnenskulptur mit Kind. Diese ist mit einem Konsolstein an der Fassade befestigt und aus Kunststein hergestellt. Geschaffen wurde dieses Werk durch den Kölner Bildhauer Wilhelm Barutzky (1873–1962). Ein dreiecksförmiger Blendgiebel, der an den Seiten waagerecht ausläuft bildet den Abschluss. Der Giebelabschluss wird durch eine durchlaufende Mauerabdeckung aus Beton mit aufgebrachtem Schiefer sowie jeweils zwei profilierte Konsolplatten aus Kunststein an den Risalitecken gestalterisch betont. Auf der Giebelspitze befindet sich ein schlichtes Metallkreuz, das die Firma Schmitz-Coellen aus Leverkusen-Bürrig stiftete. Die beiden Flügelbauten besitzen – an den Mittelrisalit angrenzend – jeweils eine Eingangstür und eine dreiteilige Fenstergruppe. Die ursprünglich lindgrünen Holzrollladen sind vollständig erhalten, ebenso die Außenfensterbänke aus Zink. Die weißen Holzdrehfenster besitzen Basküleverschlüsse, eine Einfachverglasung und Sprossen. Die restlichen Fassadenflächen weisen keine Öffnungen auf. Sie sind durch ein Fensterbank- und -sturzgesims aus einer Ziegelrollschicht gegliedert. Diese horizontalen Gesimse verlaufen über die Hauptfassade und die beiden Stirnseiten und enden an der Gebäuderückseite. Den Abschluss zwischen Fassade und Dach bildet ein leicht auskragendes Gesims aus Beton mit Zahnfries. Dieses verläuft vom Maueranschluss an das Pfarrhaus über das gesamte Gebäude bis zur Rückseite. Hier verläuft ab der nordöstlichen Gebäudeecke bis zur Apsis ein Zinnenfries aus Ziegelsteinen. Auf dem Betongesims liegen die Regenrinnen aus Zink auf. Das Betongesims umläuft im Halbkreis die Fallrohre. Die Verbindungsmauer zwischen dem Pfarrhaus und der Kevelaer-Kapelle ist analog der Gebäudefassade gestaltet. Sie trennt den Pfarrgarten von der Straße ab. Zwei Höhenversprünge vermitteln zwischen den unterschiedlichen Niveauhöhen der Gebäude. An das Pfarrhaus angrenzend befand sich gartenseitig eine Terrasse, die zwischenzeitlich zu einem Raum umgebaut worden ist. Die drei Fenster dieses Mauerteils nehmen stilistisch die Fenster-Anordnung der Kapellenfassade auf. Im östlichen Teil der Verbindungsmauer befindet sich ein Rundbogen mit einem Holztor. Dessen plastisch ausgearbeiteter Schlussstein aus Beton weist die Inschrift „A.D. 1927“ auf. In der Westfassade des Kapellengebäudes befindet sich eine zugemauerte und verputzte Toröffnung, die ursprünglich eine Garage erschloss. In der östlichen Fassade der Kapelle ist der Allianzwappenstein aus dem Giebel des 1968 abgerissenen Schlosses Reuschenberg eingemauert. Es handelt sich um ein Werkstück aus hellgrauem Sandstein mit einer Krone, zwei Wappen, einem Spruchband mit der Inschrift: Gisbert Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim und der Jahreszahl 1886. Die Kapelle errichtete Architekt Saddeler in expressionistischer Bauweise. Diese Bauform tritt insbesondere an den durch Gesimse und den Fries horizontal stark gegliederten Fassaden und der Dachausbildung mit den eingebundenen Kehlen in Erscheinung. Im Gebäudeinneren sind im zentralen Kapellenraum fünf Apsisfenster mit Metallrahmen bauzeitlich erhalten. Der Fußboden besteht aus quadratischen Kalksteinfliesen, sogenannten Solnhofener Platten. Diese sind diagonal mit einem breiten Randstreifen und Sockelfliesen mit den gleichen Abmessungen verlegt. 1927 05.06.2002 317
Myliusstein Myliusstein Bürrig
Stephanusstraße vor Haus Nr. 78
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Gedenkstein (ehem. Grabmal des Freiherrn Anton Carl Heinrich Gabriel von Mylius). um 1830 17.10.1984 141
Ev. Petruskirche Ev. Petruskirche Bürrig
Stresemannplatz 2
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Zentralbau mit Glockenträger. Von Hentrich, Pätschnik und Partner 1957/58 erbaut. Prägnanter Nachkriegsbau der ev. Kirche. Die Kirche wurde am 19. Okt. 1958 eingeweiht, nachdem am 10. Okt. 1957 mit ihrem Bau begonnen worden war. 1957/58 03.03.1995 262
Passionskreuz („Hagelkreuz“) Passionskreuz („Hagelkreuz“) Hitdorf
Am Werth/Hitdorfer Straße
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Kreuzaufsatz mit Wundmalen, Unterbau mit Muschelnische und Inschrift. Laut Inschrift („A.D.1711 DEN 3. SEPTEMBRIS SIBILLA KREMERS“) gestiftet von Sibilla Kremers am 3. September 1711. 1711 05.07.1984 114
Gedenkkreuz Johann Peter Dorff Gedenkkreuz Johann Peter Dorff Hitdorf
kath. Friedhof, Hitdorfer Straße
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Hochkreuz in spätbarocker Formensprache, Aufsatz mit Dreipasskreuz und großem Corpus, Unterbau mit Inschriftenfeld. Errichtet zur Erinnerung an den Hitdorfer Tabakfabrikanten Johann Peter Dorff. Die Inschrift lautet:

(„WANDERER, HIER BEY DEM BILDE DES GEKREUZIGTEN ERINNERE DICH DER VERSTORBENEN UND DES WOHL-EDELN JOHANN PETER DORFF, DER DIESES KREUZ ZUR EHRE JESU UND FÜR SEINE SEELENRUHE VERORDNETE. ER STARB GOTTSEELIG IM HERRN AM 20.TEN DES MONATHS MAY 1816.“)

1816 10.03.1988 231
Familiengrabstätte Caspers/Neess Familiengrabstätte Caspers/Neess Hitdorf
kath. Friedhof, Hitdorfer Straße
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Familiengeschichtlich bedeutsame Sepulkraldenkmäler. Grabmäler der Hitdorfer Tabakfabrikantenfamilien Caspers und Neess von der Mitte des 18. Jh. bis Anfang 20. Jh. Mitte 18. Jh. bis Anfang 20. Jh. 30.01.1987 204
Grabdenkmal Schumacher Grabdenkmal Schumacher Hitdorf
kath. Friedhof, Hitdorfer Straße
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19. Jh. 15.12.2008 337
Passionskreuz Passionskreuz Hitdorf
Hitdorfer Straße 121
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Sockelnische mit umlaufendem Schmuckband und Halbrelief einer „Mater Dolorosa“, Inschrift und Corpus. Gestiftet von Theodor Dörrenbach 1787. 1787 09.08.1984 125
Kaplanei der kath. Pfarrkirche St. Stephanus, Hitdorf Kaplanei der kath. Pfarrkirche St. Stephanus, Hitdorf Hitdorf
Hitdorfer Straße 151
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Schlichter, geschlämmter, zweigeschossiger Backsteinbau mit eingeschossigem Zwischentrakt. um 1850 19.03.1986 193
Pfarrhaus der Kath. Pfarrkirche St. Stephanus, Hitdorf Pfarrhaus der Kath. Pfarrkirche St. Stephanus, Hitdorf Hitdorf
Hitdorfer Straße 153
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Schlichtes, verputztes, zweigeschossiges Backsteingebäude mit Krüppelwalmdach. um 1847 19.03.1986 192
Erinnerungskreuz Erinnerungskreuz Hitdorf
Hitdorfer Straße bei Haus Nr. 153
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Dreipasskreuz mit Corpus, im Sockel Darstellung der 1792 erbauten und 1892 abgerissenen alten Stephanus-Kapelle am „Buttermarkt“. Errichtet zur Erinnerung an den Standort der ehem. Hitdorfer Pfarrkirche stand das Kreuz bis nach dem Zweiten Weltkrieg vor dem Hauptportal der ab 1887 erbauten, neuen Pfarrkirche St. Stephanus. Heute steht es neben dem alten Pfarrhaus. Ende 19. Jh. 13.08.1984 128
Kath. Pfarrkirche St. Stephanus
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Kath. Pfarrkirche St. Stephanus Hitdorf
Hitdorfer Straße 157
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Neoromanische Backsteinbasilika mit Doppelturmfassade und Querhaus, Halbrundapsis, im Inneren originale, neogotische Ausstattung. Farbfassung nach Befund wiederhergestellt, dazu noch Figuren aus den Vorgängerkirchen. 1887 19.07.1984 116
Antoniuskapelle Antoniuskapelle Hitdorf
Hitdorfer Straße/Lohrstraße
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Schlichter, neoromanischer Backsteinbau mit Halbrundapsis. Im Inneren Figur des hl. Antonius von Padua, Eichenholz aus der ersten Hälfte des 18. Jh. 19. Jh. 19.07.1984 119
Haus Dorff Haus Dorff Hitdorf
Langenfelder Straße 3
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Ehemaliges Wohn- und Kontorgebäude des Tabakfabrikanten Johann Peter Dorff. Hauptgebäude: zweigeschossiger, repräsentativer Putzbau auf L-förmigem Grundriss, ehemals hohes Mansardwalmdach, Hauseingang mit Datierung, Nebengebäude in Backstein, Außentreppe, ehem. Kellerzugang (datiert), dazu Nebengebäude in Backstein, Zierrosetten, Pultdächer mit Giebelgauben. 1784/1791 19.07.1984 118
Kath. Grundschule Hitdorf Kath. Grundschule Hitdorf Hitdorf
Lohrstraße 85/87
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Backsteingebäude auf L-förmigem Grundriss, das Hauptgebäude zweigeschossig, Mittelachse mit dorisierendem Werksteinportal, Erker und Dreiecksgiebel. Die Turnhalle mit niedrigerer Traufe, Walmdächer. um 1925 16.03.1987 210
Backsteinhaus Backsteinhaus Hitdorf
Rheinstraße 48
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Kleines, zweigeschossiges, giebelständiges, verputztes Backsteinhaus. 17./18. Jh. 08.08.1984 124
Handwerkerhaus Handwerkerhaus Hitdorf
Rheinstraße 50
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Zweigeschossiges, giebelständiges Handwerkerhaus. Der rückwärtige Teil in Fachwerk, die vorderen zwei, zum Rhein orientierten, Fächer in Massivbauweise (Backstein geschlämmt). Bestandteil des Ensembles Rheinfront Hitdorf. Mitte 19. Jh. 29.11.1989 248
Haus der Familien Caspers/Neess Haus der Familien Caspers/Neess Hitdorf
Rheinstraße 54
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Ehemaliges Handelshaus, bestehend aus zwei Giebelhäusern und Verbindungstrakten mit Hochwasserschutzmarke und Familienwappen. Die Gebrüder Caspers gründeten 1796 die zweite Hitdorfer Tabak- und Zigarrenfabrik. Nach dem Tod von Josef Caspers übernahmen die Gebrüder Neess die Fabrik und führten sie bis zur Schließung des Betriebs 1953 weiter. Heute befindet sich in dem Gebäude das „Rhein River Guesthouse“, ein privates Bed & Breakfast Hotel. 1666, Erweiterungen im 18. Jh. 19.07.1984 115
Backsteinhaus Backsteinhaus Hitdorf
Rheinstraße 60
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Großes zweigeschossiges, traufständiges, verputztes Backsteinhaus mit Mansardschopfwalmdach, inschriftlich datiert 1738, mit seitlicher Toröffnung (ehemals Speditions-, Werft und Handelshaus). Fassade Anfang des 20. Jh. in Form des geometrischen Jugendstils überarbeitet. Ehem. Wohnhaus von Johann Michael Kappes, Mitinhaber der Hitdorfer Zündwarenfabrik Fitzen. 1738 07.08.1984 122
Haus Leven Haus Leven Hitdorf
Rheinstraße 62
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Langgestrecktes zweigeschossiges Backsteinhaus, giebelständig, die Schauseite mit Schopfwalm, Treppengiebel, Schriftfeld. Ende 18. Jh. 10.08.1984 126
Backsteinhaus Backsteinhaus Hitdorf
Rheinstraße 64
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Großes dreigeschossiges Backsteinhaus, giebelständig, ehem. Speditions- und Handelshaus. Datierung im Sturzbalken: 1772. Ehemals Sichtbackstein, die Schauseite mit barockem Backsteingiebel. Fassade heute überarbeitet, übergroßer Gewölbekeller. 1772 10.08.1984 127
Ehem. Fischerhaus Ehem. Fischerhaus Hitdorf
Rheinstraße 66/66a
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Eingeschossig mit rechteckigem Grundriss, giebelständig, im Kern Fachwerk (ältere Ständerwandbauweise) mit barockem Backsteingiebel. 17. Jh. 07.08.1984 123
Bergischer Hof Bergischer Hof Hitdorf
Rheinstraße 70
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Traufständiger, verputzter Backsteinbau mit älterem, rückwärtigen verputzten Fachwerkteil. Jüngere Nebengebäude in Fachwerk. 1784/19. Jh. 23.07.1984 120
Villa Kappes mit Anbauten Villa Kappes mit Anbauten Hitdorf
Rheinstraße 120
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1937 27.11.2003 320
Passionskreuze Passionskreuze Hitdorf
Rheinstraße bei Nr. 166
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Gedenkstätte aus zwei Erinnerungskreuzen:
  • Passionskreuz, freistehend, mit Dreipass, Wundmale, Wappen, Muschelnische und Inschrift (Trachyt). Gestiftet vom Hitdorfer Zollpächter Heinrich Adolfs im Jahre 1720.

(„ANNO 1720 1 MAI SATZTEN DIESES CREUTZ HENRICUS ADOLFS“)

  • Kleines, eingemauertes Erinnerungskreuz, datiert 1706, mit Inschrift (Basaltlava). Vermutlich aufgestellt zur Erinnerung an den Schiffer Wilhelm Koenigsfelt, der 1706 bei Unkel im Rhein ertrank.

(„ANNO 1706 IST VERDRONCKE WILHELMUS KOENIGSFELT ZU UNCKEL BIT. F. DIE ARME SELEN“)

1706/1720 23.07.1984 121
Hafenkran (Greiferdrehkran) Hafenkran (Greiferdrehkran) Hitdorf
Rheinstraße/Hitdorfer Straße
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1928 19.07.1984 117
Arbeitersiedlung Caspers/Neess Arbeitersiedlung Caspers/Neess Hitdorf
Weinhäuserstraße 25, 27, 29, 31 und Lohrstraße 73/75
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Arbeitersiedlung der Unternehmerdynastie Caspers/Neess: „Kleinsiedlung Hitdorf“. Mehrere eingeschossige Backsteindoppelwohnhäuser mit rückwärtigen Kleintierstallanbauten. um 1900 13.03.1986 184
Dampfspeicherlokomotive Dampfspeicherlokomotive Hitdorf
Wiesenstraße
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Dampfspeicherlokomotive von 1914. Erbaut von der AG für Lokomotivbau Hohenzollern (Nr. 3307). Relativ kleine Lok für den Normalspurbetrieb. Einsatz in Düsseldorf, Viersen, Monheim – hier für Fahrten zum Hitdorfer Hafen genutzt. Seit 1982 Aufstellung auf dem Spielplatz. 2009 wurde sie für den Deichbau verrückt und sollte nach Fertigstellung des Deiches nochmals verschoben werden, was aber bis heute nicht geschehen ist. 1914 22.08.1995 273
Christus-König-Kirche
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Christus-König-Kirche Küppersteg
Windthorststraße
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Backsteinsaalbau mit geradem Chorabschluss, flach geneigtem Dach, Hochchor und großer Rundbogennische in der Westwand. Freistehender Glockenturm im Nordwesten mit flachem Abschluss der Krone. Turmspitze mit dem von Sepp Hürten gestalteten „Engelsschwarm“. Flacher Verbindungstrakt als Einfassung des Kirchplatzes. 1928 nach Plänen von Dominikus Böhm errichtet. Der Glockenturm (52 Meter hoch) kam in der zweiten Hälfte der 50er Jahre unter der Leitung seines Sohnes Gottfried Böhm hinzu. Das auf den Altar gerichtete Hauptschiff mit nach innen gelegten, im unteren Teil durchgängig gemachten robusten Pfeilervorlagen begleitet ein niederes, überwölbtes Seitenschiff. Im Inneren wie im Äußeren ist das Mauerwerk unverputzt. Das Hauptschiff ist mit sichtbaren Balkenlagen überdeckt. Der Chor wird in diesem Einraum durch ein freistehendes, flankierendes Pfeilerpaar beim Stufenaufgang betont. Die Orgelempore steht, an die Westwand angebunden, frei zum Raum und wirkt als sichtbare Betonkonstruktion als Kontrast zu den traditionellen Baustoffen. Bemerkenswert ist die Lichtführung, die, wie bei allen Kirchen von Dominikus Böhm, in großer Vielfalt zur Wirkung kommt. Die mit ihren niedrigen Räumen gedrückt erscheinende Beichtkapelle kontrastiert mit dem mächtigen, in großem Rhythmus dahinziehenden Hauptraum. Der Hochaltar steht frei im lichterfüllten Hauptraum. Die liturgische Bedeutung der verschiedenen Räume wird herausgestellt. Die Innenausstattung und Durchbildung der Einzelheiten entspricht in ihrer knappen Formulierung der Gesamthaltung des Bauwerks. Die einfache architektonische Sprache ist Merkmal der Kirche. Große Wandflächen stehen verhältnismäßig kleinen Öffnungen gegenüber oder es wird, wie beim Haupteingang, „Der Introitus“ zu einem in der Tiefe gestaffelten, gewaltigen Triumphbogen gesteigert. 1927/28 20.02.1985 167
Wohnhaus Wohnhaus Küppersteg
Küppersteger Straße 30
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Traufständiges, zweigeschossiges Wohnhaus als dreiseitig verklinkerter Ziegelsteinbau mit Walmdach. Ehem. Rathaus der Bürgermeisterei Küppersteg. 1891 13.07.1999 296
Ehemaliges Kriegerehrenheim Ehemaliges Kriegerehrenheim Küppersteg
Windthorststraße 25–28
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Das ehemalige Kriegerehrenheim wurde ab August 1930 von Wilhelm Fähler an der Straßenecke Am Neuenhof/Windthorststraße im Stadtteil Küppersteg errichtet und diente als Wohngebäude für Kriegsversehrte und Hinterbliebene des Ersten Weltkrieges. Das Gebäude ist nahezu im Originalzustand erhalten. Es handelt sich um ein freistehendes, langgestrecktes, zweigeschossiges Massivgebäude mit einem steilen Satteldach, das mit naturroten Doppelmuldenfalzziegeln gedeckt ist. Die Traufen und Ortgänge besitzen einen geringen Dachüberstand. Das Haus findet seinen Abschluss in verputzten Kaminen, die sich innerhalb des Firstes befinden. Das Gebäude weist in Gänze einen unregelmäßig gekämmten Putz über einem durchlaufenden Sockel aus rot-braunen Klinkersteinen auf. Der Putz ist beigefarben gestrichen. Die Straßenansicht besitzt vier Hauseingänge zu den dahinterliegenden Wohnungen. Die Hauseingänge sind paarweise angeordnet und werden durch im Folgenden aufgezählte Ausstattungsdetails aus der eher schlichten Putzfassade hervorgehoben. Die grün-weißen, massiven Holzeingangstüren besitzen einen Glaseinsatz mit anthrazitfarbenen Fenstergittern. Den Türen sind zwei graue-weiße Terrazzoblockstufen vorgelagert. Neben den Hauseingangstüren befindet sich jeweils ein schießschartenartiges weißes WC-Fenster mit Zinkfensterbank, das aus der Erbauungszeit erhalten ist. Unterhalb dieser sind in Bodennähe Flacheisen, die als Schuhabstreifer dienen, bauzeitlich erhalten. Die kleinteilige Eingangssituation wird zusätzlich betont durch die Wände aus rot-braunen Klinkersteinen, die sich formal und farblich von der übrigen Fassade absetzen. Aus dem gleichen Material sind zwei vorspringende Trennwände zwischen zwei Hauseingängen gemauert, auf denen ein flaches Betonvordach aufliegt. Die Stirn- und Unterseiten der beiden Vordächer besitzen analog zur Fassade gekämmte Putzoberflächen. Die Fassaden sind achsensymmetrisch gegliedert. Die weißen ungeteilten Fenster der Wohnräume sind horizontal ausgerichtet und drei- bzw. einteilig. Die bauzeitlichen Holzsprossenfenster mit Viererteilung wurden zu einem späteren Zeitpunkt durch Kunststofffenster ersetzt. Die rückwärtige Fassade besitzt mittig zwei vierteilige Holzfenstertüren, die im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten an den Fassaden eingebaut worden sind. Die Treppenhausfenster über den Eingängen sind zu den Wohnraumfenstern achsenversetzt angeordnet. Jeweils eine verzinkte Flachdachgaube ist mittig auf der straßenseitigen und rückwärtigen Fassade angeordnet. Die Giebel besitzen vier Zimmerfenster mit einem schießschartenartigen Fenster mit Ziegelsteinunterteilung im Spitzbodenbereich. Die rückwärtigen Gärten sind über jeweils eine Kellerausgangstür pro Wohneinheit zu erreichen. Die Rahmenfüllungstüren weisen waagrechte Füllhölzer und eine sprossengeteilte Einfachverglasung im oberen Teil auf. Diese Türen sind bauzeitlich erhalten. Sämtliche Kellerfenster sind vergittert, die straßenseitigen mit Lüftungsgittern, die gartenseitigen mit Fensterkreuz aus Flacheisen. Die Kellerfenster und Gartentüren besitzen schmale Faschen aus Glattputz. Zwischen dem Erd- und ersten Obergeschoss befindet sich in der straßenseitigen Gebäudemitte der zweizeilige Schriftzug „Kriegerehrenheim der Stadt Leverkusen“ aus zusammengesetzten schmiedeeisernen Buchstaben, die anthrazitfarben gestrichen sind. Straßenseitig befinden sich die Zuwegungen durch kleinere Vorgärten, die zum Bürgersteig mit einer Ziegelrollschicht abgrenzt sind. An den beiden Giebelseiten befinden sich Flügelmauern aus den gleichen Klinkern wie der Sockel und die Eingangseinfassungen. Die Mauern besitzen eine Rollschicht als oberen Abschluss. Diese brusthohen Mauern trennen den halböffentlichen Eingangsbereich von den privaten Gärten im hinteren Grundstücksteil ab. Die Grundrissaufteilung entspricht jener der Baupläne von 1930. Die vier Wohnungen sind vertikal vom Keller bis zum Spitzboden nebeneinander angeordnet. Das Gebäude wirkt äußerlich wie ein Geschosswohnungsbau. Es handelt sich jedoch um ein Reihenhaus, das aus vier Einzelhäusern besteht. Das Bauwerk besitzt eine Vollunterkellerung aus Ziegelsteinen. Über die Hauseingangstür erreicht man einen kleinen Windfang mit terrakottafarbenen, sechseckigen Steingutfliesen. Im Eingangsbereich seitlich angeordnet ist ein kleines WC. Das Hauptwohngeschoss mit Wohnküche, Küche und Zimmer ist ein Hochparterre, dass über eine Treppe aus Terrazzoblockstufen mit seitlichen Randfliesen aus Steingut erreichbar ist. Die grau-weiße Oberfläche der Stufen ist an den Stirnseiten scharriert. Vom Hochparterre erreicht man über die im Flur seitlich angeordnete Treppe die oberen Geschosse mit straßenseitigen Zwischenpodesten. Die Holzwangentreppe besteht aus unterschiedlichen Holzarten mit seitlicher Sockelleiste. Die Geländer mit ihren rechteckigen Füllstäben bestehen aus Nadelhölzern und sind gestrichen. Die Treppen besitzen im Hochparterre einen quadratischen Pfosten mit einer aufgesetzten Holzkugel, in den oberen Geschossen bildet eine Bohle den Geländereckstiel. Über die Treppe erreicht man das erste Obergeschoss. Straßenseitig befindet sich ein Zimmer und gartenseitig ein Zimmer mit Bad. Einen ähnlichen Grundriss besitzt das Dachgeschoss. Hierüber befindet sich -über eine Nebentreppe zugänglich- der Lagerraum im Spitzboden. Sämtliche Wohngeschosse besitzen den originalen Nadelholzdielenbelag mit Sockelleiste auf Stahlbetondecken. Die Türrahmen und vereinzelt auch die Türblätter sind noch bauzeitlich erhalten. 1931 20.10.2004 322
Kamper Hof Kamper Hof Lützenkirchen
Altenberger Straße 130
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus und eingeschossiges Fachwerkwirtschaftsgebäude einer ehem. Hofanlage A. 19. Jh., Ständerwandbauweise 16.10.1984 143
BW Lützenkirchen
Altenberger Straße 154/156
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Fachwerkhaus mit rückwärtiger Erweiterung in der Hauslängsachse und quer angebautes Wirtschaftsgebäude. 2. H. 18. Jh. 11.03.1993 257
Brunnenhäuschen Brunnenhäuschen Lützenkirchen
Altenberger Straße 158
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E. H. 19. Jh. 27.11.2001 310
BW Fachwerkscheune Lützenkirchen
Am Kronefeld 28
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Wirtschaftsgebäude der ehemaligen Hofanlage In Holzhausen 12. E. 18. Jh./A. 19. Jh. 22.07.1992 255
BW Fachwerkgebäudeteil Lützenkirchen
Auf dem Lehn 33
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Zweigeschossiger Fachwerkgebäudeteil des Doppelwohnhauses Auf dem Lehn 29/33 mit seitlichem, gestalterisch integriertem eingeschossigen Schleppdachanbau. Reines Ständergerüst, die Stirnseite mit knaggengestütztem weit vorkragendem verbretterten OG. 17. Jh. 20.04.1989 243
BW Burghaus zu Lehn Lützenkirchen
Auf dem Lehn 7, 9, 11, 13
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Zweigeschossiges Wohnhaus, Kernbau mit massivem Erdgeschoss in Bruchstein, Obergeschoss in Fachwerkkonstruktion. Anbau quergegiebelt, zweigeschossig in Fachwerk. 2. H. 16. Jh., Anbau 18. Jh., spätere Erweiterung 20. Jh. 22.07.1992 252
BW Fachwerkhaus Lützenkirchen
Biesenbach 33
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Ständerwandgefüge, im Kern noch Reste eines älteren, reinen Ständergerüstes 17./18. Jh. 15.09.1987 225
Fachwerk-Hofanlage Fachwerk-Hofanlage Lützenkirchen
Dohrgasse 2
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Zweigeschossiges Wohnhaus mit (nicht denkmalwertem) Verbindungstrakt zur rechtwinklig angegliederten Scheune. Rückwärtig Scheune der ehemaligen Hofanlage „In Holzhausen 12“. Ensemble stellt Rest der ehemaligen Honnschaft Holzhausen dar. Ende 18. Jh./Anfang 19. Jh. 22.07.1992 253
BW Steinkreuz Lützenkirchen
In Holzhausen bei Nr. 94
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Steinkreuz, Unterbau mit Muschelnische, Inschriften noch original, Kreuzaufsatz erneuert. um 1750 16.10.1984 150
Anna-Kapelle
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Anna-Kapelle Lützenkirchen
Kapellenstraße 10
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Lützenkirchen: kleiner heute verputzter Bruchsteinsaalbau mit dreiseitigem Chor und Dachreiter. Eingang mit aufwendigem Werksteinportal und Rundfenster in Schmuckfassung, daneben Figurennische mit der Figur der heiligen Anna. 24.10.1984 162
Zweigeschossiges Fachwerkhaus „Koch am Stegen“ Zweigeschossiges Fachwerkhaus „Koch am Stegen“ Lützenkirchen
Kapellenstraße 15
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(wohl ehem. Gaststätte), zwei Bauabschnitte, frühe Stockwerksbauweise E. 18./A. 19. Jh. 16.10.1984 146
BW Histor. Gaststätte Lützenkirchen
Kapellenstraße 2
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Zweigeschossiger Backsteinbau in 5 × 2 Achsen, Eckhaus, Backstein (geschlämmt) mit Werksteingliederung. Frühestes Beispiel der Backsteinbauweise in berg. ländl. Raum des heutigen Stadtgebietes. 1. H. 19. Jh. 04.11.1992 256
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Lützenkirchen
Kapellenstraße 9
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Ständerwandbauweise 18. Jh. 16.10.1984 154
BW Fachwerkwohngebäude Lützenkirchen
Klief 1, 3
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2 Fachwerkwohngebäude, Ensemble zweier Fachwerkwohngebäude mit späteren Erweiterungen als Rest der bereits 1303 urkundlich erwähnten Honnschaft „Clivo“ 18. Jh. 24.07.1992 254
ehem. Verwaltungsgebäude ehem. Verwaltungsgebäude Lützenkirchen
Lützenkirchener Straße 316
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ehem. Verwaltungsgebäude der Gemeinde Lützenkirchen 1925 04.12.2007 331
Kreuzkapelle, Lehn
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Kreuzkapelle, Lehn Lützenkirchen
Lützenkirchener Straße 343
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kleiner verputzter Saal mit verschiefertem Walmdach und Dachreiter, ehem. Gerichtskapelle mit wertvoller ländlicher Ausstattung (Kalvarienberg, Kreuzwegszenen) 1968–70 transloziert 22.10.1984 156
Kath. Kirche Sankt Maurinus
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Kath. Kirche Sankt Maurinus Lützenkirchen
Lützenkirchener Straße 420
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einschiffiger, breitgelagerter Backsteinsaal mit Halbkreisapsis; Zweigeschossiger Westturm mit steiler Schieferpyramide. Frühe neugotische Formensprache. Ausstattung aus der Erbauungszeit (z. B. Sayner Eisenkunstguss) 24.10.1984 160
Standkreuz mit ovaler Votivtafel Standkreuz mit ovaler Votivtafel Lützenkirchen
Lützenkirchener Straße/Ecke Lehner Mühle
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Unterbau mit Muschelnische und Inschrift, Kreuz mit Votivtafel und Corpus 1726 07.09.1984 133
BW Villa Tillmanns Quettingen
Neukronenberger Straße 47
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Zweigeschossiger Putzbau auf vielteiligem Grundriss mit reichem Fassadenschmuck, aufwendige Innenausstattung (Stuckaturen, teilweise als Holzimitation, Treppe, Wintergarten) einschl. Landschaftspark im Englischen Stil. Ende 19., Anfang 20. Jh., Erweiterung um 1906 27.01.1987 202
BW „Maashof“ auch „Oberquettinger Hof“ Wohnhaus Quettingen
Quettinger Straße 126
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zweigeschossig mit verputztem Bruchsteinerdgeschoss und Fachwerkobergeschoss (modernisiert) ehem. Kameralgut der Agrardomäne Quettingen 17. Jh., Umbauten E. 19. und A. 20. Jh. 17.10.1984 142
BW Steinkreuz Quettingen
Quettinger Straße bei Nr. 47
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Kreuzaufsatz mit Dreipass und Wundmalen, Unterbau mit Muschelnische und Inschrift 1703 16.10.1984 145
BW Barockkreuz Lützenkirchen
Ropenstaller Weg
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Dreipasskreuz mit Muschelnische, Inschrift-Datierung: 1720, schützenswert auch der landschaftsprägende Baum neben dem Kreuz 1720 07.09.1984 132
Hemmelrather Hof Hemmelrather Hof Manfort
Hans-Gerhard-Straße 17
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Vierseitige, nahezu geschlossene Hofanlage mit Wohnhaus (Backstein, Haupteingang mit Mittelrisalit, Krüppelwalmdach), Zwischenbauten, Wirtschaftsflügel, Stallungen, Fachwerkremise. 1829, Wohngebäude 1902 17.04.1997 285
Kleinsthaussiedlung Heidehöhe Kleinsthaussiedlung Heidehöhe Manfort
Heidehöhe 1–80
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Wohnhof- und Reihenhausbebauung für einkommensschwache Arbeiterfamilien. Differenzierte Kleinsthäuser mit stark durchrationalisiertem Grundriss. Als Kern der Anlage großer, umschlossener Gartenbereich. Lage der Siedlung an der Trasse der Rheinischen Eisenbahn (Troisdorf-Speldorf) mit direktem Bahnanschluss, umgeben von einer Anzahl großer Industriebetriebe. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg durch den Architekten Wilhelm Fähler entstandene Manforter Arbeitersiedlung an der Kalkstraße. Die meisten Wohnungen sind gut 40 m² groß. Im Grundriss, der zum Verkauf durch die WGL anstehenden Siedlung, kann man noch die ehemalige Straßenbahnanlage in der Mitte erkennen. Der Siedlungsname verweist auf die früher weit verbreitete Heidelandschaft in Leverkusen hin. 1919/1921 15.02.1994 259
Kath. Pfarrkirche St. Joseph Kath. Pfarrkirche St. Joseph Manfort
Josefstraße 28
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Dreischiffige Rektoratskirche, Backstein verputzt, Werksteingliederungen. Querhaus, Westturm mit verschiefertem Turmhelm und Laterne, teilweise gotisierenden Formen. 1912 24.01.1985 165
Ev. Johanneskirche und Pfarrhaus Ev. Johanneskirche und Pfarrhaus Manfort
Scharnhorststraße 38 und 40
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Die Kirche (1953/54 erbaut) übernimmt in weiterentwickelter Form den Typus B der Bartning’schen Notkirchen mit polygonalem Altarraum. 1953/54 03.03.1995 264
Backsteinbau Backsteinbau Opladen
Adalbert-Stifter-Straße 10
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Zweigeschossiger Backsteinbau in fünf Achsen mit Werksteinfensterbänken. Das Gebäude diente ab 1857 als erste evangelische Volksschule in Opladen. Der vorgestellte weiße Bau (Nr. 12) ist in den 1920er Jahren als Jugendherberge genutzt worden. Heute befindet sich darin eine katholische Kindertagesstätte, während das alte Schulhaus nach der Jahrhundertwende jahrzehntelang als Hilfsschule gedient hat. 2004 ist hier ein städtischer Kindergarten eingezogen. 2. Hälfte 19. Jh., daneben Torbogen ca. Anfang 20. Jh. 16.03.1987 206
Eisenbahnersiedlung Eisenbahnersiedlung Opladen
Adalbertstraße, Bahnallee, Humboldtstraße, Karlstraße, Robert-Koch-Straße, Wilhelmstraße
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Entstehung bis 1914 als Folge der Gründung des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes. Mehrfamilienhäuser in geschlossener Reihe im Stil eines reformierten Historismus. Einheitlichkeit der Typen und wiederkehrende Baudetails machen die Gesamtsiedlung erlebbar. Soziale Verhältnisse und die Werkshierarchie offenbaren sich in den unterschiedlichen Haustypen. Kriegsschäden wurden bereits in den 40er Jahren behoben. bis 1914 29.08.1995 269
Eckgebäude Eckgebäude Opladen
Altstadtstraße 2/ Düsseldorfer Straße 1
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Dreigeschossiges Eckgebäude: Putzfassade mit Stuckdekor in klassizistischen und neobarocken Formen, Erdgeschoss Rustika, Schaufenstereinbau. Ende 19. Jh. 14.04.1987 221
Villa Mühlstroh Villa Mühlstroh Opladen
Altstadtstraße 36
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Ehemaliges Gebäude der Firma Wöllenstein. Das Gebäude wurde 1909 nach Plänen des Architekten Peter Klotzbach für den Opladener Fuhrunternehmer Mühlstroh errichtet.2004 kaufte ein Investor das Gebäude aus der Konkursmasse. Der rückwärtige Flügel wurde anschließend abgerissen. 1909 09.03.2005 324
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Opladen
Altstadtstraße 62
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Teil des Gesamtensembles „Vorindustrieller Altstadtrest Opladen“. Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus in Ständerwandbauweise. Mittelfach ehemals zweigeschossig mit Galerie, die Seitenfächer in der lichten Raumhöhe sehr niedrig gehalten. Mitte/Ende 18. Jh. 02.04.1987 219
Friedenberger Hof Friedenberger Hof Opladen
Am Kreispark 20
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Herrenhaus des ehemaligen Rittersitzes "Friedenberger Hof". L-förmiger, zweigeschossiger Baukörper mit steilem Schieferdach, Treppengiebel, dreigeschossigem Rundturm mit Schweifhaube, barocke Haustür, Spindeltreppe. Keine fortifikatorischen Merkmale wie Gräben, Wälle, Mauern oder Wehrtürme weisen auf eine frühe Gründung hin. Auch schließt der Standort in nur einseitig geschützter Lage den Wehrcharakter aus. Das heutige Gebäude entstammt im Wesentlichen dem 16. Jahrhundert; seinen Namen erhielt es jedoch schon Mitte des 15. Jh. als ein gewisser Dierig oder Dietrich Vrede dort urkundlich erwähnt wird. Im frühen 19. Jh. wohnten hier die Opladener Bürgermeister Vincenz Joseph Deycks und Jakob Salentin von Zuccalmaglio. Spätere Nutzung als Bauernhof (Stallungen und Scheune wurden 1964 abgerissen). Seit 1983 ist die Zentrale des „Zentralverbandes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften“ dort untergebracht. Mitte 14. Jh., 16./18. Jh. 13.03.1986 181
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Opladen
Am Kreispark 24
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Fachwerkhaus-Ensemble mit dem „Friedenberger Hof“. Hier: ein eingeschossiges Fachwerkhaus in Ständerwandbauweise. Ende 18. Jh. 13.03.1986 182
Historischer Friedhof Historischer Friedhof Opladen
An St. Remigius/Rennbaumstraße
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Historischer Friedhof, umgrenzt von einer gestaffelten Backsteinmauer, gegliedert durch Lisenen. Klötzchenfries in oberer Läuferschicht. Je ein Gittertor mit flankierenden, mehrfach profilierten Pfeilern. Denkmalwert auch 23 Grabmonumente. 1810 (kath. Teil), 1864 (ev. Teil) 03.02.1997 283
Wasserturm des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Wasserturm des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Opladen
Bahnstadtchaussee
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1903 29.05.2009 341
Kesselhaus des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Kesselhaus des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Opladen
Bahnstadtchaussee
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1948 27.08.2009 342
Hauptmagazin des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Hauptmagazin des ehem. Bahnausbesserungswerkes Opladen Opladen
Bahnstadtchaussee
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1903 14.12.2009 344
Villa Villa Opladen
Berliner Platz 3
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Traufständige zweigeschossige Villa als unverputzter Ziegelsteinbau mit ehem. Stallgebäude, Resten der Gartenanlage und Umfassungsmauer. Ehemalige Fabrikantenvilla, anschließend Nutzung durch britisches Militär, später Polizeiwache. Seit 1977 Sitz der AWO. 1929 08.09.1999 299
Grabmäler des ehem. ev. Friedhofes an der Rennbaumstraße Grabmäler des ehem. ev. Friedhofes an der Rennbaumstraße Opladen
Bielertstraße 12 (an der Bielertkirche)
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Anfang der 80er Jahre des 20. Jh. nach hier versetzt. Grabdenkmäler mit orts- und familiengeschichtlicher Bedeutung, teilweise sehr aufwendige künstlerische Gestaltung. Ende 19./Anfang 20. Jh. 25.03.1986 186
Bielertkirche
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Bielertkirche Opladen
Bielertstraße 12
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Schlichter, einschiffiger Saalbau in neoromanischen Formen, polygonalem Chorabschluss und vorgesetztem Westturm mit Schieferpyramide. Im Inneren: Kassettendecke, Jugendstilausmalung, Ausstattung. Die evangelische Bielertkirche wurde im damals weitgehend katholischen Opladen am 6. September 1876 geweiht, nachdem den Protestanten vorher nur ein Betsaal in einer Schule zur Verfügung stand. 2500 Taler spendete der Fabrikant Julius Ulenberg anlässlich der Grundsteinlegung. Architekt war Eduard Zais. Die drei Bronze-Glocken waren bereits anlässlich des Reformationsfestes 1875 ihrer Bestimmung übergeben worden. Ostern 1999 wurde die neue, 650 kg schwere, Bronzeglocke (g), die seit dem Zweiten Weltkrieg gefehlt hat, zusätzlich zu den beiden Stahlglocken (cis und e) erstmals zum Klingen gebracht. Neben den Gottesdiensten finden hier auch häufig Konzerte statt. 1876 17.10.1984 151
Ev. Gemeindehaus Ev. Gemeindehaus Opladen
Bielertstraße 14
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Zweigeschossiges, traufständiges Backsteinhaus mit Krüppelwalmdach. Baukörper in Anlehnung an die benachbarte Bielertkirche in schlichter neoromanischer Formensprache. Betonte Mittelachse mit schlichter Übergiebelung, vorgestellter Eingang. Ende 19. Jh. 18.11.1988 240
Stadthaus Stadthaus Opladen
Birkenbergstraße 4
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Zweigeschossiger, traufständiger Backsteinbau, die Schauseite im Erdgeschoss in Scheinquaderung, im Obergeschoss ziegelverklinkert mit Putzgliederungen, floralem Schmuck und Klötzchenfries. Aufwendiger Seitenrisalit mit Stucknische (Figurennische). Noch gut erhaltene Innenausstattung, aufwendige wertvolle Details. Anfang 20. Jh. 20.01.1988 229
Baublock Birkenberg-, Kanal- und Mittelstraße Baublock Birkenberg-, Kanal- und Mittelstraße Opladen
Birkenbergstraße 87/89/91/93/95/97/99/101/103/105, Kanalstraße 2/3/4/5/6/7/8/9/11/13/23, Mittelstraße 32/34/36/38/39/40/41/42/43/44/45/46/48
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Erbaut in den Jahren 1905–1912 für Beamte und Arbeiter des Eisenbahnausbesserungswerkes Opladen. Die Häuserzeile der Birkenbergstraße noch sehr dem Historismus verpflichtet, jedoch mit sehr unterschiedlich gestalteten Fassaden. Die Gebäuderiegel und Einzelgebäude der Mittelstraße und teilweise der Kanalstraße mit Anklingen an den Heimatstil. Architekt: Müller, Opladen. 1905–1912 19.03.1986 190
Feuerwehrsiedlung Feuerwehrsiedlung Opladen
Birkenbergstraße 92/94/96/98/100/102/104, Kanalstraße 29/31/33/35/37/39/41, Birkenbergstraße 43/45/47/49/51/53/55/57/59/61/63
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Zentraler Feuerwehrübungsplatz mit traufständiger, langgestreckter Feuerwache und mittig schlanker Schlauchtrockenturm. Der Feuerwehrplatz flankiert von zweigeschossigen, verputzten Reihenhäusern, die sich in bestimmte Einzelgebäude aufgegliedert bis in den Bereich Kanalstr. und Birkenbergstr. ziehen. Hervorragende städtebauliche Situation, sehr malerisch, dem Heimatstil verpflichtet.

Die Opladener Feuerwehrsiedlung galt damals als Mustersiedlung in ganz Europa. Seit 1993 gehört die Siedlung dem Bauverein. Auf das Feuerwehrhaus, in dem die erste Nachkriegsstadtratssitzung am 2. April 1946 stattfand, hat der Bauverein ein Vorkaufsrecht.

errichtet 1922/1923, erweitert 1927 08.04.1986 194
Grundstein der alten Wupperbrücke Grundstein der alten Wupperbrücke Opladen
Düsseldorfer Straße (Wupperbrücke)
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Datierung: 1732 in großen römischen Ziffern, Trachytplatte. 1732 06.09.1984 131
Wohnhaus Wohnhaus Opladen
Düsseldorfer Straße 2
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Zweigeschossiges, anspruchsvolles bürgerliches Wohnhaus auf fast quadratischem Grundriss mit ausgebautem Mansardgeschoss und flachem Walmdach. Putzbau mit noch weitgehend originaler Farbgebung. Exponierte Ecklage des Baukörpers als optischer Abschluss der Straßenflucht der Kölner Straße. Polygonaler Eckerker mit Spitzdach, seitlich Haupteingang, durch Ädikula-Gestaltung und aufwendige Ornamentik betont. Heimatstil. Wird heute von der Caritas genutzt. 1909 30.01.1989 242
Wohnhaus Wohnhaus Opladen
Düsseldorfer Straße 3
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Dreigeschossiger Putzbau, Mansarddach, Mittelachse durch Erker betont. Dreiachsiger Dreiecksgiebel im sog. Heimatstil. 1910 14.04.1987 222
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Opladen
Düsseldorfer Straße 5
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Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus mit zusätzlichem Mezzaningeschoss. Putzbau mit manieristischer Fassadengestaltung in Schmuckformen des flächigen Jugendstils. Schaufassade durch Übergiebelungen und rhythmische Gliederung der Fensterachsen geprägt. Eingangsachse durch übergiebelten Erker betont. Im Erdgeschoss schon ursprünglich Ladeneinbauten, Erdgeschossbereich heute verändert. um 1905 26.08.1988 235
Kath. Pfarrkirche St. Remigius
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Kath. Pfarrkirche St. Remigius Opladen
Düsseldorfer Straße 6
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Neugotische Backsteinsaalkirche mit polygonaler Apsis und dreigeschossigem Westturm. Turmaufsatz als achtseitige Werksteinpyramide, Baluster. Eine dem hl. Remigius geweihte Kirche in Opladen wurde erstmals in einer Urkunde des Stifts St. Gereon (Köln) von 1223 erwähnt. Die Kirche war nur 11 × 7 m groß, hatte aber dafür einen wuchtigen romanischen Kirchturm. Nach langem Streit mit dem Stift St. Gereon wurde 1787 mit dem Bau eines größeren Kirchenschiffs begonnen. Dieser konnte 1788 abgeschlossen werden. 1855 beauftragte der Pfarrer zu St. Remigius, Stephan Josef Krey, den Architekten Vincenz Statz mit den Plänen für einen Kirchenneubau. 1862 wurde die alte Kirche abgerissen und mit dem Neubau begonnen. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnte die Kirche fertiggestellt werden. Dem Zeitgeist entsprechend wurde der Bau im neugotischen Stil errichtet. Ein erster Umbau der katholischen Kirche, bei dem u. a. die Seitenaltäre entfernt wurden, erfolgte im Jahr 1937/38. Am 28. Dezember 1944 wurde die Kirche durch einen Bombentreffer bis auf die Außenmauern und den Kirchturm völlig zerstört. Von 1945 bis 1952 wurde die Kirche unter starkem Einsatz der Gemeindemitglieder unter Leitung des Architekten Bernhard Rotterdam wieder aufgebaut und zu Pfingsten 1952 konsekriert. 1862–1864, Umbau 1937/38, Kriegsschadensbeseitigung 1945–1952 06.04.1987
und
26.11.1987
217
Statue des hl. Johannes Nepomuk Statue des hl. Johannes Nepomuk Opladen
St. Remigius, Düsseldorfer Straße 6
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Früherer Standort an der alten Opladener Wupperbrücke, heute in der Pfarrkirche St. Remigius. Mitte 18. Jh. 16.10.1984 147
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Opladen
Düsseldorfer Straße 7
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Dreigeschossiges, traufständiges Wohn- und Geschäftshaus mit Putzfassade in sieben Achsen, die mittige Eingangsachse durch übereinanderliegende Loggien betont, beidseitig von zwei segmentbogenförmigen Erkern begleitet, sowie im Dachbereich mit einem großen verschieferten Mansardgiebel gekrönt (Heimatstil). 1910 26.08.1988 236
Wohn- und Geschäftshaus, Wohn- und Geschäftshaus, Opladen
Düsseldorfer Straße 9
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Dreigeschossiges, traufständiges Wohn- und Geschäftshaus. Backsteinbau mit teilweise aufwendigem Stuckdekor in klassizistischer und manieristischer Formensprache. Betonte Mittelachse (Balkon, Dachhäuschen), Erdgeschossbereich: Rustika, Ladeneinbauten, Repräsentationsräume im 1. OG. Ende 19. Jh. 26.08.1988 237
Adler-Apotheke Adler-Apotheke Opladen
Düsseldorfer Straße 57
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Zweigeschossiges, repräsentatives, verschiefertes Fachwerkwohnhaus mit Backsteinanbau (von 1896), Remise, Torbogen, Hof, Landschaftspark. Der Bau wurde 1821/22 als erste Apotheke in Opladen vom Apotheker Johann Jacob Hartcop aus Hückeswagen errichtet, der seit 1808 die Lizenz zum Betreiben einer Apotheke für Bürrig, Schlebusch, Leichlingen und Burscheid hatte. Die Apotheke war bis 1980 in Betrieb. Die ehemalige Ausstattung kann heute auf Schloss Burg besichtigt werden. Nach einer Hausbesetzungsphase wurde das Haus 1989 von der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) übernommen, saniert und anschließend verkauft. Heute befindet sich hier eine Gaststätte mit Biergarten. 1821 12.09.1984 134
Kutscherhaus „Villa Römer“ Kutscherhaus „Villa Römer“ Opladen
Düsseldorfer Straße 96
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Kleines Parkhaus (ehem. Stall- und Wagenremise mit Kutscherwohnung der „Villa Römer“), zweigeschossiger, verputzter Baukörper mit Walmdächern, Backsteinsockel und Fachwerkobergeschoss, Treppenturm mit Schweifhaube, eingeschossiger, ehem. Maschinenhausanbau. 09.10.1984 140
Landwirtschaftliche Winterschule Opladen Landwirtschaftliche Winterschule Opladen Opladen
Düsseldorfer Straße 153-157
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Dreigeschossiger Backsteinbau (geschlämmt) mit Werksteinrahmungen, Mittelrisalit, vorgelegter Treppe und Attikageschoss. Walmdach, über einen Verbindungstrakt die Gebäude Nr. 155 und 157, ebenfalls Backstein geschlämmt, angebaut. Unter dem Architekten Peter Klotzbach 1919/20 als Landwirtschaftsschule errichtet, liegt das Gebäude in Opladen an der Düsseldorfer Str. 153 direkt neben dem ehemaligen Medienzentrum. Heute ist dort das „Chemische Untersuchungsinstitut“ (CUI) untergebracht. um 1920 16.03.1987 214
Doppelhaus Doppelhaus Opladen
Düsseldorfer Straße 161-163
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Doppelhaus auf H-förmigem Grundriss in Massivbauweise, verputzt mit Zierfachwerk. Straßenseitig ehemals offene Veranden, Seitenachsen durch Quergiebel betont, Schmuckgiebel in Fachwerk. Anfang 20. Jh. 07.08.1987 224
Passionskreuz Passionskreuz Opladen
Städt. Friedhof Birkenberg, Friesenweg
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sog. „Altenberger Kreuz“. Dreipasskreuz mit Corpus, Muschelnische, Sockel mit Wappen. Das Wappensiegel zeigt im geviertelten Schild im ersten und vierten Feld einen aus einem Berg herauswachsenden Abtsstab, im zweiten und dritten Feld drei aus einem Herz heraussprießende gestielte Rosen, darüber im Schildhaupt drei Sterne. Auf dem Schild eine Mitra zwischen zwei hinter dem Schild gekreuzten Abtsstäben. Es handelt sich hier um das Wappen von Johannes Hoerdt (* 1704; † 1779), der von 1739 bis 1779 Abt der Abtei Altenberg war und der in diesem Fall als Stifter des Kreuzes in Frage kommt. Aufgrund der spätbarocken Ornamentik kann das Kreuz durchaus in die Mitte des 18. Jh. eingeordnet werden und wird vermutlich zwischen 1750 und 1770 entstanden sein. ca. 1750–1770 06.12.2010 348
Grabmal „Nörrenberg“ Grabmal „Nörrenberg“ Opladen
Städt. Friedhof Birkenberg, Friesenweg
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Vom ehem. ev. Friedhof an der Rennbaumstraße nach hier versetzt. um 1912 13.03.1986 185
Stadthalle Opladen Stadthalle Opladen Opladen
Fürstenbergstraße 1
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Ehem. „Weskott’sche Villa“: Zweigeschossiges Repräsentationsgebäude, Putzbau mit vorgestelltem Eingangsportikus, verschiefertes Mansardwalmdach. Die frühere Villa Weskott (Architekt: Peter Klotzbach) dient jetzt zusammen mit einem Saalanbau als Stadthalle u. a. für politische Veranstaltungen und Karnevalsfeiern. Nach Problemen mit dem Pächter und aufgrund der städtischen Geldnot wurde das Gebäude 2006 an Duisburger Investoren verkauft, die es zu einem Hotel umgebaut haben. Für den Bau von St. Michael wurde das damals als Vereinshaus genutzte Gebäude von der katholischen Kirche für 150.000 RM an die Stadt verkauft. Anfang 20. Jh. 16.03.1987 212
Villa Römer
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Villa Römer Opladen
Haus-Vorster-Straße 6
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Zweigeschossige Grünsandsteinvilla mit abwechslungsreich gegliederten Eingangsportikus. Aufwendige Innenausstattung, Treppe mit figürlichem Schnitzwerk. Denkmalwert einschl. Park mit Wegenetz, Brunnenhäuschen und Kutscherhaus. 1905 12.09.1984 130
Gut Frischenberg Gut Frischenberg Opladen
Haus-Vorster-Straße 74
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Vierflügelige Hofanlage, Hauptgebäude Fachwerk in Ständerwandbauweise, Fachwerkscheune, Backsteinstall und Backsteinremisengebäude. Anfang 19. Jh./Anfang 20. Jh. 24.03.1988 232
Kreisfürsorgehaus Kreisfürsorgehaus Opladen
Humboldtstraße 7–9
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Ehemaliges Kreisfürsorgehaus des Landkreises Solingen-Lennep. 1930 04.12.2007 332
Ev. Kirche mit Nebengebäuden und Innenausstattung
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Ev. Kirche mit Nebengebäuden und Innenausstattung Opladen
Humboldtstraße 54/56
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1954/1955 22.11.2010 346
Ehem. Städt. Gymnasium Opladen Ehem. Städt. Gymnasium Opladen Opladen
Im Hederichsfeld 19
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Zweigeschossiger Putzbau, Mansardwalmdach, Mitteleingang mit Portikus und gesprengtem Giebel. Die Mittelzone von Werksteinpilastern gerahmt, darüber flacher ausgerundeter Balkon, Aufsatz flachrund übergiebelt, Dachreiter. Links niedrigere Turnhalle, rückwärtig ein weiterer Klassentrakt. Diente nach dem Ersten Weltkrieg zuerst für deutsche Soldaten als Unterkunft, später für Schotten, Neuseeländer und Engländer. 1926 Umwandlung in Realgymnasium mit Oberrealschule. 1946 Umwandlung in Naturwissenschaftliches Gymnasium und spätere Umbenennung in Landrat-Lucas II. Zeitweise waren hier auch Klassen der Ina-Seidel-Schule untergebracht. Nach Leerstand und vorübergehender Nutzung durch die Theodor-Heuss-Realschule zog 1979 die Kath. Hauptschule Düsseldorfer Str. ein. Architekt: Peter Klotzbach. 1911–1913 16.03.1987 208
Wohnhaus Wohnhaus Opladen
Im Hederichsfeld 41
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Zweigeschossiges Wohnhaus, traufständiger Massivbau mit Putzfassade, Schauseite Quadermauerwerk im Sockelbereich, übergiebelter Erker, Mansarddach. Historische Ausstattung fast vollständig erhalten. Fenster (u. a. Seilzug-Schiebe-Fenster), Holztreppe. 1925 17.04.1997 286
Wohnsiedlung des gemeinnützigen Bauvereins Opladen Wohnsiedlung des gemeinnützigen Bauvereins Opladen Opladen
Kanalstraße, Vereinsstraße, Reuschenberger Straße, Bracknellstraße
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Siedlung mit zweigeschossigen Wohngebäuden im Stil des Expressionismus der 1920er Jahre. 1925–1931 21.02.2002 313
Luftschutzbunkeranlage Luftschutzbunkeranlage Opladen
Karlstraße
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Dreigeschossiger, schmaler, langgestreckter Flachbunkertrakt und sechsgeschossiger Hochbunkertrakt als Eckbetonung mit nahezu quadratischem Grundriss mit halbrund vorgestelltem Aufzugsturm. Erschließung über zwei querorientierte, passagenartige Schleusen an den Stirnseiten des Flachbunkertraktes. Durch eine der kath. Kirche St. Michael in Opladen ähnliche Baukörperausformung (Flachbunkertrakt mit Satteldachüberdeckung, in Verbindung mit dem eingeschossigen Pultdachanbau als „Kirchenschiff“, der Hochbunkertrakt mit Arkadenaufsatz und Zeltdach als „Kirchturm“ wirkend, beide Trakte mit Natursteinverblendung geplant), sollte zum einen ein städtebaulicher Schwerpunkt innerhalb der prägenden Umgebungsbebauung der Opladener Neustadt, als auch eine verbesserte Tarnwirkung gegenüber Fliegeraufklärung erreicht werden. Wohl bedingt durch die Kriegsereignisse wurden die zur Tarnung dienenden Dachaufsätze und die beabsichtigte Natursteinverblendung der Sichtflächen der Baukörper bis heute nicht fertiggestellt, so dass die dem zivilen Luftschutz dienende Bunkeranlage heute nur als „stadtbildwirksamer Rohbau“, auffällig gegliedert durch stockwerksweise umlaufende Gesimsbänder, mit dem im Krieg eingebrochenen Fenstern in Erscheinung tritt. 14.11.1988 238
Aloysius-Kapelle
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Aloysius-Kapelle Opladen
Kölner Straße
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Kapelle des Aloysius-Stiftes (letzter Teil des erzbischöflichen Aloysianums Opladen); neugotische Backsteinkapelle, polygonaler Chorabschluss, verschiefertes Dach mit Dachreiter. Die Kapelle befindet sich am Ende der Opladener Fußgängerzone (Kölner Str./Opladener Platz). Im Untergeschoss befindet sich ein Jugendtreff. 1907 24.10.1984 161
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Opladen
Kölner Straße 8
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Dreigeschossiger Bau mit Satteldach und dreiachsiger Fassade (roter Klinker und Putz). Ursprüngliche Fenster in den oberen Geschossen vorhanden. Schmuckgestaltung der Fassade entsprechend der Erbauungszeit aus verschiedenen Stilepochen. Rückwärtige An- und Erweiterungsbauten (Schlachthausanlage/Wurstküche) im Winkel von 30° im Hofbereich. Gebäude ist Teil der Zeilenbebauung Kölner Str. 8–16 mit ihren historisierenden Fassaden. 1896–1899, An- und Umbauten 1911, 1937, 1952, 1963, 1965, 1979 24.11.1995 281
Wohnhaus Wohnhaus Opladen
Kölner Straße 10
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Das Gebäude wurde um 1893 für Franz Gramm errichtet. Es war als spiegelbildliches Doppelhaus mit der Nummer 12 für den gleichen Eigentümer gebaut, was mit einem Durchgang im Treppenhaus noch nachvollziehbar ist. Das Gebäude befindet sich bezüglich der Raumaufteilung im Originalzustand. 1911 wird die Erdgeschossfassade vom klassizistischen in Jugendstil umgebaut. Dieser Zustand wird erst 1969 durch eine erneute Fassadenänderung beendet. Die räumliche Einteilung des Erdgeschosses blieb dabei aber unangetastet. Die Fassade ist in den Obergeschossen dreiachsig mittensymmetrisch. Im Erdgeschoss befindet sich links der Hauseingang zum Flur, rechts daneben der Eingang zum Laden mit anschließendem Schaufenster. Von der Grundrissaufteilung her befindet sich auf der linken Seite des Erdgeschosses der Zugangsflur zum hinten befindlichen Treppenhaus. Der Laden ist zweiraumtief ausgebildet. Die Obergeschosse sind zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten rechts erstrecken, hinten links befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder- und Hinterhaus, welches jetzt in einer Tiefe von drei Räumen angelegt ist. Durch den Einzug einer Wohnungsabschlusswand aus Holz wurde der Treppenraum mit WC zum Eingangszimmer, hinter dem noch zwei weitere Räume liegen. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände ebenfalls als Ziegelwände. Die Geschossdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preußische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein einfaches Satteldach und ausgebaut. Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit gelbem Sichtmauerwerk gestaltet. Durch verschiedene Putz-Zwischengesimse wird die Fassade horizontal gegliedert. Die mit Putzeinfassungen versehenen Fenster im 1. Obergeschoss werden durch kunstvoll gestaltete, dreieckige Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, Schmuckplatten mit Rautenverzierung. Die Fenster im 2. Obergeschoss sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber flache Überdachungen. Das Dachgesims ist mit sieben Terrakotta-Konsolen versehen, die die Rinnenkonstruktion halten. Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin original sind auch das Treppenhaus in Holztreppe und Bodenbelag mit Schmuckfliesen, fast alle Türen und Türzargen. ca. 1893 04.04.2000 309
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Opladen
Kölner Straße 12
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Das Gebäude wurde um 1893 für Jacob Lungstrass errichtet. Es war als spiegelbildliches Doppelhaus mit der Nummer 14 für den gleichen Eigentümer gedacht. 1934 wird die Erdgeschossfassade umgebaut, 1954/55 wird das Erdgeschoss beim Umbau der Kölner Straße 14 einbezogen, das Treppenhaus fällt weg. Stattdessen wird im 1. OG ein Wanddurchbruch zum Haus Nr. 10 eingerichtet, um dieses Treppenhaus zu benutzen. Das Gebäude befindet sich in den Obergeschossen bezüglich der Raumaufteilung im Originalzustand. Die Fassade ist in den Obergeschossen dreiachsig mittensymmetrisch. Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang zum nebenliegenden Haus Nr. 14 mit anschließendem Schaufenster. Die Obergeschosse sind zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten links erstrecken, hinten rechts befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder- und Hinterhaus, welches jetzt in einer Tiefe von drei Räumen angelegt ist. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände als Ständerwerk mit Ziegelausfachung. Die Geschossdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preußische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein einfaches Satteldach und ausgebaut. Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit verputztem Mauerwerk gestaltet. Die mit Stuckeinfassungen versehenen Fenster im 1. Obergeschoss werden durch kunstvoll gestaltete, horizontal gerade oder geschwungene Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, pro Fenster zwei Konsolen mit aufgesetzter Fensterbank. Die Fenster im 2. Obergeschoss sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber im Gegensatz zum 1. OG keine ornamentalen oder figürlichen Ausschmückungen der Felder zwischen Fenstergewände und Überdachung. Weiterhin ist hier ein floral verzierter Putzspiegel unterhalb der Fenster angebracht. Das Dachgesims ist mit vier Terrakotta-Konsolen versehen, die den Dachüberstand und die Rinnenkonstruktion halten. Zwischen den Konsolen befindet sich ein kleiner Klötzchenfries. Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin original sind auch das Treppenhaus in den Obergeschossen als Holztreppe, in den Obergeschossen die Raumaufteilung mit fast allen Treppenhaus- und Innentüren, sowie die Fußbodenbeläge als Holzdielen. ca. 1893 21.02.2001 308
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Opladen
Kölner Straße 14
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Das Gebäude wurde um 1893 für Wilhelm Pesch errichtet. Es war als repräsentatives Eckhaus mit Schmuckfassade für die Unterbringung des 1890 gegründeten Textilhauses Pesch mit obenliegenden Wohnungen gebaut. 1913 wird erstmals die Erdgeschossfassade geändert, die Fenster werden größer um mehr Vitrinenfläche zu erhalten. 1954/55 wird das Erdgeschoss des Haupthauses erneut umgebaut, diesmal mit Änderungen im Inneren. Der Anbau wird ebenfalls erstmals 1913 umgebaut; aus der fünfachsigen, erdgeschossigen Fassade wird durch Zusammenlegen der jeweils äußeren Fenster und Erweiterung des mittleren Fensters zu einer Tür ein separater Laden. Später Umbau zur Gaststätte mit Verkleinerung der Fenster und Verlegung der Eingangstür nach rechts. Die Fassade des an der Straßenecke Kölner Straße / Birkenbergstraße stehenden Hauptbaukörpers ist in den Obergeschossen zur Kölner Straße hin dreiachsig, zur Birkenbergstraße hin vierachsig. Der Eckbereich wird durch einen im 1. OG befindlichen, von einem Balkon nach oben abgeschlossenen Erker gestaltet. Im umgebauten Erdgeschoss befindet sich jetzt der Haupteingang rechts neben dem Haus, im Erdgeschoss der Hausnummer 12. Von der Kölner Straße aus gesehen sind die Obergeschosse zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten rechts/links erstrecken, hinten mittig befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder- und Hinterhaus. Das Nebengebäude ist ein fünfachsiger, einraumtiefer Anbau mit vorne steil ausgeprägtem Satteldach. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände ebenfalls als Ziegelwände. Die Geschossdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preußische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein Satteldach mit Dachgauben und ausgebaut. Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit rotem Sichtmauerwerk gestaltet. Durch verschiedene Putz-Zwischengesimse wird die Fassade horizontal gegliedert. Die mit Putzeinfassungen versehenen Fenster im 1. OG werden durch kunstvoll gestaltete, dreieckige Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, Schmuckplatten mit Ornamentverzierung. Die Fenster im 2. OG sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber korbbogige Überdachungen mit ornamental gestalteten Schmuckplatten als oberem Abschluss. Das Dachgesims ist mit sieben Terrakotta-Konsolen versehen, die die Rinnenkonstruktion halten. Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin Holztreppenhaus mit Fußbodenfliesen, in den Obergeschossen die Raumaufteilung mit fast alle Treppenhaus- und Innentüren, die Fenster im 2. OG und Dachgeschoss, die Fußbodenbeläge als Holzdielen. ca. 1893 21.02.2001 307
Villa Schwarz Villa Schwarz Opladen
Kölner Straße 100
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1906 18.11.2004 323
Kath. Pfarrkirche St. Elisabeth
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Kath. Pfarrkirche St. Elisabeth Opladen
Kölner Straße 139
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Gesamtanlage (Jugendheim, Gemeindesaal, ehem. Pfarrwohnung, Kindergarten und Kirche, einschl. Glockenträger). 1956/57 06.04.1987 216
Landratsamt Landratsamt Opladen
Landrat-Trimborn-Platz 1
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Zweigeschossiger Putzbau in neobarocken Formen, Werksteinsockel mit Risalit und Portikus, in der Ecke eingestellter runder Treppenturm mit Kegeldach, hohe verschieferte Mansardwalmdächer, teilweise noch originale Innenausstattung (Werksteinbrunnenschale, Portraitmedaillon, Stuckaturen). Das Gebäude wurde 1914 noch vor Kriegsbeginn eingeweiht und beherbergte bis zur Auflösung des Rhein-Wupper-Kreises Ende 1974 das Landratsamt bzw. Kreishaus. Seit 1977 beherbergt das Gebäude das Leverkusener Stadtarchiv. 1914 16.03.1987 213
Villa Berta Villa Berta Opladen
Menchendahler Straße 23
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1910 28.12.2010 345
Wohnhaus Wohnhaus Opladen
Münzstraße 22
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1905 18.11.2008 334
Kriegerdenkmal Kriegerdenkmal Opladen
Ehrenfriedhof, Rennbaumstraße
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Kriegerdenkmal von Fritz Klimsch: „Stahlhelm“, früher zentraler Teil der Anlage im Ehrenhain der Bayer-Werkskolonie III in Leverkusen-Wiesdorf. um 1920 25.03.1986 188
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Opladen
Rennbaumstraße 61
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Zweigeschossiges, repräsentatives Fachwerkwohnhaus, Schmuckfachwerk, Straßenfront Schmuckverschieferung, schiefergedecktes Mansarddach mit Schopfwalm und kleiner Fledermausgaube. Anfang 19. Jh. 05.05.1988 233
Jüdischer Friedhof Jüdischer Friedhof Opladen
Robert-Blum-Straße
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Um 1850 kaufte der Kaufmann Samuel Seckel an der Grenze zwischen Bürrig und Opladen ein Grundstück, um einen jüdischen Friedhof anzulegen. Dieser Friedhof wird erstmals im Jahr 1853 erwähnt. um 1850 13.07.1999 298
Kath. Pfarrkirche St. Michael
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Kath. Pfarrkirche St. Michael Opladen
Sandstraße 33
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Saalkirche mit offenem Dachstuhl und im Nordwesten vorgesetztem, dreigeschossigem, sehr wuchtigem Chorturm auf quadratischem Grundriss. Eingangsseite mit Rosettenfenster, Rauputz, eingeschossiges Pfarrhaus, vor der Kirche ein Werksteinkreuz mit großem Korpus. Typische Architektur der 1930er Jahre. Architekt: Bernhard Rotterdam. Nahezu vollständig erhalten, Originalausstattung. 1938/39 06.04.1987 218
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Opladen
Schöllerstraße 3
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus (Doppelhaus mit Nr. 5, verzahnter Grundriss), Ständerwandbauweise mit Satteldach. Zweiraumtiefer vierzelliger Grundriss, Raumstrukturen noch gut ablesbar. Kleines, ländliches Gebäude im Kern des heutigen Opladen. Ende 18. Jh./Anfang 19. Jh. 03.09.1998 295
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Opladen
Schöllerstraße 5
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus (Doppelhaus mit Nr. 3, verzahnter Grundriss), Ständerwandbauweise mit Satteldach. Zweiraumtiefer vierzelliger Grundriss, Raumstrukturen noch gut ablesbar. Kleines, ländliches Gebäude im Kern des heutigen Opladen. Ende 18. Jh./Anfang 19. Jh. 03.09.1998 294
Haus Ophoven Haus Ophoven Opladen
Talstraße 4
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Bestehend aus dem noch vorhandenen Teil des mittelalterlichen Burgebäudes (Ausstattung, historische Fensterkonstruktion, Dachstuhl); dem ehem. Pächterhaus (auf Fundamenten des älteren Burggebäudes errichtet) und neueren Wirtschaftsgebäuden, die einen rechteckigen Wirtschaftshof umschließen, sowie Resten der wehr- und wassertechnischen Anlagen (Obergrabendamm) der abgerissenen Ophovener Mühle, teilverfüllter Burggraben. Im Boden Fundamentreste der Vorgängergebäude, alter Kellerfußboden in Fischgrätenmuster, alte Hofpflasterung etc. (Schutzzone!). Burggebäude: 14./15. Jh., Pächterhaus: Ende 19./Anfang 20. Jh., Wirtschaftsgebäude: 19./20. Jh. 19.03.1986 191
Einmannbunker Einmannbunker Opladen
Werkstättenstraße
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27.12.2011 351
Eisenbahnerwohnhäuser Werkstättenstraße des ehem. Ausbesserungswerkes Eisenbahnerwohnhäuser Werkstättenstraße des ehem. Ausbesserungswerkes Opladen
Werkstättenstraße 9–11, 13–15 und 17
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28.12.2011 356
Ledigenheim des ehem. Ausbesserungswerkes Ledigenheim des ehem. Ausbesserungswerkes Opladen
Werkstättenstraße 41-43
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28.12.2011 355
Römersches Waldhaus Römersches Waldhaus Opladen
Wupperinsel
Eingeschossiges Fachwerkgebäude als „Waldhaus“ der Familie Römer. Errichtet durch den Architekten Peter Klotzbach. Das Haus wurde als Ziegelfachwerkgebäude errichtet und wahrscheinlich forsthausähnlich genutzt. 1915 13.07.1999 297
Ehem. Tankstellengebäude Ehem. Tankstellengebäude Quettingen
Lützenkirchener Straße 210
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Ehem. Tankstellengebäude mit Wagenhalle und separater pilzförmiger Zapfsäulenüberdachung. 1960 25.10.1999 300
Schiffbrücke Schiffbrücke Rheindorf
An der alten Wuppermündung zwischen Wiesdorf und Rheindorf
Schiffbrücke über die Wupper im Bereich der alten Wuppermündung (Nähe Rheindorf), bestehend aus drei ausgedienten Schiffen (ehem. Segler, Tjalk und Aalschokker), mit neuerem Laufsteg. Ende 19./Anfang 20. Jh. (Schiffe), (Vorgängerkonstruktion „An der Keyserlichen Brücke“) 14.07.1983 63
Kath. Pfarrkirche St. Aldegundis
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Kath. Pfarrkirche St. Aldegundis Rheindorf
Burgstraße 1
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Backsteinsaalkirche mit rundem Chor und älterem Westturm, wertvolle barocke Innenausstattung. Zweite Hälfte 18. Jh. (Langhaus), 12. Jh. (romanischer Westturm, im 15. Jh. verändert), im Verlauf des 18. Jh. (Aufsatz eines Glockengeschosses erhöht), bis ca. 800 n. Chr. (Fundamente der Vorgängerkirchen, Grablegungen). 14.07.1983 52
Grabkreuze, St. Aldegundis Grabkreuze, St. Aldegundis Rheindorf
Burgstraße 1
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Neun Grabkreuze vom alten Kirchhof der St. Aldegundis-Kirche, sowie ein weiteres Grabkreuz in der Stützmauer der Kirchhofeinfriedigung. Kleine barocke Schieferkreuze. Datierung: 17. Jh. 14.07.1983 53 a–i
Pastorat der Pfarrkirche St. Aldegundis Pastorat der Pfarrkirche St. Aldegundis Rheindorf
Burgstraße 2
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Verputztes Backsteingebäude mit Lisenengliederungen und ungegiebeltem Mittelrisalit (Klassizismus). 1840 14.07.1983 54
Haus Rheindorf Haus Rheindorf Rheindorf
Burgstraße 5
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Rest des ehem. Rittersitzes, bestehend aus Wirtschaftstrakt, ehemaligem Eingangsbereich, Einfriedung des Gemüsegartens und des Wirtschaftshofes, Abschlusstor des Wirtschaftshofes. 15., 16., 18., und 19. Jh., im Boden Fundamente der gotischen und barocken Bauteile, die nicht wieder aufgebaut wurden 14.07.1983 55
Kriegerdenkmal Rheindorf Kriegerdenkmal Rheindorf Rheindorf
Burgstraße/Ecke Unterstraße
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Nach dem Ersten Weltkrieg wurde in der Rheindorfer Bevölkerung der Gedanke geboren, ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen zu errichten. Aufgrund der Inflationszeit wurde das Vorhaben verschoben und erst 1937 vom damaligen NSDAP-Ortsgruppenleiter wieder aufgegriffen. 2500 Reichsmark wurden bis 1938 gesammelt und mit städtischem Geld, sowie einer Hilfe des Kreises, konnte das Denkmal nach der Genehmigung des Düsseldorfer Regierungspräsidenten am 12. März 1939 eingeweiht werden. Die Steinskulptur aus Basaltlava zeigt einen, gegen den "Erzfeind" Frankreich gerichteten, angriffsbereiten Handgranatenwerfer. Die Inschrift lautet: "1914–1918: Euer Tod, unsere Kraft". 1938 23.08.1983 72
Haus Ziskoven Haus Ziskoven Rheindorf
Felderstraße 11
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Ehemaliges Haus des Küsters und Schulmeisters Mathias Ziskoven. Giebelständiges Fachwerkhaus mit vorkragendem Giebel und seitlicher Ausflucht. Erste Hälfte 17. Jh. 14.07.1983 56
Fachwerkhaus Norhausen Fachwerkhaus Norhausen Rheindorf
Felderstraße 17
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus „Gaststätte Norhausen“, ursprünglich Wohnhaus einer Hofanlage in Stockwerkbauweise mit Kastengesims und Krüppelwalmdach. Denkmalwert ohne die rückwärtigen, neueren Anbauten. Anfang 19. Jh. 30.11.1983 75
Alte Kaplanei Alte Kaplanei Rheindorf
Felderstraße 18
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Zweigeschossiger Backsteinbau. Mitte 19. Jh. 09.07.1992 251
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Rheindorf
Felderstraße 19
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Nr. 21. Die Schauseite ist mit Ziegeln verblendet, der Grundriss noch weitestgehend original. 17./18. Jh. 19.03.1986 180
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Rheindorf
Felderstraße 21
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Zweigeschossiges Fachwerkhaus, frühe Ständerwandbauweise mit Resten eines älteren Ständergerüstes, im Erdgeschoss verändert, Doppelhaus mit Nr. 19. 17./18. Jh. 14.07.1983 57
Vogelkreuz Vogelkreuz Rheindorf
Pützdelle/Auf der Grieße
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Passions- bzw. Erinnerungskreuz. Gestiftet 1707 von Adolph Vogel und seiner Ehefrau Ursula, geb. Geilenberg. Dreipasskreuz mit Wundmalen. Nischenunterbau mit Schweifnische und Inschrift: („1707 HAT DER EHRBARER ADOLPH VOGEL URSSULA GEILENBERCH EHELEUTH DIESES CRUTZ AUFFRICHTEN LASSEN“). Oberhalb der Nische trägt das Kreuz den Motivspruch: („GOTT ALLEIN DIE EHR’“). Sandstein (teilweise ersetzt durch Beton). 1707 14.07.1983 58
Haus Wirtz (ehem. Zollhaus Rheindorf) Haus Wirtz (ehem. Zollhaus Rheindorf) Rheindorf
Unterstraße 1
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Im Jahre 1705 errichtetes Haus des Rheindorfer Zolleinnehmers (von 1705 bis 1815 wurde von den vorbeifahrenden Rheinschiffern Zoll erhoben). Später im Besitz des Gemeindevorstehers Johann Wirtz (1860–1929). Traufständiges, verputztes Backsteingebäude mit Tordurchfahrt und Zwerchhaus. 1705, in Eisenankern datiert 14.07.1983 59
Haus am Orth (Villa Knöterich) Haus am Orth (Villa Knöterich) Rheindorf
Unterstraße 2
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Den Namen erhielt das Haus, das im Jahr 1737 von Laurenz Adolphs erbaut wurde und seitdem als Stammsitz der Rheinschifferfamilie diente, weil es am Ortseingang von Rheindorf lag. Repräsentativer Backsteinbau, ursprünglich aus Sichtbackstein mit Mansardwalmdach und Mittelrisalit. Hauseingang mit ovalem Oberlicht und Basaltlavagewände, vorgelegte Treppe. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts dient das Gebäude als Gaststätte. Nach Kriegsbeschädigungen wurde das Dach und der Innenausbau vereinfacht wiederhergestellt. (Heute einfaches Walmdach und verputzte Fassade). Denkmalwert: Keller, Außenmauer mit Gesims, Eckbauausbildungen, Außentreppe mit Torbogen. 1737 30.11.1983 74
Fachwerkhaus Fachwerkhaus Rheindorf
Unterstraße 3
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Zweigeschossiges Gebäude: Links Wohnhaus in Fachwerk mit verputzter Schauseite, rechts ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude in Fachwerk mit Tordurchfahrt in Ständerwandbauweise. Anfang 18. Jh. 14.07.1983 60
Bergerhof Bergerhof Rheindorf
Unterstraße 6
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Zweigeschossiges Haupthaus des ehemaligen „Altenberger Hofes“. Die Schauseiten sind in Sichtbackstein, die Rückseite in Fachwerk ausgeführt. Mitteleingang mit vorgelegter Treppe und Geländer. 1986–87 renoviert. 18. Jh., Ende 14.07.1983 61
Backsteinhaus Backsteinhaus Rheindorf
Unterstraße 32
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Zweigeschossiges Backsteinhaus, Rest einer ehemals bedeutenden, bürgerlichen Hofanlage. Sichtbackstein mit Fugenbetonungen, heute dreiseitig verputzt. Der ehem. Hauseingang mit vorgelegter Treppe heute verändert. 17./18. Jh. 30.11.1983 73
Fachwerkwohnhaus Fachwerkwohnhaus Rheindorf
Unterstraße 49
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Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus einer ehemaligen Hofanlage in Ständerwandbauweise mit Krüppelwalmdach. 1656, auf Inschriftentafel (ehem. Tür) 14.07.1983 62
Kath. Pfarrkirche St. Thomas Morus und ehem. Pfarrsaal Kath. Pfarrkirche St. Thomas Morus und ehem. Pfarrsaal Schlebusch
Alter Grenzweg
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1960 und 1962 von dem Kölner Architekten Erwin Schiffer (* 1927) konzipiert. Schöpferische Weiterentwicklung des Zentralbaues und der Dreikonchenanlage. 1960/62 03.03.1995 265
Pförtnerhaus des „Peill’schen Landhauses“ Pförtnerhaus des „Peill’schen Landhauses“ Schlebusch
Bergische Landstraße 2 a
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Kleiner, eingeschossiger neobarocker Putzbau mit verschiefertem Schweifgiebel und geschweiftem Dach. Das ehemalige Parktor ist heute nicht mehr vorhanden. 1911 25.05.1984 109
BW Jugendstilgitter Schlebusch
Bergische Landstraße 25 (Zurzeit im Verwaltungsgebäude Miselohestraße 4, Opladen.)
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Rest der Grundstückseinfriedigung des ehemaligen Saales „Ferger“ in Schlebusch. Reicher, künstlerisch wertvoller, ornamentaler Jugendstilschmuck. A. 20. Jh 10.03.1986 175
Bürgermeisteramt Schlebusch Bürgermeisteramt Schlebusch Schlebusch
Bergische Landstraße 28
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Ehemaliges Bürgermeisteramt der Zivilgemeinde Schlebusch. Traufständiges Backsteinhaus mit übergiebeltem Mittelrisalit, Dreiecksgiebel mit Ortswappen, darunter Inschriftenfeld, Erinnerungsfeld an die alte Schlebuscher Pfarrkirche. Es diente bis 1930 als Sitz der Gemeindeverwaltung der bis dahin selbstständigen Gemeinde Schlebusch. Danach war es jahrzehntelang eine Verwaltungsstelle der neu gegründeten Stadt Leverkusen und einige Jahre Altentagesstätte des Caritasverbandes Leverkusen. Seit Mai 2000 wird es vom damals neu gegründeten Verein „Altes Bürgermeisteramt e.V.“ auf ehrenamtlicher Basis als generationsübergreifendes Begegnungszentrum der Schlebuscher Bürger geführt. 1892 11.04.1984 95
Pastorat Schlebusch Pastorat Schlebusch Schlebusch
Bergische Landstraße 51
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Putzbau in klassizistischen Formen mit verschieferter Rückseite, Krüppelwalmdach, Mittelrisalit mit flachem Dreiecksgiebel, Mitteleingang, Einfriedung (Ziergitter). 1828/1830 11.04.1984 90
Zuccalmagliohaus Zuccalmagliohaus Schlebusch
Bergische Landstraße 53
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Erstes Bürgermeisteramt in Schlebusch, Geburtshaus von Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio. Jakob Salentin von Zuccalmaglio war Bürgermeister von Schlebusch und Opladen. Sein hier geborener Sohn Vinzenz wurde als volkstümlicher Schriftsteller unter dem Pseudonym „Montanus“ bekannt. Die Familie lebte hier bis 1844. Zweigeschossiges, verschiefertes Fachwerkgebäude mit Walmdach, aufwendiger Trauf- und Türdekoration, sowie im Inneren reichhaltige Ausschmückung. Ende 18. Jh. 29.05.1984 111
Vikarie St. Andreas Vikarie St. Andreas Schlebusch
Bergische Landstraße 62
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Den Kirchplatz flankierendes, zweigeschossiges Backsteingebäude in neoromanisierenden Formen mit Stufel. Teil des Ensembles Kirche, Vikarie, ehem. Krankenhaus. 1903/1904 13.04.1984 91
Kath. Pfarrkirche St. Andreas
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Kath. Pfarrkirche St. Andreas Schlebusch
Bergische Landstraße 64
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Dreischiffige, neoromanische Backsteinbasilika mit Zweiturmfassade und vorgelagertem Kirchplatz. Im Inneren spätmittelalterliche und barocke Skulpturen aus den Vorgängerkirchen in Schlebusch und Schlebuschrath. In einem Reliquienschrein werden Gebeine und Schädel des seligen Gezelinus aufbewahrt. 1888/1891 13.04.1984 92
ehem. St. Elisabeth-Krankenhaus Schlebusch ehem. St. Elisabeth-Krankenhaus Schlebusch Schlebusch
Bergische Landstraße 66
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Den Kirchplatz flankierendes, zweigeschossiges Backsteingebäude. Teil des Ensembles Kirche, Vikarie, ehem. Krankenhaus. Im Volksmund „Klösterchen“ genannt. 1903/1904 13.04.1984 93
Wohnhaus Kuhlen Wohnhaus Kuhlen Schlebusch
Bergische Landstraße 68
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Neobarockes, zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, Backstein mit Putzgliederungen, Schmuckfassade mit aufwendigem Erker. 1898 24.04.1984 97
Herkenrath-Hof Herkenrath-Hof Schlebusch
Bergische Landstraße 74/76
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Ehem. Hof Herkenrath, bestehend aus einem zweigeschossigen, verschieferten Fachwerkwohnhaus (um 1720), heute mit Laden, rückwärtigem zweigeschossigen Fachwerkhaus (ehem. Saal), und mehreren eingeschossigen Fachwerkwirtschaftsgebäuden (19. Jh.), sowie einem zweigeschossigen, massiv errichteten, Wohn- und Geschäftshaus mit schlichter Putzfassade (Anfang 20. Jh.). Die Gebäude werden heute von einem Restaurant und Geschäften genutzt. 1720, (Anbauten 19./20. Jh.) 15.02.1985 166
BW Andreaes’sches Gebäude Schlebusch
Bergische Landstraße 82
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Zweigeschossiger, schmaler, langgestreckter Baukörper mit verschiefertem Walmdach, Putzbau, die Schauseite schlossartig in spätbarocker Formsprache gestaltet. Ehemaliges Pforten-, Orangerie- und Hofabschlussgebäude, baulicher Rest des alten, schon Anfang des 19. Jh. durch Brand vernichteten „Reifengutes“, Sommerresidenz des Mülheimer Leinen- und Seidenbandfabrikanten Christoph Andreae II., dessen Manufakturen die wirtschaftliche Situation der kleinbäuerlichen Bevölkerung des vorindustriellen Schlebusch nachhaltig verbessern half. Objekt mit sozialgeschichtlicher und baukünstlerischer Bedeutung. Anfang 18. Jh. 24.04.1984 96
Villa Rhodius Villa Rhodius Schlebusch
Bergische Landstraße 82a
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Ehem. Villa Rhodius, großes, burgartig wirkendes Backsteingebäude auf mehrteiligem Grundriss, aufwendige Innenausstattung in schwarzem Holzfachwerk. Lebhaft gestaltetes Schieferdach mit Schmuckgesims, Eckturm, Erker und Terrassenanbauten, Schmuckgiebel in Fachwerk. Park im Stil eines engl. Landschaftsgartens. Die Villa wurde 1871 von der Mülheimer Unternehmerfamilie Andreae gebaut und bis 1914 von deren Nachkommen bewohnt. Nach dem Ersten Weltkrieg wies die Gemeinde Schlebusch insgesamt 14 bedürftige Familien in die Villa und in die Nebengebäude ein. Nachdem das Gebäude noch zweimal verkauft worden war, wurde durch den Schlebuscher Pfarrer Kleine-Nathland eine Verbindung zu den Schwestern vom armen Kinde Jesus in Kalk geknüpft. Diese kauften dann die Villa Rhodius 1926 und eröffneten dort das Kinderheim „Haus Nazareth“. 1995 wurde der Herrensitz nach aufwendiger Kernsanierung in ein großzügiges Bürogebäude umfunktioniert. 1871 11.04.1984 96
Binnester Hof Binnester Hof Schlebusch
Bergische Landstraße 92
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Ehem. Rittersitz Schlebusch. Hofanlage mit verputzten Backstein- und Fachwerkgebäuden. Hauptgebäude (Wohnhaus) massiv, verputzt, mit Krüppelwalmdach, Werksteingebäude, über der Tür der Wappenstein des Deutschordenskomturs Felix von Roll. Taubenturm aus den 1850er Jahren, Reste der Befestigungsanlagen und Reste des Obergrabensystems noch erhalten (ebenfalls Denkmalwert). Teilweise war der Binneste Hof von einem Wassergraben umgeben, der durch den umgeleiteten Lötzelbach gespeist wurde. 1784 (im Wappenstein datiert) 25.05.1984 104
Freudenthal Freudenthal Schlebusch
Freudenthal
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Gesamtensemble aus Fabrikantenvillen, Arbeiterhaus, Fabrikationstrakt mit Schornstein, Wasserkraftanlagen und industriegeschichtlich wertvoller Ausstattung, sowie beistehenden Fachwerk- bzw. Putzbauten. Im Außenbereich wasserbautechnische Anlagen, bestehend aus Obergraben- und Untergrabensystem, Stauteich. Das Fabrikensemble ist aufgrund seiner Geschlossenheit und seiner seltenen technischen Ausstattung ein orts- und technikgeschichtlich gleichermaßen wichtiges Denkmal von hohem Rang. 19 Jh. 22.04.1985 171
Erbbegräbnisstätte der Familie von Diergardt Erbbegräbnisstätte der Familie von Diergardt Schlebusch
Gustav-Heinemann-Straße
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Von 1857 bis 1918 war die Familie des Textilfabrikanten Friedrich Freiherr von Diergardt Schlossherr von Morsbroich in Schlebusch. Ihre Erbbegräbnisstätte, errichtet 1883 im klassizistischen Stil im Wald vor dem Schloss, ist der Grabstätte der Familie von Humboldt im Park von Schloss Tegel in Berlin nachempfunden. 1984 wurde die Anlage durch die Stadt Leverkusen wieder instand gesetzt.

Folgende Mitglieder der Familie sind hier beigesetzt:

  • Friedrich Daniel Freiherr von Diergardt, Fideikommissherr auf Morsbroich, * 21. Nov. 1850, † 26. Aug. 1907
  • Viktor von Diergardt, * 10. Mrz. 1886, † 18. Apr. 1912
  • Agnes Freifrau von Diergardt, geb. Freiin von Loen, * 8. Dez. 1851, † 1. Apr. 1917
  • Leopold Freiherr von Loen, General der Infanterie und Generaladjutant, * 24. Juni 1817, † 26. Febr. 1895
  • Gabriele Freiin von Finck, * 16. Juli 1910, † 15. Dez. 2004
  • Therese Freifrau von Finck, geb. von Diergardt, * 29. Sept. 1882, † 15. Febr. 1969
  • Leopold Freiherr von Diergardt, * 21. Juni 1882, † 11. Okt. 1918
  • Huberta Freifrau von Finck, geb. von Wenzlawowicz, * 7. Mai 1924, † 18. Juni 1996

Für folgende Mitglieder wurden Gedenksteine errichtet:

  • Hertha Anna Freifrau von Diergardt, geb. Späth, * 23. Dez. 1893, † 22. Aug. 1988, (bestattet auf dem Waldfriedhof Scherfenbrand/Schlebusch)
  • Friedrich Leopold Freiherr von Diergardt, Fideikommissherr auf Morsbroich, * 31. Dez. 1879, † 29. Juni 1958, (bestattet auf dem Waldfriedhof Scherfenbrand/Schlebusch)
  • Joachim Freiherr von Finck, * 22. Okt. 1912 in Dresden, gefallen 12. Juni 1940 in Frankreich (bestattet auf dem Ehrenfriedhof Beauvais)
  • Gisbert Freiherr von Romberg-Klitzing, * 14. Dez. 1911, gefallen 12. Aug. 1941 in Russland
  • Baron Hasso-Geza von Diergardt-Naglo, * 12. Juni 1916, † 25. Mrz. 1997 (bestattet in Kanada)
1883 (Gittertor) 24.05.1984 108
Sensenfabrik Kuhlmann Sensenfabrik Kuhlmann Schlebusch
Hammerweg
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19 Jh. 09.04.1985 170
Wohnhaus Wohnhaus Schlebusch
Heinrich-Lübke-Straße 57
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Eingeschossiger Putzbau mit Dachgeschossausbau. Hohes Krüppelwalmdach mit weiten Überständen und Zieraufsätzen am First. Eingangsrisalit geht in Zwerchhaus mit Schwebegiebel über. 1890–1900 24.10.1995 276
BW Fachwerkdoppelhaus Schlebusch
Hummelsheim 51/52
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Zweigeschossiges, traufständiges Fachwerkdoppelhaus, zweiachsiger Kernteil in reiner Ständerbauweise (18. Jh.). Beidseitig Anbauten des frühen 19. Jh. in Stockwerksbauweise. Gebäudeteil Nr. 51 verschiefert (Schmuckverschieferung); Nr. 52 teilverschiefert (Stirnseite). 18. und 19. Jh. 15.04.1986
und
09.04.1986
198+199
Femestein Schlebusch
Hummelsheimer Hof
Alter Grenzstein von 1648 mit Wappenfeld („Thunarbesen“, Donnerbesen oder „Femregel“), heute aufgestellt in der Villa Römer 1648 22.10.1987 227
Grabkreuz Grabkreuz Schlebusch
Kreuzbroicher Straße 8
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Grabkreuz, Spätbarock, eingemauert neben dem Hauseingang, vom ehem. Kirchhof der alten Pfarrkirche in Schlebuschrath. Mitte 18. Jh 18.06.1984 112
Kath. Pfarrkirche St. Albertus Magnus Kath. Pfarrkirche St. Albertus Magnus Schlebusch
Lortzingstraße 1
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Erbaut 1958/59 nach den Plänen von Josef Lehmbrock. Eine in einem zweiten Bauabschnitt vorgenommene Erweiterung erfolgte 1961. 1958/61 03.03.1995 266
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Schlebusch
Morsbroicher Straße 77
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Mehrgeschossiger Schulbau in Sichtbeton. 1966/71 02.11.2009 343
Grabdenkmäler auf dem historischen Friedhof an der Mülheimer Straße Grabdenkmäler auf dem historischen Friedhof an der Mülheimer Straße Schlebusch
Mülheimer Straße
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Querschnitt der Sepulkralkultur des späten 18., 19. und frühen 20. Jh. Das Bild zeigt als Beispiel das Grabmal des Johann Abraham Anton Schaaffhausen, datiert 1824. Die Inschrift an der Seite der neogotischen Grabanlage lautet:

GOTTERGEBEN WEIHEN DIE GATTIN UND KINDER DIESES DENKMAL IN STILLER TRAUER DEM EDLEN KAUFMANN A. J. SCHAAFFHAUSEN, HERRN VON MORSBROICH, KOEN. PREUSS. COMMERZIENRATH, PRÄSIDENT DES HANDELSGERICHTES, MITGLIED DES STADTRATHS ZU COELN A. R., DES ROTHEN ADLERORDENS III. CL. RITTER, ER STARB LXVIII JAHRE ALT AM XIII. JANUAR MDCCCXXIV, INNIG BEWEINT VON ALLEN GUTEN SEINER ZEIT.

18., 19. und frühes 20. Jh. 15.07.1986 200
Peill’sches Landhaus Peill’sches Landhaus Schlebusch
Mülheimer Straße 1
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Im Schweizer Landhausstil erbautes Gebäude in Holzbauweise, zweigeschossig, verputzt. Mehrteiliges, flaches, weit vorkragendes Schieferdach mit ehemals sehr reichhaltigem Schnitzwerk, heute vereinfacht. Landschaftsgarten nach engl. Vorbild, Holzveranda, Rokoko-Tür (Wiederverwendung). Bis 2008 war eine Außenstelle der Stadtbibliothek hier untergebracht. 2. Hälfte 19. Jh. 25.05.1984 106
Remisengebäude des „Peill’schen Landhauses“ Remisengebäude des „Peill’schen Landhauses“ Schlebusch
Mülheimer Straße 3
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Zweigeschossiger Sichtbacksteinbau mit Klinkergliederungen, das niedrige Dachgeschoss in Zierfachwerk (Seitenrisalite, Krüppelwalmdach, Schnitzwerk und Giebelzier). 2. Hälfte 19. Jh. 25.05.1984 105
Evangelische Kirche Schlebusch „Auf dem Blauen Berg“
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Evangelische Kirche Schlebusch „Auf dem Blauen Berg“ Schlebusch
Mülheimer Straße 13
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Schlichter Backsteinbau in einfachen romanischen Formen, vorgesetzter Westturm mit Schieferpyramide, einfache Ausstattung aus der Erbauungszeit. Mit dem Bau der Sensenfabrik in Freudental siedelten die ersten Protestanten in Schlebusch. Am 17. Dez. 1846 fand der erste Gottesdienst in Privaträumen statt. Vorher mussten die Protestanten nach Altenberg oder Mülheim zu Fuß gehen. Hier an der Mülheimer Straße, bzw. an der Straße „Am Blauen Berg“, bauten sie auf einem geschenkten Grundstück ihre erste Kirche, die am 13. Dez, 1853 eingeweiht wurde. Wegen der ständig wachsenden Zahl der Gemeindemitglieder wurde die Kirche 1892 und 1913 vergrößert. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch Bomben beschädigt, vor allem die Glasfenster wurden zerstört. Die Schäden wurden zwischen 1946 und 1947 behoben. 1951 wurde die ganze Turmspitze abgenommen und das Dach darunter mit dem Glockenstuhl vollständig erneuert. 1853 (in Eisensplinten am Turm), 1892 und 1913 (Erweiterung) 25.05.1984 107
Villa Wuppermann Villa Wuppermann Schlebusch
Mülheimer Straße 14
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Zweigeschossige Villa im Schweizer Landhausstil, Holzveranden, reiches Schnitzwerk, Landschaftsgarten nach englischen Vorbild. 1885 kaufte Heinrich Theodor Wuppermann das Haus vom Mülheimer Tuchfabrikanten Christoph Andreae. Es blieb bis zum Verkauf an die Stadt Leverkusen 1987 im Besitz der Familie. 2008 wurde es umfangreich renoviert. Heute ist es u. a. der Sitz des Bezirksbürgermeisters des Stadtbezirkes III. Für kleine Feiern können Vereine und Privatleute das Gebäude mieten. Mitte 19. Jh./ Ende 19. Jh. (Erweiterungen) 08.05.1984 101
BW Grabmälersammlung der Familie Wuppermann im Park des Anwesens Schlebusch
Mülheimer Straße 14
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Anfang 17. Jh. bis zur Wende des 19. zum 20. Jh. 14.09.1994 260
Direktionsgebäude Direktionsgebäude Schlebusch
Saarstraße 1
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Ehem. Beamtenwohnhaus und Direktionsgebäude der ehem. Carbonitfabrik Schlebusch. Zweieinhalbgeschossiger Backsteinbau, Walmdach, Fassade mit Elementen des engl. Landhausstils, Lage des Gebäudes auf dem Gelände der ehemaligen Sprengstofffabrik Carbonit AG. Heute befindet sich hier eine Gaststätte. Ende 19. Jh., 20. Jh. 11.02.1994 258
BW Hofanlage Steinbüchel
An der Lichtenburg 22
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Wohnhaus zweigeschossig, Fachwerk, teilverschiefert, originale Innenausstattung, Stockwerksbauweise, die beistehenden Wirtschaftsgebäude jünger und nicht denkmalwert E. 18. Jh./A 19. Jh. 09.10.1984 138
Gut Steinbüchel Gut Steinbüchel Steinbüchel
An der Lichtenburg 25/27
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Das „Steinbüchler Römersgut“ oder „Die Lichtenburg“ ist ein zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus mit beistehendem Fachwerkbackhaus als aussagefähiger Rest, der seit dem 16. Jh. bestehenden Hofanlage. (Kernhof des heutigen Streusiedlungsbereiches „An der Lichtenburg“. Wohnhaus in Stockwerksbauweise Übergangsform von der Ständerwandbauweise zur Stockwerksbauweise). Backhaus, eingeschossig in Fachwerk, Denkmalwert auch die originale zeittypische Ausstattung (Türen, Treppe,

Kölner Decken).

19. Jh., Mitte 04.03.1991 250
Haus Steinbüchel Haus Steinbüchel Steinbüchel
Auf’m Berg 2
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Ehemaliger Rittersitz Steinbüchel, ab 1150 erstmals urkundlich erwähnt, im 18. Jh. im Besitz des Deutschen Ordens. Vierflügelige Hofanlage, das große zweigeschossige Herrenhaus mit Schopfwalmdach wurde 1732 neu gebaut und Anfang des 20. Jh. überarbeitet. Herrenhaus dreiseitig verputzt, an der Hoffassade Grabplatte mit Deutschordenskreuz und Wappenstein (beide 18. Jh.), die östliche Fassadenseite mit vorkragenden Fachwerkobergeschoss (reichhaltiges Schmuckfachwerk). Wirtschaftsgebäude nach Brand im Jahr 1908 unter Einbeziehung von Resten der älteren Bausubstanz (Fachwerk) teilweise auf leicht verändertem Grundriss neu aufgebaut. Wirtschaftsgebäude in Massivbauweise, Backstein, ein- und zweigeschossig mit Sattel- und Schopfwalmdächern, Aufzugslukarnen. Bauausführung, technische Ausstattung und Schmuckgestaltung von überdurchschnittlicher Qualität. Im Norden große holzverbretterte Fachwerkscheune in fünf Fächern. Mit zum denkmalwerten Bestand gehören auch noch die Reste der ehem. Gräfte. 1999 wurde der Hof in eine Wohnanlage mit 26 Wohnungen umgebaut. 1732/1908 27.01.1987 203
Erinnerungskreuz an die alte, 1894 abgebrochene Steinbücheler Pfarrkirche Erinnerungskreuz an die alte, 1894 abgebrochene Steinbücheler Pfarrkirche Steinbüchel
Auf’m Berg bei Haus Nr. 2
Karte
1914 16.10.1984 148
Sankt Nikolaus Neuboddenberg
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Sankt Nikolaus Neuboddenberg Steinbüchel
Berliner Straße 173/175
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dreischiffige neoromanische Backsteinbasilika auf kreuzförmigem Grundriss mit Querschiff, halbkreisförmiger Apsis, niedrigem, das Westportal flankierendem Türmchen und mächtigem dreigeschossigen Chorflankenturm im Osten 1894 07.04.1987 220
BW Zweigeschossiges Fachwerkhaus Steinbüchel
Berliner Straße 39
Karte
22.07.2011 350
BW Zweigeschossiges Fachwerkgebäude Steinbüchel
Berliner Straße 42
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ehemals Wohnhaus und Dienstsitz des Bürgermeisters der früheren Landbürgerei Schlebusch in Fettehenne, Ständerwandbauweise M. 18. Jh. 09.10.1984 137
Johannes von Nepomuk-Kapelle Fettehenne Johannes von Nepomuk-Kapelle Fettehenne Steinbüchel
Berliner Straße 46
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schlichter Putzbau mit Satteldach und verschiefertem Dachreiter, Datierung in Eisenankern 1737, Komturwappen, wertvolle ländliche Ausstattung des 18. und 19. Jh. 1737/Erweiterung 1842 24.01.1985 164
BW Spindeltreppe Steinbüchel
Berliner Straße 62
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im EG 16eckige Spindel mit 8eckiger Basis, im I. OG rund ausgeformt. Eichenholztrittstufen mit Schmuckausformung im Anschluss an die Treppenspindel, Tritt- und Sitzstufen mittels handgeschmiedeter Nägel verbunden. Seltenheitswert. 18.11.1988 239
BW Laubenhaus „Am Barrier“ Steinbüchel
Berliner Straße 64
Karte
Zweigeschossiges, traufständiges Fachwerkhaus mit zur Straße vorgezogener Hauslaube. Laubenhaus ehemals verschiefert (Schmuckverschieferung) Ständerwandbauweise (Sondertyp) 18. Jh. 09.10.1984 136
BW Fachwerkwohnhäuser und -Scheune Steinbüchel
Berliner Straße 81/81a
Karte
Zweitraufständige, zweigeschossige Fachwerkwohnhäuser und eine Fachwerkscheune, Ständerwandbauweise 18./M. 19. Jh. 09.10.1984 135
BW Ehemalige offene Fachwerkhofanlage Steinbüchel
Engstenberger Weg 16/18
Karte
Zweigeschossiges teilverschiefertes Fachwerkwohnhaus (Stockwerksbauweise), angebaute Stalltrakte (ein- und zweigeschossig), Backstein, teilweise verputzt, freistehende Fachwerkscheune in drei Fächern. 19. Jh., Ende, 20. Jh., Anfang 13.12.1990 249
BW Fachwerkhaus Steinbüchel
Engstenberger Weg 26
Karte
Zweigeschossiges verputztes Fachwerkhaus, Teil der Hofanlage Engstenberg, Doppelhaus mit Nr. 28. Denkmalwert ohne die rückwärtigen Anbauten A. 18./19. Jh. 19.10.1984 159
BW Fachwerkhaus Steinbüchel
Engstenberger Weg 28
Karte
Zweigeschossiges verschiefertes Fachwerkhaus, Teil der Hofanlage Engstenberg, Doppelhaus mit Nr. 26 A. 18. Jh/19. Jh. 19.10.1984 158
Gut Halfenleimbach Steinbüchel
Engstenberger Weg. F 5
Denkmalwert das zweigeschossige Fachwerkwohnhaus mit Krüppelwalmdach, Ständerwandbauweise, die Fassade heute verkleidet. Familien- und ortsgeschichtliche Bedeutung um 1800. 16.03.1987 207
Altenberger Kreuz Steinbüchel
Gronenborner Weg
Teil einer ursprünglich aus 3 Kreuzen bestehenden Kreuzgruppe des Klosters Altenberg, 1817 an diesen Standort versetzt. Standkreuz: Kreuzaufsatz mit großem Corpus, Unterbau mit Muschelnische, Abtswappen in Kartusche mit Rollwerk. 16.10.1984 149
Gronenborner Mühle Steinbüchel
Gronenborner Weg
1791 urkundlich erwähnt. Die Beilage zur Urkarte von 1830 zeigt die einheitliche Gebäudegruppe mit Wohnraum, Backstube, Räume für Wasserrad und Getriebe sowie ein Scheunengebäude. Ensemble mit Anbauten und Scheune 15.08.1995 271
BW Standkreuz „Am Roten Kreuz bei Steinbüchel“ Steinbüchel
Krummer Weg/In der Wasserkuhl
Karte
Original nur noch der Unterbau mit Muschelnische, der Kreuzaufsatz erneuert E. 18. Jh. 16.10.1984 144
Fachwerkhaus Steinbüchel
Neuenhaus F 6
Zweigeschossiges Fachwerkhaus, Doppelhaus mit Neuenhaus F 7. Reines Ständergerüst, stirnseitig Erweiterung in Ständerwandbauweise. Die stirnseitige Fassade ehemals mit Schmuckverschieferung. Denkmalwert: Haupthaus ohne die nebenliegenden Backsteinanbauten. 17. Jh., E. 18/A. 19. Jh. 19.03.1986 179
Fachwerkwohnhaus Steinbüchel
Neuenhaus F 7
Zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, Doppelhaus mit Nr. 6, reines Ständergerüst. Datierung: 17. Jh. Denkmalwert ohne den rückwärtigen Anbauteil 17. Jh. 19.03.1986 195
früheres Wohn-/Stallhaus Steinbüchel
Niederblecher A 35
Zweigeschossiges früheres Wohn-/Stallhaus, frühe Ständerwandbauweise, Schmuckfachwerk (Wellenband), außermittige Grundrissteilung, alte Befensterung. Anbauten, in Längsrichtung moderne Erweiterung. Denkmalwert: Der zweizellige Kernbau (Seltenheitswert) ohne dessen moderne Erweiterung oder dessen Anbauten 1. H. 18. Jh., Erweiterungen/Umbauten E. 19./A. 20. Jh. 24.05.1989 244
Herz-Jesu-Kirche mit Nebengebäuden
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Herz-Jesu-Kirche mit Nebengebäuden Wiesdorf
Marktplatz 1
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Saalkirche mit nordöstlich angegliedertem Glockenturm aus Backstein, Werksteinverblendungen, Ziegelgliederungen, schmalen hohen Rundbogenfenstern (Thorn-Prikker-Fenster), Originalausstattung. Seitlich der Kirche gruppieren sich um einen rechteckigen Hof mehrere flach gedeckte ein- und mehrgeschossige Nebengebäude, Backstein 1929 22.10.1984 157
Forum Forum Wiesdorf
Am Büchelter Hof 9
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Die immer größer werdende Einwohnerzahl Leverkusens gegen Ende der 50er Jahre erhöhte den Bedarf an einer zentralen, kulturellen Einrichtung. Durch die Errichtung eines Kulturzentrums wollten die Stadtbauräte einen „geistigen Sammelpunkt“ der Stadt schaffen. 1959 wurde der Ideenwettbewerb ausgeschrieben und 1961 der Auftrag für die Gesamtplanung und Ausführung an den Münsteraner Architekten Ulrich Schmidt von Altenstadt (* 1928) vergeben. Am 20. September 1965 begannen die Bauarbeiten zur Errichtung der Tiefgarage. Am 1. Oktober 1966 wurden die Hochbauarbeiten des zweiten Bauabschnittes mit dem Saalbau, den Räumlichkeiten für die Volkshochschule und dem Restaurant aufgenommen. Am 20. September 1969 schließlich übergab Ministerpräsident Heinz Kühn das „Forum“ seiner Bestimmung. Das ursprüngliche Nutzungskonzept sah eine Nutzungsmischung mit den Funktionen Museum, Bibliothek, Volkshochschule, Haus der Jugend, Restaurant und Mehrzwecksaal für Konzert/Theater in einer großen Gesamtanlage vor. Nicht alles wurde verwirklicht, der dritte Bauabschnitt nie in Angriff genommen. Das Konzept selbst aber gilt schon als so typisch für die Zeit, dass es in die Betrachtung einbezogen wurde. Im Denkmalschutzgutachten heißt es: „Die sechziger Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs. Die Entwicklung neuer Technologien und wegweisenden Neuerungen waren ausschlaggebend für die Zukunfts- und Technikbegeisterung, die die Nachkriegszeit prägte“. Dies spiegelt sich deutlich in der Architektur des Forums wider. Für das Bauwesen wurden neue Technologien und Baustoffe, zum Beispiel Kunststoffe, entwickelt. Durch den Fertigteilbau – insbesondere Beton – wurde eine schnelle und wirtschaftliche Erstellung von Gebäuden möglich. Mit dem Sechseck als Grundform, der architektonisch hochwertigen Ausführung von Altenstadts und dem für die Zeit typischen Nutzungskonzept gilt das „Forum“ als Vorreiter des Strukturalismus der 1970er Jahre in Deutschland. 1965–1969 336
Carl-Duisberg-Gymnasium Carl-Duisberg-Gymnasium Wiesdorf
Am Stadtpark 27–29
Karte
Denkmalwert ist der L-förmige Baukörper des ehemaligen Realgymnasiums. Backstein, vielfältig gestaffelter Baukörper in den Formen des internationalen Stils, entworfen von Wilhelm Fähler. Das Gebäude des nach Carl Duisberg benannten und mittlerweile geschlossenen Gymnasiums wird heute von der anliegenden „Realschule am Stadtpark“ genutzt. 1927/28 (spätere Anbauten) 06.11.1987 228
Lehrlingswerkstatt Wiesdorf
Bayerwerk Gebäude E1
31.03.2004 326
Wiesdorf
Bayerwerk Gebäude E39
Tablettenfabrik Pharma 31.03.2004 327
G-Kraftwerk Wiesdorf
Bayerwerk Gebäude G11/G12/G13
31.03.2004 328
Bayerwerk, Gebäude K12 Bayerwerk, Gebäude K12 Wiesdorf
Kaiser-Wilhelm-Allee
Karte
31.03.2004 329
Bayerwerk, Gebäude K13 Bayerwerk, Gebäude K13 Wiesdorf
Kaiser-Wilhelm-Allee
Karte
31.03.2004 329
Bayerwerk, Gebäude Q26 Bayerwerk, Gebäude Q26 Wiesdorf
Kaiser-Wilhelm-Allee
Karte
Das ehemalige Hauptverwaltungsgebäude der Farbenfabriken Friedr. Bayer & Co. wurde von 1906 bis 1912 errichtet. Die Pläne für das Gebäude wurden lt. Überlieferung von Willy Günther unter Mitwirkung von Hubert Amrhein entworfen. Jedoch lässt sich der Name Günther in allen verfügbaren Quellen nicht nachweisen und ist auch sonst in Leverkusen oder im Zusammenhang mit dem Unternehmen Bayer nicht bekannt. Hubert Amrhein wird dagegen unter den Anwesenden genannt und die Baueingabepläne tragen das Monogramm H. A., so dass die Autorenschaft, zumindest aber die Mitwirkung Amrheins am Entwurf der Hauptverwaltung als gesichert gelten darf. Die Baugenehmigung für den Westflügel wurde 1906 erteilt. Im Juli 1911 wurden auch Mittelbau und Ostflügel genehmigt, und 1912/13 war der Bau fertiggestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden West- und Ostflügel 1953 aufgestockt. Unter Beibehaltung der historischen Substanz in den Untergeschossen entstanden für die Seitenflügel neue dreigeschossige Fassaden mit flachen Walmdächern im Stil der fünfziger Jahre. 1962 wurde der Uhrenturm über dem Mitteltrakt abgebrochen. 1987 wurden West- und Ostflügel in freier Anlehnung an die Architektur des Mittelbaus mit Naturstein in historischen Formen verkleidet. Das dritte Geschoss wurde dabei in ein schiefergedecktes Mansarddach einbezogen. An der Fassade befinden sich Reliefs von Joseph Hammerschmidt. Heute sind hier unter anderem die Werksverwaltung, die Rechtsabteilung, die Bilanzierung und Teile des Rechnungswesens untergebracht. 1906–1912, 1953 (Seitenflügel) 31.03.2004 330
Bayerwerk, Gebäude Q30 Bayerwerk, Gebäude Q30 Wiesdorf
Kaiser-Wilhelm-Allee
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ehem. Verwaltungsgebäude des Pharma-Sektors – heute Sitz des Bayer-Teilkonzerns Bayer HealthCare. Erbaut 1937–1939 nach Plänen von Emil Fahrenkamp. 1937–1939 31.03.2004 325
Freibadgelände Freibadgelände Wiesdorf
Bismarckstraße/Am Stadtpark
Eingangsgebäude als zweigeschossiger Pavillonbau mit Wohndach auf ovalem Grundriss, Obergeschoss auf drei Stützen ruhend (ähnlich Portikus). Zwei langgestreckte, eingeschossige Umkleide- und Versorgungsbauten mit Flachdach gehen winklig vom Zentralbau ab. 1935 25.10.1995 280
Kaufmännische und gewerbliche Berufsschulen. Kaufmännische und gewerbliche Berufsschulen. Wiesdorf
Bismarckstraße 207, 209, 211
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Drei gleichartige, sich dem trapezförmigen Grundstück anpassende Baukörper, Stahlbetonskelettbauweise, gestaffelt. Flachgedeckte einbündige Winkelbauten, Trakte dreigeschossig, Querarme viergeschossig. Architekt: Hans Schumacher, Köln (1891–1982). Planungs-/Erbauungszeit 1954–1961 17.04.1997 284
Wohn-/Geschäftshaus Wohn-/Geschäftshaus Wiesdorf
Breidenbachstraße 2
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Repräsentatives Eckgebäude als Eingang/Abschluss des alten Ortskernes an der unteren Hauptstraße. Rechtwinklig angelegter Zweispänner mit leicht trapezförmigem Grundriss. Aufwendige Fassadengestaltung durch Eckerker und Blendquadermauerwerk. 1909 24.10.1995 277
Hochbunkeranlage Hochbunkeranlage Wiesdorf
Barmer Straße/Schießbergstraße
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1942 25.02.2002 314
„Die Schauende“ „Die Schauende“ Wiesdorf
Carl-Duisberg-Park
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Frauenakt, Bronze, 1932 geschaffen von Fritz Klimsch. 1932 27.12.2011 352
Hochbunkeranlage Hochbunkeranlage Wiesdorf
Carl-Duisberg-Straße 319
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In einer Achse mit dem Haupteingang des Bayer-Werkes befindet sich der Hochbunker Carl-Duisberg-Straße, der wegen seines Bezugs zum Haupteingang des Werkes auch „Pförtner I“ genannt wurde. Er wurde 1941 erbaut, jedoch erst nach Kriegsende völlig fertiggestellt. Er diente bereits ab dem Sommer 1943, noch vor Fertigstellung der Inneneinrichtung, als behelfsmäßiger Luftschutzbunker dem Zivilschutz. Es handelt sich hierbei um einen achtgeschossigen Hochbunker über einem längsrechteckigen Grundriss von 11,85 m × 14,40 m. Er wird von zwei flachgedeckten Eingangsschleusen an den Gebäudelängsseiten erschlossen, die die dahinterliegenden Gasschleusen vor Splittereinwirkungen schützen sollen. In der Hauptfassadenmitte befindet sich ab dem 7. OG ein erkerartiger, halbrunder Vorbau, der über Kranzgesimshöhe zu einem Aufbau in Form einer Panzerkuppel mit vier Beobachtungs- und Schießscharten hochgeführt ist. Zusätzlich gliedert eine Doppelreihe von je fünf konsolsteinartigen Lüftungsöffnungen die Schmalseiten. Die innere Erschließung des Bunkers erfolgt durch ein mittiges Treppenhaus. Der Zugang in die Kanzel erfolgt über eine Wendeltreppe in dem Wandvorsprung. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 628.517,73 Reichsmark. Aus erhaltenen Unterlagen geht hervor, dass die Überwachung des Luftraumes vom Hochbunker aus überwiegend von Werksangestellten übernommen wurde. Der Bunker Carl-Duisberg-Straße ist beispielhaft für eine spezielle architekturgeschichtliche Entwicklung in Deutschland in den 1940er Jahren – den Bunkerbau als originäre Bauaufgabe des Dritten Reiches. Seine äußere Form, die an mittelalterliche Wehrbauten angelehnt ist, diente zur Tarnung bei Feindangriffen und ist hier gleichzeitig gestalterisches Mittel in der von vielen Seiten einsichtigen Platzsituation. Zudem sollte – gerade in der Anfangszeit des Bunkerbaus – durch Anlehnung an die Festungsbauten des Mittelalters, die Wehrhaftigkeit der Luftschutzbauten manifestiert werden. Der markante Baukörper prägt in entscheidender Weise den Straßenraum gegenüber dem Werkseingang, so dass seine Erhaltung auch aus städtebaulichen Gründen geboten erscheint. Als Zeugnis für den Luftkrieg ist er zugleich als Mahnmal bedeutend für die Geschichte des Menschen. An der Erhaltung und Nutzung besteht aus historischen, sowie städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Heute wird der Bunker teilweise durch einen Kiosk genutzt, der sich direkt vor dem Bunker befindet. 1941 15.04.2002 318
Wohn- und Geschäftshaus Wohn- und Geschäftshaus Wiesdorf
Dhünnstraße 15
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um 1900 27.12.2011 354
Hochbunkeranlage Hochbunkeranlage Wiesdorf
Dr.-August-Blanck-Straße 6
Der Bunker in der Dr.-August-Blanck-Straße 6 wurde ab 1941 erbaut und, wie die meisten Leverkusener Bunkeranlagen, erst nach Kriegsende völlig fertiggestellt. Er war jedoch bereits ab 1944 in behelfsmäßiger Zivilschutznutzung, noch bevor die Inneneinrichtung fertiggestellt wurde. Es handelt sich um einen sechsgeschossigen Hochbunker über einem längsrechteckigen Grundriss mit zwei Tiefgeschossen. Er wird von vier Eingangsschutzbauten an den Gebäudeecken erschlossen, die die dahinter liegenden Gasschleusen vor Splittereinwirkungen schützen sollen (zwei Türöffnungen davon sind heute zugemauert). Unterhalb des umlaufend verkröpften Kranzgesimses mit Klötzchenfries befindet sich in der Fassadenmitte von Vorder- und Rückseite ein erkerartiger Vorbau, auf jeweils vier abgetreppten Konsolen. Er enthält Teile der Lüftungsanlage, die vom Kellergeschoss über eine Steigleitung zugänglich ist. Den oberen Abschluss bildet eine massige Deckplatte mit abgeschrägten Kanten. In der Dachmitte sitzt ein Aufbau in Form einer gepanzerten Kuppel mit drei Sichtscharten. Die innere Erschließung des Bunkers erfolgt durch zwei Treppenhäuser. Der Bunker verfügte über 1336 Liege- und 301 Sitzplätze. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 1.122.432,20 Reichsmark. 1957 errichtete man auf der verbliebenen Freifläche die kath. Pfarrkirche St. Hildegard nach Plänen des Architekten Karl Band. Seit 1969 befindet sich in dem Gebäude ein Jugend- und Kulturzentrum. 1941 25.02.2002 316
Ev. Gemeindehaus Ev. Gemeindehaus Wiesdorf
Dönhoffstraße/Otto-Grimm-Straße
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Stattlicher, fünfgeschossiger Backsteinbau mit vorgesetztem Eingangstrakt, Schmalfenster (1920er Jahre, mit Tendenz zur Monumentalität der 1930er Jahre), Architekt: Wilhelm Fähler. 1931 25.03.1985 169
Beamtenkolonie Beamtenkolonie Wiesdorf
div.
Wohnkolonie für leitende Beamte der Bayer AG. Rasterförmig angelegte Siedlung, symmetrische Gliederung durch Gruppierung von Haustypen. Prägend sind die bis 1914 errichteten Bauten. Idee der Gestaltung des repräsentativen Einzelbaus auf großen Grundstücken. 1895–1925 18.11.1997 287
Kolonie II, „Anna“ Arbeiterkolonie Kolonie II, „Anna“ Arbeiterkolonie Wiesdorf
div.
Siedlung für Angehörige der Bayer AG. Erbauung in mehreren Etappen. Kaiserplatz (symmetrische, gärtnerische gestaltete Anlage) als städtebauliches Zentrum. Weitere Bestandteile der Siedlung sind das Erholungshaus mit Park und verschiedene Brunnenanlagen. 1900–1925 20.11.1997 288
Kolonie III, „Johanna“ Kolonie III, „Johanna“ Wiesdorf
div.
Arbeiterkolonie für Angehörige der Bayer AG. Die Siedlung ist ein typisches Beispiel für die Reformarchitektur der Stadtbaukunstbewegung. 1912–1925 03.12.1997 289
Kolonie „Eigenheim“ Kolonie „Eigenheim“ Wiesdorf
div.
Wohnkolonie für die Beamten der Bayer AG. Siedlung besteht aus durchweg zweigeschossigen verputzten Häusern mit hohen Dachaufbauten, Wohn-, Mansard- oder Satteldächern, Erker, Balkone, farbige Verkleidungen und repräsentative Eingangssituationen. 1911–1933 17.12.1997 290
Christuskirche
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Christuskirche Wiesdorf
Friedrich-Ebert-Platz/Dönhoffstraße
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neugotische Backsteinhallenkirche mit geradem Chorabschluss, Querschiff, reicher Treppengiebel, rustizierender Werksteinsockel, südöstlicher Glockenturm mit spitzer Haube. Architekt Fritsche, Elberfeld, 1904 bis 1906, 25.03.1985 168
Wegstundenstein Wegstundenstein Wiesdorf
Friedrich-Ebert-Platz
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(ehem. Standort an der Köln-Düsseldorfer Straße in Küppersteg, in der Nähe der heute dort durchführenden Autobahn) um 1800 16.03.1987 215
Ehem. Bayer-Kaufhaus Ehem. Bayer-Kaufhaus Wiesdorf
Friedrich-Ebert-Straße 325, 327, 329, Philipp-Ott-Straße 1, 3
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Gruppenwohnhaus mit Laden gegenüber der Hauptfeuerwache des Werkes, um dem Bedarf von Wohnungen für Feuerwehrleute nachzukommen. 1921–1924 10.05.1995 270
Pförtner I und ehem. Hauptfeuerwache, Pförtner I und ehem. Hauptfeuerwache, Wiesdorf
Friedrich-Ebert-Straße
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Zweigeschossiger, verputzter Torbau mit axialer Gliederung. Gebäudemitte wird durch kupferbeschlagene Laterne mit Uhr sowie seitliche, ins Dach ragende Giebel betont. Im EG dunkle Natursteinverblendung. 1912/13 24.08.1995 275
Mehrfamilienhaus Mehrfamilienhaus Wiesdorf
Haberstraße 29, 31, 33
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Zweigeschossiges Mehrfamilienhaus, Ziegelsteinbau, traufständig in neun mal zwei Achsen. EG und OG auf nicht abgesetztem Sockel, Giebel als Treppengiebel, straßenseitiger Giebel mit fast haustiefem Balkon und achteckigem Erker. 1928 17.12.1997 292
Mehrfamilienhaus Mehrfamilienhaus Wiesdorf
Haberstraße 35, 37, 39
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Zweigeschossiges Mehrfamilienhaus, Ziegelsteinbau, traufständig in neun mal zwei Achsen. EG und OG auf nicht abgesetztem Sockel, Giebel als Treppengiebel, straßenseitiger Giebel mit fast haustiefem Balkon und achteckigem Erker. 1928 17.12.1997 291
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Hauptstraße 114
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1900 03.08.2004 321
Wohn-/Geschäftshaus der Gründerzeit. Wohn-/Geschäftshaus der Gründerzeit. Wiesdorf
Hauptstraße 70
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Erbauung 1904/05 durch den Architekten Karl Fest. Aufwendige Fassadengestaltung mit Erker, Giebeln, Verzierungen in historisierender Form, reiche Ornamentik. Umbauten 1939 und 1986. Hervorgehobene Stellung als Eckhaus. 1904–1905 22.08.1995 272
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Kaiserstraße 9
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Zweigeschossiges, ehemals mit Arztpraxis versehenes, ziegelsteinsichtiges Wohngebäude.

Das Gebäude wurde um 1902 für Dr. Fritz Stephan errichtet. Es befindet sich bezüglich der Raumaufteilung nahezu im Originalzustand. Durch Kriegseinwirkung ist der ehemals bekrönende und geschweifte Knickgiebel einer 1947 errichteten Dachgaube gewichen.

Die Fassade ist im Erd- und Obergeschoss vierachsig. Im Erdgeschoss befindet sich links der Hauseingang zum Flur, diesem anschließend ist zur Hofseite das Treppenhaus platziert. Über dem breiteren Fenster der Achse neben der Tür sitzt ein polygonaler Erker mit Haube. Das Gebäude ist als reines Wohngebäude konzipiert, die Wohnungen im EG und OG sind zweiraumbreit und zweiraumtief, der Flur mit Zugängen zu den Räumen liegt fassadenparallel zwischen den Zimmern. Das Dachgeschoss beherbergt im straßenseitigen Mansardteil ehemals Kammern, der hintere abgeschleppte Teil diente als Trockenspeicher. Das Haus ist ein massiver Ziegelsteinbau, die Innenwände ebenfalls Ziegelwände (teilweise Fachwerk mit Ausmauerung). Die Geschossdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preußische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein einseitiges Mansarddach und ausgebaut.

Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit imitiertem, isodomem Quadermauerwerk aus Putz gestaltet. Sie sitzt auf einem ebenso gestalteten, leicht vorspringenden Sockel. Die ehemals giebelbekrönte zweite Fassadenachse springt erdgeschossig ebenfalls leicht vor, im Obergeschoss mit einem Erker als halbes Achteck überdeckt. Florale Stuckelemente zieren sowohl den Konsol-, Brüstungs- als auch den oberen Pfeiler- und Sturzbereich. Abgeschlossen wird der Erker durch eine leicht geschwungene Haube. Die Fenster sind im Erdgeschoss mit oberem Flachbogen sowie putzbündigem umlaufenden Gewändeprofilen (Stabkehle), im Obergeschoss mit geradem Sturz und gleichen Stabkehlen, aber vorstehenden Umrandungen in weiter Zinnenform eingefasst. Das Dachgesims ist als Viertelkehle ausgebildet, darunter befindet sich ein Rundbogenfries als Blendbogen in gotischer Form und seitlichen Abschlüssen mit Kelchsockeln und Kelchkapitellen. In gleicher Formensprache ist die getreppte Fassadenschmuckverzierung über der zurückliegenden Haustür gehalten, die die Jahreszahl 1902 einfasst. Allerdings sind die Sockel hier als Blumen gehalten.

Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Original sind auch das Treppenhaus in Holztreppe und Bodenbelag mit Schmuckfliesen, sehr viele Türen und Türzargen. Weiterhin alle straßenseitigen Fenster im EG und OG, sowie die Hauseingangstür.

1902 02.03.2004 319
Kath. Pfarrkirche St. Antonius
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Kath. Pfarrkirche St. Antonius Wiesdorf
Kleine Kirchstraße
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kleine neugotische Backsteinhallenkirche, Schützenswert auch Ausstattung, Orgel und Glocken. 1692 (Westturm) 1872 (Schiff) 1902 (Erweiterung) 11.01.1982 2
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Manforter Straße 123
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Traufständiges, zweigeschossiges Wohnhaus als straßenseitig verputzter Ziegelsteinbau, 1902, mit eingeschossigem Anbau.

Das Gebäude wurde 1902 für den Bauherrn Richard Schreiber vom Unternehmer Theodor Nagelschmidt, der das Haus später übernahm, errichtet. Das zwei Wohnungen beinhaltende Gebäude mit Anbau ist seitens der Raumaufteilung im Originalzustand. 1956 wurde westlich das Gebäude Manforter Straße 121 angebaut.

Das Hauptgebäude stellt sich als zweiachsig und traufständig dar, dessen einachsige zur Straße zeigende Ostseite quergegiebelt leicht nach hinten überstehend angebaut ist. Dieser Ostteil zeigt eine ebenfalls zweigeschossige, dreiachsige Seitenansicht mit mittig liegendem Hauseingang. Die Rückansicht folgt der Straßenfassade mit der Zweiachsigkeit des traufständigen Teils, hier ist die östliche Seite aber optisch asymmetrisch durch die Verteilung der Treppenhausbelichtung und der Toilettenfenster gestaltet. An der westlichen Grundstücksgrenze liegend schließt ein fünfachsiger, eingeschossiger Anbau an, dessen am Haus gelegener Teil erbauungszeitlich als Wohnraum, der andere als Waschküche fungierte. Das unterkellerte Hauptgebäude zeigt zwei rechtwinklig zueinander liegende Satteldächer, das nicht unterkellerte Nebengebäude ein zur Grundstücksgrenze aufsteigendes Pultdach. Das Bauwerk wurde in massiver Ziegelbauweise errichtet, lediglich zwei Innenwände pro Geschoss sind als ausgemauerte Fachwerkwände ausgebildet. Die Kellerdecke ist eine Preußische Kappendecke, die Decken über EG und 1. OG sind Holzbalkendecken. Der Haupteingang (an der Ostseite gelegen) mündet in das nach Norden orientierte Treppenhaus. Über dieses werden die im EG und 1. OG liegenden einzelnen Wohnungen, sowie die im Dachgeschoss befindlichen einzelnen Zimmer erschlossen. Die Wohnungen weisen (bis auf das im EG zusätzliche Zimmer im Anbau) gleiche Grundrissstrukturen auf. Über einen mittigen Flur werden jeweils zwei nach Norden und Süden liegende Zimmer angebunden.

Das Gebäude mit seinen drei sichtbaren Fassadenflächen ist in jeder dieser unterschiedlich gestaltet. Die Straßenfassade ist als Schaufassade verputzt. Die Fenster im EG und 1. OG sind durch Putzgewände umrahmt. Hauptbaukörper und östlicher Querbau weisen jeweils an ihren Außenseiten und untereinander Quadergliederungen auf. Im EG sind dies Neorenaissancequader, im OG Diamantquader. Erdgeschoss, Erstes Obergeschoss und Dach werden optisch durch ein Zwischengesims getrennt, der leicht aus der Erde ragende Keller bildet einen vorkragenden Sockel. Der Dreiecksgiebel im Dachgeschoss ist mit senkrechten Zierbrettern versehen. Die Seitenfassade ist als Ziegelsteinfassade mit Walzfugen ausgebildet. Putzgewände um die hier nur als Vertiefungen im Mauerwerk ausgebildeten Fenster, sowie um die Eingangstür, seitliche Quader und horizontale Gesimse sind wie an der straßenseitigen Schaufassade angeordnet. Die rückwärtige Fassade, sowie der eingeschossige Anbau sind dagegen als reine Ziegelsteinfassaden mit einfacher Fugenausbildung ausgeformt. Auch der Sockel ist unverputzt. Einziger Schmuck ist der, analog der Straßenseite mit Zierbrettern versehene, Dreiecksgiebel. Die hier gezeigte Gestaltung verdeutlicht die bewusste Abstufung der einzelnen Fassaden in ihrer Wertigkeit, die hier von der reich dekorierten straßenseitigen Putzfassade zur ganz einfachen hofseitigen Ziegelfassade übergeht.

Original erhalten sind im Inneren alle Raumstrukturen, alle Außentüren (mit Klingelanlage) und historischen Holzfenster (Ausnahme 1. OG hinten) mit den originalen Beschlägen, das Treppenhaus mit Holztreppe, Fliesenboden aus Mettlacher Kacheln und der äußerst seltenen Lincrusta-Wandverkleidung, alle Innentüren mit originalen oder zeitnahen Beschlägen, alle historischen Böden (Holzdielenböden, Flur EG Fliesenboden aus Mettlacher Kacheln), sowie alle historischen Wohnungseingangstüren. Die äußere Gestaltung des Gebäudes entspricht in Gänze der Erbauung. Erhalten ist auch die, die Manforter Straße begleitende, eiserne Zaunanlage mit Doppeltor.

1902 06.03.2002 312
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Manforter Straße 26
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Traufständiges, zweigeschossiges Wohnhaus als verputzter Ziegelsteinbau, 19. Jh., mit Satteldach. Mitte 19. Jh. 23.11.1999 301
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Manforter Straße 28
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Traufständiges, zweigeschossiges Wohnhaus als verputzter Ziegelsteinbau, Anfang 20. Jh., mit Satteldach. 1902 23.11.1999 302
Wohnhaus Wohnhaus Wiesdorf
Manforter Straße 30
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Traufständiges, zweigeschossiges Wohnhaus als verputzter Ziegelsteinbau, Dachgeschoss teilweise in Fachwerk, Anfang 20. Jh., mit Satteldach. 1901 23.11.1999 303
Villengebäude Villengebäude Wiesdorf
Manforter Straße 31
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Traufständiges, zweigeschossiges Villengebäude als verputzter Ziegelsteinbau mit Werksteinverzierungen und Zeltdach. An das vollunterkellerte Haupthaus (Baujahr 1896) ist ein Anbau angegliedert (Baujahr 1949). Zum Objekt gehören ferner ein großzügiges Lager, drei Garagenstellplätze sowie elf Außenstellplätze für PKWs. 1896 07.02.2000 304
mehrgeschossiges Jugendstilwohnhaus mehrgeschossiges Jugendstilwohnhaus Wiesdorf
Manforter Straße 58
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1904 18.12.2008 340
Friedhofskapelle Friedhofskapelle Wiesdorf
Manforter Straße 182
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Entwurf des Leverkusener Architekten Wilhelm Fähler (1889–1953). 1917/18 18.12.2008 338
Levdönhoffstrasse19.JPG Wiesdorf
Montanusstraße 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 18, 20, Dönhoffstraße 19, Montanusstraße 9, 7, 5, 3, 1, Lichstraße 12, 14, 15, 17, 19, 21, 23
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Geschlossenes Architekturensemble aus der Zeit zwischen 1903 und 1907 mit straßenseitigen Schaufassaden in geometrischen und vegetabilen Formen des Jugendstils, sowie in Dekorationsformen der Gründerzeit gestaltet. Montanusstraße: hier strenge horizontale Gliederung durch fortlaufende Gesimsbänder und Mezzanin, vertikale Gliederung der Fensterachsen und risalitartig vorspringende, reich ornamentierte Erker und Balkone und Übergiebelungen. Die Eckhäuser sind durch mit Turmaufsätzen überhöhte Eckrisalite akzentuiert. Lichstraße: Ähnliche Charakteristika, jedoch flächige Fassaden ohne Erker und Mezzanin. Orts- und sozialgeschichtliches Zeitdokument, Beispiel einer Stadterweiterung des expandierenden Industriestandortes Wiesdorf. Spekulationsobjekt. Bauherr und Bauunternehmer: Walter Hausberg, Wiesdorf; Fassadengestaltung: Architekt Heinrich Schwung, Küppersteg. 1903–1907 11.10.1989 247
Feuerwache Wiesdorf Feuerwache Wiesdorf Wiesdorf
Moskauer Straße 3
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1910 18.12.2008 339
Hochbunkeranlage Hochbunkeranlage Wiesdorf
Niederfeldstraße
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Erbaut durch die Firma Jos. Weiser und Söhne von November 1941 bis Mai 1944. In behelfsmäßiger Zivilschutznutzung von Juni 1944 bis zum 30. April 1945. Zweigeschossiger Hochbunker über einem längsrechteckigen Grundriss von ca. 15 × 61 m. Er wird über vier eingeschossige Eingangsschutzbauten an den Gebäudeecken der Längsseiten erschlossen, die die dahinterliegenden Gasschleusen vor Splittereinwirkungen schützen sollen. Die Schmalseiten sind durch eine vorgelegte Rundbogenarkatur gegliedert. Den oberen Abschluss bildet eine leicht zurückspringende Deckplatte von 2 m Stärke. Die innere Erschließung erfolgt durch zwei doppelläufige Treppenhäuser. Der Bunker verfügte über 350 Liege- und 590 Sitzplätze. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 656.822,41 Reichsmark. Der Bunker Niederfeldstraße wurde trotz seiner langen Bauzeit nie ganz fertiggestellt. Nachdem schon bei den Ausschachtungsarbeiten lange Verzögerungen durch Frosteinbruch eingetreten waren, behinderten anschließend der Mangel an Material und Arbeitskräften den zügigen Abschluss der Bauarbeiten. Resultat war, dass der Bunker erst 1944 behelfsmäßig genutzt werden konnte, d. h. seine Schutzfunktion nur provisorisch erfüllte. Er war durch seine exponierte Lage in unmittelbarer Nähe des Werksgeländes der Bayer AG und innerhalb eines Wohngebietes der gefährdetste Bunker der Stadt. Aus diesem Grunde wurde er ab dem 11. März 1945 durch einen eigenen Brunnen versorgt und man genehmigte den Verkauf von Lebensmitteln im Bunker um die Versorgung sicherzustellen, nachdem es beim Holen von Wasser und Lebensmitteln Tote durch Luftangriffe gegeben hatte. Ursprünglich sollte dem zweigeschossigen Baukörper ein Satteldach aufgesetzt werden, umlaufende geschossübergreifende Rundbögen sollten die Wände gliedern und der westlichen Gebäudelangseite wäre als Zierde ein zweigeschossiger Turm mit Glockendach vorgesetzt worden. Diese Details kamen jedoch nie zur Ausführung und dokumentieren damit auch den langsamen Zusammenbruch der NS-Diktatur zum Ende des Zweiten Weltkrieges. 1941 25.02.2002 315
Doktorsburg Doktorsburg Wiesdorf
Rathenaustraße 63
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Die „Doktorsburg“, auch „Haus Büchel“ oder „Oberbüchel“ genannt, wurde um 1171 erstmals erwähnt. Ihren Namen erhielt sie von Dr. Jakob von Omphal, der das Grundstück mit dem damaligen Vorgängerbau im Jahre 1540 erwarb und das nach seinem Tod 1567 noch weit über 100 Jahre im Familienbesitz verblieb. Das heutige Gebäude, zweigeschossig in fünf Achsen mit polygonalem Erker und Dachhäuschen wurde vom Komtur des Deutschen Ordens, Freiherr Goswin Scheiffart von Merode, 1682 errichtet. 1682 16.03.1987 211
Vorplatzsituation ehem. Bahnhof Wiesdorf mit Straßenführung, Grünanlage und Brunnen Vorplatzsituation ehem. Bahnhof Wiesdorf mit Straßenführung, Grünanlage und Brunnen Wiesdorf
Rudolf-Mann-Platz
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Mit Datum vom 17. Dez. 2010 wurde das Objekt: Vorplatz alter Bahnhof Wiesdorf mit Brunnenanlage, Rudolf-Mann-Straße / Rudolf-Mann-Platz, 51373 Leverkusen, Gem. Wiesdorf, Flur 17, Flurstücke 43, 44, 45, 193 und Teile von 223 und 227, gemäß § 3 DSchG NW unter der lfd. Nr. A 349 in die Denkmalliste der Stadt Leverkusen eingetragen. um 1900 ff. 17.12.2010 349
Ehem. Bahnhof Wiesdorf. Ehem. Bahnhof Wiesdorf. Wiesdorf
Rudolf-Mann-Platz 5
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Typischer Bahnhof aus der Zeit um den Ersten Weltkrieg. Empfangsgebäude im Stil der kleineren Bahnhöfe der königl. preußischen Staatsbahnen. Eingeschossiger Bau mit hohem abgewalmten Mansarddach. Der Bahnhof wurde am 2. Januar 1914 eröffnet. Seit dem Bau des Bahnhofes Leverkusen-Mitte 1979 und der S-Bahn-Station Bayerwerk hält hier kein Zug mehr. Bis 1999 war das Gebäude u. a. an eine Gaststätte verpachtet. Nach der 300.000 € kostenden Sanierung zogen ab 2002 verschiedene Bayer-Kulturvereine hier ein. 1914 24.08.1995 274
Ehem. Gaststätte Lindenhof Ehem. Gaststätte Lindenhof Wiesdorf
Weiherstraße 48, 53
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Eingeschossiger, rechteckiger Saalbau mit flachgeneigtem Satteldach sowie vielgliedriger Fassade, mit vor- und rückspringenden Rundungen (Nebenräume) als Kern der Anlage. Südlich des Saalbaues liegt zugehöriges Wohnhaus, ein zweigeschossiger, fünfachsiger Backsteinbau. Es handelt sich hier um das in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts erbaute Wohnhaus des aus Köln zugewanderten Emanuel Mosler, der den Lindenhof erbaute. Das Gesamtensemble wird durch zwei Teiche und einen Tennisplatz abgerundet. Seit 1976 beherbergt die Anlage das Städt. Jugendhaus Lindenhof. Daneben dient es auch als Veranstaltungsort (Konzerte, Karnevalssitzungen etc.). Vorgängerbau bzw. Ursprungsbau 1870er Jahre, heutiges Ensemble 1936/37 24.10.1995 279

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kulturdenkmäler in Leverkusen – Sammlung von Bildern